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Die Gedichte

Messer - In stillen Nächten

KIWI Band 1435

Till Lindemann

(10)
Buch (Taschenbuch)
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12,99
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Beschreibung

Die gesammelten Gedichte von Till Lindemann, dem Sänger der Band »Rammstein«

Bekannt ist Till Lindemann vor allem als Sänger (und Texter) der Band »Rammstein«. Weniger bekannt ist, dass er unabhängig davon seit über 20 Jahren Lyrik schreibt – Gedichte, von denen zwar einige zu Songs geworden sind, die aber als Gedichte ihr ganz eigenes Leben haben. So sind in den letzten 10 Jahren zwei Gedichtbände erschienen (»Messer«, 2005, und »In stillen Nächten«, 2013), die nun in einer Taschenbuchausgabe zum ersten Mal gemeinsam vorliegen. Höchst erstaunlich klingen diese oft fast beiläufig daherkommenden, dabei aber rhythmisch und musikalisch genauestens gebauten Texte, in denen ein abgründiges, reizbares, verletzliches lyrisches Ich in eine intime Zwiesprache mit dem Leser tritt. Darunter sind Gedichte, die – wie der Herausgeber von »In stillen Nächten«, Alexander Gorkow, schreibt – »klingen wie in kalten Nächten aus dem Eis gekratzt«, aber auch solche voller Wehmut, Sehnsucht und Gefühlsinnigkeit. Die Motive umkreisen die Abgründe der Existenz, den Hunger des Begehrens, den Körper, den Schmerz, die Lust, die Komik und Tragik der Kommunikation, die Einsamkeit und Gewalt. Der Band enthält neben den Gedichten als Illustrationen eine Reihe von Schwarz-Weiß-Zeichnungen des Künstlers Matthias Matthies.

"Wer Heinrich Heine mag, sollte sich an Lindemann versuchen." Neue Presse 20150326

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 05.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04777-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19/12,3/1,7 cm
Gewicht 171 g
Abbildungen mit zahlreichen schwarzweissen Illustrationen
Auflage 8. Auflage
Illustrator Matthias Matthies
Verkaufsrang 9284

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Buchhändler-Empfehlungen

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Tiefsinnig und klug sind die Gedichte von Till Lindemann und ich muss zugeben, damit hatte ich nicht gerechnet.

Mein absolutes Lieblingsbuch von Till Lindemann!!

Sabine Akkermann, Thalia-Buchhandlung Aurich

Seit über 20 Jahren arbeitet Till Lindemann nicht nur als Frontsänger der Hardrock-Band Rammstein, sondern er schreibt auch Gedichte und veröffentlicht sie. Dabei geht es nicht um die typischen Themen und Reimschemen, sondern Till Lindemann bricht mit den Tabus und schreibt über seine Sicht der Dinge und wie er so manches empfindet. Einiges lässt einen in der Tat erst einmal schlucken oder grübbeln, allerdings ist dies auch ein tiefer Einblick in einen höchstkomplizierten Menschen, der sich auch nur zu mitteilen versucht. Immer wieder kommen einem selbst beim Lesen Fragen auf. was davon Realität und was Fiktion ist, doch diese Frage bleibt bei diesen Gedichten lieber unbeantwortet. Alles in allem ist es ein klasse Buch, das ich jedem Rammstein wie gesagt nur ans Herz legen kann, da dort dann doch der ein oder andere Schatz auf einen schlummert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 20.09.2019

Wer etwas ungewöhnliche Gedichte mag die man auch erst vielleicht beim zweiten mal verstanden hat der sollte das Buch lesen. Ich war begeistert und werde das Buch hin und wieder zur Hand nehmen,

von Sandra Bischoff aus Bad Oeynhausen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Beide Werke, sowohl "Messer" als auch "In Stillen Nächten", haben mich auf eine Weise doch berührt. Die manchmal skurril wirkenden Texte, scheinen ihr eigenes Selbst zu suchen.

Ebenso gewalttätig wie tiefgründig
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 19.06.2015

Rezension: Bei Till Lindesmanns „Die Gedichte: Messer | In stillen Nächten“ handelt es sich um ein zusammengefasstes Werk seiner beiden Gedichtbände „Messer“, welches 2005 erstmals erschien, und „In stillen Nächten“, erstmals 2013 veröffentlicht. Obwohl ich vor allem die Texte seiner Band „Rammstein“ sehr mag, war mir bisher ... Rezension: Bei Till Lindesmanns „Die Gedichte: Messer | In stillen Nächten“ handelt es sich um ein zusammengefasstes Werk seiner beiden Gedichtbände „Messer“, welches 2005 erstmals erschien, und „In stillen Nächten“, erstmals 2013 veröffentlicht. Obwohl ich vor allem die Texte seiner Band „Rammstein“ sehr mag, war mir bisher nicht geläufig, dass er bereits 2 Gedichtbände herausgebrachte – ein perfekter Anlass, sich die zusammengefasste Ausgabe zuzulegen. Unterteilt ist das Werk natürlich in die beiden ursprünglichen Bücher, die es beinhaltet – „Messer“ mit 55 Gedichten, „In stillen Nächten“ mit etwas mehr als 100, wobei die meisten davon, keine Seite füllen und sogar oft nur aus wenigen Zeilen bestehen. Abgerundet wird das Werk mit einfachen Zeichnungen in schwarz, welche Figuren in thematisch passenden Situationen darstellen und meist sehr roh dargestellt wurden – ich habe noch nie ein Buch gelesen, in dem so viele selbstschädigende wie bizarre Handlungen sowie männliche Geschlechtsteile abgebildet sind. Aber trotz der Rohheit, die sich auch in vielen der Gedichte wiederfindet, steckt mehr dahinter. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit zum Lesen nehmen, da sich einem der Umfang der Bedeutung hinter den Sätzen teils erst nach mehrmaligem Lesen und ‚sacken lassen‘ erschließt. Leider kann ich mit dieser Art von Literatur weniger anfangen als erwartet. Ich mag zwar Anspielungen und tiefgründige Sätze, von denen man in den Texten der „Rammstein“-Songs unzählige findet, jedoch bekommt man hier eher ungeschliffene Diamanten vorgesetzt, die man sich selbst erst in Gedanken zurechtschleifen muss. Teilweise ist mir dies zwar gelungen, aber insgesamt ist es nicht so ganz mein Fall. Wer also eingängige Texte erwartet und mit Lyrik ansonsten wenig anfangen kann, bleibt enttäuscht zurück. Dieses Buch wird aber definitiv auch Liebhaber finden. Fazit: Kunst, die dem Leser ebenso gewalttätig wie tiefgründig ihr Herz offenbart – jedoch muss man für das Tiefgründige hinter der Gewalt selbst sein Herz öffnen.


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