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Pole Poppenspäler

Theodor Storm

(12)
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Beschreibung

„Ich war auf meiner Bank ganz wie verzaubert; es war ein unheimliches Leben in diesen kleinen Figuren, das gleichwohl meine Augen wie magnetisch auf sich zog.“
Die Aufführung eines Marionettentheaters zieht den kleinen Pole Poppenspäler in seinen Bann. Durch die Faszination für das Puppenspiel entspinnt sich eine unschuldige Zuneigung zwischen ihm und der kleinen Lisei, der Tochter des Puppenmachers. Doch als das fahrende Volk weiterzieht scheint es so, als ob dem jungen Glück keine gemeinsame Zukunft angedacht sei…

Mit viel Einfühlungsvermögen schildert Theodor Storm (1817-1888) die zarte Bande einer jungen Liebe. Kunstvoll führt er die Gegensätze zwischen der bürgerlichen Welt und dem Künstlerleben vor Augen. Pole Poppenspäler ist neben dem Märchen „der kleine Häwelmann“ eines seiner bekanntesten Werke, nicht nur für junge Leser.

Theodor Storm, geb. am 14. September 1817 in Husum. Der Rechtsanwalt wurde 1852 von den Dänen wegen politischer Opposition ausgewiesen und kehrte 1864 als Landvogt in seine nun deutsch gewordene Heimatstadt zurück. Ab 1879 war Storm Amtsgerichtsrat. Er starb am 4. Juli 1888 in Hademarschen. Storm gilt als einer der wichtigsten Vertreter des poetischen Realismus. In seinem Werk ist Storm thematisch den Menschen und der Landschaft seiner Heimat zugewandt und als Künstler der Spätromantik verpflichtet, besonders in seiner liedhaft-innigen, formstrengen Natur- und Bekenntnislyrik. Seine Hauptleistung aber liegt in der Novelle. 58 solcher Novellen umfasst sein Werk, das von lyrisch gestimmten und wehmütig verklärenden Texten bis zu realistischen, stark handlungsbetonten Schicksals- und Chroniknovellen reicht. Immer wieder stellt Storm dabei die menschlichen Leidenschaften und den Kampf des einzelnen gegen überlegene Mächte mit herber, oft tragischer Gefasstheit dar.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 68
Erscheinungsdatum November 2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95855-289-0
Verlag Fabula
Maße (L/B/H) 19/11,8/0,7 cm
Gewicht 82 g

Buchhändler-Empfehlungen

Die schwarze Dahlie

S. Lamberty, Thalia-Buchhandlung Köln

James Ellroy schreibt düstere, pessimistische Krimis im Stil der "Noir" Klassiker. Sein eigener Werdegang ist gebrochen: Im Alter von zehn Jahren wurde seine Mutter ermordet, als Erwachsener war er obdachlos und Alkoholiker und saß des öfteren im Gefängnis. Doch mit etwa dreißig Jahren überwand er Alkohol und Drogen und begann Kriminalromane zu schreiben. Einer der besten ist "Die schwarze Dahlie". Der Roman spielt in Los Angeles, Ende der vierziger Jahre. Ellroy ließ sich von der wahren Geschichte der Elizabeth Short inspirieren, deren Mord bis heute unaufgeklärt ist. In Ellroys Geschichte ermitteln Officer Dwight "Bucky" Bleichert (der Ich-Erzähler) und sein Partner Sergeant Leland "Lee" Blanchard in dem grausigen Fall. Das Hollywood Starlet Elizabeth Short wird zerstückelt und entstellt aufgefunden. Wegen ihrer schwarzen Kleidung bekommt sie den Spitznamen "Schwarze Dahlie". Für Bucky und Lee wird der Fall bald zur Obsession und so ermitteln sie auch noch weiter, als der Fall offiziell schon abgeschlossen ist. Dabei geraten sie in gefährliche Kreise, von denen sie besser nie gewusst hätten. Bald schweben die beiden in Lebensgefahr... Ellroy legt mit seinem Roman (übrigens der ersten Band des legendären L.A Quartetts, zu dem auch "L.A Confidential" zählt) einen harten, atmosphärischen Krimi vor, der einen in den Bann zieht! Absolut großartig!

Kundenbewertungen

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Kein "Opfer des Schicksals", sondern ein gütiger Held mit Würde
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 11.07.2019

Leseprobe: "Und dabei sang sie leise in sich hinein. -- Es war das Lied, mein Lied! -- Sie aber zwitscherte wie eine Grasmücke, die am Bache das Hälslein wäscht und das Köpfchen herumwirft und die Federn sträubt und wieder glättet mit dem Schnäblein. Mir war, als ginge ich auf grünen Wiesen. Ich schlich näher und näher und war ... Leseprobe: "Und dabei sang sie leise in sich hinein. -- Es war das Lied, mein Lied! -- Sie aber zwitscherte wie eine Grasmücke, die am Bache das Hälslein wäscht und das Köpfchen herumwirft und die Federn sträubt und wieder glättet mit dem Schnäblein. Mir war, als ginge ich auf grünen Wiesen. Ich schlich näher und näher und war schon so nahe, daß das Lied nicht mehr von außen, daß es aus mir herauszutönen schien, ein Gesang der Seelen. Da konnte ich mich nicht mehr halten und faßte mit beiden Händen ihren in der Mitte nach vorn strebenden und mit den Schultern gegen mich gesenkten Leib. Da aber kam's. Sie wirbelte wie ein Kreisel um sich selbst. Glutrot vor Zorn im Gesichte stand sie vor mir da; ihre Hand zuckte, und ehe ich mich entschuldigen konnte-- [Die] Ohrfeige (...) ging ins Riesenhafte. Ich stand wie vom Donner getroffen. Die Lichter tanzten mir vor den Augen. -- Aber es waren Himmelslichter. Wie Sonne, Mond und Sterne; wie die Engelein, die Versteckens spielen und dazu singen. Ich hatte Erscheinungen, ich war verzückt. Sie aber, kaum minder erschrocken als ich, fuhr mit ihrer Hand wie begütigend über die geschlagene Stelle. Es mag wohl zu stark ausgefallen sein, sagte sie, und -- wie ein zweiter Blitzstrahl--" ...hierauf folgt der wohl zärtlichste Moment in der österreichischen Literatur. Was die mehrfach mißglückten "Zusammenfassungen" des Inhaltes betrifft: der "Spielmann" ist keinesfalls die weinerliche, sentimentale Biographie eines Versagers! Er ist vielmehr ein übergroßes, herrliches Porträt des stillen, genügsamen, bescheidenen Helden, der am Schluß gerade aufgrund seiner vermeintlich schwächsten Eigenschaft, einer beinah kindlichen Herzensgüte, über sein widriges Schicksal triumphiert. Ignoriere man also die platten Versuche, dieses Kleinod mehr schlecht als recht auf die Handlung zu reduzieren, lasse man sich nicht abschrecken von weitgehend dünkelhaften Rezensionen. Nein, das Buch ist nicht in "Alt-Deutsch" verfaßt. Grillparzer lebte im 19. Jahrhundert und schrieb in einem sehr schönen, formvollendeten, dabei jeder unnötigen Schnörkel entbehrendem Deutsch mit vereinzelten Austriazismen - schließlich war er auch Österreicher. Daß der Harry-Potter-, Wendy- und Twilight-Generation diese Ausdrucksweise erschrecklich oder "gewöhnungsbedürftig" dünkt, nun gut. Aber einem erwachsenen Menschen? Geh bitte. Grillparzer hatte ich bis zu dieser Lektüre für unterhaltsam, jedoch weitgehend harmlos gehalten. Was mir allerdings im "Spielmann" vor Augen geführt wurde, war eine Geschichte, die sich so großartig, reich, erhaben und schön ausnahm, daß ich mich nach dem Fertiglesen fühlte wie verwaist. Für mich ist die vorliegende Erzählung eine der großartigsten der Weltliteratur, und die Zeit, die ich auf das Lesen desselben verwendete, eine der erquicklichsten und sinnvollsten gewesen, die ich in meinem bisherigen Leben an einem Buche verbracht habe.

Spannende Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 07.09.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein wirklich tolles Buch, dass sich trotz des hohen Alters noch heute gut lesen lässt. Nach einem ruhigen Einstieg steigt schon bald die Spannung, welche bis zum Ende des Buches auf einem konstant hohem Niveau bleibt. Fazit: äußerst kurzweilig, sehr zu empfehlen!

Kindheits-Erinnerungen, Schulzeit-Feeling
von Criss Seiler aus Gränichen am 14.10.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe das Buch das erste Mal in der Schule gelesen und bin mit Begeisterung wieder an die Geschichte herangegangen. Dieses Buch ist fantastische Literatur und nur zu empfehlen.


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