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América

(gekürzte Lesung)

(5)
"Nein, hör zu: Mit dem Mann ist alles in Ordnung ... nur ein paar Schrammen. Ich habe ihm zwanzig Dollar gegeben." "Zwanzig ...?" "Ich sage dir doch - es war ein Mexikaner." Es beginnt mit einem Verkehrsunfall. Delaney ist der liberale Weiße, Kolumnist eines Naturfreunde-Magazins, verheiratet mit einer Immobilienmaklerin, gut situiert. Auf der anderen Seite, auf dem illegalen Sklavenmarkt, Cándido und seine geliebte Frau América: beide voller Hoffnung, im Gelobten Land ihr Glück zu finden.
Der bitterböse, süffige Roman ist von T. C. Boyle. Die Stimme, die den Hörer ins Herz trifft und ihn in der Seele verankert, ist die von Boris Aljinovic. Man kann das so oft hören, bis man es mitsprechen kann - diese Lesung ist ein Hörgenuss ersten Ranges.

(Laufzeit: 4h 37)
Portrait
Seit 2001 ist der Theaterschauspieler Boris Aljinovic der neue Berliner "Tatort"- Ermittler an der Seite von Dominic Raacke. Daneben hat er sich mit zahlreichen anderen Fernseh- und Filmproduktionen sowie als Hörbuchsprecher einen Namen gemacht.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Boris Aljinovic
Erscheinungsdatum 13.04.2007
Sprache Deutsch
EAN 9783844505788
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 277 Minuten
Format & Qualität MP3, 277 Minuten, 197.41 MB
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Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Geschrieben Mitte der 90er, aktuell wie nie . Eindrucksvoll und sehr subtil schildert Boyle die Angst und Paranoia, die Teile der amerikanischen Gesellschaft umtreiben. Grandios! Geschrieben Mitte der 90er, aktuell wie nie . Eindrucksvoll und sehr subtil schildert Boyle die Angst und Paranoia, die Teile der amerikanischen Gesellschaft umtreiben. Grandios!

„,,Ich sage dir doch - er war Mexikaner..''“

Vanessa Birk

Delaney, US-Bürger aus gutem Hause & Cándido, illegaler Einwanderer aus Mexiko: zwei Menschen, die durch einen Zufall aufeinandertreffen und deren Leben seither unausweichlich miteinander verbunden sind.
Eine Geschichte, die mir sehr viele Lacher beschert aber auch nachdenklich gestimmt hat. Fest steht: dieses Buch ist aktueller denn je!
Delaney, US-Bürger aus gutem Hause & Cándido, illegaler Einwanderer aus Mexiko: zwei Menschen, die durch einen Zufall aufeinandertreffen und deren Leben seither unausweichlich miteinander verbunden sind.
Eine Geschichte, die mir sehr viele Lacher beschert aber auch nachdenklich gestimmt hat. Fest steht: dieses Buch ist aktueller denn je!

„Zwischen den Welten“

Annett Fobbe, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein US-Amerikaner fährt einen jungen Mexikaner auf dem Weg zur Arbeit an und versucht diesen mit einer 20-Dollar-Note
abzuspeisen um sein eigenes Gewissen so zu bereinigen. Boyle lässt in diesem Moment zwei Welten aufeinandertreffen: Der bettelarme Flüchtlingsalltag des jungen Mexikaners mit seiner schwangeren Frau, die menschenunwürdig unter Plastikfolie an einem Fluss campieren und das reiche, sorgenfreie, ernährungsbewusste Leben einer US-amerikanischen Familie.
Wegschauen ist nach diesem Buch quasi unmöglich!
Ein US-Amerikaner fährt einen jungen Mexikaner auf dem Weg zur Arbeit an und versucht diesen mit einer 20-Dollar-Note
abzuspeisen um sein eigenes Gewissen so zu bereinigen. Boyle lässt in diesem Moment zwei Welten aufeinandertreffen: Der bettelarme Flüchtlingsalltag des jungen Mexikaners mit seiner schwangeren Frau, die menschenunwürdig unter Plastikfolie an einem Fluss campieren und das reiche, sorgenfreie, ernährungsbewusste Leben einer US-amerikanischen Familie.
Wegschauen ist nach diesem Buch quasi unmöglich!

Kundenbewertungen

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Steckt nicht in Vielen von uns ein bisschen Delaney?
von Xirxe aus Hannover am 21.10.2015
Bewertet: Taschenbuch

1995 wurde dieses Buch geschrieben, doch würde man es heute veröffentlichen, hätte vermutlich niemand Zweifel daran, dass es ein höchst aktuelles Werk ist. Denn nichts, absolut nichts hat sich seitdem verändert. Stattdessen existiert dieses beschriebene Szenario mittlerweile ebenso bei uns, wenn auch vielleicht noch nicht in dieser extremen Form. Boyle... 1995 wurde dieses Buch geschrieben, doch würde man es heute veröffentlichen, hätte vermutlich niemand Zweifel daran, dass es ein höchst aktuelles Werk ist. Denn nichts, absolut nichts hat sich seitdem verändert. Stattdessen existiert dieses beschriebene Szenario mittlerweile ebenso bei uns, wenn auch vielleicht noch nicht in dieser extremen Form. Boyle beschreibt in einem Zeitraum eines halben Jahres die Leben zweier Familien, die unterschiedlicher kaum sein könnten, obwohl die räumliche Distanz zwischen ihnen nur gering ist. Delaney, "liberaler Humanist ohne Verkehrssündenregister...", lebt in einer komfortablen Vorortwohnanlage von Los Angeles irgendwo in den Bergen, zusammen mit seiner Frau, deren Sohn, zwei Hunden und einer Katze. Cándido hingegen kam drei Wochen zuvor mit seiner jungen Frau aus Mexiko auf der Suche nach Arbeit und einem besseren Leben. Nun hausen sie unweit von Delaneys Vorortsiedlung in einem Canon in einem behelfsmäßigen Unterschlupf und versuchen, genügend Geld zu verdienen um sich eine Wohnung leisten zu können. Die Wege der Beiden kreuzen sich, als Delaney Cándido anfährt, ihn mit 20$ 'abfindet' und danach versucht, mit seinem schlechten Gewissen klar zu kommen. Boyle zeigt hier kein Schwarz-Weiß-Schema auf, sodass man vielleicht mit der einen Seite mitleidet und der anderen ihr Unglück gönnt. Delaney, der klar der Bevorzugte ist, ist kein schlechter Mensch. Er wie auch seine Frau denkt liberal, ist umweltbewusst, voller Mitgefühl für die Armen dieser Welt, Mitglied beim Kinderhilfswerk undundund. Doch als seine Prinzipien herausgefordert werden und er ungewollt direkt in Kontakt mit den Armen dieser Welt gerät, sind seine Angst und Verunsicherung größer als die Standhaftigkeit seiner Werte. Sind die Mexikaner nicht doch alle Verbrecher? Verdrecken sie nicht die Natur, verstoßen immer wieder auf's Neue gegen Gesetze? Je öfter er mit diesem Anderen konfrontiert wird, desto größer wird die Furcht. Und seine Wut über die Widersprüchlichkeit seines Denkens und Handelns steigt und sucht sich ein Ventil... Aber auch die bedauernswerten Mexikaner sind nicht nur bemitleidenswerte Menschen, denn wie überall auf der Welt gibt es hier ebenso Kriminelle, die nicht dabei zögern, auch noch den Ärmsten ihr letztes Hab und Gut zu rauben. Dennoch wird klar: Wer nichts hat, muss nicht nur um Arbeit betteln, sondern tagtäglich um sein Leben kämpfen. Denn selbst die Natur stellt sich den Menschen in den Weg... Es ist ein unglaublich gutes, aber dennoch äußerst deprimierendes Buch, denn es zeigt den Zustand unserer Welt überdeutlich: Die Wohlhabenden wollen wohlhabend bleiben und bis auf mehr oder weniger größere Almosen nichts davon abgeben. Und die Armen, die sich ebenfalls etwas mehr Wohlstand wünschen, müssen dafür ihr Leben auf's Spiel setzen.

Die nette Familie!
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.09.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine nette umweltbewußt lebende Mittelschichtsfamilie in Kalifornien. Er , der Vater, überfährt mit seinem Hybridauto fast einen mexikanischen Wanderarbeiter und speist ihn mit 20 Dollar ab um ja keine Schwierigkeiten zu haben. Er, der Wanderarbeiter, lebt mit seiner schwangeren Frau im Flußbett unter einer Plastikplane. Doch der Verletzte will... Eine nette umweltbewußt lebende Mittelschichtsfamilie in Kalifornien. Er , der Vater, überfährt mit seinem Hybridauto fast einen mexikanischen Wanderarbeiter und speist ihn mit 20 Dollar ab um ja keine Schwierigkeiten zu haben. Er, der Wanderarbeiter, lebt mit seiner schwangeren Frau im Flußbett unter einer Plastikplane. Doch der Verletzte will Entschädigung für seine Verletzung und dringt in das Gebiert der Yuppies ein. Nun prallen zwei Welten aufeinander. Der Roman erweist sich Portrait unserer Klassengesellschaft. Wir da oben, die da unten.