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Comeback

Roman

Der Gitarrist Alex, der Bassist Paul, der Keyboarder Vonnie, der Schlagzeuger Axel und die charismatische Sängerin Nora sind »Die Steine«. Eine ostdeutsche Rockband aus den 80ern zwischen Protest und Anpassung. Dann kommt die Wende – Anfang eines neuen Lebens? Nora versucht es allein in New York. Paul steht zwölf Jahre an seinem Fenster. Alex denkt an Nora, die seine große Liebe wurde, als sie schon bei Paul war. Paul liebt nur eine Frau, seine Tochter. Dann gehen sie auf Comeback-Tour.
Alexander Osangs Roman ist eine mitreißende Geschichte über Liebe, Verrat und das, was die Zeit aus uns macht. Darüber, dass das Leben weitergeht, wenn ein Song zu Ende ist.

Rezension
Am Ende der Lektüre möchte man noch einmal von vorn beginnen. Ralf Klausnitzer der Freitag 20150402
Portrait
Alexander Osang, geboren 1962 in Berlin, studierte Journalistik in Leipzig und arbeitete nach der Wende als Chefreporter der Berliner Zeitung. Für seine Reportagen erhielt er mehrfach den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. Alexander Osang schreibt heute für den ›Spiegel‹ aus Tel Aviv, davor lebte er in Berlin und acht Jahre lang in New York. Sein erster Roman ›die nachrichten‹ wurde verfilmt und mit zahlreichen Preisen, darunter dem Grimme-Preis, ausgezeichnet. Im S. Fischer Verlag und Fischer Taschenbuch Verlag sind darüber hinaus die Romane ›Comeback‹, ›Königstorkinder‹, ›Lennon ist tot‹  und ›Die Leben der Elena Silber‹ erschienen, die Reportagenbände ›Im nächsten Leben‹ und ›Neunundachtzig‹ sowie die Glossensammlung ›Berlin – New York‹.Literaturpreise:Theodor-Wolff-Preis 1995Egon-Erwin-Kisch-Preis für die beste deutschsprachige Reportage 1993, 1999 und 2001Reporter des Jahres 2009TAGEWERK-Stipendium der »Guntram und Irene Rinke Stiftung« 2010
Zitat
»Am Ende der Lektüre möchte man noch einmal von vorn beginnen.«

Ralf Klausnitzer, der Freitag, 2.4.2015

»ein lebenspralles, kompaktes und vielschichtiges Buch.«

Thomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten, 26.3.2015

»Immer wieder gibt's äußerst effiziente und mitreißende Bilder.«

Martin G. Wanko, Vorarlberger Nachrichten, 21.3.2015

»Lustig und schön, laut und leise, kräftig und bescheiden.«

Andrea Linne, Märkische Oderzeitung, 25.3.2015

»Weil Osang nicht nur in den Details, sondern auch im Ganzen ein großer Schreiber ist, hat er den Roman angelegt wie ein Album.«

Ariane Lemme, Potsdamer Neueste Nachrichten, 27.3.2015

»Alexander Osang, [...], hat mit ›Comeback‹ einen Roman über das Schrumpfen verfasst: eines Landes, einer Band, von Ruhm, Bedeutung, Chancen, Leben.«

Christina Matte, Neues Deutschland Messebeilage, 12.3.2015

»Im Erzählraum stehen auch in ›Comeback‹ die universellen Fragen nach dem Woher und dem Wohin.«

Anja Maier, taz, 11.3.2015

»In dem anrührenden multiperspektivischen Roman zwischen Berlin, New York, L.A. und Kiew geht es im Kern um Liebe, Schuld und auch ums Älterwerden.«

Ute Büsing, rundfunk berlin brandenburg (rbb), INFORadio, 5.3.2015
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 05.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-002278-3
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21,5/13,7/3,5 cm
Gewicht 415 g
Auflage 1. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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(N)Ostalgie
von hasirasi2 aus Dresden am 29.06.2015

Ich bin wieder mitten drin in der DDR. Das Gefühl, der Geruch, der Geschmack, die Farblosigkeit. Wobei einem das damals gar nicht so schlimm vorkam. Man kannte es ja nicht anders und man kann nur vermissen, was man kennt. Aufgefallen ist mir das alles erst nach „der Wende“. Das Warenangebot, die Farben und Gerüche, die Freiheit.... Ich bin wieder mitten drin in der DDR. Das Gefühl, der Geruch, der Geschmack, die Farblosigkeit. Wobei einem das damals gar nicht so schlimm vorkam. Man kannte es ja nicht anders und man kann nur vermissen, was man kennt. Aufgefallen ist mir das alles erst nach „der Wende“. Das Warenangebot, die Farben und Gerüche, die Freiheit. Und wenn wir mal ehrlich sind, lag es wohl auch hauptsächlich an den überwiegend grauen Häuserfassaden und das es nur wenige Autotypen (Trabbi und Wartburg) in nicht gerade vielen Farben gab. Comeback ist die Geschichte der großen ostdeutschen Rockband „Steine“, die nach der 25 Jahre Wende nochmal durchstarten will. Natürlich ist die Band nur fiktiv, aber es gibt genügend Parallelen zu real existierenden Band und Musikern. Alexander Osang verweist auch explizit auf Rockhaus und Silly. Und natürlich Tamara (Danz): „…was sicher an ihrem roten Ledermantel lag, den dunkel geschminkten Augen und ihrer blonden, hochgesprühten Löwenmähne, die in der kristallklaren New Yorker Mittagsluft leuchtete wie eine Sonnenblume.“ Alexander Osang erzählt die Geschichte der „Steine“ aus 11 verschieden Perspektiven über einen Zeitraum von 30 Jahren (1982-2014). Ihr Entstehen, ihre größten Triumphe und Misserfolge, ihre Stärken und Schwächen, ihre größten Momenten und die besonders grauen, kalten, wenn die Band wieder einmal zerfällt. Er lässt die Bandmitglieder zu Wort kommen, aber auch ihren Manager, den Booker, den Stasi-Führungsoffizier, die Familien und die Journalistin, welche die Comeback-Tour begleitet. Sie kennen sich seit vielen Jahren, sind zusammen alt geworden und haben doch die Hoffnung nie aufgeben. Es geht natürlich auch um Liebe, Verrat und Eifersucht – eben die großen Dramen des Lebens, aus denen die Musik geboren wird . Und schnell wird klar, alles hängt zusammen. Der Roman ist aber auch eine schonungslose Abrechnung mit der DDR. Er geht offen und ehrlich mit der Musikszene damals und heute um, alternden Stars und der Stasi. Gleichzeitig beschreibt er die Künstlern und ihre Art sehr liebevoll, fast zärtlich - es sind eben auch nur Menschen. Ich habe das Buch und den Autor im Rahmen einer Lesung kennenlernen dürfen und mich sofort in das Buch verliebt, da ich ein großer Musikfan und in der DDR groß geworden bin. Das Buch ist sicher nicht nach jedermanns Geschmack, aber meinen hat es voll getroffen: es ist dreckig, rockig, laut, mitten aus dem Leben gegriffen – hat aber auch leise Seiten vorzuweisen und weckt nostalgische Erinnerungen. Deshalb bekommt es von mir auch 5 Sterne. PS: Meine Hörempfehlung zum Buch sind die Sampler „Deutscher Demokratischer Beat“ und „Melodie & Rhythmus Vol.1“ :-).