Ensel und Krete / Zamonien Bd.2

Zamonien Band 2

Walter Moers

(7)
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Beschreibung

Dirk Bach liest Walter Moers

Seitdem die Buntbären den Großen Wald bevölkert haben, gilt die idyllische Gemeinde namens Bauming als eine der anziehendsten Touristenattraktionen Zamoniens. Aber seltsame Dinge gehen vor im dunklen Forst. Des Nachts hört man das Stöhnen der Druidenbirken und der Sternenstauner, man munkelt von der Waldspinnenhexe, die noch immer im unbewohnten Teil des Waldes ihr Unwesen treiben soll. Eines Tages verschlägt es Ensel und Krete, ein junges Geschwisterpaar von Fhernhachenzwergen, in den wilden, von Verbotsschildern umstandenen Teil der Baumwelt, und das, was sie dort erleben, übersteigt all ihre Erwartungen …Dirk Bach folgt den Helden der Geschichte auf verschlungenen Waldpfaden und über jede Mythenmetzsche Textabschweifung hinweg.(Laufzeit: ca. 7h 20)

Produktdetails

Verkaufsrang 1552
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Sprecher Dirk Bach
Spieldauer 440 Minuten
Erscheinungsdatum 11.11.2013
Verlag Der Hörverlag
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844514544

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Buchhändler-Empfehlungen

Das etwas andere Märchen

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Viele dürften das Märchen von Hänsel und Gretel kennen. Inspiriert von dem alten Klassiker erzählt hier Walter Moers die Geschichte von Ensel und Krete. Zwei Fhernhachenzwergenkinder, welche sich im großen Wald bei Bauming verirren. Dabei erleben die zwei allerhand Abenteuer, begegnen einem gemeingefährlichen Laubwolf und stoßen auf das Rätsel eines alten Meteors. Zauberhaft wird der Leser in ein atemberaubendes Märchen aus Zamonien entführt und mit einem entspannten Leseabend belohnt.

Kundenbewertungen

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Von Hexen, Birken und dem Unheimlichen
von Libertine Literatur am 16.08.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich kann nicht genau sagen, warum, aber bei den Büchern von Walter Moers habe ich auf den ersten ca. 100 Seiten oft das Gefühl, dass dieses Buch diesmal nichts für mich ist. So ging es mir bei ›Ensel und Krete‹, aber auch bei den großen ›Zamonien‹-Romanen. Zwar mag ich in diesen Momenten die besondere Welt und die Figuren, die e... Ich kann nicht genau sagen, warum, aber bei den Büchern von Walter Moers habe ich auf den ersten ca. 100 Seiten oft das Gefühl, dass dieses Buch diesmal nichts für mich ist. So ging es mir bei ›Ensel und Krete‹, aber auch bei den großen ›Zamonien‹-Romanen. Zwar mag ich in diesen Momenten die besondere Welt und die Figuren, die er erschaffen hat, aber irgendwie können mich seine Bücher auf den ersten Seiten nicht für sich gewinnen. Und dann lese ich weiter, anfangs wegen Empfehlungen, mittlerweile weil ich die Erfahrung schon kenne, und bin super froh darüber. In Walter Moers Romanen gibt es für mich immer diesen einen Punkt, bei dem plötzlich alles ineinander greift: die Beschreibungen nicht mehr für sich stehen, die Figuren Eigenleben entwickeln und das Konzept der Geschichte aufgeht. Und dann hat Moers mich komplett in seinem Bann. Bei ›Ensel und Krete‹ wurde mein anfänglicher Eindruck, dass dieses Buch von Moers dieses Mal nichts für mich sei, durch die Besonderheiten des Textes, wie erklärende Fußnoten und Einschübe einer Autorfiktion, noch verstärkt. Doch auch dieses Mal fügte sich für mich alles wieder zu einer tollen und einzigartigen Geschichte, Fußnoten und Einschübe inbegriffen. »Wenn man in Zamonien das Bedürfnis nach vollkommener Harmonie hatte, dann machte man Ferien im Großen Wald.« Ein Geschwisterpaar entscheidet sich bei ihrem Urlaub in Bauming, einer liebevoll beschriebenen Lebenswelt der Buntbären, von den zugelassenen Wegen abzugehen und findet den Weg nicht mehr zurück. Was bekannt klingt, formt Moers zu einem völlig neuen Abenteuer. »Der Natur sind die Tragödien, die sich in ihr abspielen, egal. Noch kein Galgenbaum hat sich darüber aufgeregt, daß Unschuldige an ihm aufgeknüpft wurden. Kein Grashalm eines Schlachtfeldes trauert den Gefallenen nach.« Und somit ist ›Ensel und Krete‹ nicht nur ein spannendes Spiel mit bekannten und neu angewandten Märchenelementen – was durch den Buchtitel sicherlich nicht überrascht –, sondern eines mit Intertextualität und Autorfiktion. Denn der ›Autor‹ Hildegunst von Mythenmetz unterbricht den Text nicht nur mit für das unmittelbare Verständnis wichtigen Einschüben, sondern auch mit Seitenhieben auf seine zamonischen Kritiker. ›Ensel und Krete‹ hat mich daran erinnert, wie wichtig es oft ist, der Geschichte eines Buches seine Zeit zu geben, um sich zu entfalten. Denn die Geduld ist in diesem Fall definitiv belohnt worden.

Typischer Moers, detailreich, spannend, humorvoll
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 21.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und hat den bekannten Stil der Zeichnungen und Illustrationen aus Walter Moers Büchern. Innengestaltung: Der Inhalt ist, wie bei Walter Moers Büchern ebenfalls bekannt, mit vielen weiteren wunderschönen Zeichnungen und Illustrationen versehen, sowie zwei verschiedenen ... Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und hat den bekannten Stil der Zeichnungen und Illustrationen aus Walter Moers Büchern. Innengestaltung: Der Inhalt ist, wie bei Walter Moers Büchern ebenfalls bekannt, mit vielen weiteren wunderschönen Zeichnungen und Illustrationen versehen, sowie zwei verschiedenen Karten um sich sowohl in Zamonien zu orientieren und sich auch in explizit dieser Geschichte zurecht zu finden. Weiterhin beinhaltet der Text teilweise verschiedenste Hervorhebungen, kurze Liedtexte und Reime sowie Fußnoten um unbekannte Geschöpfe aus Zamonien näher zu beschreiben. Inhalt: Die Geschichte selbst ist eine Adaption zu dem bekannten Kindermärchen der Grimms. In dem Buch von Moers, das nebenbei gesagt ein Märchen für Erwachsene ist, passiert aber so viel mehr und man kann wirklich nicht darauf vertrauen, dass der Lauf der Geschichte der ist, den man kennt. Im Gegenteil…und das macht es gleich so viel interessanter. Es gibt unerwartete Plot Twists und dann ist man als Leser völlig perplex, was denn nun passiert ist, man will also schnell weiterlesen und ihr wisst ja wo das hinführt…das Buch ist nur schwer aus der Hand zu legen. Ein weiterer Clou des Buches ist, dass Walter Moers sich selbst nicht als Autor des Buches darstellt, sondern als Übersetzer. Hier hat er also das Buch „Ensel und Krete“, welches von Hildegunst von Mythenmetz im Zamonischen geschrieben wurde übersetzt und illustriert. So hat der „Autor“ des Buches, Hildegunst von Mythenmetz, im Verlauf der Geschichte ein paar Anekdoten und Kommentare eingefügt, die Mythenmetz selbst als die „Mythenmetzsche Abschweifung“ bezeichnet und nutzt diese um zu kommentieren oder zu belehren oder einfach abzuschweifen. Viele finden derartige Unterbrechungen der Geschichte störend, da diese nicht zum Verlauf der Geschichte beitragen, ich hingegen finde sie hervorragend. Immer wieder muss ich schmunzeln oder lachen und das ist auch ein großer Grund, weshalb ich die Bücher Moers so gerne lese. sie machen einfach rundum Spaß. Fazit: Walter Moers hat mich mal wieder mit seinem Werk überzeugt und mit wunderbaren Illustrationen, außergewöhnlichen und einzigartigen Wesen und Beschreibungen geglänzt. Sein Ideenreichtum ist unfassbar groß und ich bin immer wieder erstaunt, wie man sich so viele verschiedene Wesen und Gegebenheiten ausdenken kann, die dann teilweise auf die ein oder andere Weise auch noch verknüpft sind mit Wesen und Fakten aus seinen anderen Werken. Auch wenn mir dieser Zamonien Roman nicht ganz so gut gefallen hat wie einige Andere, war es dennoch ein tolles Leseerlebnis.

Für mich der schwächste Zamonien-Roman...
von lauras_garden_of_books am 06.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„Ensel und Krete“ ist der zweite Zamonien-Roman von Walter Moers. Er spielt im „Großen Wald“; wer den ersten Band „Die 13/1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ gelesen hat wird wissen, dass der Blaubär hier auch eins seiner Leben verbracht hat und das Große Rennen mit der Waldspinnenhexe stattfand. Man muss den ersten Band nicht gelese... „Ensel und Krete“ ist der zweite Zamonien-Roman von Walter Moers. Er spielt im „Großen Wald“; wer den ersten Band „Die 13/1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ gelesen hat wird wissen, dass der Blaubär hier auch eins seiner Leben verbracht hat und das Große Rennen mit der Waldspinnenhexe stattfand. Man muss den ersten Band nicht gelesen haben um Ensel und Krete verstehen zu können, wird aber natürlich die ein oder andere Anspielung wiederfinden. Im Großen Wald haben sich die Buntbären angesiedelt und die Stadt „Bauming“ gegründet. Diese ist ein beliebtes zamonisches Urlaubsziel, da Aktivitäten für alle Altergruppen geboten werden. Die Wege in Bauming darf man jedoch nicht verlassen und auch die Grenze zum tieferen Wald darf nicht übertreten werden. Es geht das Gerücht um, dass dort noch immer die Waldspinnenhexe ihr Unwesen treibt... Ensel und Krete, zwei Fhernhachenkinder, machen mit ihren Eltern Urlaub in Bauming und kommen natürlich auf die wahnwitzige Idee, die festen Wege zu verlassen. Die gestreuten Himbeeren werden natürlich von einem Erdgnom aufgefressen. Somit finden sie den Weg nicht mehr zurück und verlaufen sich immer tiefer im Großen Wald, der viele Geheimnisse und Schrecken birgt... Walter Moers‘ Abwandlung des Grimmschen Märchens bietet nette Unterhaltung und das ein oder andere Schmunzeln, mehr aber auch nicht. Erzählt wird die Geschichte von Ensel und Krete vom Zamonischen Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz. Um ihn drehen sich auch die Zamonien-Romane um „Die Stadt der träumenden Bücher“. Hildegunst führt hier ein Stilmittel ein, was er „Die Mythenmetzsche Abschweifung“ nennt. Diese bedeutet, dass der Schriftsteller jederzeit die Geschichte unterbrechen kann um sein Kommentar abzugeben; dies kann ein ergänzendes Kommentar zur Geschichte sein (was ja auch mal durchaus sinnvoll sein kann) oder auch ein völlig sinnbefreites Kommentar. Letzteres war auch genau mein „Problem“ mit diesem Stilmittel; zu oft hatten diese Abschweifungen null mit der Geschichte zu tun, hat sich Mythenmetz über irgendetwas oder irgendwen negativ ausgelassen oder hat den Leser sogar angepöbelt. Dies ging für meinen Geschmack einfach etwas zu weit und empfand ich auch nicht mehr als lustig oder unterhaltsam, sondern einfach als störend. So gibt er zb auch mal zwei Seiten lang das Wort „Brumli“ zum besten, nur um den Leser auf die Folter zu spannen, das war mir zu doof und da hat Moers für mein Empfinden einfach übers Ziel hinausgeschossen. Toll fand ich widerum die vielen Zeichnungen im Buch; so finden sich anfangs viele Karten an und dann natürlich Zeichnungen zu allen möglichen Situationen und Figuren; diese mag ich immer besonders gerne und ergänzen die Geschichte wunderbar Ensel und Krete war der letzte Zamonien-Roman der mir in meiner Sammlung noch gefehlt hat und für mich auch der Schwächste. Glücklicherweise wird das Stilmittel der Mythenmetzschen Abschweifung in den Folgebänden nicht mehr so exzessiv gebraucht. Moers Bücher lassen in der Regel erkennen, welch Intellekt dahintersteht und Ensel und Krete fällt da für mich irgendwie etwas aus der Reihe.. Weil es Moers ist und ich seine Bücher abgöttisch liebe vergebe ich 3 Sterne.


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