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Schafkopf / Kreuthner und Wallner Bd. 2

(gekürzte Lesung)

Kreuthner und Wallner 2

(13)
Das bayerische Ermittlerduo Wallner und Kreuthner steht vor einem Rätsel: Wer schoss an einem schönen Oktobersonntag dem Kleinkriminellen Kummeder auf dem Gipfel des Riederstein mit einem Präzisionsgewehr den Kopf weg? Die Suche nach dem Täter sorgt für einigen Wirbel in der oberbayerischen Idylle. Schnell wird klar, dass das tragische Geschehen in einer Neumondnacht vor zwei Jahren während einer legendären Schafkopfrunde seinen Anfang nahm ...
Portrait
Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, arbeitete einige Jahre bei der Rundfunkaufsicht und als Anwalt. Seit 1991 verfasst er erfolgreich Drehbücher für das Fernsehen, mit Schwerpunkt im Bereich Krimi. Zusammen mit Thomas Letocha schrieb er u.a für 'SOKO 5113', 'Ein Fall für zwei' und 'Der Bulle von Tölz'. Für seinen Debütroman 'Der Prinzessinnenmörder' ist Andreas Föhr mit dem begehrten Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet worden. Mit 'Schwarze Piste' stand Föhr monatelang unter den Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste. Andreas Föhr lebt bei Wasserburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Michael Schwarzmaier
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 26.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 4056198080900
Verlag Audio Media Verlag
Spieldauer 451 Minuten
Format & Qualität MP3, 451 Minuten, 310.16 MB
Verkaufsrang 1.115
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„Fein, fein, fein“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Der zweite Fall von Kreuthner und Wallner gibt detailreiche Einblicke in die moralischen Beweggründe der beiden Polizisten und zeigt, dass es feine Linien gibt, die jeder zieht und sind die einmal übertreten, dann gibt es kein Zurück mehr für die betroffenen Personen. Das ist ehrlich und offenbart ein sehr reelles Handeln hinter den fiktiven Personen. Mit viel Feinsinn konstruiert Föhr hier eine Welt, die stets im Graubereich der Gesellschaft bleibt und in der eigene Regeln und Werte gelten, die Außenstehenden oft fremd bleibt und deren Missachtung verheerende Konsequenzen haben kann. Die Geschichte ist fein aufgegliedert und wechselt mühelos die Zeitebenen, um am Ende zusammen zu kommen und alles geschickt zu vereinen. Das ist einfach gut gemachte Unterhaltung auf hohem Niveau! Der zweite Fall von Kreuthner und Wallner gibt detailreiche Einblicke in die moralischen Beweggründe der beiden Polizisten und zeigt, dass es feine Linien gibt, die jeder zieht und sind die einmal übertreten, dann gibt es kein Zurück mehr für die betroffenen Personen. Das ist ehrlich und offenbart ein sehr reelles Handeln hinter den fiktiven Personen. Mit viel Feinsinn konstruiert Föhr hier eine Welt, die stets im Graubereich der Gesellschaft bleibt und in der eigene Regeln und Werte gelten, die Außenstehenden oft fremd bleibt und deren Missachtung verheerende Konsequenzen haben kann. Die Geschichte ist fein aufgegliedert und wechselt mühelos die Zeitebenen, um am Ende zusammen zu kommen und alles geschickt zu vereinen. Das ist einfach gut gemachte Unterhaltung auf hohem Niveau!

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Ein guter Beweis dafür, dass Spannung und Humor sich nicht ausschließen müssen! Ein guter Beweis dafür, dass Spannung und Humor sich nicht ausschließen müssen!

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Super Krimi, sehr spannend, ulkig, aber nicht abgedreht! Unterhaltsame Lektüre! Super Krimi, sehr spannend, ulkig, aber nicht abgedreht! Unterhaltsame Lektüre!

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Witziger und auch spannender Regionalkrimi aus Bayern. Sehr unterhaltsam geschrieben mit humorvollen Dialogen und interessanten Charakteren Witziger und auch spannender Regionalkrimi aus Bayern. Sehr unterhaltsam geschrieben mit humorvollen Dialogen und interessanten Charakteren

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Überzeugt nicht ...
von Vera Pestel am 05.02.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Polizeioberkommissar Kreuthner joggt am Sonntagmorgen in aller Frühe zum Riederstein hinauf, einem Felssporn in der Nähe des Tegernsees. Er hat eine Wette verloren und trainiert nun für das Polizeiabzeichen. Abgekämpft kommt er an der Gipfelkapelle an, ringt nach Luft, übel ist ihm. Dort oben trifft er einen alten Bekannten,... Polizeioberkommissar Kreuthner joggt am Sonntagmorgen in aller Frühe zum Riederstein hinauf, einem Felssporn in der Nähe des Tegernsees. Er hat eine Wette verloren und trainiert nun für das Polizeiabzeichen. Abgekämpft kommt er an der Gipfelkapelle an, ringt nach Luft, übel ist ihm. Dort oben trifft er einen alten Bekannten, den Kummeder, der ihn nach einem gewissen Falcking fragt. Dem Kreuthner ist ganz übel von der Anstrengung, er muss sich übergeben. Genau in diesem Moment wird dem Kummeder der Kopf weggeschossen. Die Mordkommission unter Wallner ermittelt. Der Wallner, der dauernd in einer Daunenjacke herumläuft und sich einige Häme deshalb gefallen lassen muss, bekommt es nicht nur mit einem Mord zu tun. Ein Anwalt wird erschossen aufgefunden. Eine junge Frau, die zwei Jahre zuvor spurlos verschwunden und Opfer häuslicher Gewalt war, scheint eine Rolle zu spielen. Eine Sporttasche mit Geld verschwindet und eine andere junge Frau fällt auf, weil sie dauernd von ihrem Freund geschlagen wird. Das weiß selbst der Kreuthner, der regelmäßig mit diesem Freund Karten spielt, Schafkopf, sich aber in die Angelegenheit nicht einmischt, weil keine Anzeige vorliegt. Dabei ist der Kreuthner ein patenter Kerl, der genau weiß, wie man mit den Menschen in Holzkirchen im Landkreis Miesbach umgehen muss. Deshalb hat er während der Ermittlungen häufiger die Nase vorn, was er sich jedoch regelmäßig selbst vermasselt. Im Roman spielt Nebel eine große Rolle. Ständig anhaltender Nebel. Ich musste an Martin Suters Der Teufel von Mailand denken, in dem es dauernd regnet. Suter entschuldigt sich sogar am Ende des Buches für die unvorteilhafte Darstellung der Gegend. In Schafkopf ist es also der Nebel, der alles undurchdringlich, verschleiert und langsam macht. Das zieht sich bis zu den Charakteren, die bis auf den Gastwirt Zimbeck verwaschen bleiben, sie nehmen kaum Form an, selbst über ihr Äußeres erfahre ich kaum etwas, manchmal scheint etwas vom Lebenslauf durch, wenn es für die Gegenwart wichtig ist, wie beim Wallner, der eine Affäre beginnt, sehr plötzlich, mit seltsamen Dialogen anfangs, die zu gestelzt wirken. Im Roman werden wir oft in die Vergangenheit geschoben, die Kapitel beginnen mit Datum und Uhrzeit, die Schnitte sind manchmal zu scharf, zu verwirrend, das behindert den Lesefluss. Eine Szene sticht hervor, in der kommen wir Wallner ganz nah, sind mit ihm in der Stille, mit wenigen Worten, als er in der Küche sitzt nach einem Telefonat. Danach geht es trocken weiter. Die Handlung kann nicht überzeugen, zu deppert wirkt die Polizei, die sich an der Nase herumführen lässt, eine Pistole bleibt aus Versehen auf dem Tisch liegen, ein Dienstwagen kann ohne Weiteres geklaut werde, weil die Schlüssel stecken und ein Flüchtender nimmt es mit allen auf und kann nicht gefasst werden? Und ist es so einfach, eine Waffe aus der Asservatenkammer zu besorgen? Das macht keine Lust auf eine Fortsetzung. Überzeugen kann Schafkopf nicht. Es ist der zweite Roman mit Kommissar Wallner, weitere folgten aus der bayerischen Provinz.

Liebe?
von melange aus Bonn am 17.11.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zum Inhalt: Polizeimeister Kreuthner ist Zeuge des Mordes an Stanislaus Kummeder und deckt daraufhin mit seinen Kollegen nicht nur diese, sondern einige zum Teil in der Vergangenheit liegende Straftaten auf. Zum Cover: Ein tränendes Herz, - in diesem Buch geht es viel um Liebe und die traurigen Aspekte, die sie... Zum Inhalt: Polizeimeister Kreuthner ist Zeuge des Mordes an Stanislaus Kummeder und deckt daraufhin mit seinen Kollegen nicht nur diese, sondern einige zum Teil in der Vergangenheit liegende Straftaten auf. Zum Cover: Ein tränendes Herz, - in diesem Buch geht es viel um Liebe und die traurigen Aspekte, die sie mit sich bringen kann. Vor allem dann, wenn sie falsch interpretiert und gelebt wird. Daher ist dieses symbolhafte Cover sehr passend gewählt. Mein Eindruck: Andreas Föhr springt - wie schon im Prinzessinnenmörder - zwischen zwei groben Zeitebenen: Der des Mordes an Kummeder und der des titelgebenden Schafkopfspiels, welches zwei Jahre zuvor letztendlich die Ursache für eine Reihe von Verbrechen bildet. Dabei gibt der Autor seinen Figuren so differenzierte Züge, dass nicht nur die Beweggründe seiner Opfer nachzuvollziehen sind, sondern auch für die Taten teilweise Verständnis aufgebracht werden kann. Besonders gelungen sind die Beschreibungen der männlichen Hinterwäldler, die die Frauen in ihrer Umgebung mehr als Besitz denn als Lebenspartnerin oder Familienmitglied sehen und dementsprechend mit ihnen verfahren. Zum Glück besteht der Krimi aber nicht nur aus dieser deprimierenden Form der "Liebe", sondern beleuchtet auch eine Seite, bei der der Humor nicht zu kurz kommt. Garanten dafür sind - neben Kreuthner - Kommissar Wallner und dessen Großvater. Die Herren sind nicht nur pfiffig im Privatleben und Beruf, sondern im Umgang mit dem anderen Geschlecht zwar nicht immer sattelfest, dafür umso liebenswerter. Die gesunde Ausgewogenheit von Milieustudie, dunklen Seiten der besitzergreifenden Liebe, eigenwillige Auslegung von Recht und Gesetz, (Ganoven)ehre und polizeilicher Arbeit führt dazu, dass diese Geschichte gerne ohne Unterbrechung verfolgt wird und man sich ausgezeichnet unterhalten fühlt. Fazit: Uneingeschränkt gelungen!

Fast schon Kult für mich
von Alexia am 04.03.2013
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Wallner hat einen neuen Fall. Kummeder, nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt, wird auf dem Gipfel eines Berges erschossen. Hängt sein Tod mit dem spurlosen Verschwinden seiner Freundin Kathi zusammen? Kathi, die zwei Jahre zuvor versucht hat, Kummeders Misshandlungen zu entkommen und seither nicht mehr gesehen wurde? Und was ist... Wallner hat einen neuen Fall. Kummeder, nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt, wird auf dem Gipfel eines Berges erschossen. Hängt sein Tod mit dem spurlosen Verschwinden seiner Freundin Kathi zusammen? Kathi, die zwei Jahre zuvor versucht hat, Kummeders Misshandlungen zu entkommen und seither nicht mehr gesehen wurde? Und was ist mit dem dubiosen Rechtsanwalt Falcking, der behauptet zu wissen, was mit Kathi passiert ist? Föhr ist wieder eine rundum gelungene Geschichte um Wallner und seine Kollegen gelungen. Ohne Effekthascherei beschreibt der Autor Szenen körperlicher Gewalt in Beziehungen. Das Opfer, das nicht mehr ein noch aus weiß, der Täter, der sich seiner Gewalt mehr als bewusst ist. Die Familie, Gäste, Freunde, die von den Misshandlungen wissen, sich aber nicht einmischen. Immer wieder Rückblenden zu den Ereignissen zwei Jahre vorher. Dann die Entwicklung einer zarten Liebesgeschichte zwischen Wallner und Vera und natürlich Opa Manfred, der mal wieder auf Freiersfüßen wandelt und der Geschichte einen zusätzlichen Pep gibt. Ein dickes Kompliment auch an den hervorragenden Vorleser Michael Schwarzmaier, der sie alle zum Leben erweckt.