Die Geschichte von Quirina, dem Maulwurf und einem Garten in den Bergen

(8)

Mit über achtzig lebt Quirina in einem Dorf in den Bergen und kommt noch gut alleine klar: mit Kreuzworträtseln und dem Studium der großen Enzyklopädie, vor allem aber der Pflege des geliebten Gartens, Urbild kosmischer Harmonie. Doch eines Morgens ist er mit Maulwurfshügeln übersät, und Quirinas geregelte Welt steht Kopf. Was soll sie tun? Plötzlich geben sich die Besucher die Klinke in die Hand, und jeder weiß guten Rat: Die Dorfbewohner kennen alte Hausmittel, die Tochter in der Stadt recherchiert im Internet und schickt ihre neurotische Katze, ja sogar der weltfremde Schwiegersohn ruft an und zitiert Beispiele aus Geschichte und Literatur. Unglaublich, wie viele kluge Köpfe sich mit dem Maulwurf beschäftigt haben: von Marx bis Shakespeare, Nietzsche und Darwin bis zu Kafka, Primo Levi und John le Carré … Je mehr Quirina - und mit ihr der Leser - über den Quälgeist erfährt, umso interessanter wird das Tier, bis die alte Dame ihren Feind schließlich vor allzu heftigen Vernichtungsaktionen in Schutz nimmt - und schmerzlich vermisst, als die Wühlerei unvermittelt ein Ende hat. Doch wer weiß, nächstes Frühjahr …

Portrait
Ernesto Ferrero, langjähriger Cheflektor bei Einaudi und Verlagsleiter bei Garzanti und Mondadori, Autor, Übersetzer und Herausgeber, ist seit 1998 Leiter der Turiner Buchmesse. Sein Roman 'N.' wurde 2002 mit dem Premio Strega ausgezeichnet. Die Illustratorin Paola Mastrocola ist eine bekannte italienische Autorin philosophischer Tiergeschichten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 104
Erscheinungsdatum 11.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95614-025-9
Verlag Antje Kunstmann
Maße (L/B/H) 17/11,3/1,2 cm
Gewicht 167 g
Originaltitel Storia di Quirina, di una talpa e di un orto in montagna
Abbildungen mit 20 zum Teil farbigen Illustrationen
Auflage 3
Illustrator Paola Mastrocola
Übersetzer Friederike Hausmann
Buch (gebundene Ausgabe)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Quirina ist eine freundliche über Achtzigjährige Dame die noch wunderbar alleine zurecht kommt. Sie liest, löst Rätsel und pflegt ihren schönen Garten der ihr eine Oase der Ruhe und des Friedens ist. Doch jäh wird dieser Frieden zerstört: eines morgens ist die Wiese mit Maulwurfshügel übersät!
Was tun? Das ganze Dorf, ihre Tochter und sogar der weltfremde Schwiegersohn beteiligen sich an der Jagd. Nichts scheint zu helfen.

Ernesto Ferrero hat eine wunderbare Parabel geschrieben, ein Märchen für Erwachsene das zeigt das Gegner im Leben auch bereichernd sein können und das man auch mit Unvorhersehbarem klar kommen sollte und mit seinen Aufgaben wachsen kann. Es zeigt bei aller Gegnerschaft großen Respekt für die Natur und auch für die Literatur die sich auch dem Kleinsten, hier einem Maulwurf annimmt. Marx, Shakespeare, Nietzsche und andere haben sich mit dem possierlichen Tier befasst!

Ein besonderes Buch, wunderbar zart illustriert! Viel zu schön um es als eBook zu kaufen. Hier muss wegen der Haptik das physische Buch her. Deswegen ein Stern weniger!
Quirina ist eine freundliche über Achtzigjährige Dame die noch wunderbar alleine zurecht kommt. Sie liest, löst Rätsel und pflegt ihren schönen Garten der ihr eine Oase der Ruhe und des Friedens ist. Doch jäh wird dieser Frieden zerstört: eines morgens ist die Wiese mit Maulwurfshügel übersät!
Was tun? Das ganze Dorf, ihre Tochter und sogar der weltfremde Schwiegersohn beteiligen sich an der Jagd. Nichts scheint zu helfen.

Ernesto Ferrero hat eine wunderbare Parabel geschrieben, ein Märchen für Erwachsene das zeigt das Gegner im Leben auch bereichernd sein können und das man auch mit Unvorhersehbarem klar kommen sollte und mit seinen Aufgaben wachsen kann. Es zeigt bei aller Gegnerschaft großen Respekt für die Natur und auch für die Literatur die sich auch dem Kleinsten, hier einem Maulwurf annimmt. Marx, Shakespeare, Nietzsche und andere haben sich mit dem possierlichen Tier befasst!

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Kundenbewertungen

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Nur ein Maulwurf
von mabuerele am 12.01.2017

„...Neben der ersten Hortensie erhob sich ein kegelförmig, frisch aufgeworfenes Häufchen. Es hatte die sattbraune Farbe von Erde, die so fruchtbar ist, dass selbst ein eingepflanzter Stecken irgendwann austreiben würde...“ Quirina ist weit über 80. Sie hatte einst Altphilologie studiert, sich dann aber entschieden, Hausfrau und Mutter zu werden. Seit... „...Neben der ersten Hortensie erhob sich ein kegelförmig, frisch aufgeworfenes Häufchen. Es hatte die sattbraune Farbe von Erde, die so fruchtbar ist, dass selbst ein eingepflanzter Stecken irgendwann austreiben würde...“ Quirina ist weit über 80. Sie hatte einst Altphilologie studiert, sich dann aber entschieden, Hausfrau und Mutter zu werden. Seit fünfzehn Jahren lebt die Witwe in den lombardischen Bergen. Sie liebt ihre Einsamkeit, ist sparsam, ja fast geizig, und stolz darauf, ihr Leben noch selbst in die Hand nehmen zu können. Jeden Morgen kontrolliert sie, ob in ihrem kleinen Garten alles in Ordnung ist. Doch der heutige Tag hatte eine Überraschung parat. Im Garten findet sie Maulwurfhügel. Obiges Zitat bezieht sich darauf. Der Autor hat eine Art Fabel geschrieben. Die Geschichte lässt sich zügig lesen und hat mir den gestrigen Abend verschönert. Der Maulwurf reißt Quirina aus ihrer Routine. Zusammen mit einer Nachbarin und über telefonische Kontakte mit der Tochter versucht sie alles, den ungebetenen Gast zu vertreiben. Er fordert sie heraus, ja er fordert ihre Intelligenz. Der Schriftstil des Buches ist gehoben. Gekonnt gesetzte Sprachbilder dienen der Beschreibung der Gegend. Ab und an werden lateinische Zitate eingeflochten, die Quirina durch den Kopf gehen. Beim Kampf gegen den Maulwurf erfahre ich ihre Lebensgeschichte, denn die eine oder andere Erinnerung kommt auf. An anderen Stellen hat die Geschichte philosophische Tiefe, wenn sich Quirina gedanklich mit der Intelligenz der Tiere beschäftigt. Ganz nebenbei lerne ich einiges über das Leben von Maulwürfen. Je mehr sich das Tier Quirinas Versuchen, es zu vertreiben, wiedersetzt, desto mehr beschäftigt sich Quirina damit. Abstecher in passende Literatur sind nur ein Beispiel dafür. Der Maulwurf wird zum Gegenspieler, der am Bild der Perfektion des Gartens nagt. Andererseits zieht Quirina gekonnt Vergleiche zwischen ihrem Leben und dem des Maulwurfs. Viele Illustrationen veranschaulichen die Erzählung. Das weiße Cover mit Baum und Maulwurf zeugt von einem feinen Humor. Die Geschichte hat mit ausgezeichnet gefallen. Sie regt zum Nachdenken an und zeigt, wie eine Kleinigkeit das Leben bunter gestalten kann.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Philosophische Fabel im Stile von "Der kleine Prinz" mit vielen humorvollen Passagen - der Maulwurf als Feind und Retter im Garten.

Wäre "Ove" keine Figur in einem Roman - hier ist sein Gegenstück..
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2015

Die Idylle der lieben Quirina wird durch einen Maulwurf, der sich genüsslich durch ihren Garten gräbt gestört. Sie versucht mit allen Mitteln die ihr zur Verfügung stehen, diesen aus ihren Garten zu verbannen. Als es ihr schließlich gelingt, den Maulwurf der sie den ganzen Tag beschäftigt hat - los... Die Idylle der lieben Quirina wird durch einen Maulwurf, der sich genüsslich durch ihren Garten gräbt gestört. Sie versucht mit allen Mitteln die ihr zur Verfügung stehen, diesen aus ihren Garten zu verbannen. Als es ihr schließlich gelingt, den Maulwurf der sie den ganzen Tag beschäftigt hat - los zu werden, fehlt er ihr. Fazit: Gib jedem eine Chance auch wenn er nicht ganz dem entspricht was du willst, oder was du suchst. Denn eines Tage könntest du es (ihn) verlieren. Ein wunderbares Buch. Eine Perle.