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Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

(gekürzte Lesung)

(6)
Seine Mutter starb an einer Überdosis Schlaftabletten, als er gerade mal zwölf war. Amos Oz sprach nie von ihr. In seinem Meisterwerk erzählt er ihre Geschichte und die seiner Familie, die, dem Holocaust entronnen, nach Palästina zieht und die in der ersehnten Fremde doch nicht recht glücklich wurde.Autobiografie, Familiensaga und die Geschichte des Staates Israel: mal anrührend, mal heiter, aber immer grandios gelesen von Ulrich Matthes.(Laufzeit: 7h 24)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Ulrich Matthes
Erscheinungsdatum 19.09.2005
Sprache Deutsch
EAN 9783844506693
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 444 Minuten
Format & Qualität MP3, 444 Minuten
Übersetzer Ruth Achlama
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Buchhändler-Empfehlungen

Evgenia Bolshakova, Thalia-Buchhandlung Halle

Geschichte Israels Mitte d. 20. Jh. Jahren authentisch aus der Sicht eines Jungen, gleichzeitig eine tiefgründige psychoanalytische Studie eigener Kindheit und Familiengeschichte. Geschichte Israels Mitte d. 20. Jh. Jahren authentisch aus der Sicht eines Jungen, gleichzeitig eine tiefgründige psychoanalytische Studie eigener Kindheit und Familiengeschichte.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Hochliterarisches, bemerkenswertes Werk über das Schicksal eines Jungen im Jerusalem der vierziger Jahre. Brillante Sprache. Dringende Empfehlung für Freunde der hohen Literatur. Hochliterarisches, bemerkenswertes Werk über das Schicksal eines Jungen im Jerusalem der vierziger Jahre. Brillante Sprache. Dringende Empfehlung für Freunde der hohen Literatur.

Carolin Brehmeier, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Der absolute Höhepunkt der Bücher von Amos Oz. Ein autobiographisch geprägtes Werk, eine beeindruckende Familiengeschichte, eine Geschichte Israels die einen mitreißt! Der absolute Höhepunkt der Bücher von Amos Oz. Ein autobiographisch geprägtes Werk, eine beeindruckende Familiengeschichte, eine Geschichte Israels die einen mitreißt!

Kundenbewertungen

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Wertvoller Geschichtsunterricht
von Henrik Nobis aus Dresden am 24.01.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Amos Oz unternimmt in diesem monumentalen autobiographischen "Roman" eine Reise zurück in seine Kindheit, in das Jerusalem der Vierziger Jahre. Die Stadt und das restliche von den Briten kontrollierte Gebiet Palästina waren zu jenem Zeitpunkt Ziel und Sehnsuchtsort vieler jüdischer Flüchtlinge, denen es gelungen war, dem Krieg, den Nazis... Amos Oz unternimmt in diesem monumentalen autobiographischen "Roman" eine Reise zurück in seine Kindheit, in das Jerusalem der Vierziger Jahre. Die Stadt und das restliche von den Briten kontrollierte Gebiet Palästina waren zu jenem Zeitpunkt Ziel und Sehnsuchtsort vieler jüdischer Flüchtlinge, denen es gelungen war, dem Krieg, den Nazis und damit dem Holocaust zu entkommen. Darunter befanden sich sehr viele Intellektuelle, auch Amos' liebevolle Eltern, die keine ihrem Bildungsgrad entsprechenden Anstellungen in der neuen Heimat finden sollten und somit trotz Optimismus und Aufbruchstimmung gebrochene und verunsicherte Menschen blieben. Amos Oz erzählt aber nicht nur Geschichten über seine Kindheit und Familie, sondern auch über die Anfänge des jüdischen Staates und über das rege Kulturleben des Landes. Wie kam es zum ersten Palästinakrieg? Wer waren David Ben Gurion, Samuel Joseph Agnon und Joseph Klausner? Wie wurde das alte Hebräisch - die Sprache der Bibel - zu einer modernen und für den Alltag tauglichen Sprache? Wie gestaltete sich das Leben im Kibbuz? Diese und viele weitere Fragen werden bei Amos Oz beantwortet! Ein Buch, das Gänsehaut verursacht, einen zum lachen bringt, manchmal auch Tränen in die Augen treibt und so manche Bildungslücken schließt - kurzum, ein großartiger Beitrag zur Weltliteratur!

Schwieriger Erzählstil
von Annett aus Jena am 11.06.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Buch bietet die wunderbare Möglichkeit, sich mit einem Roman authentisch an wichtige Weltgeschichte heran zu tasten. Der Autor hat eine Unmenge an Geschichten zu erzählen, einige lustig, andere tieftraurig. Die meisten sehr interessant. Der chronologische Aufbau gefällt mir sehr gut. Von beiden Seiten arbeitet sich der Autor langsam an... Dieses Buch bietet die wunderbare Möglichkeit, sich mit einem Roman authentisch an wichtige Weltgeschichte heran zu tasten. Der Autor hat eine Unmenge an Geschichten zu erzählen, einige lustig, andere tieftraurig. Die meisten sehr interessant. Der chronologische Aufbau gefällt mir sehr gut. Von beiden Seiten arbeitet sich der Autor langsam an ein prägendes Ereignis seiner Kindheit heran. Er erzählt von den Jahren davor und den Jahren danach; bis zum Ende bleibt der tatsächliche Vorfall im Duklen. Der Leser erfährt außerdem eine Menge über Israel, Jerusalem und die Geschichte der Juden nach dem zweiten Weltkrieg. Allerdings finde ich den Erzählstil des Autors extrem anstrengend. Unmenge von Straßen- und Familiennamen prasseln auf den Leser ein, ohne dass dies für den Fortgang der Geschichte von Relevanz wäre. Der Autor hat in meinen Augen eher eine Begabung für Sachliteratur - nicht für Belletristik. Trotz allem sind einige der kleinen Geschichten des Buchs gut erzählt und der Zugewinn an Wissen über ein wirklich interessantes Thema ist sicherlich nicht von Nachteil.

Eine wunderbare Reise
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.01.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Autobiographie des wohl international bekanntesten israelischen Schriftstellers. Er erzählt von seinen ersten Erinnerungen als kleiner Junge einer in Armut lebenden intellektuellen Familie im Jerusalem der 40er und 50er Jahre, von den Erzählungen über seine Vorfahren in Russland, vom tragischen Tod seiner Mutter, bis hin zu seinem Leben als... Die Autobiographie des wohl international bekanntesten israelischen Schriftstellers. Er erzählt von seinen ersten Erinnerungen als kleiner Junge einer in Armut lebenden intellektuellen Familie im Jerusalem der 40er und 50er Jahre, von den Erzählungen über seine Vorfahren in Russland, vom tragischen Tod seiner Mutter, bis hin zu seinem Leben als junger Erwachsener und danach. Wie immer ist Oz's Sprache wundervoll und detailliert. Die Perspektive über das jüdische Leben in Israel vor und nach ihrer Geburt wird besonders für das internationale Publikum von Interesse sein. Sehr empfehlenswert.