Ein Bild von dir

Roman. Deutsche Erstausgabe

Jojo Moyes

(32)
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Beschreibung

Zwei Paare - getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde.
Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein - für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll...
Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück...

Anja Menne, Literatur-Expertin Thalia:
"Von Jojo Moyes sind wir klasse Geschichten mit Humor und Tiefgang gewohnt. In "Ein Bild von dir" erzählt sie höchst überzeugend von Sophie Lefèvre, die sich im von deutschen Truppen besetzten Frankreich durchschlagen muss und deren Porträt einen deutschen Kommandanten so fasziniert, dass dies Sophies Schicksal bestimmen wird. Ein Jahrhundert später wirbelt Sophies Porträt das Leben von Liv Halston durcheinander. Die 32-Jährige bekommt ihr Leben seit dem Tod ihres Mannes nicht mehr in den Griff: Es fehlen Wärme, Liebe, Genuss - und nicht zuletzt ein Haufen Geld. Und dann will auch noch jemand das Porträt Jeune Femme für sich, das in Livs Schlafzimmer hängt... Ich war wirklich beeindruckt von der sprachlichen Dichte, mit der Moyes im ersten Teil des Buches die Kriegszeit in Frankreich beschreibt. Die Not, das Leid, der Hunger, das Ausgeliefert sein - all das transportiert sie sehr bewegend. Und auch der "leichtere" Teil zwei - er spielt im London des 21. Jahrhunderts - ist beste Unterhaltung. Von mir ein absoluter Lesetipp!"

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 23.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26972-1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/4,8 cm
Gewicht 644 g
Originaltitel The Girl You Left Behind
Auflage 12. Auflage
Übersetzer Karolina Fell
Verkaufsrang 12062

Buchhändler-Empfehlungen

Inspirierend

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Mit einer ganz beeindruckenden sprachlichen Eleganz beginnt Jojo Moyes diesen Roman, als sie die Geschichte der französischen Sophie erzählt, die die deutsche Besatzung Frankreichs am eigenen Leib zu spüren bekommt. Davon war ich persönlich beeindruckt. Nach etwa 100 Seiten schwenkt die Autorin von der Vergangenheit in die Gegenwart, wo sich alles um ein Gemälde dreht, das Sophie abbildet. An diesem Bild hängen Herzen. Man lacht, man weint, man ist entsetzt von den Darstellungen aus dem ersten Weltkrieg und gleichzeitig fasziniert. Dieser Roman hat eigentlich alles, was es braucht, um auf gutem Niveau zu unterhalten.

Gänsehaut beim Hören - Jojo Moyes begeistert

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Man kann dieses Hörbuch unabhängig hören, schöner ist es die Vorgeschichte "Die Tage in Paris" zu kennen. Nachdem wir in Paris die Paare kennengelernt und der Entstehung des Bildes beigewohnt haben geht die Geschichte weiter. „Ein Bild von dir“ – dieses Bild dient als Erinnerung, als Pfand bedingungsloser Liebe und vielem mehr. Sophie und Liv müssen als Frauen ihre Wege gehen und ihr Schicksal mehr als einmal auch selbst in die Hand nehmen. Die unbeschwerten Tage aus Paris sind vorbei und Sophie muss die Härte des ersten Weltkriegs in Frankreich durchleben und kommt an den Punkt, an dem das Gemälde der rettende Anker wird um Edouard wiederzusehen... Und Liv – sie muss sich der Trauer um David stellen und gerade als ihr eine neue Liebe begegnet, muss sie kämpfen, um „Sophies Gemälde“, aber was wird dann aus ihrer Liebe? Mich faszinieren jedes Mal die Charaktere und Stimmungen, die Jojo Moyes erzeugt, hier noch verstärkt durch die Lesung von Luise Helm - Vorsicht Suchtgefahr.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
22
7
1
2
0

Ein Bild von dir von Jojo Moyes
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 11.12.2020

Es reißt mich immer wieder mit sich, von ihr einen weiteren Roman zu lesen. Bisher habe ich alle Bücher von ihr in mich eingesaugt. Eine wirklich gute Autorin.

Ein Bild von dir
von einer Kundin/einem Kunden aus Langnau am Albis am 19.06.2020

eine sehr gute und spannende Geschichte; habe selten ein Buch so schnell gelesen!

Schöne Lektüre
von Sylvies Bücherstube am 20.05.2020

Anforderungen an das Buch: 1. Du solltest Geschichten mögen, die in zwei verschiedenen Zeitaltern spielen 2. Du darfst nichts gegen Kriegsgeschichten haben 3. Eine Vorliebe für Romanze und Drama wäre von Vorteil Rezension in fünf Sätzen: Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so bewegt wie dieser Roman. Die Fortsetzung... Anforderungen an das Buch: 1. Du solltest Geschichten mögen, die in zwei verschiedenen Zeitaltern spielen 2. Du darfst nichts gegen Kriegsgeschichten haben 3. Eine Vorliebe für Romanze und Drama wäre von Vorteil Rezension in fünf Sätzen: Schon lange hat mich ein Buch nicht mehr so bewegt wie dieser Roman. Die Fortsetzung zu „Tage in Paris“ hat mich nach anfänglichen Schwächen mitgezogen. Ein Wunder was ein Gemälde so alles anrichten kann. Der bildgewaltige Schreibstil gemischt mit meinem geliebten Paris erschafft ein herrliches Lesevergnügen. Auch die Spannung kam hier nicht zu kurz und baute sich besonders zum Schluss hin immer mehr auf. Rezension als Langtext (kann Spoiler enthalten): Ein Bild von dir… Ein Buch, dass mich auf so vielen verschiedenen Ebenen bewegt hat. Eine Geschichte, die zwei Frau mit einander verbindet und deren Schicksal zwar nicht dasselbe ist, doch deren Gefühlswelt sich vermutlich ähnelt. Verlust und Angst spielen in diesem Roman eine ganz große Rolle. Und stets die Frage: Wem kann ich vertrauen? Der Anfang des Buches war etwas schwierig. Da ich zuvor die Vorgeschichte gelesen hatte „Tage in Paris“ waren mir die Charaktere größtenteils bereits bekannt. Dennoch kam ich zu Beginn nicht wirklich rein in die Geschichte. Irgendwie ging es nur schleppend voran und ich konnte mich in dem Umfeld des ersten Weltkrieges in Frankreich nur schwer zurecht finden. Viele neue Personen und ein ganz neuer Schauplatz, waren wir doch eben noch mit Sophie und ihrem Mann glücklich in Paris. Die arme Sophie, die ein hartes Schicksal getroffen hat, tat mir wirklich leid. Und auf der anderen Seite Liv, die ihren Mann verloren hat, was mich sehr schockte, nachdem ich die Kurzgeschichte gelesen hatte. Heute bin ich froh das ich zuerst die Vorgeschichte gelesen habe, um ein Gefühl für die Charaktere zu bekommen. Doch dann taucht ja auch Mo auf, die Liv unterstützt, ebenso wie Paul, der plötzlich in Livs Leben stolpert und ihr wieder ein Lächeln schenkt. Bei diesen beiden Charakteren hätte ich mir allerdings etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht, da sie beide wichtig waren für die Geschichte. Das kam etwas zu kurz, wie ich fand. Während also Sophie um ihr Leben und das ihres Mannes bangt und kämpft um zu überleben, kämpft Liv um das Gemälde auf dem Sophie abgebildet ist. Und ausgerechnet Paul, der doch endlich Hoffnung für sie bedeutete, möchte es ihr wegnehmen, da es angeblich von den Nazis gestohlen wurde. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass sie das Gemälde einfach hätte nachmalen lassen, oder eine Fotokopie hätte erstellen lassen können, doch dann hätte es keine Geschichte gegeben. Gerade das Berührende ist, wie Liv durch das Gemälde und den Kampf darum, letztlich wieder ins Leben und ins Glück mit Paul findet. Wie sie Kraft aus diesem Gemälde schöpft und darin erkennt, dass auch Sophie gelitten hat. Wie sich auf einmal diese beiden verschiedenen Frauen durch ein unsichtbares Band durch die Zeiten hindurch verbinden. Ich persönlich empfand dies als eine schöne Vorstellung. Da ich nun auch von Sophies Schicksal so gebannt war und mit Liv gelitten habe, konnte ich das Buch ab der Hälfte überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Ich denke, bei dieser Geschichte muss man einfach sagen: Ja oder Nein. Den Schluss fand ich zum einen sehr berührend, aber ich war auch ein wenig enttäuscht. Es bleibt offen, was mit Sophie passiert. Das ist nicht mal das was mich so stört, sondern dass wir immer wieder aus ihrer Sicht lesen dürfen und zum Schluss, als sie endlich ihren Mann wiederfindet, wird uns ihre Sicht nicht mehr geschildert. Ich hätte gerne gewusst, wie sie sich gefühlt hat, als sie nach den vielen Qualen und Seelenleiden endlich ihren Mann widersieht. Dies scheint mir doch ein sehr einschneidendes Erlebnis zu sein für jemanden der bis nach Deutschland ins Straflager gescheucht wurde. Doch das blieb dem Leser leider verwehrt, was ich persönlich sehr schade fand. Dennoch habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt mit diesem Buch und seinem bildgewaltigen Schreibstil. Daher vergebe ich 4/5 Sterne.


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