Kühn hat zu tun

Martin Kühn Band 1

Jan Weiler

(45)
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Beschreibung

«Martin, was ist los mit dir?», fragte Steierer. «Jahrzehntelang bist du völlig ausgeglichen, und jetzt kommst du mir vor wie eine flackernde Glühlampe kurz vorm Durchbrennen.»
Martin Kühn ist 44, verheiratet und hat zwei Kinder. Er wohnt auf der Weberhöhe, einer Neubausiedlung nahe München. Früher stand dort mal eine Munitionsfabrik. Aber was es damit auf sich hatte, weiß Kühn nicht so genau.
Es gibt ohnehin viel, was er nicht weiß: zum Beispiel, warum von seinem Gehalt als Polizist nach allen Abzügen ein verschwindend geringer Betrag zum Leben bleibt. Wieso sich alle Frauen Pferde wünschen. Ob er sich ohne Scham ein Rendezvous mit seiner rothaarigen Nachbarin vorstellen darf. Warum er jeden Mörder zum Sprechen bewegen kann, aber sein eigener Sohn nicht mal zwei Sätze mit ihm wechselt. Welches Geheimnis er vor sich selber verbirgt. Und vor allem, warum sein Kopf immer so voll ist.
Da wird ein alter Mann erstochen aufgefunden. Das Opfer liegt gleich hinter Kühns Garten in der Böschung. Und Kühn hat plötzlich sehr viel zu tun.

Volker Scheufens, Literatur-Experte von Thalia:
Ich mochte Jan Weiler bisher ganz gern, las ab und an mal eine Kolumne und fand auch "Maria, ihm schmeckt's nicht!" amüsant. Aber dass mich ein Buch von Weiler mal so begeistern würde, hätte ich nicht gedacht. Ein Krimi, ein Gesellschaftsroman, in dem Weiler mit einer aberwitzigen Geschichte aus der Nazizeit beginnt, um danach einzutauchen ins Heute und in die Welt von Kommissar Martin Kühn. Kühn scheint sein Kopf nicht mehr richtig zu gehorchen, er fühlt sich überrollt von den Anforderungen der Familie, des Lebens an sich, und dann geschieht auch noch ein Mord und der Tote liegt gleich hinter Kühns Haus auf der Weberhöhe ... Was Kühn noch nicht weiß: Das alles hat viel mehr mit ihm zu tun, als ihm lieb ist. Und aus den Kellern kriecht langsam das Gift der Vergangenheit hoch. Für mich ein echtes Highlight, und ich sage nur: unbedingt lesen!

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783644314016
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 1011 KB
Verkaufsrang 8931

Weitere Bände von Martin Kühn

Buchhändler-Empfehlungen

Dirk Lengersdorf , Thalia-Buchhandlung Heinsberg

Kein klassischer Krimi, aber ein guter, bisweilen humorvoller Gesellschaftsroman mit Spannungselementen, bei dem es vor allem um den überforderten Kommissar und Familienvater in der Midlifekrise geht. Unterhaltsam!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein gut geschriebener Gesellschaftsroman über einen Polizisten, der sich mit diversen Problemen herumschlagen muss: humorvoll (nicht witzig) und sehr unterhaltsam.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
22
15
6
1
1

Kurzweilig, spannend und unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 30.11.2020

Unterhaltsamer "Krimi-Gesellschafts-Roman", den ich in wenigen Tagen durchgelesen habe. Kein klassischer Krimi, dafür wirklich unterhaltsam. Jan Weiler schreibt wie gewohnt pointiert und skizziert seine Charaktere liebevoll und detailliert. Ich kann den Roman als relativ leichte Lektüre, die dennoch über genügend Spannung und Hu... Unterhaltsamer "Krimi-Gesellschafts-Roman", den ich in wenigen Tagen durchgelesen habe. Kein klassischer Krimi, dafür wirklich unterhaltsam. Jan Weiler schreibt wie gewohnt pointiert und skizziert seine Charaktere liebevoll und detailliert. Ich kann den Roman als relativ leichte Lektüre, die dennoch über genügend Spannung und Humor verfügt, nur empfehlen. Werde mir die Folge-Bände ebenfalls bestellen.

Jo mei
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 06.01.2020

Anfangs ein sehr gelungener sarkastischer Bogen von der Hinterlassenschaft eines Munitionsfabrikbesitzers zum Ende des Dritten Reiches bis zu den dadurch fatalen Folgen für die stolzen frischen Eigentümer einer Neubausiedlung. Kühn hat dann jedoch etwas zu lange damit zu tun, sich seiner Sinn- und Lebenskrise leidvoll hinzuge... Anfangs ein sehr gelungener sarkastischer Bogen von der Hinterlassenschaft eines Munitionsfabrikbesitzers zum Ende des Dritten Reiches bis zu den dadurch fatalen Folgen für die stolzen frischen Eigentümer einer Neubausiedlung. Kühn hat dann jedoch etwas zu lange damit zu tun, sich seiner Sinn- und Lebenskrise leidvoll hinzugeben. Eine Art von Erleuchtung nach einem Zusammenbruch führt gegen Ende des Buches sehr rasch zur Auflösung des Falles. Beinahe alle zuvor aufgestauten Konflikte mit seinem Umfeld lösen sich dadurch ebenfalls im Eilzugstempo in Wohlgefallen auf. Nach Zuklappen des Buches kam kein Bedürfnis auf, Kühn ein weiteres Mal zu begleiten.

Etwas langatmig, trotz gutem Anfang und abruptem Ende
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 01.01.2020

Obwohl der Anfang des Buches genauso wie der Schluss wieder spannender war, musste ich mich hin und wieder fragen, welcher Mensch Kühn hier darstellt: ein Polizist mit Burnout, oder mit einer Depression? Verheiratet, Familie und trotzdem total unzufrieden? Sogar die Arbeit wird zum Problem! Dann wird er selbst noch unberechenba... Obwohl der Anfang des Buches genauso wie der Schluss wieder spannender war, musste ich mich hin und wieder fragen, welcher Mensch Kühn hier darstellt: ein Polizist mit Burnout, oder mit einer Depression? Verheiratet, Familie und trotzdem total unzufrieden? Sogar die Arbeit wird zum Problem! Dann wird er selbst noch unberechenbar für Andere. Es folgen unzählige Aufzählungen von Problemen, die rund um einen Mord und einer eigenartigen „Entführung“ auftreten und irgendwann langweilig zu lesen sind. Die Erklärungen zu seinem eigenartigen Verhalten werden erst zum Schluss und für mich dann etwas zu rasch mit „Happyend Garantie“ für Kühn geliefert. Ein „Wunder“ geschieht etwas zu überraschend, nach der Vielzahl an Problemen kaum nachvollziehbar. Über Kommissar Kühn nach diesem Buch mehr wissen zu wollen, erübrigt sich daher für mich. Totale Authentizität erwartet man nicht bei einem Krimi, aber dennoch etwas mehr Realitätssinn.

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