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Die Lüge vom Multitasking und die Kunst, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren

Wer schafft es heute noch, sich wirklich voll auf das zu konzentrieren, was gerade ansteht? Alles soll immer gleichzeitig geschehen, Multitasking heißt das Zauberwort. Und das sollten Sie doch gefälligst auch hinbekommen, oder? Nein, sagt der renommierte Psychologe und Bestsellerautor Daniel Goleman: Es geht nämlich schlicht nicht. Das menschliche Gehirn kann Dinge niemals gleichzeitig erfassen. Stattdessen zeigt Goleman, wie wir den Aufmerksamkeitsfokus unseres Gehirns gezielt einsetzen, uns auf das Wesentliche konzentrieren und so Bestleistungen erbringen können.
Portrait
Daniel Goleman, geboren 1946 in Stockton, Kalifornien, lehrte jahrelang als klinischer Psychologe an der Harvard Universität, daneben gab er die Zeitschrift ›Psychology Today‹ heraus. Bekannt wurde er durch sein 1995 erschienenes Buch »Emotionale Intelligenz«, das international zum Bestseller wurde. 2006 ließ er mit »Soziale Intelligenz« ein Buch folgen, in dem zwischenmenschlicher Umgang und das Verhalten in sozialen Zusammenhängen im Vordergrund steht.
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  • Die subtile Fähigkeit



    Teil 1: Die Anatomie der Aufmerksamkeit


    Grundlagen


    Aufmerksamkeit oben und unten


    Vom Wert schweifender Gedanken


    Das Gleichgewicht finden



    Teil 2: Selbstwahrnehmung


    Das innere Steuerruder


    Wie sehen uns die anderen?


    Ein Rezept für Selbstbeherrschung



    Teil 3: In anderen lesen


    Die Frau, die zu viel wusste


    Die Triade der Empathie


    Soziale Sensibilität



    Teil 4: Der große Zusammenhang


    Muster, Systeme und Chaos


    Systemblindheit


    Entfernte Bedrohungen



    Teil 5: Kluges Üben


    Der Mythos der 10.000 Stunden


    Gehirne beim Spielen


    Atemfreunde



    Teil 6: Die konzentrierte Führungskraft


    Wie Führungskräfte die Aufmerksamkeit lenken


    Die Dreifachkonzentration der Führungskräfte


    Was macht eine Führungskraft aus?



    Teil 7: Das große Bild


    In eine lange Zukunft führen



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    Weitere Informationen


    Buch- und Audioempfehlungen


    Anmerkungen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 13.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30714-7
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/3,5 cm
Gewicht 317 g
Originaltitel Focus. The Hidden Driver of Excellence
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Sebastian Vogel
Verkaufsrang 66411
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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Ein merkwürdig unfokussierter Text über den inneren Fokus
von Dr. M. am 31.08.2018

Hätte sich der Autor dieses Buches doch an den deutschen Titel gehalten! Das jedenfalls ging mir beim Lesen durch den Kopf, nachdem ich zum wiederholten Male den Faden verloren hatte und mehrere Seiten nochmals lesen musste, um endlich zu begreifen, was Goleman mir mit seinen Geschichten, Abschweifungen und plötzlichen Schwenks ... Hätte sich der Autor dieses Buches doch an den deutschen Titel gehalten! Das jedenfalls ging mir beim Lesen durch den Kopf, nachdem ich zum wiederholten Male den Faden verloren hatte und mehrere Seiten nochmals lesen musste, um endlich zu begreifen, was Goleman mir mit seinen Geschichten, Abschweifungen und plötzlichen Schwenks eigentlich erklären will. Die Verwirrung beginnt bereits mit dem merkwürdigen Titel und seiner scheinbar unzweideutigen Auslegung im erklärenden Nachsatz. Der Originaltitel heißt aber ganz anders: "The Hidden Driver of Excellence". Und das entspricht viel mehr dem wirklichen Inhalt dieses ausschweifenden und mitunter recht oberflächlichen, aber auch interessanten Textes. Nicht das moderne Leben mit seinem permanenten elektronischen Ablenkungsschnickschnack bildet den Mittelpunkt dieses Buches. Vielmehr geht es um den Fokus auf das, womit man sich beschäftigt, wenn man Höchstleistungen erzielen möchte. Wie arbeitet das Gehirn, wie denken wir, oder wie sollten wir vorgehen, wenn wir geistige Spitzenleistungen erreichen oder komplexe Probleme lösen möchten? Das sind die Fragen, denen Goleman hier nachgeht. Golemans Gedankenführung wirkt paradoxerweise fahrig und unkonzentriert. Und irgendwie beschleicht einen das Gefühl, dass das kein Zufall ist, sondern etwas mit Überforderung zu tun hat. Statt einer klaren Strukturierung zu folgen, zerfasert Goleman seine Aussagen immer wieder durch zahlreiche Geschichten, die, wenn man die Hintergründe kennt, meistens nur einen Teil der Wahrheit darstellen und irgendwie auf danach folgende allgemeinere Aussagen zurechtgetrimmt wurden. Der Text besteht aus sieben Teilen und einem langen Anhang mit Literaturhinweisen und Quellen. Die einzelnen Teile haben folgende Titel: (1) Die Anatomie der Aufmerksamkeit, (2) Selbstwahrnehmung, (3) In anderen lesen, (4) Der große Zusammenhang, (5) Kluges üben, (6) Die konzentrierte Führungskraft, (7) Das große Bild. Ein wesentlicher Punkt, der gleich zu Beginn diskutiert wird, sind die zwei unterschiedliche Arten zu denken. Goleman nennt das "Bottom-up-Mechanismus" und "Top-down-Mechanismus". Der Autor meint damit das bewusste und zielgerichtete und das unbewusste, aber oft ebenso problemlösende Denken. Der Bottom-up-Mechanismus vollzieht sich unwillkürlich, setzt aber eigentlich immer einen Top-down-Ansatz voraus und steuert auch sämtliche Automatismen, wenn sie erst einmal erlernt wurden. Beispielsweise erlernt man das Fahren eines Autos durch den langsamen und willentlich gesteuerten Top-down-Mechanismus. Irgendwann wird das Routine, und man denkt eben nicht mehr angestrengt nach, was man nun machen muss. Das unbewusste Denken löst jedoch auch komplizierte Probleme, wenn man sie erst einmal so formuliert hat, dass sie bearbeitet werden können. Und plötzlich und meist völlig unerwartet präsentiert einem das Gehirn dann eine ungeahnte Lösung. Goleman erwähnt in diesem Zusammenhang Einfälle und Einsichten, die Mathematiker plötzlich bekommen, nachdem sie oft wochenlang bewusst über ein Problem nachgedacht hatten. Der Bottom-up-Mechanismus ist auch für das schnelle Erfassen von Situationen etwa durch das Lesen der Körpersprache zuständig (Kapitel 3). Das ist alles bis auf die Begriffe nicht besonders neu. Praktische Hinweise fehlen in diesem Buch fast vollständig. Und obendrein findet man Beispiele, dass der Autor diesen wenigen Hinweisen selbst nicht folgt. Beim "großen Zusammenhang" geht es Goleman um das Erkennen von Mustern oder das Erfassen großer Systemzusammenhänge. Auf Seite 184 steht die bemerkenswerte Erkenntnis: "Wir glauben, wir hätten ein komplexes System verstanden, in Wirklichkeit verfügen wir aber nur über oberflächliche Kenntnisse." Man kann diese Erkenntnis des Autors beispielsweise auf seine Ausführungen zu Klimamodellen anwenden. Das Erdklima ist ohne Zweifel ein komplexes System. Goleman wiederholt in seinem Buch die Theorie von der angeblichen Schuld des Menschen an der Erderwärmung. Für diese Behauptung existiert trotz ihrer ständigen medialen Wiederholung bisher kein überzeugender Beweis, noch ist sie die einhellige Meinung der Wissenschaft. Solche simplen Tatsachen wie der geradezu lächerlich geringe Anteil des vom Menschen erzeugten Kohlendioxids an der Gesamtmenge oder die zahlreichen nachweisbaren früheren (teils heftigen) Klimawandel in der jüngeren Erdgeschichte, die von der Menschheit gewiss nicht verursacht wurden und die sie alle ohne ernsthafte Folgen überlebt hat, bleiben gänzlich unerwähnt. Andere gut untermauerte Theorien werden nicht vorgestellt, ebenso wie die Tatsache nicht unterstrichen wird, dass die eventuell künftige Temperaturerhöhung lediglich eine Prognose mathematischer Modelle, also keineswegs ein Fakt ist. Dass man oft genug die Wetterprognose für die nächsten Tage nicht treffsicher hinkriegt, aber zu wissen vorgibt, um wie viel Grad (auf die Zehntel genau!) die mittlere Temperatur auf der Erde in 30 Jahren gestiegen sein wird, ruft bei Goleman kein Gelächter hervor. Gründe für Zweifel wären dies und andere Sachverhalte aber sehr wohl. Doch Goleman zweifelt nicht, er glaubt, ein komplexes System völlig verstanden zu haben und er vertraut vereinfachenden mathematischen Modelle offenbar kritiklos, obwohl er gerade vorher seine Lesern vor solchem Übermut gewarnt hatte. Zu mathematischen Modellen schrieb er, dass sie zwar prägnante Zahlen liefern, aber dass sie immer auf gewissen (vereinfachenden oder unvollständigen) Annahmen beruhen. Und: "... deshalb können sie jeden, der zu viel Vertrauen in ihre Ergebnisse setzt, zum Narren halten." Wie wahr. Viele grundlegenden mathematische Modelle des Finanzsektors wurden 2008 von der Realität über den Haufen geworfen. Und im Nachhinein fand man genug Anlass, zu fragen, ob sie nicht gar Teil des Problems waren. Immerhin kommt Goleman auch dort an. Aber er leitet daraus nicht etwa eine gewisse Vorsicht gegenüber den Klimamodellen ab, obwohl deren Prognosekraft schon bisher deutlich zu wünschen übrig lässt, denn alles, was sie bisher voraussagten, traf nicht ein. Und offenbar ist ihm dieser eklatante Widerspruch zwischen seinen Ausführungen zu mathematischen Modellen oder komplexen Systemen und seinem anschließenden eigenen Umgang mit ihnen in einem konkreten Fall überhaupt nicht aufgefallen. Auch seine wenigen praktischen Ausführungen zu Atem- und Achtsamkeitsübungen oder zur Meditation zeugen nicht von besonders tiefem Verständnis dieses Themas. Mein Eindruck dieses Buches ist recht zwiespältig. Es enthält viele interessante Aussagen und Zusammenhänge. Leider ist es etwas diffus geschrieben. Und wenn man sich mit den von Goleman beschriebenen Problemen zufällig detaillierter auskennt, dann beschleicht einen das ungute Gefühl, dass er in Wirklichkeit nicht viel davon versteht, dies aber geschickt mit seinen Geschichten zu überspielen versteht. Nur auf seinem Spezialgebiet und der Gehirnforschung kann man wohl davon ausgehen, dass dies nicht so ist. Alles in allem ein nicht leicht lesbares Buch, das mit seinem deutschen Titel einen falschen Eindruck von seinem Inhalt vermittelt, aber doch ganz interessant ist. Jedenfalls an vielen Stellen.