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Ohne jeden Zweifel

(ungekürzte Lesung)

(32)
Wahn oder Wirklichkeit?

Der Anruf des Vaters ist ein Schock: Daniels Mutter, die seit einigen Monaten mit ihrem Mann in Schweden lebt, wurde in die Psychiatrie eingeliefert. Tilde leide unter Verfolgungsangst und Wahnvorstellungen, behauptet ihr Mann. Doch Tilde selbst erzählt eine ganz andere Geschichte. Eine von vertuschten Verbrechen, vom Verschwinden einer jungen Frau, von einer eingeschworenen kleinen Gemeinschaft in einer abgelegenen Gegend Schwedens. Und von ihrer Angst, dass niemand ihr glaubt ...

(Laufzeit: 9h 35)
Portrait
1979 geboren wuchs Tom Rob Smith in Norbury, dem Süden Londons auf. Seine Eltern, Antiquitätenhändler, unterstützten ihn in den harten Zeiten seiner Karriere als Schriftsteller, da sie wussten welch ein Durchhaltevermögen als Selbstständiger abverlangt wird in Zeiten der Rückschläge und finanziellen Engpässen. Mit seiner älteren Schwester, dem jüngeren Bruder und einem Hund namens Wolfgang wohnte die Familie über dem Antiquitätengeschäft der Eltern. Von Kindheit an liebte Tom Rob Smith Geschichten aller Art, gleich ob Abenteuer, Science-Fiction, Historie oder Mythologie in Film, Spielen oder Büchern. Im Alter von zwölf Jahren schrieb er sein erstes Buch. Sein Krimidebüt ist bis heute noch als Erinnerung unveröffentlicht in seinem Besitz. Erstaunlich aber schon die Phantasie in jungen Jahren, denn sein Krimi, den er "The Literate" taufte, handelt von einem Serienkiller aus Los Angeles, der Gedichte bei seinen Opfern hinterlässt. Mit 16 startete er auf Aufforderung seines Lehrers hin Theaterstücke zu schreiben. Tom Rob Smith beschreibt diese Zeit als Meilenstein seiner Karriere, weil er sich der Wirkung seiner Worte bewusst wurde. Später studierte er erst an der Universität Cambridge, wo er 2001 graduierte. Das nachfolgende Jahr verbrachte Tom Rob Smith in Italien und studierte dort Creative Writing. Nach seinem Abschluss arbeitete er erfolgreich als Drehbuchautor und half bei einigen anderen Projekten rund ums Schreiben. Als er sich jedoch Selbstständig machte und von seinem Ersparten leben musste, waren es vor allem seine Eltern, die ihm rieten die Nerven zu bewahren und durchzuhalten. Schließlich konnte er sein Debütthriller "Child 44" veröffentlichen und direkt renommierte Auszeichnungen ernten. Bislang wurde sein Thriller in 26 Sprachen übersetzt. Sein nächster Roman "Kolyma" erschien sogar in der deutschen Übersetzung schneller auf dem Markt als die Originalfassung. Der Shooting-Star Tom Rob Smith wird nicht nur wegen seinem beklemmend realistischem Debüt und seinem vielversprechendem Folgethriller, als einer der neuen Krimibestsellerautoren gesehen. Als Sohn einer schwedischen Mutter und einem englischem Vater lebt Tom Rob Smith seit seiner Geburt in London.

Meinung der Redaktion
Wem die Geschichten rund um die Serienmorde in Kind 44 gefallen haben, der sollte auf jeden Fall einen Blick auf Kolyma werfen. Mit unerbittlicher Härte zeigt Tom Rob Smith wieder einmal einen Teil der Weltgeschichte wie kaum einer sie kennt. Die Seiten blättern sich ganz von alleine, den Leser zu fesseln versteht Tom Rob Smith.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Friedrich Mücke, Beate Himmelstoss
Erscheinungsdatum 14.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783844513196
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 575 Minuten
Format & Qualität MP3, 575 Minuten
Übersetzer Eva Kemper
Verkaufsrang 3.776
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Buchhändler-Empfehlungen

Lisa Overkamp, Thalia-Buchhandlung Bonn

Intrigen und Versvhwörungen , Missbrauch und Gewalt, oder doch nur eine verrückt gewordene Frau und ihre blühende Fantasie ? Für alle Skandinavien Fans und Krimi Liebhaber ! Intrigen und Versvhwörungen , Missbrauch und Gewalt, oder doch nur eine verrückt gewordene Frau und ihre blühende Fantasie ? Für alle Skandinavien Fans und Krimi Liebhaber !

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

War gespannt, ob er nach seiner Trilogie um "Kind 44" noch was Gutes schreibt. Hat er. Sogar sehr gut! War gespannt, ob er nach seiner Trilogie um "Kind 44" noch was Gutes schreibt. Hat er. Sogar sehr gut!

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Toller Psychothriller! Wen soll man glauben? Der eigenen Mutter, die behauptet, ihr Mann möchte sie umbringen? Oder dem Vater, der sagt, das die Mutter verrückt ist...? Toller Psychothriller! Wen soll man glauben? Der eigenen Mutter, die behauptet, ihr Mann möchte sie umbringen? Oder dem Vater, der sagt, das die Mutter verrückt ist...?

„Paranoid?“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ich gebe zu, ich habe weder „Kind 44“, „Kolyma“ oder „Agent 6“, die erfolgreichen Vorgänger gelesen. Doch als ich dieses Leseexemplar in die Hand bekam, wollte ich den Bestsellerautor mit seinem ganz neuen Buch kennenlernen.
Auch hier muss ich zugeben, dass es mich nicht sofort gepackt hat. Doch das liegt vielleicht in der Natur der Sache: Denn die zu erzählende Geschichte von Tilda erzählt, die von ihrem Mann in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wurde. Spricht also ein wirrer Geist zu uns oder haben sich Ehemann und Nachbarn tatsächlich gegen sie verschworen? Die Aufklärung ist spannend und lohnt das Durchhalten.
Ich gebe zu, ich habe weder „Kind 44“, „Kolyma“ oder „Agent 6“, die erfolgreichen Vorgänger gelesen. Doch als ich dieses Leseexemplar in die Hand bekam, wollte ich den Bestsellerautor mit seinem ganz neuen Buch kennenlernen.
Auch hier muss ich zugeben, dass es mich nicht sofort gepackt hat. Doch das liegt vielleicht in der Natur der Sache: Denn die zu erzählende Geschichte von Tilda erzählt, die von ihrem Mann in eine Nervenheilanstalt eingewiesen wurde. Spricht also ein wirrer Geist zu uns oder haben sich Ehemann und Nachbarn tatsächlich gegen sie verschworen? Die Aufklärung ist spannend und lohnt das Durchhalten.

„Paranoid?“

Kristin Deak, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Ein spannender Psychothriller, bei dem die Gefahr droht, selbst Paranoid zu werden.
Gut zur Geltung kommen die schwedischen Trollsagen, welche in erschreckender Verbindung mit Tilde stehen.

Ein spannender Psychothriller, bei dem die Gefahr droht, selbst Paranoid zu werden.
Gut zur Geltung kommen die schwedischen Trollsagen, welche in erschreckender Verbindung mit Tilde stehen.

„Tildes Wahrheit..“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln


Tilde und Chris wandern nach vielen Jahren nach Schweden aus. Für Tilde ist es die alte Heimat aus der sie als sechzehnjaehrige Hals über Kopf floh. Etwas Schreckliches muss damals passiert sein, denn schon kurz nach ihrer Ankunft vermischen sich die Gespenster der Vergangenheit mit merkwürdigem Geschehnissen der Gegenwart. . Tilde flieht zu ihrem Sohn Daniel - um ihm von verbrecherischen Machenschaften zu berichten und Schutz und Hilfe zu finden. Doch was ist die Wahrheit? Spannend wird hier die traumatische Geschichte einer jungen Frau erzählt, die erschreckend realitaetsnah ist .Ein Tom Rob Smith der ganz anderen Art. ..


Tilde und Chris wandern nach vielen Jahren nach Schweden aus. Für Tilde ist es die alte Heimat aus der sie als sechzehnjaehrige Hals über Kopf floh. Etwas Schreckliches muss damals passiert sein, denn schon kurz nach ihrer Ankunft vermischen sich die Gespenster der Vergangenheit mit merkwürdigem Geschehnissen der Gegenwart. . Tilde flieht zu ihrem Sohn Daniel - um ihm von verbrecherischen Machenschaften zu berichten und Schutz und Hilfe zu finden. Doch was ist die Wahrheit? Spannend wird hier die traumatische Geschichte einer jungen Frau erzählt, die erschreckend realitaetsnah ist .Ein Tom Rob Smith der ganz anderen Art. ..

„Ohne jeden Zweifel ganz anders“

Anke Schnöpel, Thalia-Buchhandlung Hilden

Ohne jeden Zweifel ein völlig anderes Buch als „Kind 44“, deshalb aber nicht weniger lesenswert. Obwohl nicht viel passiert, will man das Buch dennoch nicht aus der Hand legen. Man hofft und bangt mit Tilde, man will, dass man ihr glaubt und will dauernd wissen was steckt dahinter? Wollen sie es auch wissen? Dann bitte lesen! Ohne jeden Zweifel ein völlig anderes Buch als „Kind 44“, deshalb aber nicht weniger lesenswert. Obwohl nicht viel passiert, will man das Buch dennoch nicht aus der Hand legen. Man hofft und bangt mit Tilde, man will, dass man ihr glaubt und will dauernd wissen was steckt dahinter? Wollen sie es auch wissen? Dann bitte lesen!

„Bitte hör mir zu und glaube mir...!“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Gleich vorweg: Dieses Buch ist völlig anders als „Kind 44“ und die anderen Bücher der Leo-Demidow-Reihe. Weicher, rätselhafter und ausführlicher. Wer bereit ist, sich auf etwas Neues und andersartiges aus der Feder von Tom Rob Smith einzulassen, kann mit diesem Buch durchaus zufrieden sein, einem Vergleich v.a. gegenüber „Kind 44“ hält es aber nicht stand.

Tilde und ihr Mann haben sich als Altersruhesitz einen Resthof im ländlichen Schweden ausgesucht. Ihr Sohn Daniel lebt in London, die Eltern wissen nichts von seinem Lebensgefährten. Überraschend taucht Tilde in London auf , zeigt ihm eine Tasche voller Beweise und erzählt ihm eindringlich von den Machenschaften der Dorfgemeinschaft, in die auch sein Vater verstrickt sein soll. Immer wieder beschwört sie ihn, ihr genau zuzuhören. Daniels Vater meldet sich telefonisch und warnt ihn vor Tildes Geisteszustand – wem kann Daniel trauen? Und was ist in Schweden passiert?

Ich hatte dieses neue Werk von Smith als Hörbuch. Die Darstellungen von Tilde werden von ihr chronologisch und sehr detailgetreu wieder gegeben, mir waren diese pedantischen Beschreibungen fast zu langatmig. Smith schlägt viele Wendungen ein, bei denen man sich doch irgendwie fragt, warum der Autor es zuläßt, dass die Handlung nur aus den Blickwinkeln zweier Personen (und dann so ausgiebig) dargestellt wird. Dennoch haben mich die beiden Sprecher des Hörbuchs, Beate Himmelstoss und Friedrich Mücke so fasziniert, dass ich bis zur Auflösung am Ball geblieben bin.
Gleich vorweg: Dieses Buch ist völlig anders als „Kind 44“ und die anderen Bücher der Leo-Demidow-Reihe. Weicher, rätselhafter und ausführlicher. Wer bereit ist, sich auf etwas Neues und andersartiges aus der Feder von Tom Rob Smith einzulassen, kann mit diesem Buch durchaus zufrieden sein, einem Vergleich v.a. gegenüber „Kind 44“ hält es aber nicht stand.

Tilde und ihr Mann haben sich als Altersruhesitz einen Resthof im ländlichen Schweden ausgesucht. Ihr Sohn Daniel lebt in London, die Eltern wissen nichts von seinem Lebensgefährten. Überraschend taucht Tilde in London auf , zeigt ihm eine Tasche voller Beweise und erzählt ihm eindringlich von den Machenschaften der Dorfgemeinschaft, in die auch sein Vater verstrickt sein soll. Immer wieder beschwört sie ihn, ihr genau zuzuhören. Daniels Vater meldet sich telefonisch und warnt ihn vor Tildes Geisteszustand – wem kann Daniel trauen? Und was ist in Schweden passiert?

Ich hatte dieses neue Werk von Smith als Hörbuch. Die Darstellungen von Tilde werden von ihr chronologisch und sehr detailgetreu wieder gegeben, mir waren diese pedantischen Beschreibungen fast zu langatmig. Smith schlägt viele Wendungen ein, bei denen man sich doch irgendwie fragt, warum der Autor es zuläßt, dass die Handlung nur aus den Blickwinkeln zweier Personen (und dann so ausgiebig) dargestellt wird. Dennoch haben mich die beiden Sprecher des Hörbuchs, Beate Himmelstoss und Friedrich Mücke so fasziniert, dass ich bis zur Auflösung am Ball geblieben bin.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
14
14
3
1
0

Etwas langatmig...
von Daniela P. am 17.09.2016
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Tilde zieht mit ihrem Mann von London auf einen einsam gelegenen Hof in Schweden. Ihr Sohn Daniel glaubt, dass die beiden ihren Lebensabend im Heimatland seiner Mutter verbringen wollen. Doch für den Umzug sind ganz andere Gründe verantwortlich wie Daniel später erfahren muss. Aber der größte Schock für Daniel... Tilde zieht mit ihrem Mann von London auf einen einsam gelegenen Hof in Schweden. Ihr Sohn Daniel glaubt, dass die beiden ihren Lebensabend im Heimatland seiner Mutter verbringen wollen. Doch für den Umzug sind ganz andere Gründe verantwortlich wie Daniel später erfahren muss. Aber der größte Schock für Daniel ist als sein Vater ihn anruft, um ihm mitzuteilen, dass Tilde in die Psychiatrie eingeliefert worden ist. Aus dieser wird sie jedoch entlassen und flüchtet zu ihrem Sohn zurück nach London. Dort erzählt sie ihm, dass in ihrem schwedischen Dorf alle Bewohner unter einer Decke stecken, um Verbrechen zu decken, v.a. das Verschwinden einer jungen Frau. Sagt sie die Wahrheit oder leidet sie unter Wahnvorstellungen? Von Tom Rob Smith stammen die sensationellen Krimis "Kind 44", "Kolyma" und "Agent 6". Mit diesen kann man "Ohne jeden Zweifel" jedoch nicht vergleichen. Der Stil und die Handlung sind völlig anders, begibt sich der Autor denn in das Genre Psychothriller. Mich konnte der Roman leider nicht wirklich fesseln. Gut geschrieben, aber etwas lahm.

von Lisa Marghescu aus Rosenheim am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Nicht zu vergleichen mit Kind 44, aber spannende Familiengeschichte mit dramatischen Ende.

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Die Geschichte geht echt an die Nerven. Man fiebert sehnsüchtig dem Ende entgegen. Manchmal kaum auszuhalten.