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Lotta Wundertüte

Unser Leben mit Bobbycar und Rollstuhl

(6)
Zum Lachen muss man nicht laufen können.

Lotta, vier Jahre alt, blond, zickig, zäh, süß – und schwerbehindert. Wie lebt es sich mit so einem Kind? Ein ehrlicher, zutiefst berührender Bericht über Familie, Mut, Leiden und Lachen – und eine Antwort auf die Frage: Was zählt im Leben?

Herbst 2009. Sandra Roth ist im neunten Monat schwanger. Mit Lotta, einem Wunschkind. Doch bei einer Routineuntersuchung erfährt sie, dass das Gehirn ihrer Tochter nicht mit ausreichend Blut versorgt wird. Wird Lotta behindert sein? ›Ihr Kind ist eine Wundertüte: Man weiß nie, was drin ist‹, sagt ein Arzt. Authentisch und liebevoll erzählt Sandra Roth von den ersten vier Jahren mit Lotta. Ein Buch voll großer Fragen, das Mut macht, auch den schwierigen Momenten im Leben mit Optimismus und Humor zu begegnen.

***Mit neuem Kapitel, noch mehr Lachen und vielen schönen Neuigkeiten von Lotta***
Zitat
»Dieses Buch klingt lange nach.«

Ursula März, DIE ZEIT, 23.1.2014

»Ein großartig geschriebenes Buch, das jeder lesen sollte - nicht nur Eltern mit Kindern.«

BRIGITTE, 24.9.2013

»Mit ihrem Buch ›Lotta Wundertüte‹ leistet Sandra Roth einen wichtigen Beitrag zur Debatte um die Pränataldiagnostik und Inklusion.«

WDR Westart, 13.8.2013
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 23.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19877-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/2 cm
Gewicht 208 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 1.435
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Ein zauberhaftes Buch über Stärke und den Kampf um Inklusion.
von Book-addicted am 15.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

-> Story + Charaktere:  "Lotta Wundertüte" ist ein Buch, auf das ich sehr gespannt, aber auch ein wenig skeptisch zuging. Ich, die jeden Tag mit schwerbetroffenen Kindern und Erwachsenen arbeitet, lese auch in meiner Freizeit ein Buch zu dieser Thematik? Wie tief geht dieses Buch, wie sehr berührt es, wie... -> Story + Charaktere:  "Lotta Wundertüte" ist ein Buch, auf das ich sehr gespannt, aber auch ein wenig skeptisch zuging. Ich, die jeden Tag mit schwerbetroffenen Kindern und Erwachsenen arbeitet, lese auch in meiner Freizeit ein Buch zu dieser Thematik? Wie tief geht dieses Buch, wie sehr berührt es, wie sehr wird es mich belasten? Schon die ersten Seiten flogen nur so dahin und wir tauchen ein, in das Leben der hochschwangeren Sandra Roth. Sandra ist im 9. Monat schwanger, als ihrer Gynäkologin etwas merkwürdiges im Ultraschall auffällt. Ruckzuck landet sie n der Klinik und schnell ist klar: ihre ungeborene Tochter leidet unter einer Vena Galeni Malformation: einer Fehlbildung der Hirngefäße, die dafür sorgt, dass das sauerstoffreiche, venöse, Blut nicht ins Gehirn fließt, sondern direkt in die Arterie. Das Gehirn wird also ausgespart und dementsprechend nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Vom einen Moment auf den anderen steht die 32-jährige vor einer Entscheidung: will sie ihr Kind jetzt noch abtreiben? Sandra und ihr Mann Harry entscheiden sich für das Baby und für jede Menge Herausforderungen: viele Operationen, Epilepsie, Blaulicht, Diazepam und dem allerschlimmsten Feind eines jeden, der "anders" ist: die Gesellschaft. Die Autorin beschreibt nicht nur das Leben mit einem behinderten Kind im Alltag, sondern auch die vielen verschiedenen Reaktionen der Gesellschaft, auf solch ein betroffenes Kind. Sie bringt Emotionen mit und als Leser saugt man diese nicht nur regelrecht auf, sondern fühlt mit und möchte so manchem merkwürdigen Spießgesellen eines auf die Mütze geben, für sein Verhalten. Für mich als (Physio)Therapeutin war dieses Buch sehr aufschlussreich und es ließ mich einmal ins Leben und die Gefühlswelt derer blicken,  mit denen ich tagtäglich zu tun habe: den Angehörigen. Was geht in deren Köpfen vor, was erleben diese Menschen Tag für Tag? Mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen und wie schaffen sie es, in den schlimmsten Situationen immer stark zu bleiben? Zu Beginn des Buches fragte ich mich, wie es sich auf mich auswirken würde, ob es mich belasten würde, oder ob ich damit gut zurechtkommen und es weitestgehend "unfallfrei" lesen könnte. Ich muss ehrlich sagen, dass ich an so manch schlechtem Tag ein wenig mehr Probleme hatte, denn Sandras Gefühle gingen mir stellenweise sehr nah. Im großen und ganzen fiel es mir jedoch leicht, denn sie meistert jede noch so schwierige Situation - egal wie. "Lotta Wundertüte" ist ein ganz zauberhaftes Buch über Stärke, den Kampf um Akzeptanz, Inklusion und einer Familie, die sich nichts mehr wünscht, als ihrer Lotta ein möglichst barrierefreies Leben zu ermöglichen. Die Geschichte um Lotta entspricht der Realität, auch wenn die ein oder andere Person hinzugedichtet und etwas verändert wurde, um deren Identität zu schützen. Die Namen der Kinder wurden ebenfalls verändert. -> Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und die Emotionen sind absolut spürbar. -> Gesamt: Ich liebe dieses Buch. Nicht nur, weil Sandra Roth einen ganz wunderbaren Schreibstil hat, der nicht nur Emotionen, sondern auch Fakten lebhaft wiedergeben kann, sondern weil die Geschichte berührt. Lottas Leben berührt und man will unbedingt wissen, was sie und ihre Familie erleben, wie es weitergeht und was für Hindernisse das Mädchen zu bewältigen hat. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung "Lotta Schultüte" und kann abschließend nur sagen: absolut lesenswert! Wertung: 5 von 5 Sterne!

Lotta ist eine tolle Wundertüte !
von HK1951/trucks am 22.11.2015

Sandra Roth erfährt erst im neunten Monat, das mit ihrer Tochter Lotta etwas nicht in Ordnung ist. Das Gehirn der Kleinen wird nicht mit genügend Sauerstoff versorgt und die Ärzte sagen ihr, dass ihr Kind eine Art "Wundertüte" ist, weil man eben nicht wisse, was dabei herauskommt, wie schwer... Sandra Roth erfährt erst im neunten Monat, das mit ihrer Tochter Lotta etwas nicht in Ordnung ist. Das Gehirn der Kleinen wird nicht mit genügend Sauerstoff versorgt und die Ärzte sagen ihr, dass ihr Kind eine Art "Wundertüte" ist, weil man eben nicht wisse, was dabei herauskommt, wie schwer sie behindert sein wird. Denn dass sie behindert sein wird, das steht fest... So ganz ohne Vorbereitungszeit quasi mit einer solchen Nachricht konfrontiert zu werden, muss unfassbar hart sein. Doch Sandra Roth meistert diesen vermeintlichen Schicksalsschlag zusammen mit ihrem Mann und dem kleinen Sohn Ben ganz meisterlich, wie ich finde. Sie vergräbt sich nicht in Selbstmitleid, sondern freut sich auf ihr kleines Wunder. Ihr zwei Jahre älterer Bruder Ben findet den Rollstuhl ganz toll, weil man dann nicht selbst laufen muss. Kinder... Aber ist nicht gerade diese Leichtigkeit genau der richtige Umgang mit Menschen, die nicht so gesund sind wie wir vielleicht selbst ?! Ich fand Ben´s Sprüche zum Schmunzeln und ich denke, dass er noch da war, machte den Eltern auch den Umgang mit Lotta einfacher. Wenn sie verzweifelten, war Ben da und gab ihnen eine andere Sichtweise auf den ganzen Alltag. Hochachtung vor der Familie Roth, ein Hoch auf die kleine Lotta, die ein solch fröhlicher kleiner Schlawiner ist, dass es eine reine Wonne war, zu lesen, wie schön sie sich entwickelt. Man wünscht ihr nur das Allerallerbeste !! Mich hat das Buch vor allem eines gelehrt: man sollte nicht immer jammern, was man alles nicht hat und was alles nicht geht: Lotta zeigt einem, was alles geht, selbst wenn man nicht so gesund ist wie Andere und das nötigt mir den größten Respekt vor diesem kleinen Mädchen ab und ihrer liebevollen Familie. Mich hat das Buch sehr berührt und sehr nachdenklich gemacht. Wie oft hat man vielleicht schon selbst jemanden im Rollstuhl nachgesehen und gedacht: "Der Arme..." Ich sehe das jetzt differenzierter. Nicht ganz gesund, aber arm.. nein ! Lotta hat eine tolle Familie, ist gewitzt und sehr drollig - wir können viel von ihr und ihrer Mutter lernen, die uns freundlicherweise an drei Jahren mit Lotta teilhaben ließ, die nicht immer einfach waren, aber die eins ganz klar zeigten: eine Wundertüte wartet mit besonderen Überraschungen auf und manchmal sind diese unbezahlbar..!

Ein langer Weg zur Inklusion...
von YviWa am 17.12.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sandra Roth fasst in ihrem Buch "Lotta Wundertüte" die erste drei Lebensjahre gemeinsam mit ihrer Tochter zusammen. Dies klingt nach einer normalen Geschichte mitten in Deutschland. So ganz "normal" verläuft dieser Alltag jedoch nicht, denn Lotta ist schwerbehindert und sitzt im Rollstuhl. Im neunten Monat erfährt Sandra von der... Sandra Roth fasst in ihrem Buch "Lotta Wundertüte" die erste drei Lebensjahre gemeinsam mit ihrer Tochter zusammen. Dies klingt nach einer normalen Geschichte mitten in Deutschland. So ganz "normal" verläuft dieser Alltag jedoch nicht, denn Lotta ist schwerbehindert und sitzt im Rollstuhl. Im neunten Monat erfährt Sandra von der Behinderung ihrer Tochter. Mit dieser Nachricht beginnt alles sich zu ändern und kein Tag ist mehr wie der andere. Sandra Roth schildert in ihrem Erfahrungsbuch eindrucksvoll die Ereignisse nach der Geburt. Viele Krankenhausaufenthalte, immer wieder das Bangen vor den Operationen und vor dem nächsten epileptischen Anfall. Dann die Blicke der Anderen auf der Straße, die Reaktion der anderen Mütter, die Reaktion von Ämtern und Behörden. Der Alltag wird durch eine Vielzahl von Barrieren gehemmt und raubt den Eltern Unmengen an Kräften. Doch die kleinen Fortschritte die Lotta immer wieder macht, stärken Sandra ungemein und sie meistert auch die noch so großen Hürden. Ben ist der große Bruder von Lotta und er erlebt den Alltag eines Kindes mit einem behinderten Geschwisterchen. Dies ist nicht immer einfach für ihn, doch Sandra und ihr Mann ermöglichen alles um ihn und seine Schwester möglichst gleich zu behandeln. Und Ben ist sehr stolz auf seine Schwester und würde sie keinesfalls gegen eine andere eintauschen wollen. Besonders bewegend fand ich die Schilderungen im Umgang mit den Behörden und Ämtern. Hierbei werden die Eltern von vielen Stellen abgewiesen und auf weitere zuständige Ämter hingewiesen, jedoch fühlt sich keiner so wirklich zuständig. Dies kann ich leider aus meinem Alltag bestätigen und muss sagen, zur wahren Inklusion ist es noch ein großer Schritt. Ein absolut empfehlenswerter Erfahrungsbericht, der durch die aktuelle Inklussionsdebatte sehr aktuell ist und auf die momentanen Probleme aus Sicht der Betroffenen verweist. Noch dazu ist der Erfahrungsbericht in einem einfachen Schreibstil verpackt, welcher auch Fremdwörter und Bezeichnungen näher erläutert und noch dazu aktuelle statistische Daten beinhaltet. 5 Sterne für dieses tolle Buch.