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Odins Söhne / Kommissar Oppenheimer Bd.2

Roman

Kommissar Oppenheimer Band 2

Kommissar Oppenheimer ist untergetaucht und muss sich mit Schwarzmarktgeschäften über Wasser halten. Als dabei ein brutaler Mord geschieht, wird seine Unterstützerin Hilde verhaftet, denn der Tote ist ihr Ehemann, SS-Hauptsturmführer Erich Hauser. Zwar sind die beiden seit Jahren getrennt, doch Hilde als Regimegegnerin hätte ein Motiv: Der skrupellose Mediziner Hauser war KZ-Lagerarzt im Osten und hat dort Versuche an Menschen durchgeführt. Oppenheimer muss alles riskieren, um Hilde aus den Fängen der NS-Justiz zu retten. Schon bald findet er Hinweise darauf, dass ein mysteriöser Kult in den Mordfall verstrickt ist ...
Rezension
"Harald Gilbers neuer Roman 'Odins Söhne' bietet ein umfassendes, intensiv erlebbares Bild der damaligen Zeit und ist die Fortsetzung seines Krimis 'Germania', der mit dem Friedrich Glauser-Preis ausgezeichnet wurde." Westdeutsche Allgemeine Zeitung , 07.01.2016
Portrait
Harald Gilbers, geboren 1969, stammt aus Moers am Niederrhein und lebt derzeit in Ostrhauderfehn. Er studierte Anglistik und Geschichte in Augsburg und München. Anschließend arbeitete er zunächst als Feuilleton-Redakteur beim Fernsehen, bevor er als freier Theaterregisseur tätig wurde.   Sein Romandebüt "Germania", der erste Fall für Kommissar Oppenheimer, erhielt 2014 den Friedrich-Glauser-Preis und wurde bislang in acht Sprachen übersetzt (Englisch, Französisch, Italienisch, Dänisch, Griechisch, Polnisch, Tschechisch und Japanisch). In Japan schaffte es der Roman gleich auf zwei Jahres-Bestenlisten mit ausländischen Krimis. Die Fortsetzung, "Odins Söhne", wurde 2016 in Frankreich mit dem Prix Historia als bester historischer Kriminalroman ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 01.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51643-0
Reihe Ein Fall für Kommissar Oppenheimer 2
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/3,5 cm
Gewicht 399 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 3938
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Johannes Bauer, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Harald Gilbers hat nach seinem ersten Band "Germania" mit Odins Söhnen seine Reihe mit Kommissar Oppenheimer fortgeführt. Dieser ist wieder hervorragend und spannend geschrieben!

Faszinierend!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Richtig guter und spannender (Polit)Krimi in den letzten Kriegswochen. Für alle Fans von Cay Rademachers "Trümmermörder" oder Beniofs "Stadt der Diebe" ein unbedingtes Muss. Unwahrscheinlich packend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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0

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 27.11.2017
Bewertet: anderes Format

Auch der zweite Fall für Oppenheimer weiß durch seine akkuraten Geschichtskenntnisse und seinen packenden und spannenden Plot zu überzeugen. Ein extrem gut durchdachter Krimi.

Kommissar Oppenheimer kämpft weiter!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2016

Es sind die letzten Monate im Jahr 1945 vor Kriegsende und die Nazis versuchen mit aller Kraft, die Bevölkerung zum Weiterkämpfen zu bewegen. Beinahe täglich wird Berlin bombardiert. Oppenheimer ist mit Hildes Hilfe untergetaucht und nennt sich jetzt Hermann Meier. Er arbeitet in einer Bank als Nachtwächter und hält sich sonst ... Es sind die letzten Monate im Jahr 1945 vor Kriegsende und die Nazis versuchen mit aller Kraft, die Bevölkerung zum Weiterkämpfen zu bewegen. Beinahe täglich wird Berlin bombardiert. Oppenheimer ist mit Hildes Hilfe untergetaucht und nennt sich jetzt Hermann Meier. Er arbeitet in einer Bank als Nachtwächter und hält sich sonst eher im Verborgenen auf. Seine Frau Lisa kann er nur noch im Geheimen treffen. Eines Tages wird Hildes Ehemann, SS Hauptsturmführer Erich Hauser ermordet aufgefunden. Seit Jahren gingen sie getrennte Wege. Hilde wird sofort verhaftet. Der Gestapo war sie schon lange ein Dorn im Auge. Für Oppenheimer beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Wie kann er Hildes Tod verhindern? Auf den zweiten Teil dieser Serie war ich sehr gespannt. Es kamen Details aus dem KZ zur Sprache, die ich lieber nicht erfahren hätte. In der heutigen Zeit ist zum Glück unvorstellbar, was die Menschen in dieser Zeit mitgemacht haben. Die Figuren fand ich sehr lebensnah beschrieben. Oppenheimers Angst um Hilde habe ich durch das ganze Buch gespürt. Das Gefühl niemandem trauen zu können, fand ich sehr beängstigend. Dieser Roman hat mich sehr bewegt und ich habe mit Zeitzeugen gesprochen, die mir bestätigen konnten, dass es eine sehr schreckliche Zeit war.

Ein sehr persönlicher Fall für Kommissar Oppenheimer
von Barbara W am 20.11.2015

Inhalt Januar 1945 in Berlin. Der zweite Weltkrieg neigt sich dem Ende entgegen, doch auch wenn die Alliierten schon nah sind, wehrt sich das deutsche Naziregime erbittert gegen die Niederlage. Nicht nur an der Front wird verbissen gekämpft, auch unter der Bevölkerung selbst gehen die Verfolgungen weiter und es wird bespitzelt ... Inhalt Januar 1945 in Berlin. Der zweite Weltkrieg neigt sich dem Ende entgegen, doch auch wenn die Alliierten schon nah sind, wehrt sich das deutsche Naziregime erbittert gegen die Niederlage. Nicht nur an der Front wird verbissen gekämpft, auch unter der Bevölkerung selbst gehen die Verfolgungen weiter und es wird bespitzelt und verurteilt. Deshalb ist es auch weiterhin für den ehemaligen jüdischen Kriminalkommissar Oppenheimer eine äußerst gefährliche Situation . Mithilfe seiner guten Freundin konnte er zwar unter falschem Namen untertauchen und arbeiten, aber die räumliche Trennung von seiner Frau tut weh und die Gefahr, verraten zu werden zehrt an den Nerven. Eines Tages erscheint Hildes Ehemann, ein SS-Hauptsturmführer, vor deren Tür und erbittet Hilfe. Er will untertauchen, bevor der Krieg zu Ende geht. Kurz danach wird er ermordet aufgefunden und Hilde gerät ins Visier der Ermittler. Sie passt perfekt in die Rolle der Täterin und wird zum Tode verurteilt. Oppenheimer und ein paar Freunde von Hilde setzen alles daran, den wahren Mörder zu finden und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Todesurteile werden gerade sehr schnell ausgeführt. Im Zuge seiner Ermittlungen findet er nicht nur einige schrecklicher Erkenntnisse über den Ermordeten, sondern auch Informationen über eine seltsame Vereinigung ... Meine Meinung Ich war sehr gespannt, wie es Oppenheimer seit seinen letzten nervenaufreibenden Erlebnissen ergangen war und war erst einmal froh, dass er mithilfe von Hilde untertauchen konnte und in Berlin unter falschem Namen bisher einigermaßen gut über die Runden kam. Trotzdem hielt ich bei vielen Gelegenheiten die Luft an, weil nur der kleinste Verdacht gegen ihn fatal sein konnte. Man spürte richtig, wie besessen teilweise einige Leute waren, noch viele Feinde des Führers aufzuspüren und anzuzeigen, obwohl die Front der Alliierten immer näherkam. Das Gefühl, niemandem wirklich trauen zu können, musste zermürbend gewesen sein und entsprechend konnte ich mit Oppenheimer sehr gut mitfühlen, auch besonders dann, wenn er und seine Frau Lisa sich heimlich trafen. Seine Suche nach dem wahren Mörder von Hildes Ehemann war dann sehr spannend zu lesen, denn seine Ermittlungen erhöhten natürlich das Risiko der Entdeckung. Seine Recherchen und seine Befragungen führte er zwar so unauffällig wie möglich aus, aber Kontakte mit dem SS-Regime blieben dabei nicht aus. Und diese seltsamen Ordensbrüder lauerten auch noch im Hintergrund. Die Spannung blieb für mich dabei immer sehr hoch und ich konnte immer gut mitfiebern. Nervenaufreibend war die Handlung um die drohende Verurteilung Hildes. Rechtsprechung konnte man diese Verhandlungen nicht nennen, denn Todesurteile wurden mit den fadenscheinigsten Begründungen erteilt. Ich wurde so wütend, als ich die Anschuldigungen im Gericht mit Hilde zusammen anhören musste und ich zitterte bis zum Ende, ob Oppenheimer rechtzeitig die Beweise für Hildes Unschuld liefern konnte. Doch nicht nur der Fall und die Rettungsversuche für Hilde waren spannend zu lesen. Besonders gut gefällt mir auch die besonders authentische Atmosphäre des Krimis. Es werden so viele interessante Details über die historischen und politischen Entwicklungen in der Stadt und die Lebensumstände und den Alltag der Menschen, der ja irgendwie weitergehen musste, erzählt. Die Umgebung und die Figuren wurden dadurch besonders lebendig, finde ich. Das gefällt mir richtig gut, weil ich mich deshalb noch mehr in die damalige Zeit hineinversetzt fühlte. Man erkennt daran auch die genaue Recherche des Autors, der sogar teilweise für Dialoge seiner Protagonisten aus Originalartikeln zitiert hat (das ist auch im Nachwort nachzulesen). Dazu gehören auch die intensiven Beschreibungen der Bombenangriffe, die die Menschen in die Bunker trieb, wo sie mit Angst auf die Geräusche von außen hörten und die Erschütterungen durch die Einschläge fühlten. Diese Panik und die tödliche Bedrohung waren richtig spürbar. Ich hatte oft das Gefühl mittendrin zu sein, wenn Oppenheimer durch die zerstörten Straßen lief oder bei Alarm schnell den nächsten Luftschutzbunker ansteuerte. Die Verbindung von fesselndem Kriminalfall und erschütterndem Zeitgeschehen ist dem Autor auch bei Oppenheimers zweitem Fall wieder sehr gut gelungen und ich bin jetzt schon sehr gespannt auf den nächsten Fall, denn das Ende dieses Krimis hängt mir noch eine ganze Weile nach und ich bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen.