Das Institut der letzten Wünsche

Roman

(47)
Rezension
Anja Menne, Literatur-Expertin von Thalia sagt:
Wer in "Das Institut der letzten Wünsche" zu Ingeborg und Mathilda kommt, hat nicht mehr länger als sechs Monate zu leben und einen Wunsch. Einen Wunsch wie einen Ritt auf einem Pferd zum Beispiel - wie Frau Schmitz. Dass Mathilda dafür mit einem Pony in der Berliner S-Bahn reist, ist für sie nicht ungewöhnlich. Denn Mathilda macht für ihre Klienten fast alles möglich. Immer an ihrer Seite: ihr Hund Eddie und Stoffbilder von Kinderfiguren, die Mathilda auf ihre Pullover oder Shirts näht. Das Institut lässt es auch im Sommer schneien oder engagiert eine Schauspielschülerin, welche die leider schon verschiedene Maria Callas spielen soll - natürlich der Wunsch einer Klientin, die das Ableben ihres Idols verpasst hat. Die angehende Mimin kann zwar Pumuckl und Angela Merkel imitieren, doch reicht das? Egal! Denn Mathilda hat sowieso nur noch Augen und Ohren für einen Fall: den Wunsch von Birger Raavenstein. Er will seine alte Liebe wiederfinden, Doreen Taubenfänger, und ihr gemeinsames Kind. Der 40-jährige Birger ist todkrank, doch leider hat sich Mathilda von der ersten Minute an in ihn verliebt und ist nun hin- und hergerissen zwischen dem Auftrag, Birgers große Liebe zu finden, und ihren eigenen Gefühlen.
Portrait
Antonia Michaelis, 1979 geboren, begann bereits als Kind zu schreiben. Sie ist eine renommierte Autorin von zahlreichen Büchern und Theaterstücken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihr Roman „Der Märchenerzähler“ wurde für den Deutschen Jugendbuchpreis und den Buxtehuder Bullen 2012 nominiert. Antonia Michaelis lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in einem Dorf nahe der Insel Usedom.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-65365-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21,8/14,6/4 cm
Gewicht 712 g
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Buchhändler-Empfehlungen

Anna-Lena Würtenberger, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Wie gehen wir mit dem Sterben um? Ein berührenden Roman, der ein ernstes Thema behandelt, aber den Leser trotzdem zum Lachen bringt. Da verfliegt die Zeit beim Lesen! Wie gehen wir mit dem Sterben um? Ein berührenden Roman, der ein ernstes Thema behandelt, aber den Leser trotzdem zum Lachen bringt. Da verfliegt die Zeit beim Lesen!

„Tolle Geschichte, die ein ernstes Thema humorvoll aufbereitet“

Lenke Balaton, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Geschichten über den Tod sind oft etwas düster und schwermütig und man kommt nicht umhin ins Grübeln zu geraten.
Zum Grübeln lädt dieses Buch auch ein, aber auch zum Lachen und Träumen und Schmunzeln! Man freundet sich so schnell mit Matilda an, dass man das Gefühl hat, eine gute Freundin gefunden zu haben, und auch die übrigen liebenswerten Charaktere MUSS man einfach ins Herz schließen. Unterstützt wird der Tonus des Buches noch durch den wunderbaren Schreibstil, der so hervorragend zu der Geschichte und den Protagonisten passt.

Ein toller Roman über ein ernstes Thema, das überhaupt nicht depressiv macht und als Leser ist man fast schon enttäuscht, wenn das Buch endet.
Geschichten über den Tod sind oft etwas düster und schwermütig und man kommt nicht umhin ins Grübeln zu geraten.
Zum Grübeln lädt dieses Buch auch ein, aber auch zum Lachen und Träumen und Schmunzeln! Man freundet sich so schnell mit Matilda an, dass man das Gefühl hat, eine gute Freundin gefunden zu haben, und auch die übrigen liebenswerten Charaktere MUSS man einfach ins Herz schließen. Unterstützt wird der Tonus des Buches noch durch den wunderbaren Schreibstil, der so hervorragend zu der Geschichte und den Protagonisten passt.

Ein toller Roman über ein ernstes Thema, das überhaupt nicht depressiv macht und als Leser ist man fast schon enttäuscht, wenn das Buch endet.

„Was für eine schöne Idee“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Antonia Michaelis hat sich bereits einen Namen als Kinderbuchautorin gemacht. „Das Institut der letzten Wünsche“ ist das erste, was mir persönlich als Buch für Erwachsene aufgefallen ist. Doch bei meiner Recherche habe ich dann gesehen, dass es im Knaur Verlag noch 3 weitere Titel von ihr gibt, wobei „Paradies für alle“ anscheinend noch vorher erschienen ist. Daraufhin habe ich mir eben die Klappentexte der Bücher durchgelesen, die ich noch nicht von ihr kenne und musste dabei feststellen, dass ich diese Bücher bei Gelegenheit auch noch alle lesen werden muss, weil sie sich so schön und so ungewöhnlich anhören!

Bevor ich angefangen habe diese Buchbesprechung zu schreiben, habe ich geguckt, was meine Kollegen und Kunden zu diesem Buch geschrieben haben. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Menschen Bücher wahrnehmen. Ich habe das Gefühl, dass ich teilweise ein ganz anderes Buch als die anderen Leser gelesen habe. Ich erzähle Ihnen jetzt mal, welches Buch ich gelesen habe:

Ich habe eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit einer kleinen Detektivgeschichte gelesen. Das Institut der letzten Wünsche wurde von Ingeborg, einer Ärztin, die nicht damit einverstanden war, wie mit todkranken Patienten umgegangen wird, und die deshalb gekündigt hat, gegründet. Ihre einzige Mitarbeiterin ist Mathilda, eine junge Frau, die ihr Medizinstudium geschmissen hat. Beide zusammen versuchen jetzt todkranken Menschen ihren letzten Wunsch zu erfüllen, wobei hiermit keine Sterbehilfe gemeint ist. Die beiden versuchen Menschen glücklich zu machen, so dass sie beruhigt sterben können. Dies kann ein letztes Weihnachtsfest oder Schnee im Sommer sein, ein letzter Besuch am Meer oder in einem Vergnügungspark, den es eigentlich gar nicht mehr gibt. Die beiden Frauen versuchen immer, die Wünsche ihrer Klienten zu erfüllen, auch wenn sie dabei ein manches Mal tricksen müssen und hin und wieder haarscharf an der Kriminalität vorbeischrammen. Drei Fälle ziehen sich durch das Buch. Da ist der alte Uhrmacher Jakob Mirusch, der gerne noch einmal einen Spieleabend in einer Studenten-WG erleben möchte. Oder Ewa Kowalska, eine alte Dame, die noch einmal ein Konzert der Callas besuchen möchte. Und Birger Raavenstein, ein Mann von Mitte Vierzig, der seine Jugendliebe Doreen sucht, die vor 15 Jahren spurlos aus seinem Leben verschwunden ist. Ausgerechnet an dem Abend, an dem er ihr einen Heiratsantrag machen wollte. Doreen war zu diesem Zeitpunkt schwanger. Als Birger Raavenstein das Institut aufgesucht hat, hat sich Mathilda gleich in ihn verliebt, obwohl das natürlich den Grundsätzen des Instituts widerspricht. Und so ist sie hin- und hergerissen zwischen Birgers Wunsch, Doreen zu finden, und ihrem eigenen, dass Doreen verschwunden bleibt.

Es entspinnt sich daraus eine ausgesprochen spannende und ungewöhnliche Geschichte, die mit viel Gefühl und Humor erzählt wird. Dieser Roman lebt durch seine ungewöhnlichen Protagonisten und durch die abstrusesten Situationen, in die Ingeborg, Mathilda und ihr Hund Eddie geraten. Mich hat von Anfang an speziell Mathilda fasziniert. Denn sie ist eine ungewöhnliche junge Frau. Bei jedem Kleidungsstück, was sie trägt, hat sie Stoffbilder von Kinderkleidung aufgenäht. Sie ist verträumt und wirkt immer so, als ob sie nicht wirklich in der Realität angekommen ist. Sie lacht viel, aber weint nie. Und sie hat einen unglaublichen hohen Konsum von Kopfschmerztabletten. Mich interessierte sehr, was die Geschichte dahinter ist. Denn irgendetwas verbirgt Mathilda vor ihren Mitmenschen und uns Leserinnen. Und dann war natürlich die Geschichte um die verschwundene Doreen ausgesprochen spannend. Warum ist sie vor 15 Jahren einfach verschwunden?

Doch neben den beiden Unterhaltungselementen ist natürlich das Institut selbst ein sehr ernstes Thema, über das es sich lohnt, nachzudenken. Wie gehen wir mit Sterbenden um? Ist es wirklich immer sinnvoll, Leben zu verlängern, wenn die Lebensqualität auf der Strecke bleibt? Oder sollte jeder selbst entscheiden können, wann er der Medizin den Rücken kehrt?

Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen. Gerade auch das Ende hat mich sehr überrascht, denn Antonia Michaelis ist nicht den einfachen und seichten Weg gegangen.

Für Leserinnen von Nina George, Nicole Walter, Julia Fischer und Charlotte Lucas.


Antonia Michaelis hat sich bereits einen Namen als Kinderbuchautorin gemacht. „Das Institut der letzten Wünsche“ ist das erste, was mir persönlich als Buch für Erwachsene aufgefallen ist. Doch bei meiner Recherche habe ich dann gesehen, dass es im Knaur Verlag noch 3 weitere Titel von ihr gibt, wobei „Paradies für alle“ anscheinend noch vorher erschienen ist. Daraufhin habe ich mir eben die Klappentexte der Bücher durchgelesen, die ich noch nicht von ihr kenne und musste dabei feststellen, dass ich diese Bücher bei Gelegenheit auch noch alle lesen werden muss, weil sie sich so schön und so ungewöhnlich anhören!

Bevor ich angefangen habe diese Buchbesprechung zu schreiben, habe ich geguckt, was meine Kollegen und Kunden zu diesem Buch geschrieben haben. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Menschen Bücher wahrnehmen. Ich habe das Gefühl, dass ich teilweise ein ganz anderes Buch als die anderen Leser gelesen habe. Ich erzähle Ihnen jetzt mal, welches Buch ich gelesen habe:

Ich habe eine ungewöhnliche Liebesgeschichte mit einer kleinen Detektivgeschichte gelesen. Das Institut der letzten Wünsche wurde von Ingeborg, einer Ärztin, die nicht damit einverstanden war, wie mit todkranken Patienten umgegangen wird, und die deshalb gekündigt hat, gegründet. Ihre einzige Mitarbeiterin ist Mathilda, eine junge Frau, die ihr Medizinstudium geschmissen hat. Beide zusammen versuchen jetzt todkranken Menschen ihren letzten Wunsch zu erfüllen, wobei hiermit keine Sterbehilfe gemeint ist. Die beiden versuchen Menschen glücklich zu machen, so dass sie beruhigt sterben können. Dies kann ein letztes Weihnachtsfest oder Schnee im Sommer sein, ein letzter Besuch am Meer oder in einem Vergnügungspark, den es eigentlich gar nicht mehr gibt. Die beiden Frauen versuchen immer, die Wünsche ihrer Klienten zu erfüllen, auch wenn sie dabei ein manches Mal tricksen müssen und hin und wieder haarscharf an der Kriminalität vorbeischrammen. Drei Fälle ziehen sich durch das Buch. Da ist der alte Uhrmacher Jakob Mirusch, der gerne noch einmal einen Spieleabend in einer Studenten-WG erleben möchte. Oder Ewa Kowalska, eine alte Dame, die noch einmal ein Konzert der Callas besuchen möchte. Und Birger Raavenstein, ein Mann von Mitte Vierzig, der seine Jugendliebe Doreen sucht, die vor 15 Jahren spurlos aus seinem Leben verschwunden ist. Ausgerechnet an dem Abend, an dem er ihr einen Heiratsantrag machen wollte. Doreen war zu diesem Zeitpunkt schwanger. Als Birger Raavenstein das Institut aufgesucht hat, hat sich Mathilda gleich in ihn verliebt, obwohl das natürlich den Grundsätzen des Instituts widerspricht. Und so ist sie hin- und hergerissen zwischen Birgers Wunsch, Doreen zu finden, und ihrem eigenen, dass Doreen verschwunden bleibt.

Es entspinnt sich daraus eine ausgesprochen spannende und ungewöhnliche Geschichte, die mit viel Gefühl und Humor erzählt wird. Dieser Roman lebt durch seine ungewöhnlichen Protagonisten und durch die abstrusesten Situationen, in die Ingeborg, Mathilda und ihr Hund Eddie geraten. Mich hat von Anfang an speziell Mathilda fasziniert. Denn sie ist eine ungewöhnliche junge Frau. Bei jedem Kleidungsstück, was sie trägt, hat sie Stoffbilder von Kinderkleidung aufgenäht. Sie ist verträumt und wirkt immer so, als ob sie nicht wirklich in der Realität angekommen ist. Sie lacht viel, aber weint nie. Und sie hat einen unglaublichen hohen Konsum von Kopfschmerztabletten. Mich interessierte sehr, was die Geschichte dahinter ist. Denn irgendetwas verbirgt Mathilda vor ihren Mitmenschen und uns Leserinnen. Und dann war natürlich die Geschichte um die verschwundene Doreen ausgesprochen spannend. Warum ist sie vor 15 Jahren einfach verschwunden?

Doch neben den beiden Unterhaltungselementen ist natürlich das Institut selbst ein sehr ernstes Thema, über das es sich lohnt, nachzudenken. Wie gehen wir mit Sterbenden um? Ist es wirklich immer sinnvoll, Leben zu verlängern, wenn die Lebensqualität auf der Strecke bleibt? Oder sollte jeder selbst entscheiden können, wann er der Medizin den Rücken kehrt?

Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen. Gerade auch das Ende hat mich sehr überrascht, denn Antonia Michaelis ist nicht den einfachen und seichten Weg gegangen.

Für Leserinnen von Nina George, Nicole Walter, Julia Fischer und Charlotte Lucas.


S. Möller, Thalia-Buchhandlung Bonn

Eine tolle Idee, eine schöne und tragische Liebesgeschichte und eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Bei diesem Buch bleibt kein Auge trocken. Eine tolle Idee, eine schöne und tragische Liebesgeschichte und eine Protagonistin, die man einfach ins Herz schließen muss. Bei diesem Buch bleibt kein Auge trocken.

B. Schumacher, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Zwei Frauen erfüllen Todkranken den letzten, manchmal auch verrückten Wunsch des Lebens.
Ein wunderbarer Roman, sehr einfühlsam und trotz des schweren Themas positiv und mit Herz
Zwei Frauen erfüllen Todkranken den letzten, manchmal auch verrückten Wunsch des Lebens.
Ein wunderbarer Roman, sehr einfühlsam und trotz des schweren Themas positiv und mit Herz

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Die Autorin der erfolgreichen Jugendbücher wagt einen Schritt in die Literatur der Erwachsenen! Mit Erfolg! In mir hat sie auf jeden Fall einen neuen Fan gefunden. Die Autorin der erfolgreichen Jugendbücher wagt einen Schritt in die Literatur der Erwachsenen! Mit Erfolg! In mir hat sie auf jeden Fall einen neuen Fan gefunden.

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

ein bewegendes Buch das trotz seines traurigen Themas positiv ist und den Leser nicht tieftraurig zurück lässt ein bewegendes Buch das trotz seines traurigen Themas positiv ist und den Leser nicht tieftraurig zurück lässt

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ein warmherziges Buch über die Liebe, die letzten Wünsche im Leben und dass manchmal alles anders kommt, als man es erwartet. Ein warmherziges Buch über die Liebe, die letzten Wünsche im Leben und dass manchmal alles anders kommt, als man es erwartet.

Saskia Hoppe, Thalia-Buchhandlung Emden

Das perfekte Buch für Fans von Jojo Moyes und Lori Nelson Spielman.
Taschentücher sollten parat liegen beim Lesen.
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Taschentücher sollten parat liegen beim Lesen.

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Dieses Buch kommt leicht und fröhlich daher. Dabei hat es das Sterben zum Thema und die Frage: Soll man dem Leben mehr Tage geben oder lieber den letzten Tagen mehr Leben? Schön! Dieses Buch kommt leicht und fröhlich daher. Dabei hat es das Sterben zum Thema und die Frage: Soll man dem Leben mehr Tage geben oder lieber den letzten Tagen mehr Leben? Schön!

„Ein sehr sensibles Buch, dem ich viele Leser wünsche“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Mathilda hat es sich mit ihrem "Institut der letzten Wünsche" zur Aufgabe gemacht, sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche zu erfüllen und Träume wahr werden zu lassen. Nicht immer eine leichte Aufgabe wenn es z.B. im Sommer schneien soll. Mathilda ist aber auch auf der Suche nach dem Sinn ihres eigenen Lebens. Doch eines Tages wird sie vor die Wahl gestellt - Wunsch erfüllen oder selbstsüchtig nur an sich und die neue Verliebtheit in Birger denken.

Antonia Michaelis gelingt ein manchmal fast schon märchenhaftes Buch. Ich gebe zu, an manchen Stellen habe ich auch eine Träne weggedrückt und mir gewünscht, dass es ganz viele "Institute der letzten Wünsche" real geben möge. Ein sensibel geschriebenes Buch, das trotz aller tragischer Geschichten auch viele heitere Momente hat. Sehr lesenswert.
Mathilda hat es sich mit ihrem "Institut der letzten Wünsche" zur Aufgabe gemacht, sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche zu erfüllen und Träume wahr werden zu lassen. Nicht immer eine leichte Aufgabe wenn es z.B. im Sommer schneien soll. Mathilda ist aber auch auf der Suche nach dem Sinn ihres eigenen Lebens. Doch eines Tages wird sie vor die Wahl gestellt - Wunsch erfüllen oder selbstsüchtig nur an sich und die neue Verliebtheit in Birger denken.

Antonia Michaelis gelingt ein manchmal fast schon märchenhaftes Buch. Ich gebe zu, an manchen Stellen habe ich auch eine Träne weggedrückt und mir gewünscht, dass es ganz viele "Institute der letzten Wünsche" real geben möge. Ein sensibel geschriebenes Buch, das trotz aller tragischer Geschichten auch viele heitere Momente hat. Sehr lesenswert.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Buch, in dem über das Sterben gelacht und über das Leben geweint werden darf. Sensibel, witzig, nachdenklich und immer kurzweilig. Das Institut ist eine tolle Idee. Mehr davon! Ein Buch, in dem über das Sterben gelacht und über das Leben geweint werden darf. Sensibel, witzig, nachdenklich und immer kurzweilig. Das Institut ist eine tolle Idee. Mehr davon!

Danna Müller, Thalia-Buchhandlung Soest

Herzzerreißend und tragisch. Ein Buch zum weinen schön! Herzzerreißend und tragisch. Ein Buch zum weinen schön!

Lisa Franzkowiak, Thalia-Buchhandlung Köln

Beim Lesen dieses tollen Buches sollte man unbedingt Notizbuch und Stift bereithalten, um sich die vielen wundervollen Textstellen zu notieren! Beim Lesen dieses tollen Buches sollte man unbedingt Notizbuch und Stift bereithalten, um sich die vielen wundervollen Textstellen zu notieren!

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wunderschönes Buch mit einem wirklich ergreifenden Thema. Leider fand ich in dieses Buch nur sehr schwer rein, obwohl ich ihren Schreibstil sonst sehr bewundere Ein wunderschönes Buch mit einem wirklich ergreifenden Thema. Leider fand ich in dieses Buch nur sehr schwer rein, obwohl ich ihren Schreibstil sonst sehr bewundere

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Antonia Michaelis beschreibt berührend und humorvoll wie Mathilda und Ingeborg ein Institut leiten, wo sie auch die skurrilsten letzten Wünsche erfüllen. Ein wunderschönes Buch!! Antonia Michaelis beschreibt berührend und humorvoll wie Mathilda und Ingeborg ein Institut leiten, wo sie auch die skurrilsten letzten Wünsche erfüllen. Ein wunderschönes Buch!!

„Einfühlsam und dennoch sehr humorvoll “

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Sicherlich ist es kein einfaches Thema - ein Institut, das Sterbenden den letzten Wunsch erfüllt und eine Mitarbeiterin, die sich in einen Klienten verliebt, der eigentlich seine große Liebe wiederfinden möchte. Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Aber das hinreißende Cover verleitete mich dazu, das Buch zu lesen - und ich bin so unglaublich froh darum!
Es hat mich mitgerissen. Frau Michaelis erzählt Mathildas und Birgers Geschichte sehr einfühlsam in einem ganz eigenen Schreibstil, der mir persönlich unglaublich gut gefallen hat. Herzlich, mit ab und an tiefschwarzem Humor und gleichzeitig so liebevoll erzählt, ist dieses Buch eine wahre Wonne, weshalb es sich einen Platz in meinem Lieblingsbücherregal ergattert hat.

Für alle, die es gern traurig-schön mit Humor mögen, ist dieses Buch mehr als nur das Richtige!
Sicherlich ist es kein einfaches Thema - ein Institut, das Sterbenden den letzten Wunsch erfüllt und eine Mitarbeiterin, die sich in einen Klienten verliebt, der eigentlich seine große Liebe wiederfinden möchte. Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Aber das hinreißende Cover verleitete mich dazu, das Buch zu lesen - und ich bin so unglaublich froh darum!
Es hat mich mitgerissen. Frau Michaelis erzählt Mathildas und Birgers Geschichte sehr einfühlsam in einem ganz eigenen Schreibstil, der mir persönlich unglaublich gut gefallen hat. Herzlich, mit ab und an tiefschwarzem Humor und gleichzeitig so liebevoll erzählt, ist dieses Buch eine wahre Wonne, weshalb es sich einen Platz in meinem Lieblingsbücherregal ergattert hat.

Für alle, die es gern traurig-schön mit Humor mögen, ist dieses Buch mehr als nur das Richtige!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Mich hat weder die Geschichte gefesselt noch konnte ich eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen. Mich hat weder die Geschichte gefesselt noch konnte ich eine Beziehung zu den Protagonisten aufbauen.

„Dieses Buch hat mein Herz zutiefst berührt!“

Christa Fugenzi, Thalia-Buchhandlung Brühl

Als ich dieses Buch zum ersten Mal in die Hand nahm, war mein erster Gedanke, wie mutig, weil ich natürlich an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" denken musste und ich mir nicht vorstellen konnte, dass eine Autorin es schafft, das Thema so grandios neu zu erzählen, wie es Antonia Michaelis in diesem wunderbaren Buch getan hat. Mathilda arbeitet in einer kleinen Firma, dem "Institut der letzten Wünsche".
Sie und ihre Kollegin möchten sterbenden Menschen letzte Wünsche erfüllen: ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer...Maria Callas live erleben..., kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Doch dann verliebt Mathilda sich in einen ihrer Klienten. Birger, der sie bittet seine große Liebe Doreen und ihr gemeinsames Kind zu finden. Das Paar war fünfzehn Jahre zuvor in einem Lokal. Dort wollte Birger Doreen bitten, seine Frau zu werden. Doch bevor Birger Doreen fragen konnte, ging diese zur Toilette und kam nie mehr wieder, verschwand spurlos aus seinem Leben. Und ausgerechnet diese Doren soll Mathilda nun finden...
Dieses Buch hat mich berührt, wie selten ein Buch.
Als ich dieses Buch zum ersten Mal in die Hand nahm, war mein erster Gedanke, wie mutig, weil ich natürlich an "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" denken musste und ich mir nicht vorstellen konnte, dass eine Autorin es schafft, das Thema so grandios neu zu erzählen, wie es Antonia Michaelis in diesem wunderbaren Buch getan hat. Mathilda arbeitet in einer kleinen Firma, dem "Institut der letzten Wünsche".
Sie und ihre Kollegin möchten sterbenden Menschen letzte Wünsche erfüllen: ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer...Maria Callas live erleben..., kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Doch dann verliebt Mathilda sich in einen ihrer Klienten. Birger, der sie bittet seine große Liebe Doreen und ihr gemeinsames Kind zu finden. Das Paar war fünfzehn Jahre zuvor in einem Lokal. Dort wollte Birger Doreen bitten, seine Frau zu werden. Doch bevor Birger Doreen fragen konnte, ging diese zur Toilette und kam nie mehr wieder, verschwand spurlos aus seinem Leben. Und ausgerechnet diese Doren soll Mathilda nun finden...
Dieses Buch hat mich berührt, wie selten ein Buch.

„Antonia Michaelis- Das Institut der letzten Wünsche“

Margit Leistner-Busch, Thalia-Buchhandlung Hof

Was bewegt uns in den letzten Tagen, Wochen und Monaten, wenn wir wissen, daß wir bald sterben?

Mathilda ist verträumt und hat einen ganz besonderen Job. Sie arbeitet für eine Organisation, die todkranken Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt.

Mit oftmals großem Aufwand und kleinen Tricks läßt sie es im Hochsommer schneien oder erfüllt den letzten Wunsch einer alten Frau in einem weißen Spitzenkleid, wie früher die Adligen, hoch zu Roß durch den Park zu reiten.

Es ändert sich alles, als Mathilda Birger trifft. Sein letzter Wunsch ist es, seine verlorene große Liebe wieder
zu finden. Plötzlich hat es Mathilda gar nicht mehr eilig diesen Wunsch zu erfüllen. Sie hat sich in Birger verliebt.

Antonia Michaelis,die bereits mit dem "Märchenerzähler" auf sämtlichen Bestsellerlisten vertreten war, erzählt mit ihrer wunderschönen und bildgewaltigen Sprache in einer witzigen, gefühlvollen aber auch melancholischen Weise über ein Thema, daß bei vielen noch tabu ist. Eine Geschichte, die mich vom ersten Moment an gefangen hielt und die ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge lesen durfte.
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Mathilda ist verträumt und hat einen ganz besonderen Job. Sie arbeitet für eine Organisation, die todkranken Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt.

Mit oftmals großem Aufwand und kleinen Tricks läßt sie es im Hochsommer schneien oder erfüllt den letzten Wunsch einer alten Frau in einem weißen Spitzenkleid, wie früher die Adligen, hoch zu Roß durch den Park zu reiten.

Es ändert sich alles, als Mathilda Birger trifft. Sein letzter Wunsch ist es, seine verlorene große Liebe wieder
zu finden. Plötzlich hat es Mathilda gar nicht mehr eilig diesen Wunsch zu erfüllen. Sie hat sich in Birger verliebt.

Antonia Michaelis,die bereits mit dem "Märchenerzähler" auf sämtlichen Bestsellerlisten vertreten war, erzählt mit ihrer wunderschönen und bildgewaltigen Sprache in einer witzigen, gefühlvollen aber auch melancholischen Weise über ein Thema, daß bei vielen noch tabu ist. Eine Geschichte, die mich vom ersten Moment an gefangen hielt und die ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge lesen durfte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
47 Bewertungen
Übersicht
29
12
3
2
1

Eine wunderbare einfühlsame Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 28.12.2017

Es gehört zu ihrem Job, Dinge zu tun, mit denen sie sich nicht auskannten, die unmöglich schienen. Und es gehörte ab und zu zu ihrem Job nicht die ganze Wahrheit zu sagen zu Menschen, die wussten, dass ihnen nicht mehr viel Zeit blieb. Die aber alle noch einen sehnlichen... Es gehört zu ihrem Job, Dinge zu tun, mit denen sie sich nicht auskannten, die unmöglich schienen. Und es gehörte ab und zu zu ihrem Job nicht die ganze Wahrheit zu sagen zu Menschen, die wussten, dass ihnen nicht mehr viel Zeit blieb. Die aber alle noch einen sehnlichen letzten Wunsch hatten. Ingeborg Wehser, ehemalige OP-Schwester, betreibt in Berlin-Friedrichshain in einem kleinen Hinterhof in einem kleinen Raum ihr Institut der letzten Wünsche. Schwerstkranke Menschen, deren Angehörige ihnen gegen gute Bezahlung ihren letzten Wunsch erfüllen wollen, gehören zu ihren Kunden. Mathilda Nielsen, die Medizin studieren wollte, aber dann abgebrochen hat, ist hier angestellt und schlägt sich mit Wünschen herum, die nicht immer ganz leicht zu erfüllen sind: Frau Schmitz, die sich wünscht noch einmal in einem weißen Kleid auf einem schwarzen Pferd durch den Frühling zu reiten; Maik Wagner, der im Rollstuhl sitzt und im April noch einmal in der eiskalten Havel baden will; Birger Raavenstein, ehem. Anwalt in London sucht seine große Liebe Dooren Taubenfänger und ihren/seinen Sohn. Jakob Mirusch, der sich noch einmal einen Spieleabend wünscht, wie er sie in seiner Studentenzeit erlebt hat, und Ewa Kovalska, die sich wünscht, Maria Callas noch einmal auf der Bühne sehen zu dürfen, haben zwar auch letzte Wünsche, sind aber noch so rüstig, dass sie im Institut aushelfen, so gut es eben noch geht. Was nie hätte passieren dürfen, ist nun doch eingetreten: Mathilda verliebt sich in einen Klienten – Birger Raavenstein – versucht, seine ehemalige Freundin mit ihrem Sohn zu finden und geht mit ihm zsammen seine letzten Wege. Immer in der Hoffnung, ihn zu einer Operation überreden zu können, die eine geringe Aussicht auf Erfolg hat. Eine wunderbar einfühlsame, manchmal sehr emotionale Geschichte, bei der ich hier und da ein paar Tränchen verdrückt habe. Aber es gibt auch Szenen, bei denen sich meine Wundwinkel breit nach oben gezogen haben. Wir alle gehen irgendwann einmal diesen letzten Weg. Ich fand es schön darüber zu lesen, dass man sich vorher noch einen sehnlichen Wunsch erfüllen lassen kann.

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 14.06.2017
Bewertet: anderes Format

Interessante Charaktere, eine sehr anrührende Geschichte und obwohl immer wieder Traurigkeit mitschwingt, sehr ermutigend für die Zukunft.

Das Institut der letzten Wünsche // Antonia Michaelis
von Nelly aus Hüttlingen am 19.12.2016
Bewertet: Taschenbuch

Liebe Bookaholics, das Schöne an einem Leben als Buchblogger ist der Umstand, dass man immer wieder auf Bücher stößt, die man vielleicht im Buchladen nicht beachtet hätte, die einen im Grunde aber doch interessieren könnten. Man klickt sich durch Rezensionen von Bloggern, auf deren Meinung man sich oft verlassen... Liebe Bookaholics, das Schöne an einem Leben als Buchblogger ist der Umstand, dass man immer wieder auf Bücher stößt, die man vielleicht im Buchladen nicht beachtet hätte, die einen im Grunde aber doch interessieren könnten. Man klickt sich durch Rezensionen von Bloggern, auf deren Meinung man sich oft verlassen kann und plötzlich findet man genau ein solches Buch. Und manchmal gibt es diese Bücher, die man einfach überall sieht und sämtliche Rezensenten sind durchweg begeistert. So ging es mir mit Das Institut der letzten Wünsche. Die Geschichte versprach spannend und emotional zu werden und die Idee einer Agentur, die Sterbenden noch einen letzten Wunsch erfüllt, war neu. Daher erzähle ich euch heute, wie mir das Buch gefallen hat. Mathilda hat einen ganz besonderen Job. Gemeinsam mit einer Freundin betreibt sie das „Institut der letzten Wünsche“, das Sterbenden ihren letzten Wunsch erfüllt, soweit dies irgendwie machbar ist. Und wenn es mal nicht machbar ist, dann geben die beiden Frauen alles dafür, es doch noch möglich zu machen. Eines schönen Tages lernt Mathilda dann Birger kennen, der vor seinem Tod noch unbedingt seine Tochter kennenlernen möchte, die seine damalige Freundin bekommen haben soll, nachdem sie ihn sang- und klanglos verlassen hat. Also macht sich die junge Frau auf die Suche nach Birgers Kind. Doch was sie nicht bedacht hatte, war, dass sie sich schon auf den ersten Blick in Birger verliebt hatte. Das macht es ihr natürlich auch schwerer, sein nahendes Dahinscheiden zu akzeptieren. Die Idee hinter dem Buch ist wirklich neu, spannend, interessant. Ich mochte den Gedanken, dass es tatächlich Menschen gibt, die sich etwas daraus machen, dass andere Menschen glücklich sterben können. Sehr gespannt war ich vorallem auf die Wünsche, welche Mathildas Klienten so äußern würden. Und da hat sich Antonia Michaelis auch wirklich ein paar schöne, ein paar skurrile und auch sehr emotionale Ideen einfallen lassen. Für mich hat sich das Ganze aber etwas in zwei Geschichte gespalten. Der eine Handlungsstrang, der sich vor allem mit den anderen Klienten des Instituts beschäftigt und der meist recht schnell abgehandelt war, der war wirklich klasse und ich mochte ihn total gerne. Und da war da noch die Geschichte rund um Mathilda und Birger. Und da hatte ich eigentlich große Gefühle und viel Herzschmerz erwartet. Vielleicht war das auch irgendwo, aber mich hats so gar nicht berührt. Im Vordergrund der Story standen auf jeden Fall Mathlida und Birger. Nur leider hatte ich mich schlussendlich zu den Nebencharakteren mehr hingezogen gefühlt als zu diesen beiden. Am schlimmsten wahrscheinlich: am tollsten fand ich den Hund! Mathilda empfand ich als sehr unnahbar und ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen waren für mich oft nicht nachvollziehbar. Sie begegnet Birger, schildert dem Leser dann aber nur, wie heruntergekommen er ausschaut und peng… da ist sie auch schon verliebt, ohne dass das in irgendeiner Weise für den Leser nachvollziehbar war. Sie hat zwar schon das Herz auf dem rechten Fleck, aber das gewisse Etwas hat ihr gefehlt. Birger dagegen wurde mir einfach immer unsypmathischer, je weiter das Buch voranschritt. Anfangs hatte ich vor allem Mitleid für ihn übrig und auch etwas Bewunderung, da er mit seinem Schicksal scheinbar gut klar kam. Er scheint sich selbst nicht so wichtig zu sein, sondern denkt in erster Linie an andere. Das machte ihn mir eigentlich schon sympathisch, aber dieser Eindruck wandelte sich schnell ins Gegenteil, was ich selbst wirklich bedauert habe. Ich wollte ihn so gerne mögen. Denn das Problem war letztlich, dass ich beide Protagonisten unnahbar fand und dadurch auch ihre Liebesgeschichte nicht ganz greifen konnte. Antonia Michaelis hat eine wunderschöne Schreibe! Das muss man einfach auch mal neidlos anerkennen. Und das kann ich sagen, obwohl mich die Geschichte an sich nicht ganz berühren konnte. Dabei lässt sich ihr Schreibstil wirklich schwer beschreiben. Ich muss da einfach nochmal auf den Hund zurückkommen, den sie einfach so toll dargestellt hat, dass jeder Leser ihn bestimmt sofort adoptieren wollen würde, obwohl er auch etwas verwahrlost erscheint. Sie schreibt lebendig, spritzig, gefühlvoll und doch leicht lesbar. Wichtig ist mir auch immer, dass Nebencharaktere nicht nur kurz „angeschnitten“ werden, sondern ihrer Relevanz entsprechend auch mehr oder weniger tief behandelt werden. Und das ist Antonia Michaelis wirklich gut gelungen. Nicht nur die immer wiederkehrenden Personen waren unglaublich liebevoll und detailliert bezeichnet, sondern auch alle sonst so auftauchenden Charaktere hatte ich von Anfang an sehr deutlich vor Augen. Daher werde ich definitiv noch ein Buch der Autorin lesen, auch wenn mich Das Institut der letzten Wünsche nicht begeistern konnte. Oh dieses Ende…. Ich musste erst einmal eine Woche ins Land gehen lassen, bevor ich sicher sagen konnte, ob ich damit einverstanden war. Zwischenzeitlich hab ich für mich folgendes Urteil gezogen: es passte zum Buch. Und es war so anders als erwartet. Zu Beginn des Buches denkt man, die Story geht wo ganz anders hin, doch dann dreht sich die Handlung immer wieder einmal und immer wieder wechselt man die Richtung. Somit hat sich auch meine Vorstellung vom Ende immer wieder geändert, was an sich wirklich spannend war, weil es das Interesse des Lesers aufrecht erhält. Aber wer das Ende bereits kennt, der weiß vielleicht, warum ich mir so schwer tat… Ich hatte mir vom Institut der letzten Wünsche eine herzzerreißende Geschichte versprochen. Bekommen habe ich allerdings eine Story, die mich einfach nicht abholen konnte. Dabei war die Rahmengeschichte wirklich richtig gut und originell. Nur die Liebesgeschichte, die eigentlich hätte begeistern sollen, empfand ich als flach und teilweise auch unrealistisch. Trotzdem begeisterte mich die Autorin mit einem ganz unverwechselbaren Schreibstil. Dieser und die tolle Idee haben die Bewertung noch ein wenig gerettet.