Als der Himmel uns gehörte

Roman

(56)
London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht.
Portrait
Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Mit diesem Roman, der auf einem Stück ihrer eigenen Familiengeschichte basiert, hat sie sich einen langgehegten Traum erfüllt. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa, hält an ihrem Koffer in Berlin aber unverbrüchlich fest. Sie lebt heute in London und hat die Olympischen Spiele 2012 dort hautnah miterlebt, die sie zu ihrem zweiten Roman inspirierten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51664-5
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/4,3 cm
Gewicht 447 g
Verkaufsrang 57.696
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Die Sportlerin Alberta muss sich 1936 im Jahr der olympischen Spielen zwischen 2 Männern entscheiden. Historisch interessant und eine sympathische Hauptdarstellerin! Toll! Die Sportlerin Alberta muss sich 1936 im Jahr der olympischen Spielen zwischen 2 Männern entscheiden. Historisch interessant und eine sympathische Hauptdarstellerin! Toll!

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Obwohl ich mich nicht für Sportveranstaltungen interessiere, hat mich dieses Buch überzeugt: Die Verbindung des geschichtlichen Aspekts mit der positiven Botschaft ist gelungen! Obwohl ich mich nicht für Sportveranstaltungen interessiere, hat mich dieses Buch überzeugt: Die Verbindung des geschichtlichen Aspekts mit der positiven Botschaft ist gelungen!

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Ein kitschfreier Generationenroman über die Höhen und Tiefen des Lebens, mit einem angenehmen Schreibstil. Absolut empfehlenswert - nicht nur für die weibliche Leserschaft. Ein kitschfreier Generationenroman über die Höhen und Tiefen des Lebens, mit einem angenehmen Schreibstil. Absolut empfehlenswert - nicht nur für die weibliche Leserschaft.

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Eigentlich eine sehr spannende und interessante Geschichte mit viel Gefühl. Mir persönlich war es aber etwas zu langatmig und ich habe nicht so recht in die Story reingefunden. Eigentlich eine sehr spannende und interessante Geschichte mit viel Gefühl. Mir persönlich war es aber etwas zu langatmig und ich habe nicht so recht in die Story reingefunden.

„Lebe deinen Traum, aber registriere auch die Realität“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Wie schon in ihrem ersten Roman spinnt Charlotte Roth einen zeitlich weiten Kreis um die wahrhafte Geschichte, diesmal angesiedelt in den 30er/ 40er Jahren Berlins. Alberta lebt ihren Traum, muss jedoch schnell einsehen, dass die Realität viele unangenehme Zwischenfälle für sie und ihre Familie bereithält. Wo genau steckt die Wahrheit und wie weit kann man sie biegen, um sich nicht selbst zu verraten? Die junge Frau sucht ihren Weg, sich treu zu bleiben - und kämpft sich durch die Wirrnisse Nazi-Deutschlands. Mir persönlich hat die unbeugsame Kraft des "das Gute im Menschen sehend" bei Alberta gefallen und sie hat mich für sich gefangen genommen: ich habe mitgefiebert, ihr die Daumen gedrückt und mit ihr gelitten. Und ganz nebenbei zeigt Charlotte Roth das Leben eines Teils der deutschen intellektuellen Mittelklasse in Zeiten Adolf Hitlers auf, das eher selten beleuchtet wird. Diese Autorin kann einfach richtig gut erzählen!
Wie schon in ihrem ersten Roman spinnt Charlotte Roth einen zeitlich weiten Kreis um die wahrhafte Geschichte, diesmal angesiedelt in den 30er/ 40er Jahren Berlins. Alberta lebt ihren Traum, muss jedoch schnell einsehen, dass die Realität viele unangenehme Zwischenfälle für sie und ihre Familie bereithält. Wo genau steckt die Wahrheit und wie weit kann man sie biegen, um sich nicht selbst zu verraten? Die junge Frau sucht ihren Weg, sich treu zu bleiben - und kämpft sich durch die Wirrnisse Nazi-Deutschlands. Mir persönlich hat die unbeugsame Kraft des "das Gute im Menschen sehend" bei Alberta gefallen und sie hat mich für sich gefangen genommen: ich habe mitgefiebert, ihr die Daumen gedrückt und mit ihr gelitten. Und ganz nebenbei zeigt Charlotte Roth das Leben eines Teils der deutschen intellektuellen Mittelklasse in Zeiten Adolf Hitlers auf, das eher selten beleuchtet wird. Diese Autorin kann einfach richtig gut erzählen!

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Ein richtiger Schmöker für verregnete oder sonnige Sonntagnachmittage! Einfach gute Unterhaltung! Ein richtiger Schmöker für verregnete oder sonnige Sonntagnachmittage! Einfach gute Unterhaltung!

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Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Mag das Thema auf den ersten Blick auf die eine oder andere Leserin abschreckend wirken - wen interessiert schon die olympische Geschichte... -, so sei an dieser Stelle eindringlich geraten, der Story die Chance zu geben, die sie verdient. Es handelt sich um einen wirklich bemerkenswerten Roman, der nicht nur außerordentlich schön geschrieben ist (eindringlich und voller Leben, das Charlotte Roth ihren Figuren einhaucht), sondern zeigt auch deutlich, dass Sport (nicht nur Fußball!!) Politik mit anderen Mitteln ist. Die Geschichte des Dritten Reiches einmal mehr geschrieben, aus einer vollkommen neuen und daher unwahrscheinlich interessanten Perspektive. Eine unbedingte Leseempfehlung. Mag das Thema auf den ersten Blick auf die eine oder andere Leserin abschreckend wirken - wen interessiert schon die olympische Geschichte... -, so sei an dieser Stelle eindringlich geraten, der Story die Chance zu geben, die sie verdient. Es handelt sich um einen wirklich bemerkenswerten Roman, der nicht nur außerordentlich schön geschrieben ist (eindringlich und voller Leben, das Charlotte Roth ihren Figuren einhaucht), sondern zeigt auch deutlich, dass Sport (nicht nur Fußball!!) Politik mit anderen Mitteln ist. Die Geschichte des Dritten Reiches einmal mehr geschrieben, aus einer vollkommen neuen und daher unwahrscheinlich interessanten Perspektive. Eine unbedingte Leseempfehlung.

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Spannender Roman auf 2 Zeitebenen: 30er Jahre und heute. Es geht um Sport und um die Olympische Idee. Gut recherchiert. Echter Pageturner.Hat alle Elemente die ein schmöker braucht Spannender Roman auf 2 Zeitebenen: 30er Jahre und heute. Es geht um Sport und um die Olympische Idee. Gut recherchiert. Echter Pageturner.Hat alle Elemente die ein schmöker braucht

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2 starke Frauen und ihr Traum von Olympia. es sind die Großmutter und ihre Enkelin mit den Problemen ihrer jeweiligen Zeit, dem 3. Reich bzw. der Gegenwart. 2 starke Frauen und ihr Traum von Olympia. es sind die Großmutter und ihre Enkelin mit den Problemen ihrer jeweiligen Zeit, dem 3. Reich bzw. der Gegenwart.

„Die Macht von Olympia“

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Charlotte Roth hat mit ihrem ersten Roman „Als wir unsterblich waren“ einen fulminanten Start hingelegt. Umso gespannter war ich jetzt auf das zweite Buch von ihr. Optisch und vom Titel hat es der Knaur Verlag so nah an das erste Buch angelehnt, dass ich schon fast befürchte, vielen von Ihnen fällt gar nicht auf, dass es in der Zwischenzeit einen zweiten Titel gibt.

Auch „Als der Himmel uns gehörte“ spielt wieder auf zwei Zeitebenen. Es beginnt 2011 in London, wo sich intensiv auf die Olympischen Spiele vorbereitet wird. Jenny, eine Langstreckenläuferin, will unbedingt auf der 10.000 m Strecke teilnehmen. Doch immer wiederkehrende Panikattacken drohen diesen Traum zu zerstören. Eine Zufallsbekanntschaft aus dem Park schlägt ihr vor, dass sie darüber einmal mit ihrer Urgroßmutter Alberta sprechen soll. Jenny weiß kaum etwas über ihre Familiengeschichte und ist deshalb umso erstaunter als sie erfährt, dass ihre Urgroßmutter 1936 für Deutschland eine Medaille geholt hat. Und da sie sich keinen anderen Rat weiß, macht sie sich tatsächlich auf den Weg nach Mandeville, dem Landsitz der Familie, der allerdings inzwischen einer Stiftung für die Paralympics gehört, um mit ihrer fasst hundertjährigen Urgroßmutter zu reden. Und dann geht die Geschichte zurück in die Zeit von 1932 bis 1945. Alberta und ihre Zwillingsschwester Auguste leben mit ihrem Vater Radio-Bernhardt und seiner Schwester Käthe zusammen. Der Vater ist ein begnadeter Rundfunkmoderator. Von ihm hat seine Tochter Alberta die Lust am Sport geerbt. Sie ist Bogenschützin und liebt Pferde. 1932 reist der Vater mit seinen beiden Töchtern in die USA zu dem Olympischen Spielen in L.A. Und dort verliebt sich die 17jährige Alberta nicht nur in den Geist der Olympiade.

Dieser Teil der Geschichte hat noch einige spannende Hauptpersonen mehr, die ich Ihnen hier aber nicht alle vorstellen will. Das, was mich an diesem Buch so fasziniert hat, ist der Wille, unbedingt an der Olympiade teilnehmen zu wollen. Alberta als auch ihr Liebster Hannes stellen dafür fast alles zurück. Sie achten nicht wirklich darauf, was in Berlin vor sich geht. Sie verschließen mehr oder weniger die Augen, bzw. lassen sich sogar bewusst vor den Karren der Propaganda spannen, um sich ihren Traum zu erfüllen. Und so geraten sie zum Teil immer tiefer hinein, bzw. werden sogar teilweise erpressbar, denn in jeder Familie gibt es dunkle Flecken. Doch wenn die Sportler funktionieren so wie es der Staat will, kann auch über Juden oder Behinderte hinweggesehen werden. Doch irgendwann wacht wenigstens einer von beiden auf und versteht so langsam, was wirklich vor sich geht.

Charlotte Roth ist es auch dieses Mal wieder gelungen einen ausgesprochen spannenden Roman mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen zu schaffen. Auch wenn ich eigentlich gar kein Sportfan bin, so hat die Geschichte mich doch so richtig gepackt. Diese Intensivität mit der sie beschrieben hat, wie leicht die Menschen sich manipulieren ließen, wie leicht sie immer tiefer in die Täterrolle hineinschlüpften, hat mich ungemein erschreckt. Und die Perfidität mit welcher es die Staatsführung geschafft hat, einem Boykott zu entgehen, war mir in dieser Form noch gar nicht bewusst gewesen.

Auch dieses Mal hat Charlotte Roth wieder einen sehr lesenswerten Roman der gehobenen Unterhaltungsliteratur geschrieben.
Charlotte Roth hat mit ihrem ersten Roman „Als wir unsterblich waren“ einen fulminanten Start hingelegt. Umso gespannter war ich jetzt auf das zweite Buch von ihr. Optisch und vom Titel hat es der Knaur Verlag so nah an das erste Buch angelehnt, dass ich schon fast befürchte, vielen von Ihnen fällt gar nicht auf, dass es in der Zwischenzeit einen zweiten Titel gibt.

Auch „Als der Himmel uns gehörte“ spielt wieder auf zwei Zeitebenen. Es beginnt 2011 in London, wo sich intensiv auf die Olympischen Spiele vorbereitet wird. Jenny, eine Langstreckenläuferin, will unbedingt auf der 10.000 m Strecke teilnehmen. Doch immer wiederkehrende Panikattacken drohen diesen Traum zu zerstören. Eine Zufallsbekanntschaft aus dem Park schlägt ihr vor, dass sie darüber einmal mit ihrer Urgroßmutter Alberta sprechen soll. Jenny weiß kaum etwas über ihre Familiengeschichte und ist deshalb umso erstaunter als sie erfährt, dass ihre Urgroßmutter 1936 für Deutschland eine Medaille geholt hat. Und da sie sich keinen anderen Rat weiß, macht sie sich tatsächlich auf den Weg nach Mandeville, dem Landsitz der Familie, der allerdings inzwischen einer Stiftung für die Paralympics gehört, um mit ihrer fasst hundertjährigen Urgroßmutter zu reden. Und dann geht die Geschichte zurück in die Zeit von 1932 bis 1945. Alberta und ihre Zwillingsschwester Auguste leben mit ihrem Vater Radio-Bernhardt und seiner Schwester Käthe zusammen. Der Vater ist ein begnadeter Rundfunkmoderator. Von ihm hat seine Tochter Alberta die Lust am Sport geerbt. Sie ist Bogenschützin und liebt Pferde. 1932 reist der Vater mit seinen beiden Töchtern in die USA zu dem Olympischen Spielen in L.A. Und dort verliebt sich die 17jährige Alberta nicht nur in den Geist der Olympiade.

Dieser Teil der Geschichte hat noch einige spannende Hauptpersonen mehr, die ich Ihnen hier aber nicht alle vorstellen will. Das, was mich an diesem Buch so fasziniert hat, ist der Wille, unbedingt an der Olympiade teilnehmen zu wollen. Alberta als auch ihr Liebster Hannes stellen dafür fast alles zurück. Sie achten nicht wirklich darauf, was in Berlin vor sich geht. Sie verschließen mehr oder weniger die Augen, bzw. lassen sich sogar bewusst vor den Karren der Propaganda spannen, um sich ihren Traum zu erfüllen. Und so geraten sie zum Teil immer tiefer hinein, bzw. werden sogar teilweise erpressbar, denn in jeder Familie gibt es dunkle Flecken. Doch wenn die Sportler funktionieren so wie es der Staat will, kann auch über Juden oder Behinderte hinweggesehen werden. Doch irgendwann wacht wenigstens einer von beiden auf und versteht so langsam, was wirklich vor sich geht.

Charlotte Roth ist es auch dieses Mal wieder gelungen einen ausgesprochen spannenden Roman mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen zu schaffen. Auch wenn ich eigentlich gar kein Sportfan bin, so hat die Geschichte mich doch so richtig gepackt. Diese Intensivität mit der sie beschrieben hat, wie leicht die Menschen sich manipulieren ließen, wie leicht sie immer tiefer in die Täterrolle hineinschlüpften, hat mich ungemein erschreckt. Und die Perfidität mit welcher es die Staatsführung geschafft hat, einem Boykott zu entgehen, war mir in dieser Form noch gar nicht bewusst gewesen.

Auch dieses Mal hat Charlotte Roth wieder einen sehr lesenswerten Roman der gehobenen Unterhaltungsliteratur geschrieben.

„Der Traum von Olympia“

Gina Weigmann, Thalia-Buchhandlung Brandenburg an der Havel

begegnet uns im neuen Buch von Charlotte Roth. Sie erzählt die Geschichte von Alberta, die mit ihrem Vater und der Zwillingsschwester 1932 als Zuschauer nach Los Angeles zur Olympiade fahren darf. Dort lernt sie zwei Springreiter kennen, die zu wichtigen Begleitern in ihrem weiteren Leben werden, besonders bei ihrer Olympiateilnahme in Berlin 1936. Diese Geschichte erzählt Alberta ihrer Urenkelin Jennifer, die als Läuferin von Olympia 2012 in London träumt.
Der Leser begleitet die Frauen auf einer spannenden Zeitreise mit der Frage, wie viel man bereit ist für den sportlichen Erfolg zu opfern?
begegnet uns im neuen Buch von Charlotte Roth. Sie erzählt die Geschichte von Alberta, die mit ihrem Vater und der Zwillingsschwester 1932 als Zuschauer nach Los Angeles zur Olympiade fahren darf. Dort lernt sie zwei Springreiter kennen, die zu wichtigen Begleitern in ihrem weiteren Leben werden, besonders bei ihrer Olympiateilnahme in Berlin 1936. Diese Geschichte erzählt Alberta ihrer Urenkelin Jennifer, die als Läuferin von Olympia 2012 in London träumt.
Der Leser begleitet die Frauen auf einer spannenden Zeitreise mit der Frage, wie viel man bereit ist für den sportlichen Erfolg zu opfern?

„Zwei mutige Frauen gehen ihren Weg“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Charlotte Roth ist mit ihrem zweiten Roman wieder die Verknüpfung realer Geschichte mit einer tollen Familiengeschichte mit allen Höhen und Tiefen gelungen.

Man merkt, dass sie London während der Olympiade live erlebt hat und dadurch auch zu dieser Geschichte inspiriert wurde. Zwischen 1936 und 2011 liegen sportlich und gesellschaftlich Welten und doch sind die Jahre verknüpft durch die Geschichte von Jennifers Familie. Jennifer reist zu ihrer Großmutter, die ihr ihre eigene Olympia-Geschichte erzählt. Sie erkennt, dass es nicht nur auf sportliche Superleistungen ankommt sondern vor allem auch auf Vertrauen, die Familie und den eigenen Weg zu gehen. Der Roman liest sich flüssig und neben den geschichtlich interessanten Informationen gibt es eine Geschichte zum Abtauchen zu lesen. Alberta und Jennifer zwei mutige Frauen, die in ihrer Zeit für ihre Ziele eingetreten sind. Beleuchtet wird auch eine nicht ganz einfache Zeit in Deutschland, in der es darum ging standhaft zu bleiben.
Charlotte Roth ist mit ihrem zweiten Roman wieder die Verknüpfung realer Geschichte mit einer tollen Familiengeschichte mit allen Höhen und Tiefen gelungen.

Man merkt, dass sie London während der Olympiade live erlebt hat und dadurch auch zu dieser Geschichte inspiriert wurde. Zwischen 1936 und 2011 liegen sportlich und gesellschaftlich Welten und doch sind die Jahre verknüpft durch die Geschichte von Jennifers Familie. Jennifer reist zu ihrer Großmutter, die ihr ihre eigene Olympia-Geschichte erzählt. Sie erkennt, dass es nicht nur auf sportliche Superleistungen ankommt sondern vor allem auch auf Vertrauen, die Familie und den eigenen Weg zu gehen. Der Roman liest sich flüssig und neben den geschichtlich interessanten Informationen gibt es eine Geschichte zum Abtauchen zu lesen. Alberta und Jennifer zwei mutige Frauen, die in ihrer Zeit für ihre Ziele eingetreten sind. Beleuchtet wird auch eine nicht ganz einfache Zeit in Deutschland, in der es darum ging standhaft zu bleiben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
56 Bewertungen
Übersicht
40
13
3
0
0

Der Roman dümpelt oberflächlich vor sich hin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 04.06.2018

London, ein Jahr vor den Olympischen Spielen. Jennifer läuft früh morgens im Park ihre gewohnte Strecke. Mit sich und der Welt nicht im Reinen, versagt sie im Stadion, wenn es darauf ankommt im Wettkampf ihre Strecke von 10.000 m vor Publikum zu laufen, immer wieder. Eines morgens trifft sie... London, ein Jahr vor den Olympischen Spielen. Jennifer läuft früh morgens im Park ihre gewohnte Strecke. Mit sich und der Welt nicht im Reinen, versagt sie im Stadion, wenn es darauf ankommt im Wettkampf ihre Strecke von 10.000 m vor Publikum zu laufen, immer wieder. Eines morgens trifft sie Gregory O'Reilly. Er spricht sie an, weiß wer sie ist und möchte ihr neuer Trainer werden. Zudem scheint er mehr über ihre fast 100jährige Urgroßmutter zu wissen, als sie selbst. Um Jennifers Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen wahr werden zu lassen, besucht sie, auf Gregorys Drängen hin, ihre Urgroßmutter Alberta. Alberta nahm an den Spielen 1936 teil und gewann Gold im Bogenschießen. Kann die Geschichte der alten Dame Jennifer helfen ihr Leben zu ordnen und ihre Panik zu überwinden? Jennifer ist eine eine begabte Läuferin, doch bei jedem Wettkampf strauchelt sie im wahrsten Sinne des Wortes und läuft nicht ins Ziel ein. Ihr Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen in ihrer Heimatstadt London. Doch der Traum liegt in weiter Ferne, da sie sich in Wettkämpfen qualifizieren muss. Eines morgens spricht sie ein Mann an, Gregory O'Reilly. Er möchte sie trainieren. Schroff weist sie ihn ab. Doch er taucht immer wieder an ihrer Trainingsstrecke auf. Als Jennifer sein Schicksal herausfindet, macht es sie neugierig. Außerdem weiß er einiges von ihrer Urgroßmutter Alberta, das nicht mal sie selbst bisher wusste. Gregory ist davon überzeugt, dass ein Gespräch mit Alberta Jennifer helfen würde. Somit fahren sie beide die alte Dame besuchen. Alberta, kurz vor ihrem 100jährigen Geburtstag, erweist sich als rüstig und mental immer noch auf der Höhe. Sie erzählt Jennifer nach und nach ihre eigene Geschichte. Geboren und mit ihrer Zwillingsschwester Auguste in Berlin aufgewachsen, begeistert sie sich früh für den Sport. Ihr Vater, Magnus, ein bekannter Sportmoderator beim Radio fördert sie. Zum Geburtstag schenkt ihr Vater den Mädchen eine Reise nach Los Angeles, wo 1932 die Olympischen Spiele stattfinden. Er als Sportmoderator wird von seinen Sender dorthin geschickt. Auguste ist frisch verliebt und würde lieber in Berlin bleiben, doch Alberta, die mit der Wahl des Verehrers nicht einverstanden ist, sieht die Chance ihre Schwester noch einmal für sich zu haben. Auf dem Schiff lernt Alberta den Springreiter Hans von der Weydt kennen. Ein gutaussehender, aber unsicherer Mann. Im olympischen Dorf freundet sich Hans mit dem Engländer James an. Auch gutaussehend, aber vor Selbstbewusstsein strotzend. Für Hans, James, Alberta und Auguste werden es wunderbarer olympischer Sommerwochen, die sie noch verlängern, da sie James nach England begleiten. Durch unüberlegtes Handeln schlagen Alberta und James die beiden anderen vor dem Kopf und der Sommer endet jäh. Immer wieder werden sich die Wege der vier kreuzen. So auch bei den Spielen 1936 in Berlin, bei denen Alberta eine Goldmedaille im Bogenschießen gewinnt. Längst sind Alberta und Hans Hitlers Vorzeigepaar des Sports. Auch privat muss sich Alberta 1936 entscheiden; James oder Hans. Wird Albertas Geschichte Jennifer wirklich helfen können, mit sich ins Reine zu kommen, um ihren Traum zu verwirklichen, den olympischen Traum? Ich habe schon andere Romane von Charlotte Roth gelesen und war immer begeistert, doch leider ist der Roman ?Als der Himmel uns gehörte? eine Enttäuschung. Die Figuren sind mir allesamt fremd geblieben. Sowohl Jennifer als auch Alberta sind mir von Beginn an unsympathisch gewesen und das hat sich durch das Buch durchgezogen. Die Geschichte wird oberflächlich abgehandelt, es gibt kaum Tiefe. Dafür gibt es wahrscheinlich auch zu viele Figuren an sich. Albertas Handeln habe ich selten nachvollziehen können. Einerseits ist sie modern, temperamentvoll und bestimmend, anderseits verhält sie sich total oberflächlich, dumm und untergeben. Ganz schlimm finde ich die Figur der Auguste. Angeblich hält die Familie doch so zusammen. Wie kann man so ein junges Mädchen einfach sich selbst überlassen, wenn sie monatelang nicht aus dem Zimmer kommt????? Und die Gesprächsversuche sind lächerlich. Genauso verhält es sich bei der Handlung in der ?Jetzt - Zeit?. Jennifers Familiengeschichte wird angerissen, ebenso wie Gregorys Schicksal, aber Tiefe ist da Fehlanzeige. Die Erzählung springt immer zwischen heute und der Vergangenheit hin und her, aber es entsteht keine wirklich Beziehung zwischen den zeitlichen Ebenen. Die einzige Figur die halbwegs gut entwickelt ist, ist der charmante James. Seine Wesenszüge, seinen Hintergrund und seine Entwicklung kann man sehr gut nachvollziehen. Wirklich gelungen ist die Herausarbeitung des olympischen Gedankens, der auch die Paralymics miteinbezieht. Auch das Ende hat mich nicht vom Hocker gerissen. Zwischenzeitlich hatte ich wenig Lust noch weiter zu lesen. Der Roman plätschert vor sich hin, zündet aber nicht.

Ein unglaublich fesselnder Roman - höchste Leseempfehlung!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münder am 02.01.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an das Buch herangewagt habe, da die Beschreibung mich auf den ersten Blick nicht unbedingt angesprochen hatte. Motiviert durch die vielen positiven Bewertung habe ich es dann doch gelesen und es hat sich absolut gelohnt!!! Die Geschichte ist unglaublich fesselnd geschrieben... Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an das Buch herangewagt habe, da die Beschreibung mich auf den ersten Blick nicht unbedingt angesprochen hatte. Motiviert durch die vielen positiven Bewertung habe ich es dann doch gelesen und es hat sich absolut gelohnt!!! Die Geschichte ist unglaublich fesselnd geschrieben und der Roman ist unbedingt weiterzuempfehlen. (Deshalb schreibe ich erstmals selbst eine Bewertung und werde diesen Roman auch als Geschenk weitergeben.)

Wundervolles Buch voller Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 11.04.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Tolles Stück Geschichte mit fiktiven Charakteren nacherzählt. Besonders gut finde ich, dass durch die Zeitspanne von 1929 bis 1945/6 die Entwicklung des Nationalsozialismus und der Charaktere illustriert werden können. Toll, wie Charlotte Roth mal wieder ein Stück Gegenwart unglaublich toll mit der Vergangenheit verbindet und diese beleuchtet! Hoffentlich folgen... Tolles Stück Geschichte mit fiktiven Charakteren nacherzählt. Besonders gut finde ich, dass durch die Zeitspanne von 1929 bis 1945/6 die Entwicklung des Nationalsozialismus und der Charaktere illustriert werden können. Toll, wie Charlotte Roth mal wieder ein Stück Gegenwart unglaublich toll mit der Vergangenheit verbindet und diese beleuchtet! Hoffentlich folgen noch weitere viele tolle Bücher von ihr!