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Als der Himmel uns gehörte

Roman

Charlotte Roth

(57)
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Beschreibung

London 2011. Die junge Läuferin Jennifer will an den Olympischen Spielen teilnehmen. Jetzt aber drohen Panikattacken ihren Traum zu gefährden. Mit ihrem Trainer, dem Iren Gregory, der sie heimlich liebt, reist Jennifer nach Mandeville, auf den Landsitz ihrer Familie. Sie hofft, sich bei ihrer fast hundertjährigen Urgroßmutter Alberta Rat holen zu können. Auch diese hat einmal an einer Olympiade teilgenommen, damals in Berlin, im Jahr 1936. Auf den Spuren ihrer Familiengeschichte wird Jennifer lernen, worum es im Leben wirklich geht.

Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist gebürtige Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa. Sie lebt heute in London, liebt aber Berlin über alles.Ihr Debüt, „Als wir unsterblich waren“, war ein Bestseller, dem seitdem zahlreiche weitere Romane über Frauenschicksale vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte folgten.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51664-5
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/4,3 cm
Gewicht 446 g
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 62741

Buchhändler-Empfehlungen

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Die Sportlerin Alberta muss sich 1936 im Jahr der olympischen Spielen zwischen 2 Männern entscheiden. Historisch interessant und eine sympathische Hauptdarstellerin! Toll!

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Obwohl ich mich nicht für Sportveranstaltungen interessiere, hat mich dieses Buch überzeugt: Die Verbindung des geschichtlichen Aspekts mit der positiven Botschaft ist gelungen!

Kundenbewertungen

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Generationenroman über große Träume mit berührenden Schicksalen, der zudem durch die historischen Fakten, die anschauliche Schilderung der Verknüpfung von Sport und Politik sowie der Entwicklung der Paralympics, interessant und lehrreich ist
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 24.04.2020

Jennifer ist eine Langstreckenläuferin, deren Traum es ist, 2012 an den olympischen Spielen in London teilzunehmen. Sie hat das Talent und die körperlichen Voraussetzungen dafür, aber mental schafft sie es nicht, die zehntausend Meter durchzuhalten, bricht regelmäßig bei Wettbewerben in Tränen aus. Bei ihren Trainingseinheiten... Jennifer ist eine Langstreckenläuferin, deren Traum es ist, 2012 an den olympischen Spielen in London teilzunehmen. Sie hat das Talent und die körperlichen Voraussetzungen dafür, aber mental schafft sie es nicht, die zehntausend Meter durchzuhalten, bricht regelmäßig bei Wettbewerben in Tränen aus. Bei ihren Trainingseinheiten lernt sie den ehemaligen Läufer Gregory O'Reilly kennen, der sie trainieren möchte. Er hat sie als Urenkelin von Alberta Bernhardt erkannt, die 1936 als Bogenschützin an den olympischen Spielen in Berlin teilgenommen und Gold gewonnen hat. Er und auch Jennifers Familie raten ihr, mit ihrer Urgroßmutter zu sprechen, um sich geistig zu stärken und auf die Olympiade im eigenen Land vorzubereiten. Durch die Gespräche mit der fast 100-Jährigen erfährt Jennifer nicht nur, unter welchen Umständen Alberta die olympischen Spiele 1932 in Los Angeles und 1936 in Berlin erlebte, sondern auch etwas über ihre deutschen Wurzeln, die ihr bisher nicht bekannt waren und was ihr darüber hinaus von ihrer Familie verschwiegen wurde und der Grund für ihr seelisches Ungleichgewicht sein könnte. "Als der Himmel uns gehörte" ist ein epischer Roman, der in der Gegenwart in den Jahren 2011/2012 handelt und in der Vergangenheit die Ereignisse der Jahre 1931 bis 1945 schildert. Dabei wird neben den Sportveranstaltungen und politischen Ereignissen eine tragische Familiengeschichte erzählt. Insbesondere die Sportereignisse sind so schillernd und lebendig dargestellt, als wäre man als Leser selbst dabei. Die Leidenschaft, der Ehrgeiz und das Herzblut der Sportler sind spürbar. Die Hintergründe der Familie, die Beziehungen der Protagonisten untereinander und die Auswirkungen der Machtergreifung Adolf Hitlers sind in der Vergangenheit spannend und bewegend erzählt, aber auch das Schicksal der verloren wirkenden Jennifer berührt und weckt das Interesse für den weiteren Verlauf der Handlung in der Gegenwart, auch wenn diese nicht so viel Raum einnimmt wie die Vergangenheit. "Als der Himmel uns gehörte" ist eine gelungene Mischung aus Fiktion und historischen Fakten. Personen der damaligen Zeit - Sportler, Sportfunktionäre und Politiker - werden perfekt mit der fiktionalen Geschichte der Familie Bernhardt verbunden. Der Widerspruch von Nationalismus und Abwertung bestimmter Menschengruppen einerseits und dem Anspruch friedlicher Spiele andererseits ist beklemmend. Durch die verschiedenen Perspektivwechsel kann man sich darüber hinaus sehr gut in die facettenreich dargestellten Charaktere hineinversetzen. Die Begeisterung für den Sport ist fortlaufend spürbar und stellt die Liebesgeschichten in den Schatten, was aber nicht kritisch gemeint sein soll. Es ist ein Generationenroman über große Träume mit berührenden Schicksalen, der zudem durch die historischen Fakten, die anschauliche Schilderung der Verknüpfung von Sport und Politik sowie der Entwicklung der Paralympics, interessant und lehrreich ist. Begeisternd ist zu lesen, wie die Protagonisten, für die die Anstrengung für den Sport im Vordergrund stand, während des Zweiten Weltkriegs den grausamen Umständen geschuldet, zu Helden werden. Das Glossar und ein Personenverzeichnis am Ende des Buches runden den Roman perfekt ab, so dass auch keine Fragen zu den realen Ereignissen offen bleiben.

Der Roman dümpelt oberflächlich vor sich hin
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 04.06.2018

London, ein Jahr vor den Olympischen Spielen. Jennifer läuft früh morgens im Park ihre gewohnte Strecke. Mit sich und der Welt nicht im Reinen, versagt sie im Stadion, wenn es darauf ankommt im Wettkampf ihre Strecke von 10.000 m vor Publikum zu laufen, immer wieder. Eines morgens trifft sie Gregory O'Reilly. Er spricht sie an, ... London, ein Jahr vor den Olympischen Spielen. Jennifer läuft früh morgens im Park ihre gewohnte Strecke. Mit sich und der Welt nicht im Reinen, versagt sie im Stadion, wenn es darauf ankommt im Wettkampf ihre Strecke von 10.000 m vor Publikum zu laufen, immer wieder. Eines morgens trifft sie Gregory O'Reilly. Er spricht sie an, weiß wer sie ist und möchte ihr neuer Trainer werden. Zudem scheint er mehr über ihre fast 100jährige Urgroßmutter zu wissen, als sie selbst. Um Jennifers Traum von der Teilnahme an den Olympischen Spielen wahr werden zu lassen, besucht sie, auf Gregorys Drängen hin, ihre Urgroßmutter Alberta. Alberta nahm an den Spielen 1936 teil und gewann Gold im Bogenschießen. Kann die Geschichte der alten Dame Jennifer helfen ihr Leben zu ordnen und ihre Panik zu überwinden? Jennifer ist eine eine begabte Läuferin, doch bei jedem Wettkampf strauchelt sie im wahrsten Sinne des Wortes und läuft nicht ins Ziel ein. Ihr Traum ist die Teilnahme an den Olympischen Spielen in ihrer Heimatstadt London. Doch der Traum liegt in weiter Ferne, da sie sich in Wettkämpfen qualifizieren muss. Eines morgens spricht sie ein Mann an, Gregory O'Reilly. Er möchte sie trainieren. Schroff weist sie ihn ab. Doch er taucht immer wieder an ihrer Trainingsstrecke auf. Als Jennifer sein Schicksal herausfindet, macht es sie neugierig. Außerdem weiß er einiges von ihrer Urgroßmutter Alberta, das nicht mal sie selbst bisher wusste. Gregory ist davon überzeugt, dass ein Gespräch mit Alberta Jennifer helfen würde. Somit fahren sie beide die alte Dame besuchen. Alberta, kurz vor ihrem 100jährigen Geburtstag, erweist sich als rüstig und mental immer noch auf der Höhe. Sie erzählt Jennifer nach und nach ihre eigene Geschichte. Geboren und mit ihrer Zwillingsschwester Auguste in Berlin aufgewachsen, begeistert sie sich früh für den Sport. Ihr Vater, Magnus, ein bekannter Sportmoderator beim Radio fördert sie. Zum Geburtstag schenkt ihr Vater den Mädchen eine Reise nach Los Angeles, wo 1932 die Olympischen Spiele stattfinden. Er als Sportmoderator wird von seinen Sender dorthin geschickt. Auguste ist frisch verliebt und würde lieber in Berlin bleiben, doch Alberta, die mit der Wahl des Verehrers nicht einverstanden ist, sieht die Chance ihre Schwester noch einmal für sich zu haben. Auf dem Schiff lernt Alberta den Springreiter Hans von der Weydt kennen. Ein gutaussehender, aber unsicherer Mann. Im olympischen Dorf freundet sich Hans mit dem Engländer James an. Auch gutaussehend, aber vor Selbstbewusstsein strotzend. Für Hans, James, Alberta und Auguste werden es wunderbarer olympischer Sommerwochen, die sie noch verlängern, da sie James nach England begleiten. Durch unüberlegtes Handeln schlagen Alberta und James die beiden anderen vor dem Kopf und der Sommer endet jäh. Immer wieder werden sich die Wege der vier kreuzen. So auch bei den Spielen 1936 in Berlin, bei denen Alberta eine Goldmedaille im Bogenschießen gewinnt. Längst sind Alberta und Hans Hitlers Vorzeigepaar des Sports. Auch privat muss sich Alberta 1936 entscheiden; James oder Hans. Wird Albertas Geschichte Jennifer wirklich helfen können, mit sich ins Reine zu kommen, um ihren Traum zu verwirklichen, den olympischen Traum? Ich habe schon andere Romane von Charlotte Roth gelesen und war immer begeistert, doch leider ist der Roman „Als der Himmel uns gehörte“ eine Enttäuschung. Die Figuren sind mir allesamt fremd geblieben. Sowohl Jennifer als auch Alberta sind mir von Beginn an unsympathisch gewesen und das hat sich durch das Buch durchgezogen. Die Geschichte wird oberflächlich abgehandelt, es gibt kaum Tiefe. Dafür gibt es wahrscheinlich auch zu viele Figuren an sich. Albertas Handeln habe ich selten nachvollziehen können. Einerseits ist sie modern, temperamentvoll und bestimmend, anderseits verhält sie sich total oberflächlich, dumm und untergeben. Ganz schlimm finde ich die Figur der Auguste. Angeblich hält die Familie doch so zusammen. Wie kann man so ein junges Mädchen einfach sich selbst überlassen, wenn sie monatelang nicht aus dem Zimmer kommt????? Und die Gesprächsversuche sind lächerlich. Genauso verhält es sich bei der Handlung in der „Jetzt - Zeit“. Jennifers Familiengeschichte wird angerissen, ebenso wie Gregorys Schicksal, aber Tiefe ist da Fehlanzeige. Die Erzählung springt immer zwischen heute und der Vergangenheit hin und her, aber es entsteht keine wirklich Beziehung zwischen den zeitlichen Ebenen. Die einzige Figur die halbwegs gut entwickelt ist, ist der charmante James. Seine Wesenszüge, seinen Hintergrund und seine Entwicklung kann man sehr gut nachvollziehen. Wirklich gelungen ist die Herausarbeitung des olympischen Gedankens, der auch die Paralymics miteinbezieht. Auch das Ende hat mich nicht vom Hocker gerissen. Zwischenzeitlich hatte ich wenig Lust noch weiter zu lesen. Der Roman plätschert vor sich hin, zündet aber nicht.

Ein unglaublich fesselnder Roman - höchste Leseempfehlung!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münder am 02.01.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an das Buch herangewagt habe, da die Beschreibung mich auf den ersten Blick nicht unbedingt angesprochen hatte. Motiviert durch die vielen positiven Bewertung habe ich es dann doch gelesen und es hat sich absolut gelohnt!!! Die Geschichte ist unglaublich fesselnd geschrieben und der Roman... Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an das Buch herangewagt habe, da die Beschreibung mich auf den ersten Blick nicht unbedingt angesprochen hatte. Motiviert durch die vielen positiven Bewertung habe ich es dann doch gelesen und es hat sich absolut gelohnt!!! Die Geschichte ist unglaublich fesselnd geschrieben und der Roman ist unbedingt weiterzuempfehlen. (Deshalb schreibe ich erstmals selbst eine Bewertung und werde diesen Roman auch als Geschenk weitergeben.)


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