Die Werte der modernen Welt unter Berücksichtigung diverser Kleintiere

(ungekürzte Lesung)

(7)
Serge, 28, hat ein Problem. Gerade macht er mit illegalen Zockereien an der Londoner Börse einen Haufen Kohle, da brechen die Kurse ein. Das Geld ist futsch. Und als wäre das nicht genug, haben seine Hippie-Eltern nach Jahrzehnten wilder Ehe nun auch noch die glorreiche Idee zu heiraten. Keinesfalls dürfen sie erfahren, dass ihr zwischen Batiktüchern, Möhren und freier Liebe aufgewachsener Sohn den Verlockungen der internationalen Finanzwelt erlegen ist. Als sein Chef ihm auf die Schliche kommt und seine Mutter die alte Kommune zusammen trommelt, muss Serge eine saubere Lösung finden.
Portrait
Marina Lewycka wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kind ukrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter, lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University.
Ihr erster Roman ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ eroberte nicht nur die Bestsellerlisten, sondern auch die Herzen der Leser im Sturm. Er wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Simon Roden
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 21.01.2013
Sprache Deutsch
EAN 4056198082010
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 454 Minuten
Format & Qualität MP3, 453 Minuten
Übersetzer Sophie Zeitz
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(Diese Rezension bezieht sich auf die Hörbuch-Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Ein köstlicher Roman
von Silke Schröder aus Hannover am 25.09.2014
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem sich die englische Autorin Marina Lewycka in ihren Büchern schon mit so schönen Themen wie osteuropäischen Erdbeerpflückern „Caravan“ , der Geschichte der ukrainischen Traktorindustrie „Die kurze Geschichte des ukrainischen Traktors“ oder dem Leben einer jüdischen Dame in London „Das Leben kleben“ beschäftigt hat, geht es ihr dieses Mal... Nachdem sich die englische Autorin Marina Lewycka in ihren Büchern schon mit so schönen Themen wie osteuropäischen Erdbeerpflückern „Caravan“ , der Geschichte der ukrainischen Traktorindustrie „Die kurze Geschichte des ukrainischen Traktors“ oder dem Leben einer jüdischen Dame in London „Das Leben kleben“ beschäftigt hat, geht es ihr dieses Mal um einen Konflikt der Generationen. Da sind auf der einen Seite die gesellschaftlich engagierten Eltern, die im Laufe ihres Hippie-Lebens vom englischen Bergarbeiterstreik über die freie Liebe und dem gemeinschaftlichen Kommunen-Leben so ziemlich alles mitgenommen haben, was seit den 1980er Jahren politisch wichtig war. Und da sind ihre Kinder, die sich, wie so oft, ganz anders entwickelt haben, als ihre Eltern sich das so gedacht hatten. Lewycka beweist mal wieder viel Gespür für die untergründigen Konflikte zwischen ihren aufrechten Helden, die sie authentisch, mit jeder Menge liebevoller Details und immer mit einem Augenzwinkern darstellt - stets ein wenig böse, aber niemals boshaft. So switcht die Story zwischen der Jetztzeit und den 80er Jahren, zwischen Serge und Clara sowie Doro und Marcus hin und her. Ein köstlicher Roman mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit, Leichtigkeit, Humor und guter Beobachtung von Menschen, die auf jeden Fall alles anders als ihre Eltern machen woll(t)en.

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