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Der Kalenderblattmörder

(gekürzte Lesung)

(4)
Ein unheimlich ordentlicher Mörder. Am Tatort hinterlässt er ein Datum.
Breslau 1927. Die Damen der Gesellschaft geben sich der Leidenschaft für Musik hin - und feiern gern mal eine Orgie. In den Kneipen hocken verkommene Gestalten, und selbst ernannte Propheten verkünden den Weltuntergang. Da geschehen grausame Morde: Ein Musiker wird lebendig eingemauert, ein Stadtrat mit einer Klaviersaite um den Fuß am Kronleuchter aufgehängt und erstochen. Und bei jedem der Opfer findet man ein abgerissenes Kalenderblatt. Kriminalrat Eberhard Mock, Lateiner mit Hang zum Alkohol, wird mit den Ermittlungen beauftragt.
Portrait
Marek Krajewski, 1966 geboren, ist Altphilologe und war Dozent an der Universität Wroclaw. Seit 2007 konzentriert er sich ganz auf seine Tätigkeit als Schriftsteller. Er lebt in Wroclaw/Breslau. Seine Krimiserie mit dem Antihelden Eberhard Mock ist in Polen und inzwischen auch in Deutschland sehr erfolgreich, die Romane wurden in Polen u.a. als »Krimi des Jahres« und mit dem »Paszport Polityki«-Preis der Wochenzeitung ›Polityka‹ ausgezeichnet, in Deutschland wurden sie mehrmals auf die KrimiWelt-Bestenliste gewählt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Hans-Werner Meyer
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 11.11.2008
Sprache Deutsch
EAN 4056198034996
Verlag Hoffmann und Campe
Spieldauer 168 Minuten
Format & Qualität MP3, 167 Minuten
Übersetzer Paulina Schulz
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mörderisch schönes Breslau“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Kriminalrat Monk hat nicht nur Probleme mit seiner Ehefrau, ein Mörder treibt sein Unwesen und hinterlässt an seinen Tatorten stets ein Kalenderblatt. Bei seinen Ermittlungen stellt Monk fest, dass vor vielen Jahren zur selben Zeit auf die gleiche Art gemordet wurde und das nächste Datum für einen erneuten Mord rückt immer näher.
Ein spannendes Hörbuch aus dem Breslau der 20er Jahre.
Kriminalrat Monk hat nicht nur Probleme mit seiner Ehefrau, ein Mörder treibt sein Unwesen und hinterlässt an seinen Tatorten stets ein Kalenderblatt. Bei seinen Ermittlungen stellt Monk fest, dass vor vielen Jahren zur selben Zeit auf die gleiche Art gemordet wurde und das nächste Datum für einen erneuten Mord rückt immer näher.
Ein spannendes Hörbuch aus dem Breslau der 20er Jahre.

Kundenbewertungen

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Band 2
von Blacky am 13.09.2010
Bewertet: Hörbuch (CD)

Kurzbeschreibung: Ein unheimlich ordentlicher Mörder. Am Tatort hinterlässt er ein Datum. Breslau 1927. Die Damen der Gesellschaft geben sich der Leidenschaft für Musik hin - und feiern gern mal eine Orgie. In den Kneipen hocken verkommene Gestalten, und selbst ernannte Propheten verkünden den Weltuntergang. Da geschehen grausame Morde: Ein Musiker... Kurzbeschreibung: Ein unheimlich ordentlicher Mörder. Am Tatort hinterlässt er ein Datum. Breslau 1927. Die Damen der Gesellschaft geben sich der Leidenschaft für Musik hin - und feiern gern mal eine Orgie. In den Kneipen hocken verkommene Gestalten, und selbst ernannte Propheten verkünden den Weltuntergang. Da geschehen grausame Morde: Ein Musiker wird lebendig eingemauert, ein Stadtrat mit einer Klaviersaite um den Fuß am Kronleuchter aufgehängt und erstochen. Und bei jedem der Opfer findet man ein abgerissenes Kalenderblatt. Kriminalrat Eberhard Mock, Lateiner mit Hang zum Alkohol, wird mit den Ermittlungen beauftragt Ein interressanter Krimi, der im Jahr 1927 spielt und ein etwas anderes Bild auf die damalige Gesellschaft wirft. Sehr spannend, da der Mörder erst zum Schluss entlarvt wird. Marek Krajewski schafft es ein Milieu aus Kriminalität und sexuellen Ausschweifungen zu beschreiben ohne dabei eine Wertung vorzunehmen. Klasse gemacht. Reihenfolge der "Eberhard Mock Reihe": 1. Tod in Breslau 2. Der Kalenderblattmörder 3. Gespenster in Breslau 4. Festung Breslau 5. Pest in Breslau

FSK
von Polar aus Aachen am 12.12.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dies ist nichts für zarte Seelen. Aber es erwartet einen auch kein Schocker, wie er blutrünstiger nicht sein kann. Die schonungslose Darstellung von Menschen wird nicht jedem behagen. Marek Krajewski hat einfach keine Lust auf Schwarz-Weiß, Gut und Böse. Seine Seelen sind auf beiden Seiten abgrundtief hässlich. Und so... Dies ist nichts für zarte Seelen. Aber es erwartet einen auch kein Schocker, wie er blutrünstiger nicht sein kann. Die schonungslose Darstellung von Menschen wird nicht jedem behagen. Marek Krajewski hat einfach keine Lust auf Schwarz-Weiß, Gut und Böse. Seine Seelen sind auf beiden Seiten abgrundtief hässlich. Und so gerät der Fall eines Mörders in den Hintergrund, der auf Verbrechen in der Vergangenheit aufmerksam machen will, indem er sich in der Gegenwart an ein Kalenderblatt hält, um durch die Daten darauf hinzuweisen. Krajewski rückt die feine Gesellschaft und ihre abseitigen, sexuellen Spiele in den Brennpunkt der Aufmerksamkeit, lässt einen eifersüchtigern Kommissar seine Freundin überwachen und kann dem Hang nicht widerstehen sich das Vergessen mit Alkohol zu erkaufen. Krajewski zeigt eine Welt abseits moralischer Grundsätze. Orgien, Drogen, selbsternannte Heilsverkünder bevölkern das Bild, indem es irgendwo ein Gesetz gibt, dem Geltung verschafft werden muss. Die Mordfälle sind bestialisch durchgeführt, erscheinen trotz ihrer Kaltblütigkeit jedoch eher wie eine Bühnenkulisse. Kriminalrat Eberhard Mock ist nun einmal Polizist. In ihm spiegelt sich das untergegangene Deutschland am Vorabend der Machtübernahme durch die Nazis. Ein Roman bestens geeignet zur Verfilmung durch den viel zu früh verstobenen Rainer Werner Fassbinder. Dieses Leben glitzert unter verpfändeten Kronleuchtern, wie in Kaschemmen und stickigen Ehebetten. Diese Stimmung eingefangen zu haben, ist Krajewskis Verdienst.