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Othello

Shakespeare kurz und bündig (gekürzte Lesung)

Shakespeare kurz und bündig

William Shakespeare

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Beschreibung

Der dunkelhäutige Feldherr Othello hat sich in Desdemona verliebt, die seine Gefühle erwidert. Doch der grenzenlos eifersüchtige Othello merkt nicht, dass der missgünstige Lago ihm eine verhängnisvolle Falle stellt... Die berühmtesten Dramen und Komödien des Barden aus Stratford-upon-Avon als Kurzgeschichte! Die Stücke und ihre Helden begreifen, Shakespeare-Kenntnisse auffrischen oder einfach nur die Story genießen! Ideal für Schüler, Studenten und Freunde klassischer Literatur!

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Sprecher Jürgen Fritsche
Spieldauer 40 Minuten
Altersempfehlung ab 10 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 10.05.2013
Verlag BÄNG Management & Verlag
Format & Qualität MP3, 40 Minuten, 30.56 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Friedrich Keck
Sprache Deutsch
EAN 9783955970031

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Im Haß wie in der Liebe
von Polar aus Aachen am 10.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eifersucht, Lügen, Intrigen, Leidenschaft, Mord und Vergeltung: wir sind bei Shakespeare. Bei wem sonst? In Othello erweitert er seine Palette um das Thema Rassismus. Wie Menschen, die abgrundtief hassen, der Neid sie zerfrißt, sie sich zurückgestellt fühlen, imstande sind, ein Umfeld so zu beeinflussen, daß es sich gegen einen... Eifersucht, Lügen, Intrigen, Leidenschaft, Mord und Vergeltung: wir sind bei Shakespeare. Bei wem sonst? In Othello erweitert er seine Palette um das Thema Rassismus. Wie Menschen, die abgrundtief hassen, der Neid sie zerfrißt, sie sich zurückgestellt fühlen, imstande sind, ein Umfeld so zu beeinflussen, daß es sich gegen einen richtet, wird uns in unserer Mediengesellschaft immer wieder vorgeführt. Erst frißt sich ein Gerücht in den Verstand und ins Herz, dann folgen erste zarte Anschuldigung, schließlich die massenhafte Verurteilung. Shakespeare zieht bei Othello eine feinere Linie. Er verpflanzt den Haß, setzt Mißtrauen frei, verblendet denjenigen, der beneidet wird, so daß er durch sich selbst zu Fall kommt. Jago benutzt sich der Eifersucht, der Hetze und all der Niedertracht, derer Menschen imstande sind, wenn die Verbitterung in ihnen so tief sitzt, daß ihnen jedes Mittel recht ist, zu diffamieren, zu töten, zu vernichten. Doch Shakespeare ist ein zu kluger Autor, als daß er nicht auch Othello an den Pranger stellt. Warum läßt er es mit sich machen, warum ist er so krankhaft eifersüchtig, warum beraubt er sich dessen, was er am meisten liebt? Shakespeares Antwort ist einfach. Weil er ein Mensch ist. Weil es kein schwarz und weiß gibt. Kein gut und böse.

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