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Wie halte ich das nur alles aus?

Fragen Sie Frau Sibylle

Sibylle Bergs beste Kolumnen in einem Band

Jede Woche beantwortet Sibylle Berg im Spiegel fundamentale Fragen des Lebens. Nun legt sie ihre definite Benimm- und Überlebensfibel vor. Fragen, die man nicht zu stellen wagte, werden endlich in schonungsloser Offenheit beantwortet: »Ist es eigentlich noch cool, in die Provence zu reisen?«, »Kann ich mit 46 Jahren die Haare noch lang und offen tragen?«, »Warum ziehen sich Frauen für Herrenmagazine aus?«. Bissig, ironisch und skrupellos beleuchtet Sibylle Berg die drängendsten Belange unserer Zeit. Ihre Texte machen nachdenklich, sie schockieren und sie verzaubern.

Portrait
Sibylle Berg, geboren in Weimar, lebt heute in Zürich. Sie schreibt Romane, Theaterstücke, Essays und Kolumnen (u.a. für die ›NZZ‹ und für die ›ZEIT‹). Zuletzt erschienen ›Das Unerfreuliche zuerst – Herrengeschichten‹ (2001), ›Ende gut‹ (2004), ›Die Fahrt‹ (2007) und ›Der Mann schläft‹ (2009). 2008 wurde sie mit dem Wolfgang-Koeppen-Preis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14406-3
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/11,8/1,5 cm
Gewicht 174 g
Verkaufsrang 27848
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Jörn Hördemann, Thalia-Buchhandlung Landau

Ich liebe Bergs kleine Fibel. Originelle und intelligente Gedanken zu großen und kleinen Problemen des Alltags. Oft witzig und scharf, manchmal seufzend traurig, nie langweilig.

klein,fein und unvergleichlich....

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Muss das alles wirklich sein ? Warum machen Ferien oft unglücklich ? Und bitte wo bleibt eigentlich die gute Nachricht ? Fragen , die sich jeder mal stellt - oft keine Antwort dafür findet und die Sibylle Berg mit scharfem Blick für das Detail durchleuchtet !Fragen, die die Welt verbessern können, Fragen, die gute Vorsätze beinhalten und die mal nachdenklich machen oder uns laut auflachen lassen...ein Buch, provokant und polarisierend - zum Verschenken und selber behalten...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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von Katrin Kramer aus Weimar am 27.03.2017
Bewertet: anderes Format

Frau Berg ist Spitze. Sie sagt frei ihre Meinung. gleichermaßen unterhaltsam wie kritisch und frech. Eine Inspiration mit hohem amusementfactor die Mut macht zum nachleben.

Erschreckend banal
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 18.12.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Ganze erinnerte mich eher an Boulevard-Geplänkel, ziemlich flach und langweilig, im Gegensatz zu ihrem Roman "Ende gut". Wer "Die Bunte" und so mag, findet hier vielleicht Gefallen, ansonsten würde ich diesen "Ratgeber" unter der Flut von Lebenshalbweisheitsbüchern auf dem Markt niemandem empfehlen. Vielleicht ist es eher fü... Das Ganze erinnerte mich eher an Boulevard-Geplänkel, ziemlich flach und langweilig, im Gegensatz zu ihrem Roman "Ende gut". Wer "Die Bunte" und so mag, findet hier vielleicht Gefallen, ansonsten würde ich diesen "Ratgeber" unter der Flut von Lebenshalbweisheitsbüchern auf dem Markt niemandem empfehlen. Vielleicht ist es eher für gelangweilte Frauen gedacht (und schon zeigen sie mit dem Finger auf mich: seht, da ist so ein Störefried). Lest lieber Anais Nin oder so, das ist anregender, aufbauender und stärker als dieses Nebenprodukt von S. Berg.

Immer wieder treffende Einblicke in das gegenwärtige Leben
von Michael Lehmann-Pape am 06.12.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Die Kolumnen von Sybille Berg auf „Spiegel-Online“ besitzen in weiten Kreisen durchaus bereits Kult Status und das nicht von ungefähr, wie diese kleine Sammlung präziser, immer wieder den Punkt treffender und mit hintergründigem Humor verfasster „Einblicke in das tägliche (wahnsinnige) Leben“ deutlich vor Augen führen Ist das... Die Kolumnen von Sybille Berg auf „Spiegel-Online“ besitzen in weiten Kreisen durchaus bereits Kult Status und das nicht von ungefähr, wie diese kleine Sammlung präziser, immer wieder den Punkt treffender und mit hintergründigem Humor verfasster „Einblicke in das tägliche (wahnsinnige) Leben“ deutlich vor Augen führen Ist das eigentlich schlimm, wenn in dieser aktionsgeladenen Zeit, in der jeder und jede konsequent aktiv das Leben gestalten, man „hin und wieder Probleme hat, die Freizeit zu gestalten“? Nein, natürlich nicht, wie man mit Vergnügen im Buch nachlesen kann. Nicht ohne unterschwellig darauf gestoßen zu werden, ob denn nicht eher denen, die keine drei Minuten ohne Arbeit und „wichtig Sein“ ertragen, die Fähigkeit zur Entspannung fehlt statt denen, die nicht schon auf dem Weg von der Arbeit bereits wieder mit der Arbeit beschäftigt sind. Bitte also nicht innerlich ständig hetzen lassen von dem Gefühl, zu spät zu kommen, nicht zu genügen, bitte darauf hören, wenn die große Leere einsetzt, wenn „Freizeit“ droht. Und es gibt ein Leben neben dem völlig fertig sein am Wochenende und dem Joggen, um sich fit für die Arbeit zu halten. Und neben solchen „Ermunterungen zum Leben“ stehen dann aber auch schmerzliche und klare Erkenntnisse, die unaufgelöst verbleiben (und damit einfach nur ehrlich sind). Das es eben keinen einfach zu empfehlenden Weg gibt, Trauer zu lernen, Trauer zu tragen und die Zeit nicht allen Schmerz heilt. Wenn man mal den gefunden hatte, mit dem es wirklich ging. Den „Lottogewinn“. Der dann stirbt. In der Fülle der Themen, der Einfälle, der Gedanken, der respektlosen, provozierenden Art, wie Sybille Berg ihre Einsichten formuliert, da kann man dann durchaus mit auf die Idee kommen, „ob man nicht Menschen vor sich selbst schützen müsste“. „Dass der Mensch nur begrenzt lernfähig ist, ist ein Umstand, der mich verzweifeln lässt“. Diese „Sehnsucht nach einfachen Strukturen“ und die Verdummung, die darin ihren tiefen Grund findet, die führt Berg dem Leser einprägsam vor Augen, so dass man am Ende der gerade mal zwei Seiten zu diesem Thema zwar keine einfache Lösung zur Hand hat, aber doch zustimmen kann, dass „hinter jedem Beharren auf den Besitz einer allgemeingültigen Wahrheit lauert eine immense Blödheit“, Einfach eben. Richtig, falsch, gut böse und die Welt ist geklärt. Was für ein bedauerlicher Fehlschluss mit weitreichenden Folgen, sieht man sich allein den religiösen Fundamentalismus an. „Die Torheit der Menschen, sich ins Leben andere einzumischen ist (im Kleinen wie im Großen) ein Witz mit katastrophalen Folgen“. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre, die in jedem Thema, in allen Gedanken klug, aber auch unerbittlich, zum Nachdenken anregt und dabei auch unliebsame Selbsterkenntnis nicht auslässt, sondern einen großen Spiegel vor die Augen des Lesers hält.