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Briefe in die chinesische Vergangenheit

(ungekürzte Lesung)

(13)
Der Mandarin Kao-tai reist mittels eines Zeitkompasses aus dem China des 10. Jahrhunderts ins 20. Jahrhundert nach München. Mit der Unbefangenheit, die ein Abstand von 1000 Jahren und ein völlig anderer Kulturkreis ermöglichen, beobachtet er den "Fortschritt" der "Großnasen", die nicht ruhen und rasten, sondern beständig von sich fortschreiten...

Herbert Rosendorfer, der fabuliermächtige Erzähler mit Hang zum Skurrilen, liest mit schlitzäugiger Unbefangenheit den "Großnasen" des 20. Jahrhunderts die Leviten.
Portrait
Herbert Rosendorfer, 1934 in Bozen geboren, 1939 nach München umgezogen, studierte an der Akademie der Bildenden Künste, wechselte danach zum Jurastudium. Seit 1969 zahlreiche Romane und Erzählungen sowie Theaterstücke. Professor für Bayrische Literaturgeschichte an der Universität München. Nach seiner Tätigkeit als Richter lebt er wieder in der Nähe von Bozen. 2005 erhält er den Literaturpreis der Stadt München.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Herbert Rosendorfer
Erscheinungsdatum 01.08.2006
Sprache Deutsch
EAN 4056198016855
Verlag LangenMüller Hörbuch
Spieldauer 271 Minuten
Format & Qualität MP3, 271 Minuten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Auf meiner persönlichen "ewigen" Bestenliste !“

Ruth Roßmeisl, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Geistreich und amüsant zugleich - Unterhaltung auf hohem Niveau - für alle, die mal wieder richtig herzhaft lachen wollen . Einfach großartig ! Geistreich und amüsant zugleich - Unterhaltung auf hohem Niveau - für alle, die mal wieder richtig herzhaft lachen wollen . Einfach großartig !

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eimal mit völlig anderen Augen auf unsere so vertraute Welt sehen -zu Recht ein Longseller. Eimal mit völlig anderen Augen auf unsere so vertraute Welt sehen -zu Recht ein Longseller.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ganz tolles Buch, mittel-leise gesellschaftskritisch mit viel Humor: Chinese aus der fernen Vergangenheit reist ins heutige München und versucht, unsere moderne Welt zu verstehen. Ganz tolles Buch, mittel-leise gesellschaftskritisch mit viel Humor: Chinese aus der fernen Vergangenheit reist ins heutige München und versucht, unsere moderne Welt zu verstehen.

„Entdecken Sie das München der Achtziger Jahre neu“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine ungewöhnliche Erzählperspektive hat sich Herbert Rosendorfer für seinen modernen „Klassiker“ „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ ausgesucht. Erzählt wird die Geschichte von Kao-tai, einem chinesischen Mandarin aus dem 10. Jahrhundert. Dieser gelangt durch eine Zeitmaschine in das „Min Chen“ der Achtziger Jahre und schreibt darüber Briefe an seinen Freund Dji-gu. Das schöne an dieser Geschichte sind zum einen die Verknüpfung von alter chinesischer Philosophie (Konfuzius und Laotse) mit unserer schnelllebigen Gegenwart und zum anderen die Beschreibung der Zeit in den Achtziger Jahren, die ja in der Zwischenzeit auch schon wieder etwas her ist. Ist unsere Fortschrittsgläubigkeit wirklich sinnvoll oder laufen wir dadurch vor unserem Leben davon? Entdecken Sie wunderbare Wortschöpfungen aus den Begriffen, wie sie Kao-tai versteht, wie z.B. den Traubenwein in schäumender Form (Mo-te Shang-dong) oder den Komponisten We-to-feng. Ein wunderbar humorvolles, intelligentes Buch, in dem es durchaus auch etwas zum Nachdenken und Innehalten gibt. Eine ungewöhnliche Erzählperspektive hat sich Herbert Rosendorfer für seinen modernen „Klassiker“ „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ ausgesucht. Erzählt wird die Geschichte von Kao-tai, einem chinesischen Mandarin aus dem 10. Jahrhundert. Dieser gelangt durch eine Zeitmaschine in das „Min Chen“ der Achtziger Jahre und schreibt darüber Briefe an seinen Freund Dji-gu. Das schöne an dieser Geschichte sind zum einen die Verknüpfung von alter chinesischer Philosophie (Konfuzius und Laotse) mit unserer schnelllebigen Gegenwart und zum anderen die Beschreibung der Zeit in den Achtziger Jahren, die ja in der Zwischenzeit auch schon wieder etwas her ist. Ist unsere Fortschrittsgläubigkeit wirklich sinnvoll oder laufen wir dadurch vor unserem Leben davon? Entdecken Sie wunderbare Wortschöpfungen aus den Begriffen, wie sie Kao-tai versteht, wie z.B. den Traubenwein in schäumender Form (Mo-te Shang-dong) oder den Komponisten We-to-feng. Ein wunderbar humorvolles, intelligentes Buch, in dem es durchaus auch etwas zum Nachdenken und Innehalten gibt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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2
1
0
0

Ansichtssache
von einer Kundin/einem Kunden aus Riehen am 24.04.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein chinesischer Zeitreisender landet nicht im China unserer Zeit; er landet in München in den 1970ern oder 1980ern. Er schreibt seinem Freund Briefe, die auf humorvolle Art die Probleme der Gesellschaft aufzeigen. Die Briefe werden per Zeitreise 1'000 Jahre zurück nach China geschickt.

Geistreiches Buch über die heutige Zeit
von Herbert Löscher aus Buchs SG am 24.11.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Chinese aus alter Vergangenheit gelangt mittels einer Zeitmaschine in das München der heutigen Zeit - und die Konfrontation seiner alten Kultur mit unserer heutigen Lebensart ist äusserst geistreich und amüsant gestaltet. Ich habe in letzter Zeit kein Buch gelesen, das mir so gut gefallen hat wie dieses. Da... Ein Chinese aus alter Vergangenheit gelangt mittels einer Zeitmaschine in das München der heutigen Zeit - und die Konfrontation seiner alten Kultur mit unserer heutigen Lebensart ist äusserst geistreich und amüsant gestaltet. Ich habe in letzter Zeit kein Buch gelesen, das mir so gut gefallen hat wie dieses. Da ist einiges wirklich sehr beherzigenswert.

War für mich etwas anstrengend zu lesen
von Janine2610 am 30.01.2012
Bewertet: Taschenbuch

Ich finde, dass sich jeder selbst ein Bild von dem Buch machen sollte, weil ich glaube, dass es bei einigen sehr gut ankommen wird und bei den anderen, wie auch bei mir, nicht so gut. Beim Lesen habe ich mich oft dabei ertappt, dass ich gedacht habe, wann ist... Ich finde, dass sich jeder selbst ein Bild von dem Buch machen sollte, weil ich glaube, dass es bei einigen sehr gut ankommen wird und bei den anderen, wie auch bei mir, nicht so gut. Beim Lesen habe ich mich oft dabei ertappt, dass ich gedacht habe, wann ist das Buch denn nur endlich zu Ende?... Mich hat zum Beispiel sehr gestört, dass durch die Ausdrücke, die der aus dem 10. Jahrhundert stammende Mandarin benutzt hat, der Lesefluss (mein Lesefluss) sehr behindert wurde. Das war 1 Punkt. Weiters möchte ich erwähnen, dass ich die Geschichte allgemein, also, dass hier ausschließlich Briefe in die Vergangenheit und keine Briefe aus der Vergangenheit zu lesen waren, auch nicht so toll fand. Es ist auch nicht so ganz das Thema gewesen, das mich brennend interessiert hat und vielleicht fällt meine Rezension deswegen jetzt auch nicht ganz so gut aus.