Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Wetterleuchten im Roussillon

Ein neuer Fall für Inspecteur Sebag

Commissaire Gilles Sebag 2

(13)
Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus den Sommerferien zurück, als die Leiche eines Rentners gefunden wird. Offenbar wurde er vom Mitglied einer aus dem Algerienkrieg bekannten Geheimarmee ermordet. Es stellt sich schnell heraus, dass eine 50 Jahre alte Rechnung beglichen wurde. Dann gibt es einen weiteren Toten, der auch in den Algerienkrieg involviert war, und die Sache wird so politisch, dass Gilles aufpassen muss, mit wem er spricht. Als schließlich seine Tochter in den Fall verwickelt wird, muss Gilles sich entscheiden: Karriere oder der heißgeliebte Familienfrieden?
Portrait
Philippe Georget wurde 1963 geboren. Nach mehreren Jahren als Journalist für Rundfunk und Fernsehen hat er 2001 seine Familie in einen Campingbus gepackt, um einmal mit ihr das Mittelmeer zu umrunden. Seit seiner Rückkehr lebt er als Autor mit Frau und Kindern in der Nähe von Perpignan und läuft leidenschaftlich gern Marathon. Für seine Krimis hat er in Frankreich mehrere Preise gewonnen.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.06.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783843710978
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 2483 KB
Übersetzer Corinna Rodewald
Verkaufsrang 29.651
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Wetterleuchten im Roussillon

Wetterleuchten im Roussillon

von Philippe Georget
(13)
eBook
8,99
+
=
Dreimal schwarzer Kater

Dreimal schwarzer Kater

von Philippe Georget
(19)
eBook
8,99
+
=

für

17,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

„In der Zwiebel liegt die Kraft“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Lieutenant Sebag, der beste Polizist von ganz Perpignan und anständiger Marathonläufer, lässt sich weder überraschen noch besonders ärgern. Er mag ja ein Pariser sein, aber er ist auch ein Ass. Und für die verbrecherischen Mistkerle von der OAS liegt die Geschichte weit in der Vergangenheit. Durchaus interessant. Meinung: Die Kriminalität liegt in der Natur des Menschen. Inschallah! Lieutenant Sebag, der beste Polizist von ganz Perpignan und anständiger Marathonläufer, lässt sich weder überraschen noch besonders ärgern. Er mag ja ein Pariser sein, aber er ist auch ein Ass. Und für die verbrecherischen Mistkerle von der OAS liegt die Geschichte weit in der Vergangenheit. Durchaus interessant. Meinung: Die Kriminalität liegt in der Natur des Menschen. Inschallah!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
1
7
5
0
0

Gilles Sebag 2. Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 24.04.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist der 2. Roman um den Inspecteur Gilles Sebag. Dieses Mal muss er im Umfeld vom Algerienkrieg Anfang der 60ger Jahre 2 grausame Morde 50 Jahre später aufklären. Zunächst scheinen die 2 Morde in der Gegenwart nicht viel gemeinsam zu haben, außer dass... "Wetterleuchten im Roussillon" von Philippe Georget ist der 2. Roman um den Inspecteur Gilles Sebag. Dieses Mal muss er im Umfeld vom Algerienkrieg Anfang der 60ger Jahre 2 grausame Morde 50 Jahre später aufklären. Zunächst scheinen die 2 Morde in der Gegenwart nicht viel gemeinsam zu haben, außer dass es jeweils einen Hinweis auf die Organisation OAS gibt. Diese Organisation war eine Untergrundbewegung zu Ende des Algerienkrieges, die Algierfranzosen noch heute unterstützen und ihre eigene Tradition aufrechtzuerhalten. Aber nach und nach findet Sebag und seine Kollegen immer mehr Verbindungen zwischen den Mordfällen. Hinzu kommt, dass es ein Mordfall gibt, der zunächst als Unfall zu den Akten gelegt werden soll. Zufälligerweise ist das Unfallopfer ein Schulkamerad von Sebags Tochter Severine und so ermittelt er auf Wunsch seiner Tochter auch noch in diesem Fall. Während diesen Ermittlungen kommen immer mehr Gemeinsamkeiten zu den beiden unerklärten Morden ans Tagelicht. Nach und nach schafft es der Autor die offenen Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Durch verschiedene Rückblenden auf die Ereignisse des Algerienkrieges und die Sichtweise des Mörders kommt Abwechslung in die Geschichte und Spannung auf. Leider kommt auch in diesem Fall das Familien- und Privatleben von Gilles Sebag ein wenig zu kurz. Zwar beschäftigt sich Gilles mit dem scheinbaren Seitensprung seiner Frau Claire gelegentlich, aber zu einer offenen Aussprache oder einem Konfliktausbruch kommt es in diesem Roman auch nicht. Der Mordfall und seine Lösung ist ein komplett in sich abgeschlossene Geschichte, aber bei der Sache rund um Gilles Sebag Familie (mit der scheinbaren Untreue seiner Frau) ist es von Vorteil, wenn man den ersten Fall "Dreimal schwarzer Kater" gelesen hat. Insgesamt betrachtet habe ich mich wieder recht gut unterhalten gefühlt, auch wenn mich das Buch auch dieses Mal nicht komplett vom Hocker gerissen hat.

Schuld verjährt nie
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 07.12.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Gilles Sebag kehrt aus dem Urlaub zurück und schon hat er seinen ersten Fall. Ein alter Herr wird in seiner kargen Wohnung ermordet aufgefunden. Routine – wenn es nicht ein Art Bekennerschreiben gäbe: die Buchstaben OAS sind auf die Türe geschrieben. Dann bittet ihn seine Tochter noch um Hilfe:... Gilles Sebag kehrt aus dem Urlaub zurück und schon hat er seinen ersten Fall. Ein alter Herr wird in seiner kargen Wohnung ermordet aufgefunden. Routine – wenn es nicht ein Art Bekennerschreiben gäbe: die Buchstaben OAS sind auf die Türe geschrieben. Dann bittet ihn seine Tochter noch um Hilfe: ein Mitschüler wurde auf seinem Roller überfahren, für die Polizei ein klarer Unfall ohne weiteren Ermittlungsbedarf, damit wollen sich aber die Eltern und Mitschüler nicht abfinden. Auch da ermittelt Sebag sozusagen nebenbei, obwohl ein zweiter Mord mit den gleichen Kennzeichen seine ganze Aufmerksamkeit fordert. Allein durch die drei Buchstaben ist schon das Thema vorgegeben, die OAS war eine Guerillaorganisation, die gegen Ende des Algerienkriegs für ein französisches Algerien kämpfte und sich dabei aller terroristischen Mittel bediente. Heckenschützen, Massenmorde, Überfälle auf arabische Familien und Banküberfälle zur Finanzierung des Kampfes. Im heutigen Frankreich will sich niemand so recht dieser Zeit erinnern, die Pied-Noirs – so werden die in Algerien geborenen Franzosen gern abschätzig genannt – pflegen die Erinnerungskultur und wollen die untergegangene Zeit für ihre Kinder und Enkel lebendig halten. In Rückblenden führt uns der Autor ins Algerien der 50iger – 60iger Jahre. Das Land wird von Unabhängigkeitsunruhen erschüttert. Frankreich, das Mutterland, ist bereit die Kolonie aufzugeben. Das empfinden die Kolonisten als Verrat, schließlich haben sie über Generationen das Land aufgebaut und zu Wohlstand gebracht. Frankreich selbst haben die wenigsten von ihnen kennengelernt. Hier wird der Grundstein zu den Morden Jahrzehnte später gelegt. Es ist ein interessanter Exkurs in die französische Geschichte, die hier den Hintergrund zu diesem kenntnisreichen Krimi bilden. Wer bereit ist, sich auf solche Hintergründe einzulassen, wird sich ausgesprochen gut unterhalten fühlen. Sebag ist ein Ermittler der neuen Schule, er fühlt sich ein, lässt niemandem seine Überlegenheit spüren und hat immer auch Empathie für Opfer und Täter gleichermaßen. Grade so eben schrammt er am Softie vorbei, hat er doch den Verdacht, seine Frau Claire wäre untreu, aber da schiebt er eine Aussprache ständig vor sich her. Diese kleine Sorge zieht sich wie ein Runing Gag durch den ganzen Krimi und ist eigentlich ziemlich überflüssig. Mein Fazit: Wer sich gern mit Anspruch im Krimi unterhalten lassen möchte und nicht nur die schnelle atemberaubende Spannung sucht, ist hier genau richtig.

Sympathischer Ermittler in einem eher mühsamen Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 30.11.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus dem Sommerurlaub zurückgekommen, da erwartet ihn ein neuer Mordfall: Ein Rentner, ehemals Mitglied einer Geheimarmee während des Algerienkriegs, wurde ermordet. Als es einen weiteren Toten aus den Reihen dieser Geheimarmee gibt, wird in diese Richtung weiterermittelt, obwohl der Krieg in Algerien bereits fünfzig... Inspecteur Gilles Sebag ist gerade aus dem Sommerurlaub zurückgekommen, da erwartet ihn ein neuer Mordfall: Ein Rentner, ehemals Mitglied einer Geheimarmee während des Algerienkriegs, wurde ermordet. Als es einen weiteren Toten aus den Reihen dieser Geheimarmee gibt, wird in diese Richtung weiterermittelt, obwohl der Krieg in Algerien bereits fünfzig Jahre her ist. Warum geschehen die Morde erst nach so langer Zeit? Philippe Georget hat in dieses Buch eines der Traumata des französischen Volkes eingearbeitet, den Algerienkrieg. In Deutschland sind die Hintergründe darüber weniger bekannt, und auch ich habe meine wenigen Kenntnisse darüber zusammenkramen müssen. Leider reichten mir die Informationen doch nicht, um richtig in das Thema einzusteigen, zudem hat das Buch m.E. einige Längen, so dass ich zwischendrin immer wieder den Faden verlor. Die Figur des Polizisten hingegen finde ich sehr spannend angelegt, er ist einer, der Vertrauen erwecken kann, mit einem guten Gespür und jeder Menge gesunden Menschenverstand. Die Handlung lässt den Leser auch tiefe Einblicke in sein Privatleben gewinnen, wobei er die Aufgabe seiner Tochter – den Unfall um ihren Klassenkameraden – besonders gut erledigen kann. Hingegen ist seine Verbindung mit seiner Ehefrau durch ihr Fremdgehen von Irritationen begleitet, hier wird viel angedeutet, doch es bleibt in der Schwebe. Da hätte ich dem guten Mann etwas mehr Rückgrat gewünscht – endlich mal ansprechen und dann gut sein lassen. Schade, von diesem Krimi bin ich etwas enttäuscht, auch wenn mir die Figur dieses Ermittlers sehr gefällt. Vielleicht gebe ich dem nächsten Band noch eine Chance…