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Der Räuberbräutigam

Eudora Welty

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Beschreibung

Der Räuberbräutigam erzählt die himmelschreiend komische Liebesgeschichte der schönen Rosamond und des Räubers Jamie Lockhart. Eudora Weltys Roman schlägt eine völlig neue und überbordend einfallsreiche Richtung in der Fantasy ein.

Drei Reisende steigen in einem Gasthaus am Mississippi ab und teilen sich ein Bett. Am nächsten Morgen hält einer von ihnen seine Schlafgenossen für Geister und springt mit einem großen Satz aus dem Fenster. »Den sehen wir nie wieder«, sagt der blonde Jamie Lockhart und überlegt, wie man die Goldstücke des verschwundenen Bettgenossen teilen könnte. Der Tabakpflanzer Clement lädt Jamie daraufhin für den nächsten Sonntagabend in sein Haus ein. Just an diesem Tag wird Clements Tochter, die schöne Rosamond, von einem Räuber mit rußgeschwärztem Gesicht verführt. Ihr Vater beauftragt seinen neuen Freund Jamie damit, die Untat zu rächen …

»Höchste Zeit, dass wir deutsche Leser die Erzählerin der amerikanischen Südstaaten für uns entdecken und ihr den verdienten Platz neben ihrem ungleich berühmteren Landsmann William Faulkner zuweisen. Einen lustigeren, unterhaltsameren und geistreicheren Anlaß als "Der Räuberbräutigam" wird sich nicht finden. Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, lesen Sie "Der Räuberbräutigam" von Eudora Welty, deutsch von Hans J. Schütz, erschienen in der "Hobbit Presse" bei Klett-Cotta.«
Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 1.11.2015

»Ein ganz und gar zauberhaftes, bis in die finstersten Verzweigungen hinein hinreißend verrücktes Kunstwerk.«
Gitta List, Schnüss - Das Bonner Stadtmagazin, September 2015

»Ein unbequemes amerikanisches Märchen... Ein Klassiker in jedem Fall, und ganz bestimmt nicht nur für Fantasy-Fans.«
Elena Gorgis, Deutschlandradio Kultur, 31.7.2015

»Humor, Spannung und klare, elegante Chraktere: Märchen hin oder her, Der Räuberbräutigam ist ein moderner Klassiker.«
Mephisto, Juni/Juli 2016

»Ausgesprochen unterhaltsam und spannend.«
Fantasia 541e, August 2015

Eudora Welty, geboren 1909 in Jackson, Mississippi, verstorben am 23. Juli 2001 ebenda, gilt als die große Dame der Südstaatenliteratur. Für ihre Romane wurde sie sowohl mit dem National Book Award als auch mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

»Ein unbequemes amerikanisches Märchen... Ein Klassiker in jedem Fall, und ganz bestimmt nicht nur für Fantasy-Fans.«
Elena Gorgis, Deutschlandradio Kultur, 31.7.2015

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 155
Erscheinungsdatum 11.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96028-0
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 21,5/13,4/1,9 cm
Gewicht 299 g
Originaltitel The Robber Bridegroom
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Hans J. Schütz

Buchhändler-Empfehlungen

Kristiane Müller, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein herrlich versponnenes barockes Märchen mit bildhafter präziser Sprache. Als ob H. C. Andersen auf den alten Süden trifft.

Schräg, schräger,... überrollend

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine Märchenposse! Wahnwitzig, überdreht, völlig skurril und mit einem irrwitzigen Tempo geht die Geschichte um Jamie Lockhardt & seiner goldenen naiven Lügenmaid voran. Durch die überbordend aneinandergereihten Beschreibungen vermeint man, die tumben Gesellen greifbar vor sich zu sehen, die saftig grünen Wälder zu riechen und die Säcke voller Gold regelrecht klimpern zu hören. Und vermutlich steckt hinter allem eine wunderbare Moral der Geschichte, ein tiefer tiefer Sinn, eine goldene Parabel aufs Leben - doch leider hat mich die Irrwitzigkeit dieser Geschichte einfach überfordert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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von einer Kundin/einem Kunden aus Bernburg (Saale) am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Mit irrwitzigen und unerwarteten Wendungen wird die Geschichte eines ungleichen Liebespaares erzählt. Ein ungewöhnliches Märchen, das nicht nur mit seiner Sprache verzaubert.

Kurios, regelrecht absurd
von PMelittaM aus Köln am 27.09.2015

Die schöne Rosamond lebt bei ihrem reichen Vater und ihrer hässlichen und missgünstigen Stiefmutter. Eines Tages wird sie von Jamie Lockhart, einem Räuberhauptmann, überfallen, in den sie sich verliebt, obwohl sie weder seinen Namen kennt noch sein Gesicht sehen kann, das er mit Beerensaft unkenntlich gemacht hat. Im Origina... Die schöne Rosamond lebt bei ihrem reichen Vater und ihrer hässlichen und missgünstigen Stiefmutter. Eines Tages wird sie von Jamie Lockhart, einem Räuberhauptmann, überfallen, in den sie sich verliebt, obwohl sie weder seinen Namen kennt noch sein Gesicht sehen kann, das er mit Beerensaft unkenntlich gemacht hat. Im Original ist der Roman (mit seinen etwa 150 Seiten eher Kurzroman) bereits 1942 erschienen. Eudora Welty ist hier eher unbekannt, in ihrer Heimat, den USA, galt sie als „große Dame der Südstaatenliteratur“ und wurde mit wichtigen Preisen ausgezeichnet. Sprachlich konnte mich der Roman so auch von Anfang an überzeugen, die Geschichte leider weniger. Die Autorin bedient sich einiger Versatzstücke aus bekannten Märchen (wie z. B. der bösen Stiefmutter), die zu einer turbulenten, kuriosen, regelrecht absurden Geschichte verknüpft werden, die auf mich oft fast slapstickhaft wirkt. Ich konnte beim Lesen keinen rechten Sinn in der Geschichte erkennen, der ihr von anderen Rezensenten zugebilligte Witz wirkt bei mir kaum. So war ich letztlich froh, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte und es wieder auf die Seite legen konnte. Ich mag Märchen, ich mag durchaus auch (nicht zu überzogenen) Slapstick, diese Geschichte war mir aber insgesamt zu übertrieben. Ich will mich von Büchern unterhalten lassen, nicht nach einem Sinn suchen.

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