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Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär / Zamoninen Bd.1

Neuinszenierung mit Zamonischem Sounddesign (gekürzte Lesung)

Zamonien Band 1

"So klingt Zamonien wirklich!" Walter Moers

Ein Blaubär entführt den Hörer in eine Welt, in der Phantasie und Humor auf abenteuerliche Weise außer Kontrolle geraten sind. Dem Hörer geht es in dieser akustischen Neufassung wie der Hauptfigur: Gepackt vom Sog der Lesung Dirk Bachs geht es über sparsam, aber effektvoll eingesetzte Musik zu Zwergpiraten, Klabautergeistern und Gimpeln. Dramatische Klangbilder machen die Reise so plastisch, dass Finsterberge, der Große Wald, der Ewige Tornado, Atlantis und vieles mehr vor unserem geistigen Auge zu stehen scheinen.

In 13 1/2 Lebensabschnitten kämpft sich der Held durch ein märchenhaftes Reich, in dem alles möglich ist – nur nicht die Langeweile. Eine spannende (Wieder-)Entdeckung des ersten Zamonienromans von Walter Moers.

Inszenierte Lesung mit Dirk Bach und Wolfgang Völz, der Stimme des TV-Blaubären.

(16 CDs, Laufzeit: 18h 33)
Portrait
Dirk Bach, 1962 geboren, stand schon im Alter von 17 Jahren als Schauspieler auf der Bühne. In Deutschland wurde er bekannt durch die "Dirk-Bach-Show" (RTL) und durch die Comedie-Serie "Lukas" (ZDF) und hat sich schnell ins Schauspielfach hochgearbeitet. Er setzt sich für viele humanitäre Organisationen ein, u.a. Amnesty International und PETA, einen weltweit tätigen Verein für die gerechte Behandlung von Tieren. Er gehört zu den beliebtesten Hörbuchsprechern: Walter Moers vertraut nur ihm seine Bücher an.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Wolfgang Völz, Dirk Bach
Erscheinungsdatum 11.11.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783844514537
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 1113 Minuten
Format & Qualität MP3, 1113 Minuten
Verkaufsrang 133
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
103 Bewertungen
Übersicht
89
14
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Sehr unterhaltsam...
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2020

Die Stimme von Dirk Bach ist immer wieder schön, vor allem seine Interpretationen der Figuren. Die Vertonung macht es noch unterhaltsamer...

Die fantastische Geschichte eines kleinen blauen Bären
von Anja L. von "books and phobia" am 18.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jahre lang lag „Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär“ in meinen Bücherregalen und wurde zwar immer wieder einmal angesehen, aber einfach nicht gegriffen, um es zu lesen. Dies ist nun vorbei, denn ich wollte endlich einmal die Geschichte des Bären hören, welcher mich als Kind in „Die Sendung mit der Maus“ toll unterhielt. ... Jahre lang lag „Die 13 1/2 Leben des Käpt´n Blaubär“ in meinen Bücherregalen und wurde zwar immer wieder einmal angesehen, aber einfach nicht gegriffen, um es zu lesen. Dies ist nun vorbei, denn ich wollte endlich einmal die Geschichte des Bären hören, welcher mich als Kind in „Die Sendung mit der Maus“ toll unterhielt. Trotz der vielen Lobe, ging ich ohne große Erwartungen an das Buch heran. Allerdings musste ich genauso schnell merken, das dies nicht möglich war. Schon nach ungefähr 20 Seiten hatte mich das Abenteuer des kleinen Blaubären so ergriffen, das erstaunt da saß und mir einfach nur wünschte, das es nie aufhören würde. Natürlich wurde mir dieser Wunsch nicht erfüllt. Da ich aber zu diesem Augenblick noch über 600 Seiten übrig hatte, war ich erst einmal froh das erfinderische Orm des Autors weiter verfolgen zu können. Schon der Einstieg ins Buch war wieder ein Erlebnis wie es nur Walter Moers erschaffen kann. Ein Brief von Käpt´n Blaubär und wundervolle Karten, welche Zamonien zeigten, sollten mich einstimmen und verfehlten ihre Wirkung nicht, denn ich war mittlerweile einfach nur mega neugierig. Was ich dann erlebte, hatte ich in diesem Ausmaß wohl nicht erwartet. Die Geschichte des kleinen Bären, welcher in einer Walnussschale zu Zwergpiraten kam und dann von einem Abenteuer in das Nächste rauschte, war nicht einfach nur spannend. Während des Lesens rutschte ich in so gut wie alle Emotionen einmal ab, wobei Überraschung und pure Glückseligkeit wohl am häufigsten in meinem Gesicht zu finden waren. Doch was wäre Walter Moers ohne seine wunderschönen Zeichnungen? Na ja, zumindest würde es sich nicht wie ein vollständiger Walter Moers anfühlen. Doch hier hatte man die volle Ladung moerserischer Kreativiät, gepaart mit dem unvergleichlichen Humor des Autors. Dabei zeigte sich das nicht nur in seinen Bildern, sondern auch in den herrlich skurrilen Charakteren und Orten welche hin und wieder dafür sorgten, das meine Kinnlade vor Erstaunen nicht mehr zugehen wollte. Eine Sache sorgte jedoch dafür, das, wenn ich sie höre, mich ein Lachkrampf überkommt. Dies ist nichts anderes als die Auszüge >> aus dem „Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene Zamoniens und Umgebung“ von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller <<. Diese Auszüge spickten das ganze Buch und waren nicht nur unglaublich hilfreich, sondern auch urkomisch. Zur Haupthandlung möchte ich bewusst nicht viel sagen, denn hier sollte wirklich jeder komplett unvorbereitet einsteigen, um den Flair dieses Buches auch komplett ausschöpfen zu können. Ich bin z.B. noch immer davon begeistert, da ich trotz der vielen Geschehnisse nie den Überblick verlor oder mich auch nur ansatzweise überfordert fühlte. Dieses Stück pure Fantasy, sollte man wirklich einmal gelesen haben. Wenn nicht lesen, dann wenigstens hören. Der verstorbene Dirk Bach gab Zamonien seine Stimme, durch welche er wohl bei den Zamonien-Fans ewig weiterleben wird. Mein einziger großer Gedanke zu diesem Buch ist eigentlich nur der Ärger darüber, das ich nicht viel eher dazu gegriffen habe. Dieses wundervolle Fantasy-Abenteuer ist von der ersten bis zur letzten Seite komplett dem Orm entsprungen und faszinierte mich mit eigentlich allem, was es mir aufzeigte. Eine ganz klare Leseempfehlung!

Spannend bis zum letzten Kapitel
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 13.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auf den siebenhundert Seiten wird hier in dreizehneinhalb Kapiteln feinstes Seemannsgarn gesponnen und dabei wird auch nicht eine kuriose Ecke in Zamonien außen vor gelassen. Der Leser durchquert süße Wüsten mit denkendem Treibsand, riesige Wälder mit halluzinogenen Spinnennetzen, lernt Sprechen mit der Hilfe von Tratschwellen ... Auf den siebenhundert Seiten wird hier in dreizehneinhalb Kapiteln feinstes Seemannsgarn gesponnen und dabei wird auch nicht eine kuriose Ecke in Zamonien außen vor gelassen. Der Leser durchquert süße Wüsten mit denkendem Treibsand, riesige Wälder mit halluzinogenen Spinnennetzen, lernt Sprechen mit der Hilfe von Tratschwellen und fliegt auf dem Rücken von Rettungssauriern. Käpt'n Blaubär verrät uns wie Atlantis verschwunden ist und wie wenig man sich auf die Wahrscheinlichkeit verlassen kann. Wer sich die farbige Sonderausgabe holt oder geholt hat, kommt in den besonderen Genuss sehr lebendiger Illustrationen, coloriert von Florian Biege. Welcher übrigens auch an den Graphic Novels mitgearbeitet hat. Außerdem gibt es farbliche Unterscheidungen im Text, welche hin und wieder sehr hilfreich und praktisch sein können. Erschienen ist die erste, farbige Neuauflage 2013, da hat Moers bereits an seiner Graphic Novel gearbeitet. Dieser Band ist aus vielerlei Hinsicht ein Erlebnis für sich. Meine Generation ist mit den Kurzgeschichten aufgewachsen, die bei „Der Sendung mit der Maus“ ausgestrahlt wurden. Natürlich vermisst man einige der altbekannten Figuren, wie Hein Blöd. Aber dafür trifft man ganz viele neue und auch etliche schon bekannte, wie Rumo, Hildegunst von Mythenmetz, Fredda und einige mehr. Walter Moers hat es tatsächlich fertig gebracht, seine Erzählungen in dem Roman so zu gestalten, dass man als Leser geneigt ist, diese als Seemannsgarn abzutun, was unter anderen Umständen ein Todesurteil für Bücher ist. Hier ist es gewollt, sogar eine Pflicht, immerhin ist es die Biographie von dem berühmtesten Lügenerzählers der Welt. Ein Leben ist aufregender und gefährlicher wie das andere und manchmal fliegen einem die Ereignisse nur so um die Ohren. Dabei sollte sich der Leser nicht von den siebenhundert Seiten abschrecken lassen. Es gibt mehr als genug Stellen, an denen man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte. Ich finde sogar, dass es Vorlesecharakter besitzt. Das Ende des Romans ist überraschend unspektakulär. Fast schon gediegen in seiner Erzählweise. Aber Rückblickend auf den Roman ein verdientes ruhiges Ende.