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Der Name der Rose

(ungekürzte Lesung)

Es gibt literarische Werke, die sind so präzise, klug und spannend geschrieben,da möchte man auf kein Wort verzichten. Umberto Ecos "Der Name der Rose"ist ein solches Buch. Man möchte bis in den letzten Winkel hören, wie William von Baskerville mit seinem Adlatus durch die Gänge der Abtei streift.Man möchte seiner zornigen Auseinandersetzung mit den Dominikanern lauschen und auch dem Wahnsinn in der Stimme des alten Bibliothekswächters Jorge.Gert Heidenreich führt mit seiner Lesung souverän durch diesen historischen Krimi, in dem jede Silbe, jede Betonung, jeder Nachklang seinen unverzichtbaren Platz hat.(Laufzeit: 26h 10)
Portrait
Umberto Eco wurde 1932 in Alessandria geboren und lebt heute in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet er Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den Premio Strega (1981) und wurde 1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt.
Er verfaßte zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane 'Der Name der Rose' und 'Das Foucaultsche Pendel' sind Welterfolge geworden.

Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, schreibt Erzählungen, Gedichte, Romane, Theaterstücke, Hörspiele und Fernsehfilme, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhalten hat, darunter den Marieluise-Fleißer-Preis. Von 1991 bis 1995 war er Präsident des P.E.N.-Clubs (West). Gert Heidenreich lebt bei München.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Gert Heidenreich
Erscheinungsdatum 09.10.2008
Sprache Deutsch
EAN 9783844500431
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 1570 Minuten
Format & Qualität MP3, 1570 Minuten
Verkaufsrang 1.193
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Buchhändler-Empfehlungen

„Historischer Roman“

M. Hollerbaum, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

In einem abgelegenen Kloster in Norditalien geschehen unheimliche Mordfälle an unschuldigen Mönchen. Der starke mittelalterliche Aberglaube der Gemeinschaft behindern die wissenschaftlichen Ermittlungen des Bruders William von Baskerville.

Unter dem Deckmantel der Kirche beherrschen die Ängste die menschliche Seele. William will die grausamen Höllenwelten der Klostereinwohner erschüttern, in dem er den Täter als Mensch entlarvt.

Der Leser wird die spannende und gefährliche Welt des Bruders William von Baskerville erleben. Die Gegensätze von Frömmigkeit und Aberglaube ist ein zweischneidiges Schwert im Mittelalter. Man begreift erst, dass unser Aberglaube in unserem Jahrhundert noch fest verwurzelt ist.
In einem abgelegenen Kloster in Norditalien geschehen unheimliche Mordfälle an unschuldigen Mönchen. Der starke mittelalterliche Aberglaube der Gemeinschaft behindern die wissenschaftlichen Ermittlungen des Bruders William von Baskerville.

Unter dem Deckmantel der Kirche beherrschen die Ängste die menschliche Seele. William will die grausamen Höllenwelten der Klostereinwohner erschüttern, in dem er den Täter als Mensch entlarvt.

Der Leser wird die spannende und gefährliche Welt des Bruders William von Baskerville erleben. Die Gegensätze von Frömmigkeit und Aberglaube ist ein zweischneidiges Schwert im Mittelalter. Man begreift erst, dass unser Aberglaube in unserem Jahrhundert noch fest verwurzelt ist.

„Der Historische Roman schlechthin“

Gregor Hügens, Thalia-Buchhandlung Bonn (Metropol)

Hier steckt einfach eine Menge drin: Rätselhafte Morde in einem italienischen Kloster und zwei ‚good guys’ als Detektive, der Kampf zwischen Papst und Franziskanern um die Frage des Armutsgebotes, ein verschollenes Werk des Aristoteles über die ‚Komödie’ und schlicht die ganze Welt des vermeintlich dunklen Mittelalters.
Dummerweise fiel mir dieses Buch schon in jungen Jahren in die Hände, seitdem muss sich fatalerweise das ganze Genre des Historischen Romans am ‚Namen der Rose’ messen lasen. Bücher über dieses Buch füllen quasi selbst schon eine Bibliothek (eine solche ist schließlich auch Dreh- und Angelpunkt der Geschichte). Das Werk – auf welchem Ecos Berühmtheit eigentlich gründet - lässt sich tatsächlich auf verschiedene Weisen lesen; angeblich haben wir auch den Prototyp des postmodernen Romans vor uns. Doch keine Angst: Selten wurde die Welt des (Spät-)Mittelalters lebendiger,
lehrreicher und lustvoll-spannender geschildert!!!
Hier steckt einfach eine Menge drin: Rätselhafte Morde in einem italienischen Kloster und zwei ‚good guys’ als Detektive, der Kampf zwischen Papst und Franziskanern um die Frage des Armutsgebotes, ein verschollenes Werk des Aristoteles über die ‚Komödie’ und schlicht die ganze Welt des vermeintlich dunklen Mittelalters.
Dummerweise fiel mir dieses Buch schon in jungen Jahren in die Hände, seitdem muss sich fatalerweise das ganze Genre des Historischen Romans am ‚Namen der Rose’ messen lasen. Bücher über dieses Buch füllen quasi selbst schon eine Bibliothek (eine solche ist schließlich auch Dreh- und Angelpunkt der Geschichte). Das Werk – auf welchem Ecos Berühmtheit eigentlich gründet - lässt sich tatsächlich auf verschiedene Weisen lesen; angeblich haben wir auch den Prototyp des postmodernen Romans vor uns. Doch keine Angst: Selten wurde die Welt des (Spät-)Mittelalters lebendiger,
lehrreicher und lustvoll-spannender geschildert!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
7
2
1
1
0

E-Book Umsetzung naja..
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 22.11.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich kenne das Buch als Taschenbuch, deshalb hab ich es mir als E-Book gekauft und die Umsetzung gefällt mir nicht seht gut: Es sind sehr viele Schreibfehler drin. In dem Buch wird viel Latein gesprochen, im TB blättert man zum Anhang und liest dort die Übersetzung, (ich brauch das,... Ich kenne das Buch als Taschenbuch, deshalb hab ich es mir als E-Book gekauft und die Umsetzung gefällt mir nicht seht gut: Es sind sehr viele Schreibfehler drin. In dem Buch wird viel Latein gesprochen, im TB blättert man zum Anhang und liest dort die Übersetzung, (ich brauch das, meine Lateinkenntnisse habe ich aus den Asterixheften.) Im E-Book ist der Anhang zwar auch enthalten, leider stimmen die Seitenzahlen im Anhang nicht mit dem Text überein, man sucht sich also schwindelig. Zudem ist das E-Book teurer als das Taschenbuch.

Der Kloster-Krimi!
von Marion Olßon aus Reutlingen am 06.03.2013
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Heinz Moog, hat eine unglaubliche Stimme. Es ist ein wahrer Genuss, dieser so gewaltigen Stimme zu lauschen und durch sie, in das finstere Mittelalter zu tauchen. Zeuge von Irrglauben und Wahn; Angst und Verzweiflung zu werden. Und begeistert dabei zu sein, wie ein Mönch sich über alle Konventionen hinweg... Heinz Moog, hat eine unglaubliche Stimme. Es ist ein wahrer Genuss, dieser so gewaltigen Stimme zu lauschen und durch sie, in das finstere Mittelalter zu tauchen. Zeuge von Irrglauben und Wahn; Angst und Verzweiflung zu werden. Und begeistert dabei zu sein, wie ein Mönch sich über alle Konventionen hinweg setzt und diese Mordserie aufklärt und dabei noch die Anwesenheit des Teufels widerlegt. Einfach nur Oberklasse!

Mörderische Mönche
von Jonas am 08.02.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch trägt bereits einen sehr prestigeträchtigen Namen, oftmals hochgelobt. Allerdings ist es nicht einfach zu lesen, die langen Dialoge sind verschlungen, noch wirrer sind die Monologe, in denen oft geschichtliche Fakten heruntergeleiert werden wie in einem Geschichtsbuch. Ganze Kapitel können aus Beschreibungen bestimmter Visionen bestehen, die nichts zur Weiterführung der... Dieses Buch trägt bereits einen sehr prestigeträchtigen Namen, oftmals hochgelobt. Allerdings ist es nicht einfach zu lesen, die langen Dialoge sind verschlungen, noch wirrer sind die Monologe, in denen oft geschichtliche Fakten heruntergeleiert werden wie in einem Geschichtsbuch. Ganze Kapitel können aus Beschreibungen bestimmter Visionen bestehen, die nichts zur Weiterführung der Geschichte beitragen. Trotzdem schafft es Umberto Eco, sich nicht darin zu verlieren und eine spannende Geschichte, vor einem malerischen Hintergrund aufzuziehen. Es beinhaltet viele Fragestellungen und überraschende Wendungen, sowie spannende Dispute. Wenn man die langen lateinischen Passagen überspringt, kann man dieses Werk in einem angenehmen Lesetempo in sich aufnehmen, wirken und entfalten lassen. Auf jeden Fall ist es zu empfehlen für jeden, der sich ebenso für Geschichte interessiert, wie ich.