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Der Schattenfürst

Ein Artus-Roman

Die Artus-Chroniken Band 2

Bernard Cornwell

(7)
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Beschreibung

Die erfolgreiche Fortsetzung der großen Romantrilogie um König Arthur - ein vielschichtiger, farbenprächtiger Roman: Siegreich endet die große Schlacht bei Lugg Vale, und die Verwirklichung des Traumes von Gerechtigkeit und Ordnung rückt für Arthur in greifbare Nähe. Doch der Druide und Schattenfürst Merlin prophezeit den Untergang des neuen Reiches, falls die aufstrebende Macht des Christentums über die alten Götter nicht gebannt wird...

Bernard Cornwell, in London geboren und in Wessex aufgewachsen, arbeitete lange Jahre erfolgreich als Reporter für das BBC-Fernsehen. 1980 folgte er seiner amerikanischen Frau nach Cape Cod, wo er bis heute lebt und schreibt. In den USA und England feierte Cornwell bereits Triumphe mit einer Romanserie über die napoleonischen Kriege. In Deutschland wurde er bekannt durch seine König-Arthur-Trilogie..
Gerd Köster ist ein Allroundtalent. Er war Frontmann der legendären Band „Schröder Roadshow” und ist der einzige lebende Künstler, der Tom Waits ins Kölsche übertragen konnte, ohne ihn zu parodieren („The Piano has been drinking”). Zusammen mit Frank Hocker ist er „Köster & Hocker”. Gerd Köster überzeugt aber auch als Theaterschauspieler und Sprecher von Hörbüchern. Er hat u.a. den letzten drei Bänden der erfolgreichen „Bartimäus”-Abenteuer von Jonathan Stroud seine unverwechselbare Stimme geliehen.

Produktdetails

Verkaufsrang 12343
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher Gerd Köster
Spieldauer 1369 Minuten
Erscheinungsdatum 11.11.2013
Verlag Random House Audio
Format & Qualität MP3, 1369 Minuten
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel Enemy of God (Michael Josephs, London)
Übersetzer Gisela Stege
Sprache Deutsch
EAN 9783837123364

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Solide Spanungsarbeit
von Charlotte O'Fraise am 18.03.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Bernard Cornwell hat hier die Arthus-Saga in ein anders Licht gesetzt. Ein recht realistisches Licht und in ein Licht, die Nebel von Avalon Fans mögen mir verziehen, der wirklichen Geschichte am wohl sehr nahe kommt, ausgehend von den Bruchstücken die wir heute kennen. Und auch wenn Magie machmal eine Rolle spielt, das bodenstän... Bernard Cornwell hat hier die Arthus-Saga in ein anders Licht gesetzt. Ein recht realistisches Licht und in ein Licht, die Nebel von Avalon Fans mögen mir verziehen, der wirklichen Geschichte am wohl sehr nahe kommt, ausgehend von den Bruchstücken die wir heute kennen. Und auch wenn Magie machmal eine Rolle spielt, das bodenständige, die Kämpfe, die Politik, die menschlichen Differenzen und Freundschaften, und die sehr realistisch gezeichneten Charaktere, machen die Spannung des Buches aus. Das Buch ist aus der Sicht von Arthus bestem Krieger und Freund, in Retrospektive geschrieben und enthält wie bei den Uthred-Büchern, viele umfangreiche Informationen über die Geschichte Britannien, die Einwanderung der Sachsen, Angeln und Jüten, in einer Zeit als das Christentum gerade Fuß zu fassen beginnt im späteren England. Die Namen der Personen mögen einen anfänglich verwirren, denn sie sind nicht so wie in der Sage um die Tafelrunde. Aber genau ist das reizvolle - wer sagt uns denn genau ob Tristan wirklich der fromme Gläubige war, wie er in der Sage beschrieben wird. Und wer sagt denn ob Guinevere wirklich nur das süße, schöne und naive Häschen war an Arthus Seite, und nicht doch eine machbewusste Frau die sogar mit Arthus Gegenern ins Bett steigt. All diese ganz anderen Zutaten, die historischen Fakten über die Reste der römischen Zivilisation, die Vermutungen über den britannischen Götterglauben, die Einwanderungswellen der Angeln und Sachsen, die Überlieferungen aus der Bretagne, gemischt mit einer guten Portion bodenständigen Denkens, der Vermischung der guten und schlechten Personen der Saga und viel Abenteuer und Spannung macht die Trilogie des Winterkönigs aus. Wer Uthred und seine Suche nach Bebbanburg mochte und gern las, wird hier nicht enttäuscht werden.

Es geht spannend weiter
von Maki am 27.07.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Noch besser als der Erste Teil. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen

Ein episches Meisterstück
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 07.03.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Cornwell hat mit der Zeichnung seiner Charaktere beeindruckendes, ja streckenweise atemberaubendes geleistet, denn trotz all der neuen Facetten innerhalb von Cornwells Artus-Sage, nimmt einen das hier geschilderte Frühmittelalter von der ersten Seite gefangen. Man leidet, hofft und bangt mit den Helden, welche allesamt mit ungla... Cornwell hat mit der Zeichnung seiner Charaktere beeindruckendes, ja streckenweise atemberaubendes geleistet, denn trotz all der neuen Facetten innerhalb von Cornwells Artus-Sage, nimmt einen das hier geschilderte Frühmittelalter von der ersten Seite gefangen. Man leidet, hofft und bangt mit den Helden, welche allesamt mit unglaublicher Tiefe ausgestattet sehr menschlich skizziert wurden und im Verlauf der Trilogie eine jederzeit nachvollziehbare Entwicklung durchmachen. Auf der anderen Seite wird die Bühne dieser Erzählung von einer ganzen Schar äußerst hassenswerter Bösewichte besiedelt, welche uns stets um Arthurs Hoffnungen und Träume bangen und ein Happy-End nicht selten in weite Ferne rücken lassen. Ohnehin ist auch Band zwei der Artus-Chroniken wieder mal nichts für zartere Gemüter, was schon in der Erzählperspektive des Buches begründet liegt. Derfel, als Kind einer druidischen Todesgrube entkommen, ist als Krieger aufgewachsen und schreibt deshalb aus auch deren Sicht. Seine Geschichte Arthurs ist eine Geschichte voller Kriege zwischen Angeln und Sachsen, vom Konflikt des Druidentums mit dem aufkommenden Christentum. Sprachlich wird nichts beschönigt, die Taten auf und neben dem Schlachtfeld detailliert geschildert. Das frühe Mittelalter war eine rauhe, eine rohe Zeit. Und genau das will Cornwell auch zeigen. Wem das liegt, der sollte lieber zu Iny Lorentz und Konsorten greifen. Das sich Cornwell damit zwangsläufig vom ätherischen, magischen Mythos im Stile Marion Zimmer Bradleys entfernt, liegt auf der Hand. Und dennoch verliert die Erzählung nichts von ihrem Zauber und ihrer Unterhaltung. Da wird die „Tafelrunde“ kurzerhand zum bierbefleckten Holztisch voll schnarchender, besoffener Speerträger umfunktioniert, was neben den Auftritten Merlins eine der humorigsten Passagen des Buches darstellt. Cornwell gelingt das, was nur wenigen gelingen will. Einen Mythos neu zu interpretieren, in dem er ihm zwar den Glanz nimmt, aber gleichzeitig glaubwürdiger, nachvollziehbarer und damit bewegender macht. Die bildhafte, herrlich unkomplizierte Sprache lässt selbst die verworrensten politischen Intrigen und Verwandschaftsverhältnisse verständlich werden, ohne das an irgendeiner Stelle deutlich wird, wo die Fakten aufhören und die Fiktion beginnt. „Der Schattenfürst“ funktioniert somit als fantastischer und historischer Roman gleichermaßen. Nicht zuletzt deshalb, da Cornwell Kenner der Mythologie das Erwartete auf völlig andere Art und Weise präsentiert und neben seiner üblichen Liebe zu Schlachten diesmal auch besonders im Hinblick auf die Charakterzeichnung zu punkten weiß. Über knapp 700 Seiten hat Cornwell mich mit herrlichen Bildern und ungeahntem Tiefgang auf allerhöchstem Niveau unterhalten, bewegt und bis zum Ende nicht losgelassen. Wenn man in manchen Passagen (hier möchte ich besonders Cornwells Erzählung von Tristan und Iseult/Isolde hervorheben) einen Kloß im Hals hat, an anderer Stelle vor Wut und Empörung kocht, um dann wieder im Wüten der Schlacht das Adrenalin steigen zu spüren, dann, ja dann, hat ein Buch bemerkenswertes geleistet.


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