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Ein plötzlicher Todesfall

(ungekürzte Lesung)

(63)
Ein großer Roman über eine kleine Stadt von einer der besten Erzählerinnen der WeltAls Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?J.K. Rowlings erster Roman für Erwachsene ist getragen von britischem schwarzen Humor, stimmt nachdenklich und steckt voller Überraschungen.Ungekürzt gelesen von Christian Berkel.(Laufzeit: 19h)
Portrait
Als Joanne K. Rowling 1997 den ersten Harry-Potter-Band veröffentlichte, kannte niemand ihren Namen. Heute ist sie die weltweit wohl erfolgreichste Schriftstellerin. Ihre Bücher wurden in über 60 Sprachen übersetzt. Joanne K. Rowling lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Schottland.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Christian Berkel
Erscheinungsdatum 11.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783844510966
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 1147 Minuten
Format & Qualität MP3, 1147 Minuten
Übersetzer Susanne Aeckerle, Marion Balkenhol
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Überzeugende Milieustudie einer englischen Kleinstadt, die mit dem leisen und hinterhältigen Grauen für Spannung sorgt. J.K. Rowling hat einfach ein Talent zum Geschichtenerzählen! Überzeugende Milieustudie einer englischen Kleinstadt, die mit dem leisen und hinterhältigen Grauen für Spannung sorgt. J.K. Rowling hat einfach ein Talent zum Geschichtenerzählen!

Monica Bödecker-Mertin, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ich hatte beim Lesen das Gefühl, alle Personen persönlich zu kennen, so plastisch beschreibt J.K.Rowling die Charaktere und die Geschehnisse. Sehr kurzweilige Lektüre. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, alle Personen persönlich zu kennen, so plastisch beschreibt J.K.Rowling die Charaktere und die Geschehnisse. Sehr kurzweilige Lektüre.

„Meine Lieblingsbücher - Teil 3“

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein plötzlicher Todesfall ist anders als der Titel vermuten lässt, kein Krimi sondern eine Gesellschaftsstudie.
In einem kleinen englischen Dorf stirbt ein sehr engagiertes Gemeinderatsmitglied sehr plötzlich und unerwartet. Barry Fairbrother hatte sich zu Lebzeiten immer für die sozial schwachen Mitbürger stark gemacht und einige Prestigeprojekte des Rates gestoppt. Durch seinen Tod ist der Weg nun frei für die Skrupelloseren, denen die Siedlung der sozial schwachen ohnehin ein Dorn im Auge ist.

Vor diesem Hintergrund kommt in dem Roman das ganze Dorf zu Wort. Die Perspektive wechselt häufig und trotzdem kann man leicht folgen, weil jede Figurr detailliert ausgearbeitet und greifbar war.

Eine Geschichte die so viele Facetten bietet, dass man sie auch noch ein zweites Mal lesen kann!
Ein plötzlicher Todesfall ist anders als der Titel vermuten lässt, kein Krimi sondern eine Gesellschaftsstudie.
In einem kleinen englischen Dorf stirbt ein sehr engagiertes Gemeinderatsmitglied sehr plötzlich und unerwartet. Barry Fairbrother hatte sich zu Lebzeiten immer für die sozial schwachen Mitbürger stark gemacht und einige Prestigeprojekte des Rates gestoppt. Durch seinen Tod ist der Weg nun frei für die Skrupelloseren, denen die Siedlung der sozial schwachen ohnehin ein Dorn im Auge ist.

Vor diesem Hintergrund kommt in dem Roman das ganze Dorf zu Wort. Die Perspektive wechselt häufig und trotzdem kann man leicht folgen, weil jede Figurr detailliert ausgearbeitet und greifbar war.

Eine Geschichte die so viele Facetten bietet, dass man sie auch noch ein zweites Mal lesen kann!

„Mal was anders von der J.K. Rowling“

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

J.K. Rowlings erster Roman nach "Harry Potter": Böse, witzig und realistisch zeichnet sie das Bild einer Kleinstadt und ihrer Bewohner. Das Buch zu lesen hat Spaß gemacht und war bewegend zugleich. J.K. Rowlings erster Roman nach "Harry Potter": Böse, witzig und realistisch zeichnet sie das Bild einer Kleinstadt und ihrer Bewohner. Das Buch zu lesen hat Spaß gemacht und war bewegend zugleich.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Kein Potter. Kein Strike. Und vermutlich deshalb enttäuschte Kritiken. Trotzdem: J.K. Rowling ist eine Meisterin ihres Fachs. Dieses Buch ist ein Juwel - anders .. aber großartig! Kein Potter. Kein Strike. Und vermutlich deshalb enttäuschte Kritiken. Trotzdem: J.K. Rowling ist eine Meisterin ihres Fachs. Dieses Buch ist ein Juwel - anders .. aber großartig!

Julia Neudeck, Thalia-Buchhandlung Augsburg

J. K. Rowling legt in ihrem Roman die Wirrungen und Intrigen einer Kleinstadt glaubwürdig und unterhaltsam offen. J. K. Rowling legt in ihrem Roman die Wirrungen und Intrigen einer Kleinstadt glaubwürdig und unterhaltsam offen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein Buch über das ich nachdenklich stimmt. Sehr gut geschrieben und mit viel Liebe zum Detail und zur Ausarbeitung der Charaktere. Es ist nicht Harry Potter, aber gut!!! Ein Buch über das ich nachdenklich stimmt. Sehr gut geschrieben und mit viel Liebe zum Detail und zur Ausarbeitung der Charaktere. Es ist nicht Harry Potter, aber gut!!!

MarieCarolin Behring, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Eine Nahaufnahme verschiedenener Gemeindemitglieder.
Rowling trifft den Menschen mit einer unglaublichen Präzension.
Ein spannendes Buch für an der Gemeinschaft Interessierte.
Eine Nahaufnahme verschiedenener Gemeindemitglieder.
Rowling trifft den Menschen mit einer unglaublichen Präzension.
Ein spannendes Buch für an der Gemeinschaft Interessierte.

Genaue Charakterstudien ist was diesen Roman auszeichnet und genau deshalb ist er streckenweise auch etwas langatmig. Wer einen schnellen Krimi erwartet wird hier leider enttäuscht Genaue Charakterstudien ist was diesen Roman auszeichnet und genau deshalb ist er streckenweise auch etwas langatmig. Wer einen schnellen Krimi erwartet wird hier leider enttäuscht

N. Gatzke , Thalia-Buchhandlung Berlin

J. K. Rowling zeigt sich hier von einer völlig neuen und nicht minder faszinierenden Seite. Sind Sie sicher, Ihre Nachbarn zu kennen? J. K. Rowling zeigt sich hier von einer völlig neuen und nicht minder faszinierenden Seite. Sind Sie sicher, Ihre Nachbarn zu kennen?

Natascha Radtke, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Viele verschiedene, facettenreiche Charaktere deren Leben irgendwie nichts miteinander zu tun haben und ein plötzlicher Tod der sie alle miteinander verbindet. Großartige Story! Viele verschiedene, facettenreiche Charaktere deren Leben irgendwie nichts miteinander zu tun haben und ein plötzlicher Tod der sie alle miteinander verbindet. Großartige Story!

Astrid Deutschmann-Canjé, Thalia-Buchhandlung Neuss

Eine minutiöse und lesenswerte Gesellschaftsstudie einer Kleinstadt. Unglaublich wie detailliert die Personen beobachtet und die Abgründe gezeigt werden. Ich fand es richtig genial Eine minutiöse und lesenswerte Gesellschaftsstudie einer Kleinstadt. Unglaublich wie detailliert die Personen beobachtet und die Abgründe gezeigt werden. Ich fand es richtig genial

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Sie kann nicht nur Harry Potter. Rowling kann auch anders. Und das ist auch gut. Unbedingt lesen. Sie kann nicht nur Harry Potter. Rowling kann auch anders. Und das ist auch gut. Unbedingt lesen.

Daniela Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein spannender Roman voller Intrigen und menschlicher Abgründe. Rowling hat mich nicht nur sprachlich überzeugt, sondern auch mit einer gelungenen Geschichte. Ein spannender Roman voller Intrigen und menschlicher Abgründe. Rowling hat mich nicht nur sprachlich überzeugt, sondern auch mit einer gelungenen Geschichte.

„Dieses Buch ist der Hammer!“

Anna Riedl, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Mit Harry Potter hat der neue Roman von Joanne K. Rowling nun wirklich nichts zu tun. Auf etwa 570 Seiten lernt man 42 Menschen kennen und die meisten von ihnen auch lieben. Lassen Sie sich von den ersten 200 Seiten nicht beirren, denn ab dann geht es erst richtig los zwischen der Gemeinde "Pagford" und dem ungeliebten Viertel "Fields". Niemand schafft es so gut seinem Leser elf verschiedene Familien vorzustellen und sich an so viele Details zu erinnern wie Rowling! Unbedingt lesen!!! Mit Harry Potter hat der neue Roman von Joanne K. Rowling nun wirklich nichts zu tun. Auf etwa 570 Seiten lernt man 42 Menschen kennen und die meisten von ihnen auch lieben. Lassen Sie sich von den ersten 200 Seiten nicht beirren, denn ab dann geht es erst richtig los zwischen der Gemeinde "Pagford" und dem ungeliebten Viertel "Fields". Niemand schafft es so gut seinem Leser elf verschiedene Familien vorzustellen und sich an so viele Details zu erinnern wie Rowling! Unbedingt lesen!!!

„Speziell....“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Dieser Roman spaltet sicherlich die Anhänger von J.K.Rowling in zwei Lager:komplette Ablehnung, da ganz andere Story, oder Bewunderung, weil, wow, sie kann auch anders.... Ich bin, ehrlich gesagt, immer noch mit mir selber uneins, in welche Richtung ich tatsächlich tendiere, trotzdem, wenn ich genauer hinschaue, geht es vielleicht eher in Richtung: "Hut ab, Frau Rowling"! Denn diese Kehrtwende zur Sozialstudie mit relativ vielen unsympathischen Chatakteren, deren Motivation zum Handeln aber vielen Lesern nicht unbekannt sein dürfte, ist schon heftig. Sicherlich ist auch Frau Rowling das Milieu der "Underdog"-Siedlung "Fields", um die es im Kern der Handlung geht, aus eigenem Erleben nicht ganz fern und gerade die Schilderungen, die Jugendlichen dieses Romans betreffend, haben mich am meisten berührt.Es aber mit Begeisterung weiter empfehlen kann ich trotzdem nicht. Dafür ist mir dieser Kleinstadt-Roman mit seinen bösartigen, frustierenden und traurigen Bewohnern vielleicht etwas zuu negativ befrachtet, irgendwie brauche ich wohl ein Ende mit etwas mehr Hoffnung....
Testen Sie selbst ?!
Dieser Roman spaltet sicherlich die Anhänger von J.K.Rowling in zwei Lager:komplette Ablehnung, da ganz andere Story, oder Bewunderung, weil, wow, sie kann auch anders.... Ich bin, ehrlich gesagt, immer noch mit mir selber uneins, in welche Richtung ich tatsächlich tendiere, trotzdem, wenn ich genauer hinschaue, geht es vielleicht eher in Richtung: "Hut ab, Frau Rowling"! Denn diese Kehrtwende zur Sozialstudie mit relativ vielen unsympathischen Chatakteren, deren Motivation zum Handeln aber vielen Lesern nicht unbekannt sein dürfte, ist schon heftig. Sicherlich ist auch Frau Rowling das Milieu der "Underdog"-Siedlung "Fields", um die es im Kern der Handlung geht, aus eigenem Erleben nicht ganz fern und gerade die Schilderungen, die Jugendlichen dieses Romans betreffend, haben mich am meisten berührt.Es aber mit Begeisterung weiter empfehlen kann ich trotzdem nicht. Dafür ist mir dieser Kleinstadt-Roman mit seinen bösartigen, frustierenden und traurigen Bewohnern vielleicht etwas zuu negativ befrachtet, irgendwie brauche ich wohl ein Ende mit etwas mehr Hoffnung....
Testen Sie selbst ?!

„Es ist nie zu spät“

Ingo Roza, Thalia-Buchhandlung Velbert

Es ist nie zu spät, ein gutes Buch gut zu rezensieren! Natürlich waren die Erwartungen des Lesepublikums und der Buchhändler an ein neues Buch von J.K.Rowling hoch und völlig anders. Ich mußte einige ältere Damen davon abhalten, dieses Buch ihren Harry-Potter-begeisterten Enkeln zu schenken. Selber lesen wollten sie aber auch nicht, sie läsen keine Kriminalromane (der deutsche Titel ist da etwas irreführend), sehr, sehr, schade! Dabei ist dieser Roman eine absolut typische Rowling-Schöpfung. Alles was sie bereits in den Potter-Romanen angelegt hatte, bringt sie hier auf den Punkt, führt es zur Vollendung: der Mief der (nicht nur englischen) Kleinstadt, die Piefeligkeit und Ränkesucht ihrer Bewohner, die Gegensätze im sozialen Gefüge, die Wirkung all dessen auf die Seelen der - vor allem jungen - Menschen. Eine absolut schonungslose Abrechnung, nein Bestandsaufnahme unserer ach so freien und offenen Gesellschaft. Also: unbedingt lesen - es ist nie zu spät! Es ist nie zu spät, ein gutes Buch gut zu rezensieren! Natürlich waren die Erwartungen des Lesepublikums und der Buchhändler an ein neues Buch von J.K.Rowling hoch und völlig anders. Ich mußte einige ältere Damen davon abhalten, dieses Buch ihren Harry-Potter-begeisterten Enkeln zu schenken. Selber lesen wollten sie aber auch nicht, sie läsen keine Kriminalromane (der deutsche Titel ist da etwas irreführend), sehr, sehr, schade! Dabei ist dieser Roman eine absolut typische Rowling-Schöpfung. Alles was sie bereits in den Potter-Romanen angelegt hatte, bringt sie hier auf den Punkt, führt es zur Vollendung: der Mief der (nicht nur englischen) Kleinstadt, die Piefeligkeit und Ränkesucht ihrer Bewohner, die Gegensätze im sozialen Gefüge, die Wirkung all dessen auf die Seelen der - vor allem jungen - Menschen. Eine absolut schonungslose Abrechnung, nein Bestandsaufnahme unserer ach so freien und offenen Gesellschaft. Also: unbedingt lesen - es ist nie zu spät!

„Auch ohne Zauberei fesselnd“

Maren Höll, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Wenn Sie die Harry Potter Romane (auch) geliebt haben, weil J.K. Rowling interessante Charaktere zeichnet, dann sind Sie hier genau richtig. In ihren Fantasy Romanen hat sie schon anklingen lassen, dass Personen nicht nur schwarz oder weiß sind. Hier lebt Sie dieses Talent nun voll aus. Die ganz verschiedenen Menschen aus der Kleinstadt Pagford, die durch den Tod des Gemeinderatmitglied Barry Fairbrother verbunden sind, zeigt Rowling mit Ihren unterschiedlichen Meinungen, Motiven und Machenschaften. Dies ist keine Krimi sondern ein extrem spannendes Bild der britischen Gesellschaft mit sehr gut beobachteten Einblicken in unser aller Leben. Eines der Besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. (gelesen im Original) Wenn Sie die Harry Potter Romane (auch) geliebt haben, weil J.K. Rowling interessante Charaktere zeichnet, dann sind Sie hier genau richtig. In ihren Fantasy Romanen hat sie schon anklingen lassen, dass Personen nicht nur schwarz oder weiß sind. Hier lebt Sie dieses Talent nun voll aus. Die ganz verschiedenen Menschen aus der Kleinstadt Pagford, die durch den Tod des Gemeinderatmitglied Barry Fairbrother verbunden sind, zeigt Rowling mit Ihren unterschiedlichen Meinungen, Motiven und Machenschaften. Dies ist keine Krimi sondern ein extrem spannendes Bild der britischen Gesellschaft mit sehr gut beobachteten Einblicken in unser aller Leben. Eines der Besten Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe. (gelesen im Original)

„Spannend-aber kein Krimi!“

Sabine Schröter, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Der plötzliche Tod eines Mannes,der mitten im Leben stand,Familie hatte und Mitglied des Gemeinderates seiner Stadt war,stellt das ganze Leben in seiner Kleinstadt auf den Kopf.Plötzlich interessieren sich mehrere Personen aus den verschiedensten Gründen für die Stelle im Gemeinderat,es entstehen Konflikte und soziale Auseinandersetzungen,die sich sogar auf die Jugendlichen in der Schule auswirken.So werden aus Freunden Feinde und es entbrennt ein regelrechter Kleinkrieg.Eine meisterhafte Charakterstudie und ein Bild des Lebens in einer Kleinstadt,wie man es nicht besser darstellen könnte.J.K.Rowling ist eine meisterhafte Erzählerin,die es versteht,Alltägliches und Dramatisches sensibel und anschaulich zu verbinden.Absolut lesenswert! Der plötzliche Tod eines Mannes,der mitten im Leben stand,Familie hatte und Mitglied des Gemeinderates seiner Stadt war,stellt das ganze Leben in seiner Kleinstadt auf den Kopf.Plötzlich interessieren sich mehrere Personen aus den verschiedensten Gründen für die Stelle im Gemeinderat,es entstehen Konflikte und soziale Auseinandersetzungen,die sich sogar auf die Jugendlichen in der Schule auswirken.So werden aus Freunden Feinde und es entbrennt ein regelrechter Kleinkrieg.Eine meisterhafte Charakterstudie und ein Bild des Lebens in einer Kleinstadt,wie man es nicht besser darstellen könnte.J.K.Rowling ist eine meisterhafte Erzählerin,die es versteht,Alltägliches und Dramatisches sensibel und anschaulich zu verbinden.Absolut lesenswert!

„Mutige Autorin“

Viola Eierhoff, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Schon zu Beginn des Romans merkt man das ernsthafte Bemühen Joanne K.Rowlings, sich von den Harry-Potter-Erzählungen zu entfernen und einen guten Erwachsenen-Roman zu schreiben. Genial fängt die Autorin gleich die Ahnung des Lesers ein, der "Plötzliche Todesfall" würde sich bald ereignen, um noch kurz einen Einblick in die Familienverhältnisse des bald jäh Sterbenden und seine Gedanken zu geben. Ebenso gelungen sind - getrennt in einzelne Kapitel - die Schilderungen des alltäglichen morgendlichen Ablaufs der Protagonisten, indem sie dabei ihre individuelle Persönlichkeit, die heimatliche Umgebung oder Arbeitsstelle bzw. den Weg zur Schule und die jeweilige Reaktion auf den Tod des Gemeinderatsmitglieds Barry Fairbrother knapp und präzise beschreibt.
Mir gefällt die Art und Weise der Schriftstellerin, die Personen und ihr äußeres Erscheinungsbild scharf-beobachtend und direkt-benennend zu charakterisieren. Darüber schafft sie es neben der fortlaufenden Handlung fast unbemerkt, die idyllische Schönheit des kleinen Ortes Pagford und seiner Umgebung darzustellen.
Schade, dass ich wahrscheinlich nicht die Zeit und Ruhe haben werde, das über 500seitige Buch zuendezulesen...
Ein lobender Dank an die Autorin für ihren Mut, ihre schriftstellerischen Leistungen unter Beweis zu stellen!!
Schon zu Beginn des Romans merkt man das ernsthafte Bemühen Joanne K.Rowlings, sich von den Harry-Potter-Erzählungen zu entfernen und einen guten Erwachsenen-Roman zu schreiben. Genial fängt die Autorin gleich die Ahnung des Lesers ein, der "Plötzliche Todesfall" würde sich bald ereignen, um noch kurz einen Einblick in die Familienverhältnisse des bald jäh Sterbenden und seine Gedanken zu geben. Ebenso gelungen sind - getrennt in einzelne Kapitel - die Schilderungen des alltäglichen morgendlichen Ablaufs der Protagonisten, indem sie dabei ihre individuelle Persönlichkeit, die heimatliche Umgebung oder Arbeitsstelle bzw. den Weg zur Schule und die jeweilige Reaktion auf den Tod des Gemeinderatsmitglieds Barry Fairbrother knapp und präzise beschreibt.
Mir gefällt die Art und Weise der Schriftstellerin, die Personen und ihr äußeres Erscheinungsbild scharf-beobachtend und direkt-benennend zu charakterisieren. Darüber schafft sie es neben der fortlaufenden Handlung fast unbemerkt, die idyllische Schönheit des kleinen Ortes Pagford und seiner Umgebung darzustellen.
Schade, dass ich wahrscheinlich nicht die Zeit und Ruhe haben werde, das über 500seitige Buch zuendezulesen...
Ein lobender Dank an die Autorin für ihren Mut, ihre schriftstellerischen Leistungen unter Beweis zu stellen!!

„Ich wurde nicht enttäuscht.“

Lisa Pommerin, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

In "Ein plötzlicher Todesfall" geht es um den Kampf zweier Ortsteile : Pagford und Fields. Als der Gemeinderatsvorsitzende Barry Fairbrother, der immer versucht hat beide Gemeinden zusammenzuführen, plötzlich stirbt erweitert sich dieser Streit um einiges. Jede Familie wird mit ihren Problemen und Geheimnissen beleuchtet. Und jeder ist irgendwie im Laufe des Buches mit jedem verstrickt.

Ich finde es faszinierend wie J.K. Rowling es wieder geschafft hat mich von der ersten Seite an zu fesseln. Ich war dem Buch gegenüber sehr skeptisch, da es ja etwas ganz anderes ist als Harry Potter. Dieses Buch ist für mich der Beweis, dass Rowling sich auf keinen Fall dem Harry Potter Image ausliefern muss.
Hoffentlich folgen noch weitere Romane.
In "Ein plötzlicher Todesfall" geht es um den Kampf zweier Ortsteile : Pagford und Fields. Als der Gemeinderatsvorsitzende Barry Fairbrother, der immer versucht hat beide Gemeinden zusammenzuführen, plötzlich stirbt erweitert sich dieser Streit um einiges. Jede Familie wird mit ihren Problemen und Geheimnissen beleuchtet. Und jeder ist irgendwie im Laufe des Buches mit jedem verstrickt.

Ich finde es faszinierend wie J.K. Rowling es wieder geschafft hat mich von der ersten Seite an zu fesseln. Ich war dem Buch gegenüber sehr skeptisch, da es ja etwas ganz anderes ist als Harry Potter. Dieses Buch ist für mich der Beweis, dass Rowling sich auf keinen Fall dem Harry Potter Image ausliefern muss.
Hoffentlich folgen noch weitere Romane.

„Potters Schatten ist groß...“

B. Keller, Thalia-Buchhandlung Bonn (Metropol)


... aber die Autorin macht bereits auf den ersten Seiten klar, dass man sich von „H"arry verabschieden darf. So wird die gesamte Handlung durch den Tod "B"arry Fairbrothers eingeleitet, der ausgerechnet an einem hinter der Stirn liegenden Aneurysma stirbt (nicht von Voldemort verursacht!).
Leser, die Harry Potter erwarten, auf eine actiongeladene Handlung spekulieren oder auf einen Roman hoffen, der in der Buchlandschaft ähnliche Spuren hinterlassen wird, wie die Geschichte um den bekanntesten Zauberschüler, werden mit Sicherheit Gründe finden, dieses Buch nicht zu mögen.
Ja, J.K. Rowling beschreibt Sexszenen.
Allerdings kann sie es auch, ganz im Gegensatz zu der Autorin eines anderen Machwerkes, das zur Zeit die Bestsellerlisten infiltriert. Aber „Ein plötzlicher Todesfall“ benutzt Sex als Zweck und nicht als Selbstzweck und dann darf dieser auch mal an etwas außergewöhnlichen Orten stattfinden.
Und sie verwendet auch Kraftwörter.
Das ist kein Tabubruch oder gar misslungener Ausdruck schriftstellerischer Reife, das ist authentisch. Ein großer Teil der Protagonisten sind Jugendliche aus sozialen Brennpunkten, dass man dort nicht mit verbalen Wattekugeln um sich wirft, ist selbstredend und realistisch.
Klar, zu diesem Buch werden Klett und Co. nie Sekundärliteratur veröffentlichen, aber ist es deshalb simpel? Wohl kaum! Die Handlung ist überaus intelligent konstruiert und beweist ein äußerst sensibles Gespür für soziale Themen und menschliche Abgründe und v.a. diese sind kein Phänomen der 80er Jahre, sondern ein stets aktueller und mit Sicherheit nie aussterbender Teil des menschlichen Charakters.
Ich leugne nicht, dass einem all diese Abgründe mitunter schonungslos plakativ um die Ohren gehauen werden, aber dem Roman gelingt es stets, gerade durch diese Übertreibung, ein sardonisches Lächeln auf die Lippen des Lesers zu zaubern. Es ist ein bitterböses Vergnügen den gierigen, heuchlerischen, skrupellosen und doppelzüngigen Figuren über die Bühne einer scheinbar idyllischen Kleinstadt zu folgen!! Dass dieses verlogene Universum konstruiert und in einer Realität angelegt ist, in der es nur schwarz-weiß gibt, stört nicht im geringsten. Beängstigend ist nur, dass eben vieles nicht halb so konstruiert ist, wie man es gerne hätte. Der Autorin in diesem Zusammenhang zu unterstellen, sie habe keine Ahnung von aktuellen sozialen Themen, weil sie aufgrund ihres Bekanntheitsgrades am sozialen Leben kaum teilnehmen könne, finde ich ein wenig hanebüchen. Zum einem ist das ein Roman und keine Sozialstudie zum anderen darf der Autorin zugetraut werden über drogekonsumierende Jugendliche und soziale Brennpunkte zu schreiben, ohne jemals selbst im Trainingsanzug vor einem Klohäuschen gekifft zu haben.
Richtig: „Ein plötzlicher Todesfall“ ist kein Kinderbuch. Merlin sei Dank! Und dieser Genrewechsel wirkt auf mich weder verkrampft noch gewollt. Wer sich mit seinem Erstlingswerk bereits auf den Olymp geschrieben hat, hat’s schwer. Umso mutiger und, wie ich finde, weiser, dass man freiwillig von diesem Podest herabsteigt und sich an die Eroberung völlig neuer, unerwarteter Gefilde gibt.
„Ein plötzlicher Todesfall“ ist extrem spannend, zynisch und fährt ein Ende auf, das selbst Albus Dumbledore aus den Zauberpuschen gehauen hätte. Ich gebe von Herzen 4 Sterne für das Buch und noch einen für den großen und v.a. sicheren Schritt aus Harrys Schatten!!!
Absolut lesenswert!!!!!

... aber die Autorin macht bereits auf den ersten Seiten klar, dass man sich von „H"arry verabschieden darf. So wird die gesamte Handlung durch den Tod "B"arry Fairbrothers eingeleitet, der ausgerechnet an einem hinter der Stirn liegenden Aneurysma stirbt (nicht von Voldemort verursacht!).
Leser, die Harry Potter erwarten, auf eine actiongeladene Handlung spekulieren oder auf einen Roman hoffen, der in der Buchlandschaft ähnliche Spuren hinterlassen wird, wie die Geschichte um den bekanntesten Zauberschüler, werden mit Sicherheit Gründe finden, dieses Buch nicht zu mögen.
Ja, J.K. Rowling beschreibt Sexszenen.
Allerdings kann sie es auch, ganz im Gegensatz zu der Autorin eines anderen Machwerkes, das zur Zeit die Bestsellerlisten infiltriert. Aber „Ein plötzlicher Todesfall“ benutzt Sex als Zweck und nicht als Selbstzweck und dann darf dieser auch mal an etwas außergewöhnlichen Orten stattfinden.
Und sie verwendet auch Kraftwörter.
Das ist kein Tabubruch oder gar misslungener Ausdruck schriftstellerischer Reife, das ist authentisch. Ein großer Teil der Protagonisten sind Jugendliche aus sozialen Brennpunkten, dass man dort nicht mit verbalen Wattekugeln um sich wirft, ist selbstredend und realistisch.
Klar, zu diesem Buch werden Klett und Co. nie Sekundärliteratur veröffentlichen, aber ist es deshalb simpel? Wohl kaum! Die Handlung ist überaus intelligent konstruiert und beweist ein äußerst sensibles Gespür für soziale Themen und menschliche Abgründe und v.a. diese sind kein Phänomen der 80er Jahre, sondern ein stets aktueller und mit Sicherheit nie aussterbender Teil des menschlichen Charakters.
Ich leugne nicht, dass einem all diese Abgründe mitunter schonungslos plakativ um die Ohren gehauen werden, aber dem Roman gelingt es stets, gerade durch diese Übertreibung, ein sardonisches Lächeln auf die Lippen des Lesers zu zaubern. Es ist ein bitterböses Vergnügen den gierigen, heuchlerischen, skrupellosen und doppelzüngigen Figuren über die Bühne einer scheinbar idyllischen Kleinstadt zu folgen!! Dass dieses verlogene Universum konstruiert und in einer Realität angelegt ist, in der es nur schwarz-weiß gibt, stört nicht im geringsten. Beängstigend ist nur, dass eben vieles nicht halb so konstruiert ist, wie man es gerne hätte. Der Autorin in diesem Zusammenhang zu unterstellen, sie habe keine Ahnung von aktuellen sozialen Themen, weil sie aufgrund ihres Bekanntheitsgrades am sozialen Leben kaum teilnehmen könne, finde ich ein wenig hanebüchen. Zum einem ist das ein Roman und keine Sozialstudie zum anderen darf der Autorin zugetraut werden über drogekonsumierende Jugendliche und soziale Brennpunkte zu schreiben, ohne jemals selbst im Trainingsanzug vor einem Klohäuschen gekifft zu haben.
Richtig: „Ein plötzlicher Todesfall“ ist kein Kinderbuch. Merlin sei Dank! Und dieser Genrewechsel wirkt auf mich weder verkrampft noch gewollt. Wer sich mit seinem Erstlingswerk bereits auf den Olymp geschrieben hat, hat’s schwer. Umso mutiger und, wie ich finde, weiser, dass man freiwillig von diesem Podest herabsteigt und sich an die Eroberung völlig neuer, unerwarteter Gefilde gibt.
„Ein plötzlicher Todesfall“ ist extrem spannend, zynisch und fährt ein Ende auf, das selbst Albus Dumbledore aus den Zauberpuschen gehauen hätte. Ich gebe von Herzen 4 Sterne für das Buch und noch einen für den großen und v.a. sicheren Schritt aus Harrys Schatten!!!
Absolut lesenswert!!!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
63 Bewertungen
Übersicht
39
13
5
2
4

Plötzlich todesfall
von Anika F am 24.04.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

es kriegt mich nicht . .. auf den ersten 50 Seiten habe ich es schon 4 mal zu geklappt und gedacht Boah Nein nicht meins . .. dann soll es auch nicht sein... Ich quäle mich nicht beim Lesen . .. entweder hat mich das Buch oder eben... es kriegt mich nicht . .. auf den ersten 50 Seiten habe ich es schon 4 mal zu geklappt und gedacht Boah Nein nicht meins . .. dann soll es auch nicht sein... Ich quäle mich nicht beim Lesen . .. entweder hat mich das Buch oder eben nicht . .. Ich bin vllt einfach zu Harry Potter verliebt bei der Autorin, als das ich mich auf das einlassen kann . ..

Milieustudie und Krimi
von Daniela P. am 26.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Barry Fairbrother ist Anwalt und Gemeinderat im kleinen, englischen Pagford. Eigentlich ein idyllisches, beschauliches Örtchen, doch als Barry mit gerade einmal 40 Jahren plötzlich stirbt, entbrennt ein Rennen um seinen Sitz im Gemeinderat. Und während all dieser Streitereien kommt ein Geheimnis nach dem anderen der Bewohner ans Licht. Wie... Barry Fairbrother ist Anwalt und Gemeinderat im kleinen, englischen Pagford. Eigentlich ein idyllisches, beschauliches Örtchen, doch als Barry mit gerade einmal 40 Jahren plötzlich stirbt, entbrennt ein Rennen um seinen Sitz im Gemeinderat. Und während all dieser Streitereien kommt ein Geheimnis nach dem anderen der Bewohner ans Licht. Wie schon einige Leser vor mir musste ich mich etwas durch die ersten 200 Seiten schleppen. Doch es hat sich gelohnt durchzuhalten. Rowling schafft es auch bei so vielen Charakteren nie den Überblick zu verlieren. Genial wie sie jeder Figur eine Geschichte gibt. Definitiv nich mit "Harry Potter" zu vergleichen. Ich würde es eher als Milieustudie mit einer Prise Krimi beschreiben.

Menschliche Abgründe
von einer Kundin/einem Kunden aus Krailling am 20.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Barry Fairbrother ist gerade auf dem Weg zum Restaurant, in dem er seinen Hochzeitstag mit seiner Frau bringen will. Doch so weit kommt er gar nicht. Auf dem Parkplatz bricht er zusammen und ist innerhalb von Minuten tot. Dabei war er doch gerade erst Anfang vierzig! Die Kleinstadt Pagford... Barry Fairbrother ist gerade auf dem Weg zum Restaurant, in dem er seinen Hochzeitstag mit seiner Frau bringen will. Doch so weit kommt er gar nicht. Auf dem Parkplatz bricht er zusammen und ist innerhalb von Minuten tot. Dabei war er doch gerade erst Anfang vierzig! Die Kleinstadt Pagford ist aufgebracht. Doch hinter der Fassade der aufrichtigen Trauer kommen die wahren Gesichter der Einwohner hervor. Es wird gehetzt, getratscht, verleumdet und hoch gepokert. Denn der Gemeinderatssitz von Barry Fairbrother ist jetzt frei, und es gibt einige Kandidaten, die viel dafür tun, um ihn auch zu bekommen. Die verträumte Kleinstadt ist nicht so verträumt und nett, wie sie erscheint, sondern genau genommen ziemlich knallhart. J. K. Rowlings erster Erwachsenenroman hat für viel Aufsehen gesorgt. Die Meinungen darüber waren gelinde gesagt sehr unterschiedlich. Auch wenn ich immer versuche, mich von Rezensionen und Meinungen anderer fernzuhalten, bevor ich das Buch selbst gelesen habe, konnte ich nicht vermeiden zu erfahren, wie viele von dem Buch maßlos enttäuscht waren. Dennoch habe ich versucht, so unvoreingenommen wie möglich an das Buch heranzugehen und ganz wichtig: Ich habe keinen weiteren Harry Potter erwartet. Mir war von vornherein klar, dass dieses Buch ganz anders sein würde. Und ich habe Recht behalten. Die Geschichte ist natürlich eine völlig andere, aber auch der Schreibstil und Erzählweise unterscheidet sich gänzlich von ihrer Potter-Reihe. Doch muss das gleich schlecht sein? Meiner Meinung nach nicht. Man braucht nur etwas Zeit, um sich darin einzufinden. Die vielen unterschiedlichen Charaktere geben einem gerade anfangs ziemlich zu denken und ich hatte Probleme, alle auseinander zu halten. Doch dann wurde ich immer weiter in die Geschichte hineingezogen. Sie ist sehr politisch und sozialkritisch und das hat mir sehr gut gefallen! Die Autorin lässt sich sehr viel Zeit, die Geschichte zu erzählen. Und so erfährt man stückchenweise neues über die Familien, ihre Gedanken, Wünsche und ihre Vergangenheit. Dadurch wirkt die Story aber manchmal etwas langatmig. Ich empfehle jedoch jedem, durchzuhalten, es lohnt sich! Denn je länger man liest, umso mehr nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Gewöhnungsbedürftig ist durchaus auch die Wortwahl. Passend, wie ich finde, jedoch sehr derb. Schimpfwörter & Co kommen hier definitiv nicht zu kurz! J. K. Rowling nimmt kein Blatt vor den Mund und zeigt die grausame Wahrheit einer Gesellschaft, in der man nach Außen Verständnis zeigt und eigentlich doch nur alles für seinen eigenen Vorteil macht. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Denn wir alle wissen, wie oft der Gedanke "Was mögen denn die Nachbarn denken?" als Argument angebracht wird. Oder wie oft Menschen sagen, dass sie etwas gegen bestimmte Menschen haben. "Die Flüchtlinge sind doch eh alle nur faul." oder "Wie die Mutter, so die Tochter. Kann doch nur ne Schlampe sein, wenn sie aus dem Viertel kommt." Wir geben es nicht gerne zu, doch das ist auch die grausame Wahrheit unserer Gesellschaft. Wer mit der Leistung nicht mithalten kann, ist außen vor. Wer Pech im Leben hat, ist außen vor. Wer in die falsche Familie hineingeboren wurde, ist außen vor. J. K. Rowling versucht mit ihrem Buch, uns die Augen dafür zu öffnen, und meines Erachtens nach gelingt ihr das perfekt. Fazit Eine Geschichte über Menschliche Abgründe, ihre Schwächen und Tiefen, das Böse, was sich in jedem von uns versteckt. Es geht um Politik und Sozialkritik, um Gewalt und Sex, Unzufriedenheit in der Ehe, um Drogensucht und Missbrauch, Armut und Reichtum, um Hoffnung, Leben und Tod. Ein Querschnitt durch alle Generationen. Man muss jedoch durchhalten, die Geschichte hat einige Längen. Wenn man diese aber überstanden hat, nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf und endet in einem gewaltigen Knall! Uneingeschränkt lesenswert und daher volle Punktzahl.