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Der Fluch der Sommervögel

Roman

(5)
Frankfurt im 17. Jahrhundert. Maria Merian ist Malerin, und vor allem Schmetterlinge, die sie liebevoll „Sommervögel“ nennt, sind ihre Leidenschaft. Sie beobachtet sie genau, erforscht ihre Verwandlung, zeichnet jedes Detail, auch wenn ihre Familie und ihre Umgebung ihr mit Unverständnis begegnen, denn Schmetterlinge gelten zu ihrer Zeit als Unheilsbringer und Vorboten des Todes. Eines Tages lernt sie auf dem Friedhof den eigenwilligen Totengräber Christian kennen. Die beiden schließen Freundschaft, aus der Liebe wird. Doch Christian hat eine dunkle Vergangenheit, die auch Maria in Lebensgefahr bringt …
Rezension
"Macht, Intrigen, Liebe sind die Zutaten zu einem hinreißenden Roman vor historischem Hintergrund."
Lea, 08.07.2015
Portrait
Nicole Steyer wurde 1978 in Bad Aibling geboren und wuchs in Rosenheim auf. Doch dann ging sie der Liebe wegen nach Idstein im Taunus. Nach der Geburt ihrer beiden Kinder begann sie zu schreiben, beschäftigte sich mit der Idsteiner Stadtgeschichte und begann zu recherchieren. Das Ergebnis dieser Recherchen war ihr erster historischer Roman, DIE HEXE VON NASSAU, der sich mit den Hexenverfolgungen in Idstein und Umgebung befasst und ein großer Erfolg wurde. Für DER FLUCH DER SOMMERVÖGEL hat sie umfangreiche Recherchen in Frankfurt betrieben, genauso wie sie für DAS PESTKIND sich intensiv mit Rosenheim und Umgebung zur zeit des Dreißigjährigen Krieges beschäftigte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426425084
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 1085 KB
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

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Herrliche Schmetterlinge
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 14.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses packende, fesselnde und sehr gut recherchierte Buch führt den Leser in die Welt der Maria Sybilla Merian. Die begabte junge Frau musste im 17. Jahrhundert hart gegen viele Widerstände kämpfen, denn ihr seltenes Talent wurde von Neidern und Ungebildeten als Hexenwerk verteufelt. Auch in der eigenen Familie fand... Dieses packende, fesselnde und sehr gut recherchierte Buch führt den Leser in die Welt der Maria Sybilla Merian. Die begabte junge Frau musste im 17. Jahrhundert hart gegen viele Widerstände kämpfen, denn ihr seltenes Talent wurde von Neidern und Ungebildeten als Hexenwerk verteufelt. Auch in der eigenen Familie fand sie kaum den Rückhalt, den sie dringend gebraucht hätte. Aber sie setzt sich letztendlich tapfer durch und lebt ihren Traum. In beeindruckender Weise beschreibt die Autorin Marias langen, steinigen Weg, der trotz allem zum Erfolg führt. Die Lebensgeschichte dieser talentierten und gebildeten Frau ist sehr berührend. Viele hätten an ihrer Stelle unter solch widrigen Umständen sicher aufgegeben, nicht so Maria. Gut, dass es in der deutschen Geschichte so starke weibliche Persönlichkeiten gab. Ich kann den interessanten, echt tollen Roman nur empfehlen.

Weibliche Genialität im 17. Jahrhundert
von Klaudia K. aus Emden am 12.07.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Handlung spielt im Frankfurt des 17. Jahrhunderts Maria Sibylla Merian, die talentierte Tochter des Malers Matthäus Merian, interessiert sich schon seit ihrer Kindheit für Schmetterlinge, die sie liebevoll "Sommervögel" nennt. Sie beobachtet die kleinen Falter genau und hält ihre Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling in präziesen Zeichnungen fest. Nur... Die Handlung spielt im Frankfurt des 17. Jahrhunderts Maria Sibylla Merian, die talentierte Tochter des Malers Matthäus Merian, interessiert sich schon seit ihrer Kindheit für Schmetterlinge, die sie liebevoll "Sommervögel" nennt. Sie beobachtet die kleinen Falter genau und hält ihre Metamorphose von der Raupe zum Schmetterling in präziesen Zeichnungen fest. Nur wenige ihrer Zeitgenossen verstehen diese Leidenschaft zur exakten Dokumentation dieses unglaublichen Vorgangs der gestaltlichen Komplettverwandlung. Damals galten im Volksglauben Schmetterlinge sogar als Vorboten des Todes und unwissende Menschen bezeichneten diese Lebewesen sogar als "Teufelsgetier". Nur der Stiefvater Jakob Morrell erkennt und fördert das Talent von Maria Sibylla, zumal er selbst ein bekannter Blumenmaler ist. Schließlich findet sie auch noch in Christian, dem Totengräber, eine verwandte Seele. Er versteht und erkennt die auffällige Begabung der jungen Forscherin. Beide freunden sich an und verlieben sich ineinander, auch wenn sie wissen, dass sie keine gemeinsame Zukunft haben - Chrisitan hat als talentierter Steinmetz mit seiner dunklen Vergangenheit eine schwere Bürde zu tragen. Nur eine handvoll Menschen sieht also die Begabung Maria Sibyllas und so ist ihr Weg in dieser uns aus heutiger Sicht recht fremd anmutenden Epoche oftmals sehr schwer. Dieses Werk "Der Fluch der Sommervögel" ist eine liebevoll ausgearbeitete Hommage an die begabte, aber nicht so sehr bekannte Künstlerin Maria Sybilla Merian in Form eines hevorragend gelungenen Romans, der historisch gut recherchiert und sprachlich auf hohem Niveau glänzt. Die Lektüre des Werkes ist durch den beschwingten und sehr verständlichen Schreibstil ein unbeschwertes, und trotz anspruchsvollen Inhalts, hellwaches Lesevergnügen. Die Story brilliert in meinen Augen insbesondere durch die Liebe zum Detail. Die Personen der damaligen Zeit sind im Kontext des 17. Jahrhunderts hervorragend getroffen und werden dem Leser durch ihre Authentizität sehr nah gebracht. Mir hat der Roman sowohl von der Thematik als auch von seiner Ausarbeitung sehr gut gefallen. Die Dichte an Geschehnissen ließ für mich den Spannungsfaden zu keiner Zeit abreißen. So empfinde ich dieses Werk als ein wunderbar gelungenes Buch über die Jugend der Maria Merian, die sich ihrer Leidenschaft - dem Erforschen und Malen von Schmetterlingen - hingab. Noch heute kann man Bücher mit ihrer Malerei, Zeichnungen und Skizzen bewundern. So bleibt mir nur noch, mich recht herzlich bei Nicole Steyer dafür zu bedanken, dass ich durch Ihre Arbeit und fleißige Recherche über "Der Fluch der Sommervögel" die Möglichkeit bekam über das Leben, Leiden und Genie der Künstlerin "Maria Sybilla Merian" mehr zu erfahren.

Teufelsbrut oder Himmelsgeschöpf?
von Goldtime aus München am 30.06.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Frankfurt am Main, 1664: Maria Merian, die Tochter des berühmten Malers und Kupferstechers Matthäus Merian, liebt die Natur – besonders die Schmetterlinge oder „Sommervögel“ haben es ihr angetan. Sie beobachtet und zeichnet sie in allen Stadien ihrer beeindruckenden Metamorphose. Da die Schmetterlinge zur damaligen Zeit dem Teufel zugeordnet wurden, wird... Frankfurt am Main, 1664: Maria Merian, die Tochter des berühmten Malers und Kupferstechers Matthäus Merian, liebt die Natur – besonders die Schmetterlinge oder „Sommervögel“ haben es ihr angetan. Sie beobachtet und zeichnet sie in allen Stadien ihrer beeindruckenden Metamorphose. Da die Schmetterlinge zur damaligen Zeit dem Teufel zugeordnet wurden, wird Maria im ganzen Ort mißtrauisch beobachtet – besonders von Pastor Waldschmidt und seinem fanatischen Sohn Conrad. Doch Maria findet einen Seelenverwandten: Christian, der Totengräber, teilt ihr Interesse für Sommervögel und fängt ihr Wesen in hauchzarten Steinskulpturen ein. Als sich die beiden näherkommen, steht ihr Umfeld Kopf: als Tochter aus gutem Hause soll Maria schließlich standesgemäß verheiratet werden! Als sich herausstellt, dass Christian unehelich geboren wurde und regen Kontakt zu Juden unterhält, werden Maria immer mehr Freiheiten genommen – und sie droht zu verkümmern, wie ein eingesperrter Schmetterling. Da wird Maria plötzlich Zeugin eines Mordes, und ist nicht einmal in ihrem Zimmer ihres Lebens sicher… Die junge Autorin Nicole Steyer, bekannt durch „Die Hexe von Nassau“ und „Das Pestkind“, stellt hier erneut einen wundervollen, spannenden Roman vor. Besonders die Landschafts- und Gartenbeschreibungen sind so lebendig, dass man sofort den Duft von Flieder, Rosen und Lilien in der Nase hat. Aber auch die Entwicklung der Einzelgängerin Maria zu einer jungen, liebenden Frau wird sehr einfühlsam geschildert. Die historischen Begebenheiten erwachen zum Leben - und es wird einem bewusst, dass die Zeit der Hexenverbrennung noch gar nicht so lange vorbei ist. Zum Glück lässt Maria Merian sich nicht einschüchtern, und erst recht nicht verbiegen! Nicole Steyer sorgt immer wieder für überraschende Wendungen, und auch das Ende ist ganz anders als erwartet… Fazit: ein wundervolles Buch über das Erwachsenwerden einer besonderen Frau in einer schwierigen Zeit, die Frauen kaum Raum zur Selbstverwirklichung liess. Ein MUSS für alle Fans von historischen Unterhaltungsromanen!