Jakobs Mantel

Roman

(24)
Warschau 1939. Mika liebt seinen Großvater Jakob sehr. Gemeinsam lebt die Familie im Ghetto. Als Jakob stirbt, erbt Mika dessen geheimnisvollen Mantel und entdeckt darin eine Puppe. Jakob hatte sie gebastelt, ebenso wie das Krokodil, den König, den Narren. Mitten in einem Alltag bestimmt von Angst, Hunger und Tod, erfindet Mika neue Puppen. Der Prinz wird sein Liebling, und bald ist Mika im ganzen Ghetto für seine Puppenspiele bekannt. Trotz aller Gefahren spielt Mika immer wieder – bis ihn der deutsche Soldat Max erwischt. Der Prinz rettet ihn, doch dafür muss Mika von da an für die Deutschen spielen.
Portrait
Eva Weaver, in Deutschland geboren, lebt seit vielen Jahren in England. Sie arbeitet als Trauma- und Kunsttherapeutin und hat sich als Performance-Künstlerin einen Namen gemacht. "Jakobs Mantel" ist ihr erster Roman.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30442-6
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/3 cm
Gewicht 393 g
Originaltitel The Puppet Boy of Warsaw
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
Verkaufsrang 49.514
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Jakobs Mantel

Jakobs Mantel

von Eva Weaver
(24)
Buch (Taschenbuch)
9,99
+
=
Nackt unter Wölfen

Nackt unter Wölfen

von Bruno Apitz
(10)
Buch (Taschenbuch)
12,99
+
=

für

22,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Eine beeindruckende Geschichte aus dem Warschauer Ghetto. Die junge Puppenspieler ist so mutig und kann viele Kinder aus dem Ghetto retten! Eine beeindruckende Geschichte aus dem Warschauer Ghetto. Die junge Puppenspieler ist so mutig und kann viele Kinder aus dem Ghetto retten!

„Macht und Magie..“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Eine schon fast therapeutische Geschichte über die Magie des Puppenspiels in existentieller Notlage.
Mika bastelt Puppen - ein Vermächtnis seines Großvaters - Prinz, Narr und Krokodil , alle werden sie im Warschauer Ghetto lebendig und lassen den von Not und Kummer bestimmten Alltag für eine kurzen Augenblick vergessen.
Doch es geht noch darüber hinaus, für Max einen deutschen Wehrmachtsoldaten bekommt die Prinzenpuppe eine lebensbestimmende und weisende Bedeutung - bis in die Gegenwart hinein ! Lesens - und für jede Generation empfehlenswert !
Eine schon fast therapeutische Geschichte über die Magie des Puppenspiels in existentieller Notlage.
Mika bastelt Puppen - ein Vermächtnis seines Großvaters - Prinz, Narr und Krokodil , alle werden sie im Warschauer Ghetto lebendig und lassen den von Not und Kummer bestimmten Alltag für eine kurzen Augenblick vergessen.
Doch es geht noch darüber hinaus, für Max einen deutschen Wehrmachtsoldaten bekommt die Prinzenpuppe eine lebensbestimmende und weisende Bedeutung - bis in die Gegenwart hinein ! Lesens - und für jede Generation empfehlenswert !

„Puppenspielen gegen das Grauen des Holocaust“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Realität des Warschauer Ghetto & die eisige Wahrheit eines sibirischen Gefangenenlagers vereint sich in dieser Geschichte um Schuld, Sühne, Verzweiflung, Mut & Zivilcourage - verknüpft durch die Lebensgeschichte des puppenspielenden jüdischen Jungen Mika und dem deutschen Soldaten Max, der während der Säuberungsaktionen beginnt, seine eigene Täterschaft wahrzunehmen und die Glorifizierung der arischen Rasse anzuzweifeln.
Wunderbar geschrieben zieht dieser Roman den Leser unweigerlich in seinen Bann und man spürt die Verzweiflung, den Mut & die Hoffnung, genährt durch Kinderlachen im Anblick spielender Puppen fast greifbar.
Unbedingt lesen!!!
Die Realität des Warschauer Ghetto & die eisige Wahrheit eines sibirischen Gefangenenlagers vereint sich in dieser Geschichte um Schuld, Sühne, Verzweiflung, Mut & Zivilcourage - verknüpft durch die Lebensgeschichte des puppenspielenden jüdischen Jungen Mika und dem deutschen Soldaten Max, der während der Säuberungsaktionen beginnt, seine eigene Täterschaft wahrzunehmen und die Glorifizierung der arischen Rasse anzuzweifeln.
Wunderbar geschrieben zieht dieser Roman den Leser unweigerlich in seinen Bann und man spürt die Verzweiflung, den Mut & die Hoffnung, genährt durch Kinderlachen im Anblick spielender Puppen fast greifbar.
Unbedingt lesen!!!

„Mika der Puppenspieler “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Nach dem Tod seines Großvaters, der brutal von SS-Männern im Warschauer Ghetto totgeprügelt wird, erbt Mika seinen Mantel und sein Puppentheater. An einem Ort wo Hass, Gewalt, Hunger und Trostlosigkeit sowie die Angst ständige Begleiter sind gelingt es Mika dank seines Erbes und der Mithilfe seiner Cousine ein bisschen Freude in die Gesichter der Menschen zu zaubern, die soviel erleiden müssen.

Leider bleibt das den Besatzern nicht verborgen. Mika steht zwischen den Fronten und nutzt dies um zu helfen wo er kann, oftmals unter Gefährdung seines eigenen Lebens. Dies ist nur eine Seite der Geschichte, die uns auch noch ein persönliches Schicksal der Besatzer erzählt. Lediglich die Verbindung zur Gegenwart war mir persönlich etwas zu konstruiert. Eine beeindruckende Lebensgeschichte die lange in Erinnerung bleibt.
Nach dem Tod seines Großvaters, der brutal von SS-Männern im Warschauer Ghetto totgeprügelt wird, erbt Mika seinen Mantel und sein Puppentheater. An einem Ort wo Hass, Gewalt, Hunger und Trostlosigkeit sowie die Angst ständige Begleiter sind gelingt es Mika dank seines Erbes und der Mithilfe seiner Cousine ein bisschen Freude in die Gesichter der Menschen zu zaubern, die soviel erleiden müssen.

Leider bleibt das den Besatzern nicht verborgen. Mika steht zwischen den Fronten und nutzt dies um zu helfen wo er kann, oftmals unter Gefährdung seines eigenen Lebens. Dies ist nur eine Seite der Geschichte, die uns auch noch ein persönliches Schicksal der Besatzer erzählt. Lediglich die Verbindung zur Gegenwart war mir persönlich etwas zu konstruiert. Eine beeindruckende Lebensgeschichte die lange in Erinnerung bleibt.

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein ergreifendes Schicksal im Warschauer Ghetto. Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt und tief bewegt. Ein ergreifendes Schicksal im Warschauer Ghetto. Eine Geschichte die zum Nachdenken anregt und tief bewegt.

„Mika und sein beeindruckender Lebensweg“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

„Jakobs Mantel“ von Eva Weaver ist ein beeindruckender Roman über die Wirren des Krieges. Reale Personen und ein gut recherchierter Hintergrund zum Leben im Warschauer Ghetto bilden die Basis für dieses sehr bewegend zu lesende Buch. 1939 erbt Mika auf tragische Weise im Warschauer Ghetto den Mantel seines Großvaters Jakob. Jakob hatte in diesem Mantel und seine unzähligen Taschen alles versteckt, was ihm wichtig war. Mika entdeckt die Puppen seines Großvaters und wird selbst zum Puppenspieler. Er lernt den Soldaten Max kennen und muss fortan auch vor den Deutschen Soldaten spielen, um zu überleben. Sein innerer Konflikt und ein Doppelleben, das er vor seiner Familie geheim hält, werden sehr plastisch dargestellt. Viele Jahre später treffen Mikas Enkel und die Enkelin des Soldaten Max aufeinander und die Puppen werden wieder vereint. Das Buch hat mich sehr beeindruckt und berührt. Die historischen Ereignisse sind hervorragend recherchiert und als Leser wird man in die Geschichte hineingesogen. Ein wichtiges Buch, für alle geschichtlich interessierten. „Jakobs Mantel“ von Eva Weaver ist ein beeindruckender Roman über die Wirren des Krieges. Reale Personen und ein gut recherchierter Hintergrund zum Leben im Warschauer Ghetto bilden die Basis für dieses sehr bewegend zu lesende Buch. 1939 erbt Mika auf tragische Weise im Warschauer Ghetto den Mantel seines Großvaters Jakob. Jakob hatte in diesem Mantel und seine unzähligen Taschen alles versteckt, was ihm wichtig war. Mika entdeckt die Puppen seines Großvaters und wird selbst zum Puppenspieler. Er lernt den Soldaten Max kennen und muss fortan auch vor den Deutschen Soldaten spielen, um zu überleben. Sein innerer Konflikt und ein Doppelleben, das er vor seiner Familie geheim hält, werden sehr plastisch dargestellt. Viele Jahre später treffen Mikas Enkel und die Enkelin des Soldaten Max aufeinander und die Puppen werden wieder vereint. Das Buch hat mich sehr beeindruckt und berührt. Die historischen Ereignisse sind hervorragend recherchiert und als Leser wird man in die Geschichte hineingesogen. Ein wichtiges Buch, für alle geschichtlich interessierten.

„Die Kraft der Puppen“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eva Weaver ist eine in Deutschland geborene britische Autorin, die ursprünglich als Trauma- und Kunsttherapeutin gearbeitet hat. Mit diesem beruflichen Hintergrund passt die Geschichte des Romans „Jakobs Mantel“ hervorragend.

Denn Eva Weaver erzählt die Geschichte eines jungen Juden, der im Warschauer Ghetto als Puppenspieler die Menschen wenigstens kurzzeitig von ihrer Situation ablenken kann. Mika hat ursprünglich mit seiner Mutter und seinem Großvater, einem allseits beliebten Universitätsprofessor, in guten Verhältnissen gelebt. An seinen Vater kann er sich kaum erinnern. Dann marschieren die Deutschen in Polen ein. Für die Juden verschlechtert sich die Lebenssituation dramatisch und endet 1940 vorerst im Warschauer Ghetto. Doch es wird noch schlimmer. Mikas Großvater wird von den Deutschen erschossen, als er einer Frau helfen will. Mika erbt seinen Mantel und macht in den diversen geheimen Taschen dieses Mantels eine ungeheuerliche Entdeckung – sein Großvater hat Puppen gebastelt und diese in den Taschen versteckt. Mika ist davon fasziniert und entdeckt, dass er Talent als Puppenspieler hat. Erst führt er nur im kleinen Kreis Stücke auf, doch denn spricht sich sein Talent im Ghetto herum, und er spielt vor immer größerem Publikum. Eines Tages macht er einen Fehler, und plötzlich will der deutsche Wehrmachtssoldat Max, dass er für die Deutschen spielt. Mika ist entsetzt, kann dadurch aber auch etwas für die anderen Juden im Ghetto tun. Dies alles und noch viel mehr erzählt der alte Mika 2009 seinem Enkel Danny in New York nachdem er ein Plakat entdeckt hatte, dass ein Puppenspiel über den Puppenspieler des Warschauer Ghettos ankündigt. Im zweiten Teil wird die Geschichte des Soldaten Max erzählt. Wie geht sein Leben weiter, nachdem Deutschland den Krieg verloren hat. Auch hier spielt wieder eine der Puppen aus dem Ghetto eine zentrale Rolle.

Eva Weaver hat eine unglaublich ergreifende Geschichte erzählt. Sie beschreibt das Grauen des Ghettos sehr genau. Unter diesen schrecklichen Lebensumständen muss Mika erwachsen werden. Er wächst wie viele andere Menschen in dieser Situation über sich hinaus. Dabei helfen ihm die Puppen. Und diese Puppen lenken die Menschen von ihrer Situation, ihrem Hunger, ihrer Angst ab. Sie geben ihnen einen kleinen Moment Glück und Normalität. Aber sie beschreibt nicht nur die Situation der Opfer, sondern sie beschreibt auch sehr genau, wie es dem deutschen Soldat ergeht. Und sie zeigt auf, wie schmal der Grat ist, auf dem sich die Menschen im 3. Reich bewegt haben. Grundsätzlich steht der Soldat Max hinter der Politik von Adolf Hitler, aber in Mika erkennt er einfach einen Jungen, der im Alter seines Sohnes ist. Und dieser Junge ist gar nicht so anders. Gleichzeitig zeigt sie auch auf, wie schwierig die Situation für die Kriegskinder und -enkel ist. Es dauert lange, bis die Menschen wirklich darüber sprechen können.

Ein großartiger und beeindruckender Roman über die Kraft der Menschen in Extremsituationen. Und es ist gleichzeitig auch ein versöhnlich stimmender Roman. Er hat mich ähnlich beeindruckt wie „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne.
Eva Weaver ist eine in Deutschland geborene britische Autorin, die ursprünglich als Trauma- und Kunsttherapeutin gearbeitet hat. Mit diesem beruflichen Hintergrund passt die Geschichte des Romans „Jakobs Mantel“ hervorragend.

Denn Eva Weaver erzählt die Geschichte eines jungen Juden, der im Warschauer Ghetto als Puppenspieler die Menschen wenigstens kurzzeitig von ihrer Situation ablenken kann. Mika hat ursprünglich mit seiner Mutter und seinem Großvater, einem allseits beliebten Universitätsprofessor, in guten Verhältnissen gelebt. An seinen Vater kann er sich kaum erinnern. Dann marschieren die Deutschen in Polen ein. Für die Juden verschlechtert sich die Lebenssituation dramatisch und endet 1940 vorerst im Warschauer Ghetto. Doch es wird noch schlimmer. Mikas Großvater wird von den Deutschen erschossen, als er einer Frau helfen will. Mika erbt seinen Mantel und macht in den diversen geheimen Taschen dieses Mantels eine ungeheuerliche Entdeckung – sein Großvater hat Puppen gebastelt und diese in den Taschen versteckt. Mika ist davon fasziniert und entdeckt, dass er Talent als Puppenspieler hat. Erst führt er nur im kleinen Kreis Stücke auf, doch denn spricht sich sein Talent im Ghetto herum, und er spielt vor immer größerem Publikum. Eines Tages macht er einen Fehler, und plötzlich will der deutsche Wehrmachtssoldat Max, dass er für die Deutschen spielt. Mika ist entsetzt, kann dadurch aber auch etwas für die anderen Juden im Ghetto tun. Dies alles und noch viel mehr erzählt der alte Mika 2009 seinem Enkel Danny in New York nachdem er ein Plakat entdeckt hatte, dass ein Puppenspiel über den Puppenspieler des Warschauer Ghettos ankündigt. Im zweiten Teil wird die Geschichte des Soldaten Max erzählt. Wie geht sein Leben weiter, nachdem Deutschland den Krieg verloren hat. Auch hier spielt wieder eine der Puppen aus dem Ghetto eine zentrale Rolle.

Eva Weaver hat eine unglaublich ergreifende Geschichte erzählt. Sie beschreibt das Grauen des Ghettos sehr genau. Unter diesen schrecklichen Lebensumständen muss Mika erwachsen werden. Er wächst wie viele andere Menschen in dieser Situation über sich hinaus. Dabei helfen ihm die Puppen. Und diese Puppen lenken die Menschen von ihrer Situation, ihrem Hunger, ihrer Angst ab. Sie geben ihnen einen kleinen Moment Glück und Normalität. Aber sie beschreibt nicht nur die Situation der Opfer, sondern sie beschreibt auch sehr genau, wie es dem deutschen Soldat ergeht. Und sie zeigt auf, wie schmal der Grat ist, auf dem sich die Menschen im 3. Reich bewegt haben. Grundsätzlich steht der Soldat Max hinter der Politik von Adolf Hitler, aber in Mika erkennt er einfach einen Jungen, der im Alter seines Sohnes ist. Und dieser Junge ist gar nicht so anders. Gleichzeitig zeigt sie auch auf, wie schwierig die Situation für die Kriegskinder und -enkel ist. Es dauert lange, bis die Menschen wirklich darüber sprechen können.

Ein großartiger und beeindruckender Roman über die Kraft der Menschen in Extremsituationen. Und es ist gleichzeitig auch ein versöhnlich stimmender Roman. Er hat mich ähnlich beeindruckt wie „Der Junge im gestreiften Pyjama“ von John Boyne.

„Die Vergangenheit holt einen immer ein“

M. Hollerbaum, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Mika ist ein alter Mann und lebt in New York. Er ist mit seinem Enkel unterwegs, plötzlich glaubt Mika den Mantel seines Großvaters auf einem Plakat zu sehen. Die alten vergessenen und verblichenen Erinnerungen des alten Mannes erwachen zum neuen Leben.

An eine grausame und unmenschliche Zeit im Warschauer Ghetto. 1938 litt die Familie unter den Entbehrungen des Alltags und den Grausamkeiten der Besatzer.

Mika erzählt seinem Enkel Danny über das schwere Leben im Ghetto. Wenn man diesen Roman liest, empfindet man Respekt und Sympathie für Mikas Vergangenheit. Ein ernster und wunderschön beschriebener Roman über die Schicksalsschläge eines dankbaren Menschen.
Mika ist ein alter Mann und lebt in New York. Er ist mit seinem Enkel unterwegs, plötzlich glaubt Mika den Mantel seines Großvaters auf einem Plakat zu sehen. Die alten vergessenen und verblichenen Erinnerungen des alten Mannes erwachen zum neuen Leben.

An eine grausame und unmenschliche Zeit im Warschauer Ghetto. 1938 litt die Familie unter den Entbehrungen des Alltags und den Grausamkeiten der Besatzer.

Mika erzählt seinem Enkel Danny über das schwere Leben im Ghetto. Wenn man diesen Roman liest, empfindet man Respekt und Sympathie für Mikas Vergangenheit. Ein ernster und wunderschön beschriebener Roman über die Schicksalsschläge eines dankbaren Menschen.

Profilbild

„Jakobs Mantel“

, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Wenn die Kunst die grausame Realität vergessen läßt ...
Als der alte Mika 2009 in New York durch Zufall ein Plakat über den "Puppenspieler von Warschau“ entdeckt, ist es Zeit dem Enkel seine Geschichte zu erzählen: Über den schweren Mantel mit den vielen verborgenen Taschen, den er vom Großvater erbte, die Handpuppen, die etwas Freude in die Tristesse des Warschauer Ghettos brachten und wie er die Greul überleben konnte.
Doch es ist auch die Geschichte des jungen Nürnberger Soldaten Max, dessen Leben mit dem Mikas durch die Handpuppe des Prinzen bis in die Gegenwart verbunden bleibt und alle Handlungsfäden am Ende wieder zusammenführt.
Ein großartiges Debut, eine wunderbare und bewegende Geschichte, die einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt. Unbedingt lesen!
Wenn die Kunst die grausame Realität vergessen läßt ...
Als der alte Mika 2009 in New York durch Zufall ein Plakat über den "Puppenspieler von Warschau“ entdeckt, ist es Zeit dem Enkel seine Geschichte zu erzählen: Über den schweren Mantel mit den vielen verborgenen Taschen, den er vom Großvater erbte, die Handpuppen, die etwas Freude in die Tristesse des Warschauer Ghettos brachten und wie er die Greul überleben konnte.
Doch es ist auch die Geschichte des jungen Nürnberger Soldaten Max, dessen Leben mit dem Mikas durch die Handpuppe des Prinzen bis in die Gegenwart verbunden bleibt und alle Handlungsfäden am Ende wieder zusammenführt.
Ein großartiges Debut, eine wunderbare und bewegende Geschichte, die einen gefangen nimmt und nicht mehr loslässt. Unbedingt lesen!

„Der Puppenjunge aus Warschau“

Britta Weiler

Der englische Originaltitel "The Puppet Boy of Warsaw" gefällt mir besser, da er sowohl Mika als auch die Prinzenpuppe meinen könnte. Denn eigentlich ist es nicht Mikas Geschichte und auch nicht die Geschichte des Mantels - auch wenn beides Hauptfiguren sind - sondern die Geschichte der Prinzenpuppe. Im ersten Teil wird die Geschichte des jungen Puppenspielers Mika im Warschauer Ghetto erzählt mit all seinem Grauen und dem verständlichen Haß auf alle Deutschen. Was will eigentlich dieser deutsche Soldat von ihm, der ihn mit seinen Puppen auf die "arische" Seite schleppt, wo er gezwungen wird vor den deutschen Soldaten zu spielen?
Im zweiten Teil erfahren wir, wie es mit eben diesem Soldaten weitergeht, der in russische Gefangenschaft gerät, und plötzlich vom Täter zum Opfer mutiert. Mika hatte ihm zum Schluss seine geliebte Prinzenpuppe geschenkt, die ihm mehrfach den nötigen Mut zum Weitermachen gegeben hatte. Nun geht der Prinz mit in die Gefangenschaft und begleitet Max auf der langen Flucht aus Sibirien, die er als einziger überlebt. Doch die Rückkehr nach Deutschland gestaltet sich unerwartet schwierig: seine Frau will von Warschau nichts hören, sein Sohn ist über die Jahre erwachsen geworden, und Max selber wird von heftigen Alpträumen und Schuldgefühlen geplagt. Die Prinzenpuppe wird zu seinem wichtigsten Vertrauten und der Gedanke an den jungen Puppenspieler in Warschau läßt ihn nie los.

Eva Weaver ist hier ein sehr eindrucksvolles Porträt von Kriegsopfer und -täter gelungen, deren Horror und Schuld bis in die übernächste Generation fortleben. Auch für ältere Jugendliche lesbar und absolut lohnenswert!
Der englische Originaltitel "The Puppet Boy of Warsaw" gefällt mir besser, da er sowohl Mika als auch die Prinzenpuppe meinen könnte. Denn eigentlich ist es nicht Mikas Geschichte und auch nicht die Geschichte des Mantels - auch wenn beides Hauptfiguren sind - sondern die Geschichte der Prinzenpuppe. Im ersten Teil wird die Geschichte des jungen Puppenspielers Mika im Warschauer Ghetto erzählt mit all seinem Grauen und dem verständlichen Haß auf alle Deutschen. Was will eigentlich dieser deutsche Soldat von ihm, der ihn mit seinen Puppen auf die "arische" Seite schleppt, wo er gezwungen wird vor den deutschen Soldaten zu spielen?
Im zweiten Teil erfahren wir, wie es mit eben diesem Soldaten weitergeht, der in russische Gefangenschaft gerät, und plötzlich vom Täter zum Opfer mutiert. Mika hatte ihm zum Schluss seine geliebte Prinzenpuppe geschenkt, die ihm mehrfach den nötigen Mut zum Weitermachen gegeben hatte. Nun geht der Prinz mit in die Gefangenschaft und begleitet Max auf der langen Flucht aus Sibirien, die er als einziger überlebt. Doch die Rückkehr nach Deutschland gestaltet sich unerwartet schwierig: seine Frau will von Warschau nichts hören, sein Sohn ist über die Jahre erwachsen geworden, und Max selber wird von heftigen Alpträumen und Schuldgefühlen geplagt. Die Prinzenpuppe wird zu seinem wichtigsten Vertrauten und der Gedanke an den jungen Puppenspieler in Warschau läßt ihn nie los.

Eva Weaver ist hier ein sehr eindrucksvolles Porträt von Kriegsopfer und -täter gelungen, deren Horror und Schuld bis in die übernächste Generation fortleben. Auch für ältere Jugendliche lesbar und absolut lohnenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
21
3
0
0
0

Ein wunderbares, trauriges und hoffnungsvolles Buch
von bookmark am 19.07.2018

Es gibt nur wenige Bücher, die ich beim Zubettgehen am Abend angefangen und die Nacht durchgelesen habe. "Jakobs Mantel" gehört dazu. Die Geschichte eines Mantels und des Prinzen, einer Handpuppe, die Jakob Anfang der 1940er Jahre gebastelt hat, seinem Sohn Mika und dem deutschen Soldaten Max hat mich gefesselt. Sie spielt vom frühen Beginn... Es gibt nur wenige Bücher, die ich beim Zubettgehen am Abend angefangen und die Nacht durchgelesen habe. "Jakobs Mantel" gehört dazu. Die Geschichte eines Mantels und des Prinzen, einer Handpuppe, die Jakob Anfang der 1940er Jahre gebastelt hat, seinem Sohn Mika und dem deutschen Soldaten Max hat mich gefesselt. Sie spielt vom frühen Beginn des Warschauer Ghettos bis in die Gegenwart in New York. Sie zeigt die Greuel von Warschau und Sibirien und es erzählt die Geschichte von Mika, der mit dem Mantel und dem Prinzen und vielen anderen Handpuppen in diese grausamen Zeit den Menschen und vor allem den Kindern in Warschau Ablenkung gebracht und vielen sogar das Leben gerettet hat. Aus Dank, dass der Soldat Max Mikas Mutter und seine Tante vor der Deportation bewahrt schenkt er ihm seine heißgeliebte Handpuppe. Diese tritt nun die Reise nach Sibirien an und wird wieder Hoffnungsträger in einer neuen grausamen Zeit für den deutschen Soldaten Max. Mika verschlägt es nach dem Krieg mit dem Mantel nach Amerika und Max kehrt mit dem Prinzen zurück nach Deutschland. Dann beginnt für beide die Zeit des "Nicht vergessen können" ob der erlebten Grausamkeiten und der Schuldgefühle bei Max. Es wächst eine neue Generation heran, die Kinder und vor allem die Enkel, denen Mika und Max in ganz besonderen Situationen dann ihre Geschichte erzählen. Und es schließt sich der Kreis um Mikas Mantel und den Prinzen. Eine wunderbare Geschichte, die die Erinnerung an das Warschauer Ghetto und seine mutigen "Bewohner" wach hält und mahnt. Ich finde auch das Cover sehr gelungen und empfehle das Buch auch für Jugendliche.

von Elaine Hammond am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Sehr gut recherchiert, realistisch erzählt und unglaublich bewegend, über Generationen hinweg.

von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine zu Herzen gehende Geschichte, die eindringlich das Leben im Warschauer Getto beschreibt. Immer spannend und berührend dabei flüssig zu lesen.