5150 - Das Haus des Wahnsinns

Thriller

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Ein echter Senécal: Spannend, knallhart, brutal.

Nach einem Sturz mit dem Fahrrad will der Student Yannick im Haus 5150 eigentlich nur um Hilfe bitten. Doch als er Schreie aus dem ersten Stock hört, wird er von dem Sadisten Jacques Beaulieu und dessen Familie gefangengenommen, damit er ihr Geheimnis nicht verrät.
Gequält und gefoltert ist Yannick jetzt dem Wahnsinn der ganzen Familie ausgeliefert. Weil er kein »Böser« ist, dürfen sie Yannick nicht einfach so töten, also muss er sich mit dem Vater in einer Partie Schach messen. Der Einsatz: Yannicks Leben.
Der erste Zug ist gemacht, doch welche Pläne sein Peiniger wirklich verfolgt, erkennt der Junge im Verlauf seines Martyriums erst nach und nach ...

Verfilmt als 5150 Elm' Way - Spiel um dein Leben

Rewind Review: »Der beste franko-kanadische Schocker seit Martyrs.«

Airedit.com: »Für jeden, der Horror und verstörende Geschichten mag. Eine auf entsetzliche Weise irre Story, die einen noch Tage nach dem Lesen verfolgt.«

Québec français: »Ohne Stephen Kings Stil zu imitieren, schafft es Patrick Senécal, die Leser genauso zu fesseln wie der amerikanische Horrormeister.«

Patrick Senécal: »Für mich muss ein guter Horrorroman verstören. Er muss den Leser am Ende über das Böse, das Grauen, das Leiden und den Wahnsinn nachdenken lassen, über die sehr dünne Grenze zwischen seelischem Gleichgewicht und Ungleichgewicht, wie sie sich so unheimlich in bestimmten Äußerungen von Irren offenbart. Was mir am meisten Angst macht, sind nicht Monster, Werwölfe oder Vampire - es sind die Menschen.«
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 20.03.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86552-351-8
Verlag Festa Verlag
Maße (L/B/H) 20/12,3/2,7 cm
Gewicht 410 g
Originaltitel 5150, rue des Ormes
Auflage 1
Übersetzer Alexander Rösch
Buch (Taschenbuch)
13,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine nicht ganz normale Familie
von Claudia Schütz am 01.08.2016

Ohne großes Vorgeplänkel beginnt die Story gleich sehr rasant und man landet mit Yannick in der echt kranken Psycho-Familie Beaulieu. Man erlebt die Gedanken und sich ausdenken Fluchtversuche von Yannick mit und weiß eigentlich vorher schon, das es nicht klappen kann. Man leidet förmlich mit ihm und der sich... Ohne großes Vorgeplänkel beginnt die Story gleich sehr rasant und man landet mit Yannick in der echt kranken Psycho-Familie Beaulieu. Man erlebt die Gedanken und sich ausdenken Fluchtversuche von Yannick mit und weiß eigentlich vorher schon, das es nicht klappen kann. Man leidet förmlich mit ihm und der sich steigernden Qual was mit ihm noch alles geschehen wird. Sehr gelungen finde ich die Rückblenden, die unter den Kapiteln zu lesen sind mit dem Titel "Maudes Tagebuch". Maude ist die Ehefrau des sadistischen Jacques und wird von einem braven Mädchen, das im Kloster lebte, zur Ehefrau eines irren Mannes und zwei eigenartiger Töchter. Unheimlich finde ich vor allem Tochter Anne mit ihren ausdruckslosen großen dunklen Kulleraugen, die keine Gefühle zeigt, die nichts sagt und wie mechanisch ihr Leben lebt und einfach nur glotzt. Etwas erholen kann man sich beim Lesen der Liebesgeschichte von Maude und Jacques, aber auch das ist nur kurzweilig, denn bald wird er ganz besessen sein davon, das Maude ihm unbedingt einen Jungen gebärt. Doch "leider" werden es nur zwei Mädchen, Michelle und Anne. Ein Junge stirbt noch vor der Geburt und der behandelnde Arzt hat danach nichts mehr zu lachen. Jacques wird zur Bestie und will der "Hüter der Gerechtigkeit" sein. Tochter Michelle, die vom Vater oft als "er" und "der Junge" bezeichnet wird, eifert ihm nach und hat Spaß an Qual und sadistischen Psycho-Spielchen. Die Einzige, etwas vernünftige Person ist Maude, denn sie erhofft sich durch Yannicks hoffentlich gelingende Flucht, auch eine Erlösung ihres Lebens. Sie will das alles gar nicht mehr, das elendige Leben mit Jacques, die Sachen im Keller und und und ... Einziger Kritikpunkt: An ganz wenigen Stellen zog sich die Story etwas in die Länge, was meinen Lesefluß etwas störte, aber ansonsten mehr ein Psycho-Thriller, statt eines "normalen" Thrillers und lesenswert.