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Das Ungeheuer

(gekürzte Lesung)

(7)
Eine der wichtigsten Gegenwartsautorinnen

"Solche Geschichten gibt's, zu Hauf. Ingenieur gewesen, Job verloren, Frau verloren, auf der Straße gelandet": Kein außergewöhnliches Schicksal vielleicht auf den ersten Blick, doch Terézia Moras Romanheld Darius Kopp droht daran zu zerbrechen. Denn Flora, seine Frau, die Liebe seines Lebens, ist nicht einfach nur gestorben, sie hat sich das Leben genommen, und seitdem weiß Darius Kopp nicht mehr, wie er weiter existieren soll. Schließlich setzt er sich in seinen Wagen, reist erst nach Ungarn, wo Flora aufgewachsen ist, und dann einfach immer weiter. Unterwegs liest er in ihrem Tagebuch, das er nach ihrem Tod gefunden hat, und erfährt, wie ungeheuer gefährdet Floras Leben immer war – und dass er von alldem nicht das Geringste mitbekommen hatte.

Arbeit und Schlaf, Arbeit, Arbeitsweg und Schlaf. So sah das erfolgreiche Leben von Darius Kopp aus. Bis er eines Tages den Job verlor. Und bis sich bald darauf seine Frau das Leben nahm und ihm zum zweiten Mal in kürzester Zeit der Teppich unter den Füßen weggezogen wurde. Seitdem lebt er apathisch dahin, tötet die Zeit mit stumpfem Fernsehen und Fertigpizzen. Sein Freund Juri versucht Darius zwar wieder zurück in sein altes Leben als IT-Experte zurückzubefördern, doch dieser beschließt, eigene Wege zu gehen. Er wollte doch das geheime Tagebuch seiner Frau lesen, und er muss auch noch ihre Urne beisetzen. Aber wo? In ihrem ungarischen Heimatdorf oder in Budapest oder an den Hängen des Ararat? Und so begibt sich Darius Kopp auf eine lange Reise – auf der Suche nach der Wahrheit über seine Frau. Über sich selbst. Und über diese dunkle und ungeheuere Welt.
Portrait
Péter Esterházy wurde 1950 in Budapest geboren, wo er auch heute lebt. Für seinen Roman Harmonia Cælestis (BvT 2003) erhielt er unter anderem den Ungarischen Literaturpreis und den Grinzane- Cavour-Preis. 2004 wurde er mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Mercedes Echerer, Ulrich Noethen
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 17.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783837126297
Verlag Random House Audio
Spieldauer 782 Minuten
Format & Qualität MP3, 782 Minuten
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Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Schwere Kost- sowohl vom Aufbau des Buches, als auch von der Geschichte her. Dennoch ein Buch das länger nachwirkt. Schwere Kost- sowohl vom Aufbau des Buches, als auch von der Geschichte her. Dennoch ein Buch das länger nachwirkt.

H. Becker, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ungeheure Einblicke in ein Leben mit Depressionen und deren Einfluss auf die Beziehungen der Betroffenen. Berührend, eindringlich und vom Textaufbau unkonventionell und neuartig. Ungeheure Einblicke in ein Leben mit Depressionen und deren Einfluss auf die Beziehungen der Betroffenen. Berührend, eindringlich und vom Textaufbau unkonventionell und neuartig.

„Traurig, aber nicht trostlos“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

In Terezia Moras neuem Roman begegnet uns ihr Protagonist aus „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ wieder: Darius Kopp befindet sich in einer tiefen emotionalen Krise. Vor nicht ganze einem Jahr hat sich seine geliebte Frau Flora das Leben genommen. Seitdem hat er seine Wohnung kaum mehr verlassen, seinen Job verloren und dämmert eigentlich nur vor sich hin. Die Frage nach dem Warum steht, wie so oft nach einem Suizid, im Raum und auch, wie gut man den Menschen eigentlich kannte, mit dem man so lange zusammenlebte. Flora war Ungarin, die bereits einige Jahre bevor sie auf Darius traf, nach Deutschland kam. Das Tagebuch, welches ihr Mann nach Floras Tod auf ihrem Laptop findet, muss er zunächst ins Deutsche übersetzen lassen. Gemeinsam mit diesem Text macht er sich schließlich auf Richtung Ungarn und dann weiter durch die Länder Osteuropas. Er ist ein Suchender, der nicht weiß, was er sucht. So gibt es für ihn auch kein Ankommen.
Begleitet wird seine Reise durch Floras Tagebuch, welches im unteren Teil der Buchseiten quasi mitläuft. Darin kann man gut den Kampf der jungen Frau mit ihrer Depression, dem titelgebenden „Ungeheuer“, verfolgen.
Beide Buchteile zusammen, ergeben einen sehr guten Eindruck über die innere und äußere Wahrnehmung von Depressionen.
Kein leichter Stoff, mit dem sicher auch nicht jeder zurechtkommt. Wer jedoch einmal den Zugang zu diesem Buch gefunden hat, wird Teresia Moras Sprache sehr schätzen lernen. Durch ihre punktgenauen, nicht selten leise ironischen Sätze gelingt es ihr, dieses traurige Thema, nicht zu trostlos erscheinen zu lassen.
Eben ein Buch, was den richtigen Leser braucht.
In Terezia Moras neuem Roman begegnet uns ihr Protagonist aus „Der einzige Mann auf dem Kontinent“ wieder: Darius Kopp befindet sich in einer tiefen emotionalen Krise. Vor nicht ganze einem Jahr hat sich seine geliebte Frau Flora das Leben genommen. Seitdem hat er seine Wohnung kaum mehr verlassen, seinen Job verloren und dämmert eigentlich nur vor sich hin. Die Frage nach dem Warum steht, wie so oft nach einem Suizid, im Raum und auch, wie gut man den Menschen eigentlich kannte, mit dem man so lange zusammenlebte. Flora war Ungarin, die bereits einige Jahre bevor sie auf Darius traf, nach Deutschland kam. Das Tagebuch, welches ihr Mann nach Floras Tod auf ihrem Laptop findet, muss er zunächst ins Deutsche übersetzen lassen. Gemeinsam mit diesem Text macht er sich schließlich auf Richtung Ungarn und dann weiter durch die Länder Osteuropas. Er ist ein Suchender, der nicht weiß, was er sucht. So gibt es für ihn auch kein Ankommen.
Begleitet wird seine Reise durch Floras Tagebuch, welches im unteren Teil der Buchseiten quasi mitläuft. Darin kann man gut den Kampf der jungen Frau mit ihrer Depression, dem titelgebenden „Ungeheuer“, verfolgen.
Beide Buchteile zusammen, ergeben einen sehr guten Eindruck über die innere und äußere Wahrnehmung von Depressionen.
Kein leichter Stoff, mit dem sicher auch nicht jeder zurechtkommt. Wer jedoch einmal den Zugang zu diesem Buch gefunden hat, wird Teresia Moras Sprache sehr schätzen lernen. Durch ihre punktgenauen, nicht selten leise ironischen Sätze gelingt es ihr, dieses traurige Thema, nicht zu trostlos erscheinen zu lassen.
Eben ein Buch, was den richtigen Leser braucht.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
4
2
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Düren am 27.06.2017
Bewertet: anderes Format

Ein forderndes Buch, das so viel Input mit sich bringt, dass man Jahre später noch darüber nachdenkt. Keine ganz einfache Lektüre, die sich nebenbei erschließen lässt. Lohnt sich!

Der Fortsetzungsroman von "Der einzige Mann auf dem Kontinent"
von Vielgood aus Hamburg am 26.04.2015
Bewertet: Hörbuch (CD)

Zuerst fand ich die Geschichte ziemlich düster. Nun, am Ende derselben, bin ich zufrieden angefüllt von jeder Menge "wie das Leben eben spielt". Das Thema Suizid und die Suche in der Vergangenheit ließ nicht gerade auf eine lustige Geschichte schließen. Ich finde es sehr mutig sich diesem tabuisierten Thema... Zuerst fand ich die Geschichte ziemlich düster. Nun, am Ende derselben, bin ich zufrieden angefüllt von jeder Menge "wie das Leben eben spielt". Das Thema Suizid und die Suche in der Vergangenheit ließ nicht gerade auf eine lustige Geschichte schließen. Ich finde es sehr mutig sich diesem tabuisierten Thema anzunehmen ! Ist nicht in jedem von uns etwas von dieser Erlebenswelt ? Mercedes Echerer liest die Gedanken von Flora sehr einfühlsam vor, Ulrich Noethen lässt den Romanteil mit dem männlichen Gegenpart lebendig werden. Für diesen Roman wurde Terézia Mora 2013 mit dem Deutschen Buchpreis gefeiert. Auf 9 CDs breitet sich diese gekürzte und autorisierte Lesefassung aus, 11 Stunden und 44 Minuten haben Sie Hörgenuss !

Interessante Idee, missglückte Umsetzung
von Sarah aus Halle am 30.11.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich finde die Grundidee des Romans wirklich unglaublich interessant. Wie viele Menschen können schon von sich behaupten einmal Einblick in das Leben eines Menschen gehabt zu haben, der an einer Psychose leidet. Man merkt, dass sich die Autorin vorher sehr umfangreich mit dem Thema beschäftigt hat. Allerdings finde ich, dass... Ich finde die Grundidee des Romans wirklich unglaublich interessant. Wie viele Menschen können schon von sich behaupten einmal Einblick in das Leben eines Menschen gehabt zu haben, der an einer Psychose leidet. Man merkt, dass sich die Autorin vorher sehr umfangreich mit dem Thema beschäftigt hat. Allerdings finde ich, dass sie es dem Leser unglaublich schwer macht ihren Gedankengängen zu folgen. Ich glaube vielen Menschen, mich eingeschlossen, fällt es scher sich in die Geschichte hineinzufinden, da dieses Buch nicht so strukturiert ist, wie man es erarten würde. Das ist wahrscheinlich der Grund warum ich nicht wirklich einen Bezug zu den Figuren im Roman aufbauen konnte. Nicht nur die Art und Weise wie das Buch aufgebaut ist, sondern auch der Schreibstil sind in meinen Augen anstrengend und ermüdend. Schade eigentlich! In meinen Augen hat man hier durch diesen verwirrenden Aufbau und recht eigenwilligen Schreibstil Perlen vor die Säue geworfen.