Zusammen ist man weniger allein

Anna Gavalda

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Beschreibung


Anna Gavaldas Roman über eine verrückte Wohngemeinschaft am Fuß des Eiffelturms


Camille (26), künstlerisch begabt, ist magersüchtig und jobbt nachts in einer Putzkolonne, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Franck (34), arbeitet als Koch in einem Feinschmeckerlokal, mag leichte Mädchen, schnelle Motorräder und seine Großmutter Paulette (83), eine eigensinnige alte Dame, die sich wehrt, in ein Altenheim abgeschoben zu werden. Philibert (36) ist der letzte große Sproß eines verarmten Adelsgeschlechts, der die Geschichte der französischen Könige im Schlaf hersagen kann, aber zu stottern beginnt, wenn er vor einer jungen Frau steht. Er lebt vom Postkartenverkauf in einem Museum, doch er verfügt - bis die Erbstreitigkeiten in der Familie geregelt sind - über eine 300 qm-Wohnung voller alter Bilder und Möbel. Dort finden diese vier grundverschiedenen Menschen zu einer vorübergehenden Wohngemeinschaft zusammen, in der sie lernen, die Tragödien des Alltags gemeinsam zu bestehen. Und dort entsteht eine Liebe, die keiner für möglich gehalten hätte, am wenigsten die, denen sie widerfährt. 

Produktdetails

Verkaufsrang 2978
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Nina Petri
Spieldauer 389 Minuten
Erscheinungsdatum 13.04.2007
Verlag Hörbuch Hamburg
Format & Qualität MP3, 389 Minuten, 335 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844902143

Buchhändler-Empfehlungen

Die Liebe hält auch die unterschiedlichsten Menschen zusammen.

Kristiane Marx, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Anna Gavalda erzählt die Geschichte witzig, salopp und dennoch tiefgründig. Ein Buch das viel zuschnell ausgelesen ist, aber Gott sei Dank das Potential für mindestens eine zweite Runde hat. Vier Menschen auf der Suche nach Liebe und der Flucht vor der Einsamkeit.

Tauchen Sie ein in die französische Lebensart

Sandra Görlitzer, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda handelt von einer verrückten Pariser Wohngemeinschaft. In dieser WG treffen 4 grundverschiedene Menschen, mit unterschiedlichstem sozialen Hintergrund und in verschiedenen Altersstrukturen aufeinander, um Ihre Leben miteinander zu teilen. Die teilweise sehr extremen Charaktere machen dies nicht gerade einfacher, aber man findet letztendlich doch zusammen. Großartiger Roman, sehr berührend erzählt und wunderbar gelesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
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1

herzerwärmend, kauzig und etwas realitätsfern
von Nela | read.eat.live. am 26.10.2018
Bewertet: Einband: kartoniert/broschiert

»Aber du siehst, wenn intellektuell sein heisst, sich zu bilden, neugierig zu sein und aufmerksam, zu bewundern, erschüttert zu sein, verstehen zu wollen, wie alles zusammenhängt, damit man etwas weniger dumm ins Bett geht als am Abend zuvor, dann fordere ich das für mich ein: Nicht nur bin ich dann eine Intellektuelle, ich bin ... »Aber du siehst, wenn intellektuell sein heisst, sich zu bilden, neugierig zu sein und aufmerksam, zu bewundern, erschüttert zu sein, verstehen zu wollen, wie alles zusammenhängt, damit man etwas weniger dumm ins Bett geht als am Abend zuvor, dann fordere ich das für mich ein: Nicht nur bin ich dann eine Intellektuelle, ich bin auch noch stolz darauf. Sehr stolz sogar.« – S. 249 Wie der Zufall so will In Zusammen ist man weniger allein, oder Ensemble c’est tout auf Französich, begleiten wir vier Persönlichkeiten, die unterschiedlicher nicht sein könnten und die der Zufall in einer kuriosen WG vereint. Philibert wird nach dem Tod seiner Grossmutter von der Familie verpflichtet auf deren leerstehende Wohnung aufzupassen, bis die Erbstreitigkeiten geregelt sind. Er stottert und trotz Staatsexamen in Geschichte arbeitet Philibert im Postkartenshop eines Museums. Seine piekfeine Familie, die auf einem Schloss lebt, findet das mehr als despektierlich. Obwohl Philibert Mühe hat, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, hat er einen Mitbewohner für seine grosse Wohnung gefunden. Frank arbeitet als Koch, liebt sein Motorrad und ist ein notorischer Frauenheld. Immer wieder schleppt er neue Bekanntschaften an, trotzdem lässt er niemanden an sich ran. Frank ist bei seiner Grossmutter Paulette aufgewachsen, da ihn seine Mutter eigentlich abtreiben lassen wollte, das nötige Geld aber nicht hatte. Paulette lebt ausserhalb von Paris in einem kleinen Haus. Als sie sich bei einem Sturz den Oberschenkel bricht, zieht sie in ein Altenheim, doch dort ist sie nicht glücklich, Sie vermisst ihre Katze, ihren Garten und ihre Unabhängigkeit. Camille wohnt ebenfalls im selben Haus wie Philibert und Frank, allerdings in einer kleinen, zugigen Dienstbotenkammer unter dem Dach. Auch Camille hat keine einfache Beziehung zu ihrer Familie, leidet an einer Essstörung und verdient ihre Brötchen mit der Arbeit bei einer Reinigungsfirma. Es gab eine Zeit in ihrem Leben, da war sie eine leidenschaftliche und talentierte Künstlerin, allerdings hat sie diese Zeit längst aufgegeben und begraben. Eines Tages lernen sich Camille und Philibert im Hausflur kennen und verstehen sich ganz gut. Als Camille sich eine üble Grippe einfängt, beschliesst Philibert sie – nach langen Überlegungen wohlgemerkt – in seine grosse, warme Wohnung zu holen und gesund zu pflegen. Frank passt das zunächst gar nicht, aber nach und nach freunden sich die drei an und beginnen für einander zu sorgen. »Heute Abend warteten Menschen auf ihre Rückkehr. Menschen, die sich nicht darum scherten, was sie wert war. Die sie aus anderen Gründen mochten. Um ihretwillen vielleicht. Um meinetwillen? Um deinetwillen.« –S.432 Durch allerlei Zufälle (oder vielleicht doch das Schicksal, wer weiss das schon so genau) beginnen diese grundverschiedenen, einsamen Menschen ihr Leben in einer Wohngemeinschaft zu teilen und für einander zu sorgen. Zusammen ist man weniger allein. Herzerwärmend, kauzig und etwas realitätsfern Ja, zusammen ist man eben weniger alleine und so begleiten wir in Laufe der Geschichte die vier schrulligen Charaktere auf ihrem Weg. Dabei wechselt die Erzählperspektive regelmässig zwischen einem allwissenden Erzähler und den vier Protagonisten hin und her, was zu allerlei komischen Situationen führt. Und zu so manchen Dialogen, bei denen man erst auf den zweiten Blick erkennt, wer jetzt gerade spricht. Anna Gavaldas Sprache ist dabei einfach und unkompliziert, aber so lebendig, dass man versucht ist zu glauben, alles wäre wirklich. Wie wirklichkeitsnah die ganze Geschichte wirklich ist, sei jetzt mal dahin gestellt. Mit Camilles Essstörung beispielsweise wird hier auf eine Weise umgegangen, die ich nicht gutheissen kann. Für ihre Genesung braucht sie quasi nur ein bisschen Liebe und den richtigen Mann und alles ist gut, keine Therapie, keine Rückschläge, kein mühsamer Weg aus dieser Erkrankung raus. Als wäre die Magersucht nur eine kleine Marotte, die für die Liebe einfach mal so schnell aufgegeben werden kann. Ein Schlag ins Gesicht für all jene, die teilweise Jahre gegen die Magersucht kämpfen. Trotzdem mochte ich das Buch und seine Protagonisten mit all ihren Ecken und Kanten, mit ihrer Schrulligeit und ihren Problemen sehr gerne. Es wärmt einem das Herz zu lesen, wie sie sich einander öffnen, aus ihrer Vergangenheit erzählen und sich einfach nur gut tun. Wie einer dieser alten Filme voller Irrungen und Wirrungen und Missverständnissen eben, wo sich am Ende alles aufklärt und alle wieder zueinander finden. »Lass die Geschirrtücher und das Frottee in derselben Schublade, das Leben ist viel netter mit ein bißchen Chaos.« – S. 250 Fazit Zusammen ist man weniger allein von Anna Gavalda ist ein liebenswertes und herzerwärmendes Buch über vier Menschen, Strandlektüredie zueinander finden, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Es macht Freude, die vier auf ihrem Weg zu begleiten und sie immer besser kennen zu lernen. Zusammen ist man weniger allein ist ein Buch für graue, kalte Herbsttage, dass etwas Wärme und Sonnenschein in die Herzen bringt. Und auch wenn die Themen der Charaktere manchmal etwas schnell und oberflächlich abgehandelt werden, tut das dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Das Buch wurde übrigens mit Audrey Tautout in der Rolle der Camille verfilmt.

Wundervolle Mischung
von einer Kundin/einem Kunden am 17.06.2018
Bewertet: Einband: kartoniert/broschiert

An so vielen Stellen musste ich Inne halten. Es regt sehr zum nachdenken an und ist gleichzeitig auch sehr unterhaltsam. Empfehlenswertes Buch!

Danke, Anna Gavalda!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.01.2016
Bewertet: Einband: kartoniert/broschiert

"Zusammen ist man weniger allein" hat bei mir Lieblingsbuchstatus! Ausgefeilte Charaktere, mit denen man mitfühlt, mitleidet, mitliebt, ein Schreibstil mit Tiefe und Bildhaftigkeit, eine Handlung, die zu Herzen geht und an wahre Freundschaft glauben lässt. Herrlich!!!


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