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Tanz des Vergessens

Roman

Frühling 1919: Die junge Lou will nach dem tragischen Tod ihres Verlobten in den Wirren der Münchner Räterepublik nur noch eines: vergessen! Um ihren Schmerz zu betäuben, stürzt sie sich in das Bohème-Leben der frühen Zwanzigerjahre. Doch wie ein schwarzer Schatten hängt die Vorstellung über ihr, allen Menschen, die ihr nahestehen, Unglück zu bringen. Als sich dieser Glaube ein weiteres Mal zu bewahrheiten scheint, bleibt ihr nur noch ein letzter Ausweg ...
Rezension
"Heidi Rehn zeichnet ein genaues Bild vom politischen München, das immer mehr nach rechts rückt, aber auch vom mondänen München der Zwanziger mit seinen berühmten Tanzsälen und den Künstlertreffs. [...] Die Geschichte von Lou, die als Taschendesignerin Erfolge feiert, verwoben mit der politischen Situation der Weimarer Republik - ein spannendes, atmosphärisches Buch, das Verständnis weckt für die Generation zwischen den Kriegen." Radio Arabella, 18.07.2015
Portrait
Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in München.

2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.

Nach ihren erfolgreichen historischen Romanen betrat sie mit ihrem letzten Roman DER SOMMER DER FREIHEIT inhaltliches Neuland. Die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland ist ihr ein besonderes Anliegen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51591-4
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/13,1/4,2 cm
Gewicht 417 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Die wilden Zwanziger

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Letztes Jahr um ungefähr die gleiche Zeit habe ich Ihnen von Heidi Rehn „Der Sommer der Freiheit“ vorgestellt. Und damals habe ich auch die Frage gestellt, ob es eine Fortsetzung geben wird. Dieser jetzt erschienene Roman ist keine Fortsetzung der Geschichte um Selma, Grischa, Constanze, Robert und Gero im eigentlichen Sinne. Aber zeitlich schließt er an das vorige Buch an. Denn der neue Roman spielt in der Zeit von 1919 bis 1924. Tauchen Sie in dem neuen Roman von Heidi Rehn in die wilden Zwanziger Jahre ein. Der Roman beginnt dieses Mal im München und endet auch wieder in Berlin. Dieses Mal ist die junge Lou die Hauptperson. Gleich im allerersten Kapitel schlägt das Unglück zu. Eine verirrte Kugel trifft ihren Verlobten Curd und tötet ihn. Da dies bereits der zweite Mann ist, dem sie ihrer Meinung nach Unglück gebracht hat, will sie sich nicht mehr verlieben. Also bleibt sie alleine zurück und muss sehen, wie sie weiterleben soll. Nur ihre guten Freunde Max und Judith, die sie über Curd kennengelernt hat, stehen ihr weiterhin zur Seite. Lou ist eine gelernte Täschnerin, die davon träumt eine eigene Taschenkollektion auf den Markt zu bringen. Doch dazu sind die frühen Zwanziger Jahre noch nicht die richtige Zeit. Mit Glück und einer gehörigen Portion Schneid bekommt sie eine Stelle in einer Lederwerkstatt und bessert dort die eingehenden Reparaturaufträge aus. Die Schwiegertochter ihres Chefs, Frieda, wird ihre neue Freundin und zeigt ihr eine ganz andere Welt. Mit ihr taucht sie ein in das Münchner Nachtleben und lernt dort jemanden kennen, der ihr Leben in eine ganz andere Richtung lenkt. Ihre beiden Freunde Judith und Max gehen in der Zwischenzeit nach Berlin, da sie mit der politischen Stimmung in München nicht mehr zurecht kommen. Und einige Zeit später folgt auch Lou. Heidi Rehn hat einen ausgesprochen spannenden Roman der wilden Zwanziger Jahre geschrieben. Als Leser taucht man richtig in diese Zeit ein, wo ein Hunger sowohl im eigentlichen Sinne als auch auf das Leben vorherrscht. Es ist das fiebrige Leben in den Tanzsälen und Kabarets. Es ist das ungesunde Leben, wo die Menschen über Alkohol, Koks, Sex und Tanz das Vergessen suchen. Einige Menschen prostituieren sich in dieser Zeit, denn nach dem Krieg gibt es viele Neureiche, die sich für ihr Geld alles kaufen können. Und so helfen sich einige attraktive Frauen, die ohne Ehemann zurückgeblieben sind, über diese schwierige Zeit hinweg, wo die Lebensmittel immer unbezahlbarer werden und die Liebe nicht satt macht. Die Autorin trifft diese Zeit ausgesprochen gut. Man fiebert mit Lou mit und wünscht ihr, dass sich ihr Glück endlich erfüllt. Doch davor muss sie noch einige Hürden überwinden. Da dies ein Unterhaltungsroman ist, werden die politischen Themen am Rande gestreift, aber nicht wirklich vertieft. So kommt der frühe Hitler in diesem Roman vor. Die Autorin zeigt, wie er der Liebling der wohlhabenden Münchner wird. Aber über seinen Putsch erfährt man nur am Rande etwas. Genauso ist es auch in Berlin. Wir lernen den Ost- und den Westteil Berlins kennen. Wir erfahren, dass das Scheunenviertel ein gefährliches Viertel ist, da dort sehr viele Ostjuden leben, die sich noch nicht assimiliert haben, so dass sie bereits Opfer von Angriffen werden. Aber auch dies ist nicht das Hauptthema des Romans. Auch bei diesem Roman würde ich mir wieder eine Fortsetzung wünschen. Speziell die Geschichte der jüdischen Journalistin Judith würde ich sehr gerne noch weiterverfolgen. Denn sie war mein heimlicher Liebling in diesem Roman. Ein gut gemachter, ausgesprochen spannender Unterhaltungsroman, der alles hat, was man sich bei diesem Genre wünschen kann.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Die zwanziger Jahre im politisch unruhigen München - keine gute Zeit für eine junge Frau, die einen tragischen Verlust betrauert. Der Trubel der mondänen Welt betäubt nur kurz.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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7
2
0
0

Ich lebe...
von Eliza am 15.06.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Auch mit diesem Roman hat mich Heidi Rehn wieder überzeugt. Die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts werden lebendig und die Autorin liefert ein beeindruckendes Frauenportrait dieser Zeit ab. Das Cover ist nicht so ganz mein Geschmack, der Blick wirkt doch etwas durchdringend, auch wenn die Kleidung und der Kopfschmuck, sowie ... Auch mit diesem Roman hat mich Heidi Rehn wieder überzeugt. Die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts werden lebendig und die Autorin liefert ein beeindruckendes Frauenportrait dieser Zeit ab. Das Cover ist nicht so ganz mein Geschmack, der Blick wirkt doch etwas durchdringend, auch wenn die Kleidung und der Kopfschmuck, sowie das Make-up eine absolute Eleganz ausstrahlt. Der Klappentext hat mich dann wirklich neugierig gemacht, man fragt sich als Leser unweigerlich, wie es mit Lou weitergehen mag. Die Schatten der Zeit liegen wie ein böser Fluch auf den Menschen dieser Zeit und das neue Unheil ist für einige schon am Horizont sichtbar, wogegen andere der Wahrheit dessen, was da kommen mag, noch nicht ins Auge schauen können, bzw. das Unheil schlicht und ergreifend nicht erkennen. Wie schafft es diese Generation mit dem Erbe der Vergangenheit umzugehen, ohne ihre eigene Identität zu verlieren, genau dies versucht Heidi Rehn in diesem Roman zu beantworten. Der Autorin gelingt dies auch sehr gut. Man bekommt einen guten Einblick in die Sorgen und Nöte der Zeit, aber auch von den Träumen und Sehnsüchten einer Generation. Der Roman wird chronologisch erzählt, die Autorin arbeitet neben Zeitraffungen auch mit Zeitsprüngen, um den Roman geschmeidig zu erzählen und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Die Themen: Politik, Gesellschaft, Mode, aber auch das Nachtleben kommen in diesem Roman nicht zu kurz. Die Autorin hat akribisch recherchiert, um ein beeindruckendes Portrait einer Zeit einzufangen. Mich hat die Geschichte zwar beeindruckt, dennoch bin ich nicht zu 100% mit der Protagonistin Lou warm geworden. Sie mag zwar ein Kind ihrer Zeit sein, dennoch hätte ich sie mir beispielsweise nicht als beste Freundin vorstellen können. Oft war ihr Handeln für mich nicht nachvollziehbar, bzw. ich hätte es als ihre beste Freundin nicht billigen können, was sie tat. Dies ist mein ganz persönlicher Eindruck, meine Neugier hingegen hat die Autorin mit dieser Figur in mir geweckt. Auch die anderen Figuren, waren zwar sehr gut gezeichnet, dennoch bleiben sie mir ein wenig fremd, da auch ihr Handeln für mich nicht immer akzeptabel war. Oft war alles mehr Schein als Sein und genau damit habe ich mir in einigen Situationen des Romans schwer getan. Der Schreibstil der Autorin ist sehr feinfühlig und intensiv, einmal angefangen reißt er mit und man möchte am liebsten mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Ich kann diesen Roman nur allen empfehlen, die mehr über diese besondere Zeit zwischen den zwei Weltkriegen erfahren möchten. Ein Roman der zum Nachdenken anregt, der aber auch gleichzeitig die unbändige Lebensfreude einer Generation thematisiert.

Lou in den wilden Zwanziger Jahren...
von MissRose1989 aus Dresden am 16.05.2017

Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die sicher Lou sein soll und die den Betrachter mit einen wirklich anziehenden Blick anschaut. Durch diesen Blick zieht das Cover auch einfach die Blicke auf sich. Lou erlebt das, was niemand im Leben erleben will, sie verliert tragisch ihren Verlobten und als würde das nicht schon reic... Das Cover zeigt eine hübsche junge Frau, die sicher Lou sein soll und die den Betrachter mit einen wirklich anziehenden Blick anschaut. Durch diesen Blick zieht das Cover auch einfach die Blicke auf sich. Lou erlebt das, was niemand im Leben erleben will, sie verliert tragisch ihren Verlobten und als würde das nicht schon reichen, hat sie das Gefühl, dass sie allen Menschen, die in ihre Umgebung sind, einfach nur Unglück bringt. Sie versucht sich im Tanzen und im Rausch des Lebensgefühl der 20er Jahre ihr bösen Vorahnungen zu vergessen, aber da diese Gefühl sich immer und immer wieder auch in Fakten zeigt, sieht Lou nur noch einen Ausweg für sich... Lou ist als Charakter an sich eine starke Frau, aber durch die Unruhen, die auf den Strassen toben und die Schicksalsschläge, die sie ereilen, immer wieder sehr stark in ihrem Wesen erschüttert wird. Sie verliert immer wieder Freunde und das macht sie selber fertig und auch ihre Anstellung als Täschnerin macht es nicht besser, weil sie das Tanzen einfach nicht vergessen lässt, was in ihrem Leben alles schief läuft. Gerade diese Zerbrechlichkeit macht aber Lou für den Leser wirklich gut greifbar, sie ist eben nicht die perfekte Frau, aber gerade das macht sie zu etwas Besonderem. Heidi Rehn setzt die Handlungsorte München und Berlin wirklich gut nach dem 1. Weltkrieg um, sie versetzt den Leser in eine aufregende Zeit, die man immer schlechthin als die Goldenen Zwanziger bezeichnet und diese Lebensgefühl setzt Heidi Rehn auch in ihrem Buch um. Aber sie zeigt eben auch die Schattenseiten dieser Jahre, den aufstrebenden jungen Hitler, die Wirtschaftskrise, die politischen Unruhen in der Weimarer Republik, die Inflation, die Hungersnöte und alles, was dann eben in den Jahren prägend waren, was wirklich gut, weil so golden wie der Name vermuten lässt, waren die Jahre Anfang der 1920er gar nicht. Der flüssige und wunderbar leichte Schreibstil von Heidi Rehn lassen die Seiten einfach so wegfliegen und die 560 Seiten sind so schnell weg, dass man es gar nicht merkt, weil man so in der Handlung der Geschichte ist, dass man gar nicht merkt, dass das Buch immer und immer weniger von den Seiten her wird. Natürlich gibt es immer mal wieder Länge im Buch, was aber durch die gründliche Recherche bedingt ist, aber das macht das Buch sehr authentisch. Das kann man dann zwar als etwas negativ ansehen, aber wenn man sich in der Zeit nicht so wirklich auskennt, sind gerade die Erklärungen und Hintergründe wichtig für die Entwicklung der Personen im Buch. Fazit: "Tanz des Vergessens" führt den Leser in das Deutschland nach dem ersten Weltkrieg, zeigt aber, dass die Goldenen Zwanziger nicht immer golden war, die Recherche zeigt sich immer wieder in dem Buch und das macht das Buch sehr authentisch. Durch den wirklich guten Stil von Heidi Rehn fühlen sich die 560 Seiten auch nicht so an, sie lässt den Leser einfach so durch die Seiten fliegen.

Ein gefühlvoller Blick auf die Zwanzigerjahre
von Zabou1964 aus Krefeld am 23.10.2015

Ich habe schon einige Bücher von Heidi Rehn gelesen und war stets begeistert von ihrer Schreibweise. Auch mit ihrem neuesten Werk „Tanz des Vergessens“ konnte sie mich wieder überzeugen. Handlungsorte des Romans sind München, wo die Autorin selbst lebt, und Berlin. Die Geschichte spielt nach dem Ersten Weltkrieg. Die junge L... Ich habe schon einige Bücher von Heidi Rehn gelesen und war stets begeistert von ihrer Schreibweise. Auch mit ihrem neuesten Werk „Tanz des Vergessens“ konnte sie mich wieder überzeugen. Handlungsorte des Romans sind München, wo die Autorin selbst lebt, und Berlin. Die Geschichte spielt nach dem Ersten Weltkrieg. Die junge Lou lebt mit ihrem Verlobten Curd in München. Als im Mai 1919 die Räterepublik zerschlagen wird, gibt es Unruhen auf Münchens Straßen. Durch ein tragisches Unglück kommt Curd dabei ums Leben. Lou macht sich bittere Vorwürfe, dass sie Curd wegen einer Besorgung nach draußen geschickt hat. Judith und Max, Curds Freunde aus Wien, stehen ihr zur Seite. Über ihre unermessliche Trauer hilft ihr das Tanzen hinweg. Sie findet eine Anstellung als Täschnerin und eine neue Bleibe bei der Tochter ihres Arbeitgebers, die ihr bald zur Freundin wird. Auf ihren nächtlichen Streifzügen durch Münchens Nachtleben lernt sie den wesentlich älteren Ernst kennen, der allerdings verheiratet ist. Ein sehr pikantes Arrangement ermöglicht es den beiden dennoch, sich regelmäßig zu sehen. Aber auch dieses kleine Glück währt nicht lange. Lou muss ihren Weg finden und begibt sich nach Berlin. Heidi Rehn ist es mal wieder gelungen, mir ihre Protagonistin ans Herz wachsen zu lassen. Mit Lou hat sie einen außergewöhnlichen Charakter geschaffen. Ich konnte mich in die junge Frau hineinversetzen, mit ihr lachen und weinen. Zudem hat sie ihre Geschichte zu einer interessant Zeit in Deutschland angesiedelt. Die politische Situation in der Weimarer Republik war mir bisher nicht sehr geläufig. Die Wirtschaftskrise, die galoppierende Inflation und das Aufkommen der braunen Gesinnung hat Heidi Rehn geschickt in ihre Geschichte eingeflochten. Aber auch die Roaring Twenties, Tanzvergnügen, das Leben der Künstler und die Mode finden Erwähnung. Man merkt dem Roman eine gründliche Recherchearbeit an. Lous Geschichte hat mich von Anfang an fesseln können. Sehr gefühlvoll erzählt die Autorin, wie es der jungen Frau, die durch den Verlust ihres Verlobten sehr verletzt ist, ergeht. Aber auch die Nebenfiguren waren sehr gut ausgearbeitet. Judith, Lous Freundin, war mir die liebste. Mit ihrer direkten und zupackenden Art hat sie mir am besten gefallen. Anhand dieser Figur lernt der Leser auch etwas über die gleichgeschlechtliche Liebe zu Anfang des letzten Jahrhunderts. Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar mit zeitgenössischen und lokal geprägten Ausdrücken, das sehr hilfreich ist. Ein ausführliches Nachwort der Autorin rundet den Roman ab und gibt noch einige Erklärungen zum Thema. Fazit: Mit „Tanz des Vergessens“ ist Heidi Rehn ein atmosphärisch dichter und spannender Roman gelungen, an den ich noch lange und gerne zurückdenken werde.