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Hell's Gate Mord in Kenia

Kriminalroman

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Eine packende Reise in die Abgründe Afrikas
Der eigenwillige Massai-Ermittler Mollel wird von Nairobi in die Provinz versetzt, in einen kleinen Ort direkt neben dem Nationalpark Hell's Gate. Hier gibt es bis auf ein paar Touristen, die den Nationalpark besuchen und im örtlichen Hotel absteigen, nur sehr wenig Abwechslung ... Bis eine Blumenpflückerin ermordet wird, die auf einer nahe gelegenen Blumenfarm gearbeitet hat. Mollel argwöhnt schnell, dass eine Polizisten-Gang in den Mord verwickelt ist, die mit Gewalt und Selbstjustiz die Gegend unsicher macht. Für Mollel wird es brandgefährlich, aber heraushalten kann er sich aus dieser Sache nicht: Er muss sich fragen, ob er noch auf der richtigen Seite steht.

Portrait
Richard Crompton hat als Journalist und Produzent für die BBC gearbeitet. 2007 ging er mit seiner Frau, die als Menschenrechtsanwältin bei den Völkermordprozessen von Ruanda tätig war, nach Afrika. Er lebt mit seiner Familie in Nairobi./a>
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 19.06.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-26062-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,1/13,7/3,2 cm
Gewicht 439 g
Originaltitel Hell's Gate
Übersetzer Christine Blum
Buch (Paperback)
14,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Weißer Autor schreibt glaubwürdig aus schwarzer Perspektive
von HoT aus Hamburg am 29.08.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Auf der Suche nach Gegenwartsliteratur aus Afrika erwarte ich natürlich schwarze Autoren, die den "weißen Blick auf den schwarzen Kontinent" ablösen. Selbstverständlich gibt es diese Autoren, wenngleich sie noch selten zu den Bestseller-Autoren gehören wie Chimamanda Ngozi Adichie. Deshalb zögerte ich etwas, einem Literaturtipp zu "Hell's Gate" zu folgen.... Auf der Suche nach Gegenwartsliteratur aus Afrika erwarte ich natürlich schwarze Autoren, die den "weißen Blick auf den schwarzen Kontinent" ablösen. Selbstverständlich gibt es diese Autoren, wenngleich sie noch selten zu den Bestseller-Autoren gehören wie Chimamanda Ngozi Adichie. Deshalb zögerte ich etwas, einem Literaturtipp zu "Hell's Gate" zu folgen. Jedoch schafft es der Autor, britischer Journalist, die Vielschichtigkeit der kenianischen Gesellschaft, die Perspektive eines Massai, die Brüche zwischen Tradition und Moderne, üble Arbeitsbedingungen auf einer Rosenfarm und die Jagd nach geschützten Tieren in einem spannenden Kriminalroman zusammenzuführen. Zumindest hat er mich damit beeindrucken können und ich vergaß fast, dass hier ein weißer Autor am Werk war. Ob das schwarze Leser/innen auch so empfinden? Ich fand den Roman sehr gelungen, er macht Lust auf mehr, z.B. dem Vorgängerroman.

Gesellschaftskritischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 06.08.2015

„Hell’s Gate“ ist der zweite Fall für den eigenwilligen Massai-Ermittler Mollel. Dieses Mal wird er in die Provinz versetzt, direkt in einen kleinen Ort neben dem Nationalpark „Hell’s Gate“. Eine Blumenpflückerin soll auf einer Farm einen Diebstahl begangen haben. Sie wird entlassen und wenig später tot aufgefunden. Die örtliche... „Hell’s Gate“ ist der zweite Fall für den eigenwilligen Massai-Ermittler Mollel. Dieses Mal wird er in die Provinz versetzt, direkt in einen kleinen Ort neben dem Nationalpark „Hell’s Gate“. Eine Blumenpflückerin soll auf einer Farm einen Diebstahl begangen haben. Sie wird entlassen und wenig später tot aufgefunden. Die örtliche Polizei behindert Mollels Nachforschungen, dass dieser vermutet, die Polizisten stecken selbst hinter der Tat. Mit Gewalt und Selbstjustiz machen sie die Gegend unsicher. Die Angelegenheit wird immer gefährlicher für Mollel. Neben dem Kriminalfall werden auch aktuelle Themen wie Gewalt gegen Frauen, Rassenprobleme, Korruption und Wilderei in Kenia kritisch angerissen. Richard Crompton ver-mittelt ebenfalls einen Einblick in die Massai-Kultur, dies alles bringt der Autor in dem spannenden Plot unter, ohne dabei die Handlung aus dem Auge zu verlieren.

EIn Krimi mit einem hintergründigen Bild über Kenia
von Silke Schröder aus Hannover am 19.07.2015

Nachdem Richard Crompton seinen Massai-Helden Mollel in “Wenn der Mond stirbt” während der korrupten Wahlen in Kenia ermitteln ließ, schickt er ihn nun in Kenias Nationalparks, um uns auf die furchtbaren Wilderungen an stark gefährdeten Tierarten aufmerksam zu machen. So werden Nashörner nur wegen ihres Horns gejagt, da diese... Nachdem Richard Crompton seinen Massai-Helden Mollel in “Wenn der Mond stirbt” während der korrupten Wahlen in Kenia ermitteln ließ, schickt er ihn nun in Kenias Nationalparks, um uns auf die furchtbaren Wilderungen an stark gefährdeten Tierarten aufmerksam zu machen. So werden Nashörner nur wegen ihres Horns gejagt, da diese in Asien immense Preise erzielen. Aber auch die unmenschlichen Arbeitsbedingungen beim kommerziellen Rosenanbau spricht er an. Und dies sind nur einige aktuelle Themen aus einem Land, das wir nur als Reiseziel für Safaritouren und exotische Strandurlaube kennen. Zugleich bekommen wir einen weiteren spannenden Einblick in die Massai-Kultur und in die Vergangenheit seines Helden Mollel, der noch in einem der wenigen Massaidörfer groß geworden ist. So gelingt Richard Crompton auch im zweiten Krimi “Hell's Gate” wieder ein hintergründiges Bild über Kenia und seine politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse.