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Die Vereinigung jiddischer Polizisten

(ungekürzte Lesung)

Die Vereinigung jiddischer Polizisten

Detektiv Meyer Landsman vom Morddezernat hat Probleme. Seine Ehe ist am Ende, er trinkt und steckt auch beruflich in einer Sackgasse: Nicht mal die Hälfte der Fälle ist gelöst. Sein neuer Chef ist seine Exfrau, und in dem billigen Hotel, in dem er wohnt, wurde ein Mord begangen. Landsman beginnt mit seinen Untersuchungen aus bloßer Routine und mit dem Gefühl, dass er dadurch vielleicht noch etwas gutmachen kann. Doch als von ganz oben die Anweisung ergeht, dass der Fall sofort zu den Akten gelegt werden soll, ermittelt Landsman mit seinem Partner auf eigene Faust und gerät tief in eine Welt, in der politische Ziele und religiöser Wahn eine gefährliche Allianz eingehen.
Portrait
Michael Chabon, geboren 1963 in Washington D.C., wuchs in Columbia, Maryland auf. Seine Arbeiten erschienen im New Yorker, Harper’s, GQ, Esquire und Playboy und zahlreichen Anthologien. Für seinen Roman Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay erhielt er 2001 den Pulitzer Preis. Er lebt heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Berkeley.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Armin Rohde
Erscheinungsdatum 16.09.2008
Sprache Deutsch
EAN 9783838764887
Verlag Lübbe Audio
Spieldauer 433 Minuten
Format & Qualität MP3, 433 Minuten
Hörbuch-Download (MP3)
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7,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Michael Chabon ist Ausnahmetalent, leider viel zu wenig beachtet! Eine Roman, ein Geschichtsspuel, was wäre wenn Israel in Alaska wäre... Großartig!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 09.10.2019
Bewertet: anderes Format

Ein Mord geschieht, und zwar an einem gewissen Mendel Shipman, der in den Augen manches frommen Juden der "Messias" sein soll. Der jiddische Noir Held Meyer Landsman und sein Partner Berko Shemets ermitteln und treffen dabei auf aberwitzige Charaktere des Judentums.

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein lakonischer Krimi Noir, der mit viel schwarzem Humor durchsetzt ist. Eine Welt, die so sein könnte und Raymond Chandler begeistert hätte. Chabon begeistert mich immer wieder!

Irrwitzig und genial!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 07.09.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Vereinigung jiddischer Polizisten" von Michael Chabon ist einer der irrwitzigsten Romane die ich bislang gelesen habe. Chabons Roman spielt in Alaska im Distrikt Sitka, dort haben sich jüdische Flüchtlinge und ihre Nachkommen sechzig Jahre lang eine eigene kleine Welt aufgebaut : eine Grenzstadt, in der das Leben trot... "Die Vereinigung jiddischer Polizisten" von Michael Chabon ist einer der irrwitzigsten Romane die ich bislang gelesen habe. Chabons Roman spielt in Alaska im Distrikt Sitka, dort haben sich jüdische Flüchtlinge und ihre Nachkommen sechzig Jahre lang eine eigene kleine Welt aufgebaut : eine Grenzstadt, in der das Leben trotz der klimatischen Widrigkeiten pulsiert und in der Jiddisch Umgangs- und Amtssprache ist. Doch jetzt soll der Distrikt Sitka an Alaska zurückfallen und erneut droht den Juden Vertreibung und Heimatlosigkeit. Währenddessen ermittelt Detektiv Meyer Landsman, abgetakelter Polizist in Sitka, in einem Mordfall; seine Untersuchung führt ihn zu den Gründungsvätern der Stadt, zu Schachmeistern und in religiöse Randbezirke. Chabon beschreibt all das mit einer unglaublichen Detailfreude und Erfindungsgabe. Er entwirft ein Szenario, in dem sich die Schtetl Osteuropas, amerikanische Kultur und jiddische Sprache vermischen. Ich vergass beim Lesen bald den fiktiven Charakter dieser Welt und fing an, den Roman für völlig realistisch zu halten. Wenn ich überhaupt etwas gegen "Die Vereinigung jiddischer Polizisten" einzuwenden hätte, dann höchstens, dass Chabon von seinen eigenen sprachlichen Zaubertricks manchmal so begeistert ist, dass er gleich noch ein, zwei folgen lässt und damit ihre Wirkung verkleinert.