Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Das Buch der Finsternis

(4)
Gelähmt vor Entsetzen muss Buchdruckergehilfe Quirin mitansehen, wie sein Meister in einen Fluss springt und von den tobenden Wassern verschluckt wird. So verzweifelt versucht Meister Guldenmund dem Grafen von Gallenstein zu entfliehen, der ihm das "Buch der Finsternis" abjagen will. Was der ruchlose Graf nicht weiß: Der Buchdrucker hat kurz vor seiner Flucht das Verderben bringende Werk ausgerechnet Quirin anvertraut. Der Junge soll es zum Bischof nach Salzburg bringen. Aber was will der Bischof damit? Quirin tappt im Dunkeln. Dennoch ist er fest entschlossen, den letzten Wunsch seines Meisters zu erfüllen. Und er hat keine Sekunde zu verlieren …
Portrait
Richard Dübell, geb. 1962, schreibt historische Erwachsenen- und Jugendromane und Drehbücher und ist Träger des Kulturpreises seiner Heimatstadt Landshut. Mit seinem Debüt-Roman "Der Tuchhändler", einer mitelalterlichen Detektivgeschichte im Stil der berühmten Schwarzen Krimis, errang er sofort die Aufmerksamkeit des Publikums. Richard Dübells Romane sind in insgesamt 14 Sprachen weltweit übersetzt. Sein ironischer Schreibstil, die stets unerwarteten Wendungen in seinen Geschichten und seine prallen, lebensnahen Charaktere sind sein Markenzeichen, ebenso wie seine medialen Buchpräsentationen, die mit Video-, Musik- und Geräuscheinblendungen und Dübells komödiantischem Geschick zu literarischen Shows werden.
Richard Dübell lebt in Landshut.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 01.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783473475469
Verlag Ravensburger Buchverlag
Dateigröße 5223 KB
Verkaufsrang 35.441
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
4
0
0
0
0

Rezension zu "Das Buch der Finsternis"
von Zsadista am 26.01.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Salzburg 1486. Damit sein Bruder in die Lehre bei einem berühmten Buchdrucker gehen kann, wird der 13-jährige Quirin als Handlanger mitgegeben. Während sein Bruder lesen lernt und Buchstaben zusammensetzen darf, bleibt Quirin nur die harte Drecksarbeit über. Als der Meister einen wichtigen Auftrag von Abt Antonius bekommt, macht er... Salzburg 1486. Damit sein Bruder in die Lehre bei einem berühmten Buchdrucker gehen kann, wird der 13-jährige Quirin als Handlanger mitgegeben. Während sein Bruder lesen lernt und Buchstaben zusammensetzen darf, bleibt Quirin nur die harte Drecksarbeit über. Als der Meister einen wichtigen Auftrag von Abt Antonius bekommt, macht er sich mit seinen Lehrlingen und der Druckermaschine auf den Weg. Endlich angekommen, wärt die Ruhe nicht lange. Die Abtei wird überfallen. Mit den letzten Atemzügen gibt der Meister Quirin ein Kästchen und nimmt ihm das Versprechen ab, es unter allen Umständen zum Bischof nach Salzburg zu bringen. Quirin flüchtet Hals über Kopf ohne etwas mitzunehmen. Unterwegs findet er allerdings ungeahnte Hilfe. Doch was ist in dem Kästchen? Wer sind die Verfolger, die sich nicht abschütteln lassen? Und kommt Quirin sicher mit dem Kästchen in Salzburg an? „Das Buch der Finsternis“ ist eigentlich ein Jugendbuch, aber auch genauso wunderbar für Erwachsene. Die Geschichte ist flott und spannend geschrieben. Der historische Hintergrund ist sehr realistisch und scheint gut recherchiert zu sein. Anna und Quririn sind sympathisch und man fiebert bei ihren Abenteuern mit, ob auch alles gut ausgeht. Man erfährt während dem Lesen immer wieder ein Stück, was in dem Kästchen genau drin ist. Allerdings wird erst am Ende alles offenbart. Das hält die Spannung bis zum Schluss gespannt. Optisch ist das Buch ebenfalls ein Hingucker. Der Umschlag des Hardcover Buches ist teilweise glänzend, wobei der Kopf dann unheimlich heraus kommt. Im Innenteil gibt es noch eine Karte, sowie ein kleiner Anhang von Personen und Ortsbezeichnungen. Alles in allem fand ich das Buch ein gelungenes Werk und empfehle es gerne weiter.

Teuflisches Abenteuer
von Nane Bouquineur am 14.01.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

In seinem zweiten Jugendroman “Das Buch der Finsternis” beschäftigt sich Richard Dübell mit den Anfängen des Buchdrucks im 15. Jahrhundert. Neben den interessanten Einblicken in die Geschichte erlebt sein Held Quirin ein spannendes und gefährliches Abenteuer. Wir befinden uns in Salzburg. Es ist das Jahr des Herrn, 1486. Der 13-jährige... In seinem zweiten Jugendroman “Das Buch der Finsternis” beschäftigt sich Richard Dübell mit den Anfängen des Buchdrucks im 15. Jahrhundert. Neben den interessanten Einblicken in die Geschichte erlebt sein Held Quirin ein spannendes und gefährliches Abenteuer. Wir befinden uns in Salzburg. Es ist das Jahr des Herrn, 1486. Der 13-jährige Quirin Klingseis ist Hilfsarbeiter in Lukas Guldenmunds Buchdruckerei. Die Druckerei bekommt den Auftrag, wichtige Manuskripte für den Abt Antonius Gratiadei neu zu drucken. Daher machen sich Meister Lukas, Quirin und weitere Hilfsgesellen auf den Weg nach Admont. Dort angekommen überschlagen sich die Ereignisse. Quirin erhält von seinem Meister eine geheimnisvolle Truhe und die Aufgabe, diese Truhe samt Inhalt schnellstmöglich zum Bischof nach Salzburg zu bringen. Doch diese Aufgabe ist alles andere als einfach. Denn der Burggraf Friedrich von Savrau will diese Truhe um jeden Preis wiederhaben, da sich in ihr das Buch der Finsternis verbirgt. Dieses Buch hat der Teufel höchstpersönlich verfasst. Die Geschichte geht schon dramatisch los. Der Leser wird, genauso wie Quirin, vor vollendete Tatsachen gestellt. Während seiner Flucht trifft Quirin auf einige Personen, die ihm entweder behilflich sind oder ihn in brenzlige Situationen bringen. Da wäre zum einen die kecke und überhebliche Anna und zum anderen der undurchschaubare Wolfgang. Lange Zeit bleibt ungeklärt, ob er den Beiden wirklich trauen kann. Es gibt aber noch weitere Charaktere, die entweder Respekt einflößend oder dümmlich sind. Die Letzteren sorgen für einige amüsante Gegebenheiten. Obwohl immer mal wieder ein Blick ins Buch geworfen wird, erfahren wir erst am Ende des Romans, was denn nun in diesem geheimnisvollen Buch steht. Dies ist noch ein weiterer Punkt, der für Spannung, für einen Hauch Okkultismus und für (absonderliche) Spekulationen sorgt. Schließlich hat der Teufel das Buch geschrieben. Ich kann nur so viel sagen, das Finale ist spektakulär und anders, als man denkt. Der Buchdeckel enthält nebenbei bemerkt eine Landkarte. Mit dieser kann man Quirin geografisch verfolgen. Und im hinteren Teil des Buches befinden sich Kurz-Biografien zu den historischen Figuren aus dem Roman. Fazit: Historisch fundiert, spannend und humorvoll. Dieses grandiose Abenteuer ist für Alt und Jung geeignet.

Ein spannendes Buch
von Nenatie am 05.01.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt Quirin, der im Jahr 1486 lebt, ist der Gehilfe eines Buchdruckers. Sein Meister ist der erste und einzige, der einen transportierbare Druckerpresse hat. Für einen großen Auftrag reist Quirin mit seinem Meister und dessen Lehrlingen ins Kloster Admont. Dort bekommt er den Auftrag eine geheimnisvolle Truhe zum Bischof nach... Inhalt Quirin, der im Jahr 1486 lebt, ist der Gehilfe eines Buchdruckers. Sein Meister ist der erste und einzige, der einen transportierbare Druckerpresse hat. Für einen großen Auftrag reist Quirin mit seinem Meister und dessen Lehrlingen ins Kloster Admont. Dort bekommt er den Auftrag eine geheimnisvolle Truhe zum Bischof nach Salzburg zu bringen. In dieser Truhe befindet sich das "Buch der Finsternis", ein Buch in dem der Teufel die Seelen verzeichnet die in die Hölle kommen. Quirin hat eine schwere Aufgabe vor sich. Meinung Ein wirklich toller Jugendroman mit historischem Hintergrund, der aber auch für ältere Leser interessant und spannend sein wird. Der Autor schafft ein wirklich gutes Bild der damaligen Zeit, man ist Mittendrin im Mittelalter. Er beweist viel Liebe zum Detail und auch viel Hintergrundwissen. Für die Zielgruppe werden ein paar Dinge näher erläutert, was spannend gemacht ist und nicht langweilig wird. Die Gegend wird gut beschrieben und auch wenn man noch nicht in Salzburg und Umgebung war kann man sich doch alles gut vorstellen. Die Geschichte startet mit einem kurzen Kennenlernen. Man erfährt etwas über Quirin und sein bisheriges Leben und dann geht es auch sofort los. Er bekommt das geheimnisvolle Kästchen und macht sich auf die beschwerliche Reise nach Salzburg. Hilfe bekommt er von Anna, einer aufgeweckten und ab und an frechen Bauerstochter. Es gibt einige wirklich unerwartete Wendungen und die Geschichte ist zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und sie waren wirklich gut charakterisiert. Ihr Verhalten war sehr authentisch. Was mir sehr sehr gut gefallen hat war Quirins Entwicklung. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und die Geschichte ist so packend erzählt, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Ich bin durch die Seiten geflogen und habe mit Quirin und Anna mitgefühlt. 4,8 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle die gerne einen spannenden Roman mit historischem Hintergrund lesen möchten.