Winterkrieg

(gekürzte Lesung)

(21)
Max Paul ist Soziologe an der Universität von Helsinki und zugleich erfolgreicher Buchautor. Sein akademisches Steckenpferd ist die Ehe – doch seine eigene Ehe funktioniert schon lange nicht mehr. Auch seine beiden erwachsenen Töchter, Eva und Helen, hadern mit ihren Beziehungen und Lebensentwürfen. Als Max eine Affäre mit einer jungen Journalistin anfängt und Eva eine mit ihrem Kunstdozenten an der Uni, spitzt sich in diesem besonders kalten Winter in Helsinki die Lage der Familie Paul derart zu, dass im Frühling nichts mehr so ist, wie es war.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Hans-Werner Meyer
Erscheinungsdatum 15.09.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783837128208
Verlag Random House Audio
Spieldauer 398 Minuten
Format & Qualität MP3, 398 Minuten
Übersetzer Thorsten Alms
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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Grüße aus Finnland
von Karlheinz aus Frankfurt am 07.04.2017
Bewertet: Taschenbuch

Max Paul wohnt mir seiner Frau in Helsinki. Die beiden erwachsenen Kinder sind ausgezogen und das Ehepaar lebt nebeneinander her. Als Soziologe und Buchautor kommt er in der eigenen Ehe nicht klar und ist sich selbst nicht darüber im Klaren was er möchte. Der Klappentext klingt total anders als das... Max Paul wohnt mir seiner Frau in Helsinki. Die beiden erwachsenen Kinder sind ausgezogen und das Ehepaar lebt nebeneinander her. Als Soziologe und Buchautor kommt er in der eigenen Ehe nicht klar und ist sich selbst nicht darüber im Klaren was er möchte. Der Klappentext klingt total anders als das Buch dann wirklich ist. Die Handlung ist bereits durch viele Romane bekannt. Der Autor vergleicht das Beziehungsleben von Max Paul und seinen beiden erwachsenen Töchtern. Die drei Lebensstile haben immer wieder Schnittstellen zueinander, obwohl sie doch so unterschiedlich sind. Es werden immer wieder Anmerkungen des Autos gemacht und Dinge bzw. Handlungen vorweg genommen, welche dann nach und nach erklärt werden. Der Autor erwähnt immer wieder viele Kleinigkeiten die den Schreibstil ein wenig hemmen und manchmal den Leser sehr fordern. Der Schreibstil ist ansonsten vor allem sprachlich sehr überzeugend. Fazit: Auf 384 Seiten gelingt dem Autor das Portrait einer finnischen Familie, leider für mich zu finnisch und viel zu detailliert. Es fehlen mir hier die Emotionen und Gefühle.

Philip Teir - Winterkrieg
von Hotel aus Ostfriesland am 13.10.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Winterkrieg beinhaltet alles, was einen großen Roman ausmacht. Durch die wunderbare bildliche Sprache, die packenden, realistischen Dialoge, plötzliche Wendungen, fühlt man sich die ganze Zeit mitten unter den Personen. Das Buch hat so manche unerwartete Wendung parat die einen bis zum Schluß immer noch mehr bannt. Obwohl der Roman in... Winterkrieg beinhaltet alles, was einen großen Roman ausmacht. Durch die wunderbare bildliche Sprache, die packenden, realistischen Dialoge, plötzliche Wendungen, fühlt man sich die ganze Zeit mitten unter den Personen. Das Buch hat so manche unerwartete Wendung parat die einen bis zum Schluß immer noch mehr bannt. Obwohl der Roman in meinen Augen etwas zu langsam und zu langgezogen anfängt, lässt er einen dann auch nicht mehr los. Philip Teir verzichtet auf Anklagen, auf sozialkritische und moralische Zeigefinger, sondern lässt die Figuren ihre Geschichte erzählen auf eine Weise, dass sie direkt ins Herz des Lesers trifft. Unvergessliche Charaktere, die einem so nahe kommen, als würde man sie persönlich seit langem kennen, eine faszinierende und wunderbar gefühlvoll umgesetzte Geschichte, die trotzdem von einer Spannung getragen wird, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte... Diese Buch ist von einem exzellenter Schreibstil geprägt, eine 'bebilderte Sprache' sozusagen,man fiebert von Anfang bis Ende mit dem Schicksal dieser Familie mit... Es gibt diese Momente, in denen alles auf der Kippe steht. Eben scheinen die Dinge des Lebens wohlsortiert und geregelt, und plötzlich, scheinbar ohne äußere Ursache, hinterfragt man alles - was man tut, wer man ist, wen man liebt. Aber gut für alle, die wissen, der Mensch ist so sehr unvollkommen. Für LeserInnen, die schon etwas erlebt haben, die mit Lügen und Schicksalsschlägen leben - sie werden einiges wiederentdecken, es tröstet durchaus, dass es auch anderen so geht, hinter der Fassade. In "Winterkrieg" erleben wir die Geschichte von Menschen, die alle auf ihre Art Opfer ihrer Zeit geworden sind. Fazit: Ein feinfühliger Roman mit viel Tiefe, Sensibilität, der ohne Kitsch und Schnörkel die Komplexität menschlicher Beziehungen beschreibt. Berührend, zum Nachdenken animierend, einnehmend. Sehr empfehlenswert. Das Buch macht nachdenklich, wehmütig, ein wenig traurig auch. Das traurigste daran ist aber, dass es irgendwann zu Ende ist und man sich wünschte, man könnte noch lange weiter lesen.

Winterkrieg
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Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Max und Katriina sind ein finnisches End-Fünfziger Ehepaar. Max ist ein bekannter Soziologe, der vorallem für eine Sex-Studie von vor einigen Jahren bekannt ist. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Töchter: Helen, die mit ihrem Mann Christian und zwei Kindern eine eigene Familie hat und als Lehrerin arbeitet und Eva,... Max und Katriina sind ein finnisches End-Fünfziger Ehepaar. Max ist ein bekannter Soziologe, der vorallem für eine Sex-Studie von vor einigen Jahren bekannt ist. Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Töchter: Helen, die mit ihrem Mann Christian und zwei Kindern eine eigene Familie hat und als Lehrerin arbeitet und Eva, die in London Kunst studiert und offensichtlich noch nicht so richtig weiß, wo sie mit ihrem Leben hin will. Der Roman erzählt die Geschichte der einzelnen Personen. Max, der an einem Buch schreibt und mit einer jungen Journalistin eine Affäre anfängt, Katriina, die auf den Philippinen Krankenschwestern für Finnland anheuern soll, Eva, die in London von ihrem Dozenten schwanger wird, das Kind aber abtreibt und ziemlich sicher ist, dass sie nicht mit ihm zusammensein will. Immer wieder treffen diese Charaktere aufeinander, sei es zu Max' 60. Geburtstag, Weihnachten oder zur bevorstehende Beerdigung der Großmutter. In der Beschreibung stand etwas von einer Geschichte "derer, die alles haben und gerade deshalb nicht glücklich sein können." Die Umsetzung des Gedankens an sich ist wohl ganz gut gelungen. Keine der Personen hat wirkliche, existenzbedrohenden Probleme (außer vielleicht Eva, die sich aber wissentlich selbst hineinmanövriert hat). Und so werden im Prinzip Probleme geschaffen, man streitet sich beinahe grundlos und kommt nicht so richtig zum Glücklichsein. Leider fehlt es dem Roman meiner Meinung ein wenig an Spannung, der Leser verliert zwischendurch das Interesse an den Personen. Vielleicht macht es aber auch gerade das aus, dieses Leben, das so vor sich hinplätschert, ohne viel Aktion und nennenswerte Vorkommnisse. Trotzdem für mich als Leser nur drei Sterne, die ich vergeben kann.