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Der Alpdruck

(gekürzte Lesung)

April 1945: Der Krieg ist vorbei, doch nachts verfolgt den Schriftsteller Dr. Doll der Traum vom Bombentrichter, der ihn nicht freigibt - ihn und das ganze deutsche Volk nicht. Er will etwas tun gegen den Alpdruck der Mitschuld, doch niemandem kann er es recht machen als Bürgermeister einer mecklenburgischen Kleinstadt, eingesetzt von der Roten Armee. Er stiehlt sich fort und flüchtet sich in den Drogenrausch. Im Chaos des zerbombten Berlins entgleitet ihm auch seine junge morphiumsüchtige Frau, und er hat um zwei Leben zu kämpfen, als er zaghaft beginnt, wieder an eine Zukunft zu glauben.
Portrait
Hans Fallada
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Ulrich Noethen
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783844910179
Verlag Osterwoldaudio
Spieldauer 363 Minuten
Format & Qualität MP3, 363 Minuten, 354.73 MB
Verkaufsrang 12587
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Apathie der Nachkriegszeit
von NiWa am 30.05.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Deutschland nach dem Krieg. Das Land liegt in Trümmern, die Alliierten werden erwartet und der Albtraum des 2. Weltkriegs neigt sich dem Ende zu. Der Schriftsteller Doll und seine junge Frau sehen dem Kriegsende mit Zuversicht entgegen. Endlich naht die Rettung aus der Ungewissheit und man wagt wieder auf eine Zukunft zu hoff... Deutschland nach dem Krieg. Das Land liegt in Trümmern, die Alliierten werden erwartet und der Albtraum des 2. Weltkriegs neigt sich dem Ende zu. Der Schriftsteller Doll und seine junge Frau sehen dem Kriegsende mit Zuversicht entgegen. Endlich naht die Rettung aus der Ungewissheit und man wagt wieder auf eine Zukunft zu hoffen. Aber die Schatten des Krieges sind mit dessen Ende bei Weitem nicht überwunden. Stellvertretend für ein ganzes Volk erlebt das Ehepaar Doll einen alptraumhaften Gemütszustand aus Apathie, depressiver Stimmung und seltenen Hoffnungsschimmern, mit denen jeder auf seine eigene Weise umzugehen hat. Mangelnde Perspektiven im zertrümmerten Berlin, die unsagbare Selbstsucht, die dem Selbsterhaltungstrieb entstammt und die niederschmetternde Realität des Alltags lassen sich manchmal nur durch Morphium ertragen, bis man vielleicht doch den Schritt zur endgültigen Lösung wagt. Falladas zeitnah geschriebener Roman zeigt ein depressives Abbild der Monate nach dem Krieg. Teilweise verschwommen, schildert er, aus Sicht Dr. Dolls, diesen unfassbaren Gemütszustand, der sich gemeinsam mit seiner jungen Frau mehr schlecht als recht über Wasser halten kann. Der Autor schafft eine furchteinflössende authentische Atmosphäre, die auf den Leser übergeht, und welche die nicht enden wollenden Grauen des Krieges erahnen lässt. Meiner Meinung nach handelt es sich um ein alptraumhaftes, verworrenes Zeitdokument, das die Apathie der Nachkriegsmonate eindrucksvoll in die Gegenwart transportiert und uns damit den Nachhall dieser unvorstellbaren Kriegsjahre vor Augen führt.