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Der Beschützer

(ungekürzte Lesung)

Belinda Bauer

(16)
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Beschreibung

Mitten im Winter schockiert der Mord an einer hilflosen alten Frau den kleinen Ort Shipcott im englischen Somerset. Während der Schnee die Bewohner von der Außenwelt abschneidet, versucht Dorfpolizist Jonas Holly den Killer zu finden. Doch dann reißen Beamte aus der Stadt die Untersuchung an sich, und Holly wird zu einer Statistenrolle verdammt. Daraufhin treffen immer bedrohlichere anonyme Botschaften bei ihm ein, in denen ihm vorgeworfen wird, seine Pflicht nicht zu tun. Als weitere Morde geschehen, werden aus den Vorwürfen unverhohlene Drohungen. Irgendjemand scheint Jonas die Schuld an den Ereignissen zu geben. Selbstanklagen und die Sorge um seine schwerkranke Frau bringen ihn langsam an den Rand des Zusammenbruchs. Zumal er sich fragen muss: Wer jagt hier wen?(Laufzeit: 10h 56)

Belinda Bauer wuchs in England und Südafrika auf. Sie arbeitete als Journalistin und Drehbuchautorin und wurde mit dem renommierten Bafta Award for Young British Screenwriters ausgezeichnet. Ihr Romandebüt legte sie mit dem von Kritikern wie Lesern gefeierten Werk »Das Grab im Moor« vor, das als bester Spannungsroman des Jahres mit dem Gold Dagger ausgezeichnet wurde. Auch mit ihren weiteren Romanen wurde Belinda Bauer ihrem Ruf als Ausnahmetalent immer wieder aufs Neue gerecht. Die Autorin lebt in Wales..
Phil Daub ist als Sprecher vielseitig tätig: Er synchronisiert und kommentiert im Fernsehen, spricht kurze Werbespots, liest lange Hörbücher und moderiert auch immer wieder Veranstaltungen. Außerdem verfolgt Daub unterschiedliche Musikprojekte und widmet sich seit 2008 zudem der Fotografie.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher Phil Daub
Spieldauer 656 Minuten
Erscheinungsdatum 19.03.2012
Verlag Der Hörverlag
Format & Qualität MP3, 656 Minuten
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel © 2011 Belinda Bauer, © 2012 Goldmann Verlag, (P) 2012 Der Hörverlag
Übersetzer Marie-Luise Bezzenberger
Sprache Deutsch
EAN 9783844508468

Buchhändler-Empfehlungen

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Guter und spannend geschriebener Thriller, bei dem mehr als einmal der Jäger zum Gejagten wird. Typisch Belinda Bauer mit guten Wendungen und der ein oder anderen Überraschung.

Darkside

Annett Ziegler, Thalia-Buchhandlung Münster (Poertgen-Herder)

Die vermeintlich idyllische Ruhe im kleinen englischen Dörfchen Shipcott ist vorbei-ein Mord löst den anderen ab. Der junge Dorfpolizist Holly muss sich nicht nur mit unfähigen Vorgesetzten herumschlagen und seine kranke Frau pflegen-jetzt bekommt er auch noch anonyme Drohbriefe. Wer ist der Beschützer? Very british-very shocking-very good!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
5
7
3
0
1

Leiser Dorf-Thriller
von NiWa am 04.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist tiefer Winter im englischen Shipcott, als eine alte, wehrlose Frau ermordet wird. Während Beamte aus London die Ermittlungen aufnehmen, erreichen Dorfpolizist Jonas bedrohliche Botschaften. Ihm wird vorgeworfen, seiner Pflicht nicht nachzukommen. Können diese Nachrichten vom Mörder sein? Bei „Der Beschützer“ handelt es... Es ist tiefer Winter im englischen Shipcott, als eine alte, wehrlose Frau ermordet wird. Während Beamte aus London die Ermittlungen aufnehmen, erreichen Dorfpolizist Jonas bedrohliche Botschaften. Ihm wird vorgeworfen, seiner Pflicht nicht nachzukommen. Können diese Nachrichten vom Mörder sein? Bei „Der Beschützer“ handelt es sich um einen leisen Spannungsroman, der meiner Meinung hart an der Grenze zum Psychothriller schabt. Shipcott ist ein kleiner Ort beziehungsweise schon eher ein richtiges Kaff. Jeder kennt jeden, die Menschen gehen ihren täglichen Gewohnheiten nach, und beschützt wird dieser rustikale Landstrich vom eigenen Dorfpolizisten: Jonas Holly. Jonas Holly mag seinen Job und geht mit Enthusiasmus seinen Aufgaben nach. Er zeigt Präsenz, macht das Beste aus der Situation, und weiß als Einheimischer, wie die Bewohner zu nehmen sind. Privat kümmert er sich um seine schwerkranke Frau. Die Sorge um sie bringt ihn an den Rand der Verzweiflung, weil er nicht weiß, wie ihr zu helfen ist. Zu allem Überfluss geht ein Mörder in Shipcott um. Zuerst tötet er eine alte, wehrlose Frau. Und der Killer hat weitere Opfer ausgewählt. Beschrieben wird dieser Thriller anhand mehrerer Perspektiven. An erster Stelle ist Jonas zu nennen. Durch ihn lernt man Shipcott, die Bewohner und natürlich seine private Situation kennen. Die Abschnitte mit ihm geben ein Gefühl für den Ort, lassen seine Sorgen lebendig werden und rücken die Ermittler aus London ins rechte Licht. Die Beamten aus der Stadt sind von der Winteridylle des Örtchens gar nicht angetan. Sie tappen im Dunkeln, werden langsam eingeschneit, und trotz aller Bemühungen haben sie nicht den Hauch einer Ahnung, wer der Mörder ist. Angeführt von einem böswilligen und rechthaberischen Polizeibeamten namens Marvel, ergeben die städtischen Ermittler ein grobschlächtiges Bild, das bei der hiesigen Bevölkerung wenig Sympathie findet. Wenn man kurz über die Handlung fliegt, dann ist sie nicht neu. Allerdings wird sie von Belinda Bauer fesselnd und originell erzählt. Bezeichnend für die Ereignisse sind der Winter, das Kaff mit Jonas Holly und die Opfer. Sämtliche Opfer sind schutzbedürftig und allein nicht lebensfähig. Diese Tatsache stachelt das Entsetzen der Bevölkerung richtig an. Dazu kommt die Vermutung, dass es jemand von ihnen sein muss, weil ein Außenstehender die Umstände der Ermordeten nicht gut genug kennt. So geht Jonas Holly die Ermittlungen an, obwohl er von den Kollegen aus der Stadt zur Türwache degradiert ist. Er sieht nicht tatenlos zu, wie ein Mörder Unheil über seinen Ort bringt! An und für sich ist die Handlung ruhig erzählt. Nachdem man Hollys Lebensumstände und den aggressiven Führungsstil Marvels kennenlernt, plätschert das Geschehen vor sich hin. Abwechselnd rücken unterschiedliche Verdächtige in den Fokus, alte Fehden wärmen sich auf, aktuelle Brandherde kühlen ab, und mittendrin stapft man mit Holly munter durch den kräfteraubenden Schnee, weil man denkt, dass man dem Killer auf der Fährte ist. Stimmungsvoll und im dörflichen Ambiente, geht Belinda Bauer den üblichen Krimi-Weg, nur um den Leser mit einer gnadenlosen Wendung zu konfrontieren. Während ich dieses Buch bis zur Hälfte als durchschnittlichen Krimi betrachtet habe, nimmt er ab dann überragend spannende Züge an, und überrascht mit einem unerwarteten Ende, das mich durchwegs für sich eingenommen hat. „Der Beschützer“ ist ein leiser Thriller, der bis zur Mitte jedem Regional-Krimi die Ehre macht, ab dann auf Psychothriller-Niveau agiert, und durch den ausgefallenen Abschluss zum beachtlichen Lesevergnügen wird.

Leider nicht mein Fall
von LEXI am 04.10.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Morde im kleinen englischen Ort Shipcott versetzen im Psychothriller „Der Beschützer“ die Einwohner in Angst und Schrecken. Die Untersuchungen werden aufgrund ihrer Brisanz dem Dorfpolizisten Jonas aus den Händen genommen. Das Team des Morddezernats unter der Leitung des arroganten Detective Chief Inspector Marvel verbittet... Die Morde im kleinen englischen Ort Shipcott versetzen im Psychothriller „Der Beschützer“ die Einwohner in Angst und Schrecken. Die Untersuchungen werden aufgrund ihrer Brisanz dem Dorfpolizisten Jonas aus den Händen genommen. Das Team des Morddezernats unter der Leitung des arroganten Detective Chief Inspector Marvel verbittet sich jegliche Einmischung und beansprucht die Tatorte für sich. Jonas Holly ermittelt jedoch auf eigene Faust weiter – und erhält schließlich selber Drohbotschaften. Was Klappentext und Kurzbeschreibung verheißen, wird in diesem Buch für meine Person leider nicht gehalten. Ich kann den lobenden Worten Val McDermids und der Sunday Times keineswegs beipflichten. Die Lektüre dieses Romans gestaltete sich trotz flüssigem Schreibstil als zäh und langwierig, der niedrige Spannungsbogen und die Tatsache, dass ich bereits vor der Hälfte des Buches über die Identität des Mörders Bescheid wusste, vergällte mir das Lesevergnügen zusätzlich. Die Protagonisten erscheinen mir flach und unpersönlich, der Unterschied „Guter Bulle, böser Bulle“ ist meines Erachtens stark überzeichnet. Keine der handelnden Personen vermochte es, meine Sympathie zu wecken und ich musste mich dazu zwingen, dieses Buch zu Ende zu lesen. Von mir daher diesmal keine Leseempfehlung.

Der Beschützer
von Christa Fürtauer aus Vöcklabruck am 24.09.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Dorfpolizist Jonas Holly lebt und wirkt in dem kleinen Dorf Shipcott,mit seiner an MS erkrankten Frau. Ein kleines verschlafenes Dorf,in dem jeder jeden kennt. Plötzlich wird eine alte Frau ermordet aufgefunden.Der Fall wird ihm aus der Hand genommen,und Beamte aus der Stadt übernehmen. Es geschehen weitere Morde.Er bekom... Der Dorfpolizist Jonas Holly lebt und wirkt in dem kleinen Dorf Shipcott,mit seiner an MS erkrankten Frau. Ein kleines verschlafenes Dorf,in dem jeder jeden kennt. Plötzlich wird eine alte Frau ermordet aufgefunden.Der Fall wird ihm aus der Hand genommen,und Beamte aus der Stadt übernehmen. Es geschehen weitere Morde.Er bekommt anonyme Drohungen,worin ihm Versagen über die Aufklärung der Morde angelastet wird. Er ist verzweifelt.Wie kann er helfen? Überraschendes Ende!!!!!!!!!!!!!!


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