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1913

Der Sommer des Jahrhunderts

1913 Band 1

Florian Illies

(65)
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Beschreibung

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres – der internationale Bestseller jetzt im handlichen Taschenformat!

»Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen – Illies' Geschichten sind einfach großartig.«
Ferdinand von Schirach

Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama des Jahres, in dem unsere Gegenwart begann: 1913. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalls inne. Florian Illies lässt dieses Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein erstes Flackern des Untergangs, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

Seine Fähigkeit, Gemälde auf den anschaulichen Begriff zu bringen, sie in Worte und Metaphern zu übersetzen, ist außergewöhnlich und bereitet intellektuell-sinnliches Vergnügen. Ulrich Weinzierl Die Welt/Literarische Welt 20121020

»Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten«

Andreas Müller, Darmstädter Echo, 26.7.2014

»Florian Illies hat ein Jahrhundertbuch geschrieben.«

Alexander Kluge, Welt am Sonntag

»Ein Juwel von einem Buch«

Observer

»Florian Illies erzählt die Geburt der Moderne als eine komische und gelegentlich herzzerreißende Seifenoper. Ein großes Vergnügen.«

Washington Post

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 19.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-52053-4
Reihe Fischer Taschenbibliothek
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 15/9,5/3,4 cm
Gewicht 252 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 9705

Weitere Bände von 1913

Buchhändler-Empfehlungen

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Die Ereignisse eines Jahres Monat für Monat erzählt. Klingt nicht spektakulär, ist es aber! Es wird geschildert, was Künstler, Politiker und auch die weniger "Wichtigen" in diesem Jahr vor dem 1.Weltkrieg erlebten. Ein Buch, das nachdenklich macht. Einfach schön zu lesen.

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Ein Jahr der Magie, der Entdecker und Forscher! Interessant und anschaulich erzählt Illies eine Geschichte einer großen Generation!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
65 Bewertungen
Übersicht
50
13
1
1
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenthal am 26.04.2019
Bewertet: anderes Format

Ein Recherche-Epos der besonderen Art. Kunst- und Kulturgeschichte wird nie wieder interessanter sein.

Fleißarbeit oder Meisterwerk
von Eberhard Landes am 17.12.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Leichte Kost ist es nicht, dieses ungewöhnliche Buch. So viel ist m.E. unstrittig. Strittig hingegen kann durchaus die Frage diskutiert werden, ob es "nur" eine enorme Fleisarbeit ist, die Florian Illies uns hier präsentiert oder ob aus der zweifelsohne immensen Recherchearbeit auch ein Meisterwerk resultierte. Klar hingegen ist... Leichte Kost ist es nicht, dieses ungewöhnliche Buch. So viel ist m.E. unstrittig. Strittig hingegen kann durchaus die Frage diskutiert werden, ob es "nur" eine enorme Fleisarbeit ist, die Florian Illies uns hier präsentiert oder ob aus der zweifelsohne immensen Recherchearbeit auch ein Meisterwerk resultierte. Klar hingegen ist wiederum: hätte man mir in meiner Schulzeit deutsche Kunst- und Kulturgeschichte so nahegebracht, wie das hier geschieht, mein Interesse daran wäre damals expotenziell gestiegen. Aber der Reihe nach: Der 1971 geborene Florian Illies - auch Autor von "Anleitung zum Unglücklichsein" und "Generation Golf" - schildert in 12 Kapiteln (eines für jeden Monat dieses Jahres 1913) und in zahlreichen, unterschiedlich langen Anekdoten ganz viel aus Kunst und Kultur in diesem letzten Vorkriegsjahr und schafft so eine Jahreschronik in Form einer abwechslungsreichen, interessanten Collage.Gekonnt verknüpft er historische Fakten mit seiner Phantasie, was dazu führt, dass die hier vorgenommene Zuordnung zu der Kategorie Sachbuch (Grund: es gibt keinen fortlaufenden Handlungsstrang, wie in einem Roman) durchaus hinterfragt werden kann. Wer glaubt, erst in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts sei es "so richtig rund gegangen" wird hier eines Besseren belehrt. Man fühlt die Atmosphäre in dieser Zeit, in diesem Jahr - zumindest die in den hier beschriebenen gesellschaftlichen Kreisen. Es ist kaum zu glauben, wieviele bekannte Persönlichkeiten 1913 gelebt haben und sich auch begegnet sind. Man fragt sich, wie das vergleichsweise heute ist: hätte ein Autor in - angenommen - 2117 genauso viele, genauso interessante, ihre Zeit prägende Personen als Quellen. Spannend beim Lesen ist, jeweils die Nahtstelle zu finden, zwischen Realem, historisch Belegtem oder Belegbarem einerseits und der schriftstellerischer Freiheit andererseits. Nur ein Beispiel dazu: Hiter und Stalin halten sich in 1913 in Wien auf. Hitler lebte vom Februar 1910 bis zum Mai 1913 in einem Männerwohnheim im Stadtviertel Brigittenau und Stalin schrieb von Anfang Januar bis Mitte Februar in der Schönbrunner Schlosstraße an seinem Werk "Der Marxismus und die nationale Frage"; ... aber trafen sie sich auch wirklich beim Spazierengehen im Schlosspark Schönbrunn? Meine Bewertung lautet auf jeden Fall "sehr lesenswert" und für Kunst-/Geschichtsinteressierte ein Muss.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 08.08.2017
Bewertet: anderes Format

Kurzweiliger und informativer Ausflug in die Welt der Künstler und der Bohème des vergangenes Jahrhunderts. Man bekommt humorvolle Anekdoten serviert, manchmal auch verstörende! ;)


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