Ladies and Gentlemen, das ist ein Überfall -

Die Geschichte von Bonnie & Clyde

Michaela Karl

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Beschreibung

Amerika in den 1930er-Jahren, die Zeit der Großen Depression. Um Armut und Arbeitslosigkeit zu entfliehen, entwickeln Bonnie & Clyde ein eigenwilliges Geschäftsmodell: sie rauben Banken aus. Bewundert von den Verlierern des amerikanischen Traums, halten sie das Land zwei Jahre lang in Atem. Tod oder Freiheit, das ist ihre Losung Niemand schafft es, den Sperrgürtel der Solidarität, der sie umgibt, zu durchbrechen. Doch dann erklärt FBI-Direktor Hoover den beiden Verbrechern den Krieg ...…

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 11.05.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74890-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,8/11,8/3 cm
Gewicht 288 g
Verkaufsrang 78943

Buchhändler-Empfehlungen

If you're still in need for something to read:

Bodo Volle, Thalia-Buchhandlung Laatzen

"You've read the story of Jesse James Of how he lived and died; If you're still in need Of something to read, Here's the story of Bonnie and Clyde." Wer kennt sie nicht, das tragisch-romantische Gangsterpärchen, die Bella-und-Edward der Depressionsära? Mit wechselnden Kumpanen machen beide eine Zeitlang den Südwesten unsicher, überfallen Banken und Geschäfte und töten auch mal den ein- oder anderen - tragisch, aber die Zeiten sind hart! Immer wieder schlüpfen sie den ihnen nachjagenden Häschern durch die Maschen des von diesen ausgeworfenen Netzes, unter Anderem weil Clyde vor allem Autos von Ford klaut, die den oft zu langsamen Polizeifahrzeugen - die Ausrüstung der Cops war in jeder Hinsicht beklagenswert - locker davon rauschten. Bis dann die Gesetzeshüter den Plan mit dem Hinterherfahren aufgaben und einfach - schwerbewaffnet - an der Strasse warteten, bis die Reichtumsumverteiler mit ihrem Ford an ihnen vorbeifuhren. Dann verschossen sie einen Großteil der in weiser Voraussicht mitgeführten Munition, und das wars dann! Am Ende sind sie also beide tot, und auch das Auto wurde nachhaltig seiner Fahrtüchtigkeit beraubt. "Some day they'll go down together; And they'll bury them side by side; To few it'll be grief To the law a relief But it's death for Bonnie and Clyde." -Bonnie Parker - Neben John Dillinger - der währen und nach seiner Zeit ein sehr ähnliches Schicksal erlitt wie unser Dou Infernale - waren Bonnie & Clyde Inc. Die berühmtesten Verbrecher ihrer Zeit. Was vor allem den Medien - der Zeitung - zuzuschreiben war. Als sie - noch warm - tot in ihrem Auto lagen versuchten Schaulustige bereits irgendwelche Souvenirs zu ergattern, und kleinere Körperteile wie zB ein Finger gehörten selbstverständlich dazu. Auch um Dillinger gab es ein ähnliches Brimborium..... Kaum ein anderer Verbrecher hatte jemals eine bessere Presse - außer diesem Typen in England, dessen Name auch mit den Depressionsgangstern immer wieder in Verbindung gebracht wurde. Ein anderer Aspekt für ihren medialen Erfolg ist sicherlich die Zeit. Die Depression machte viele Leute ungerechter Weise sehr arm, beraubte sie all ihrer Habe, da waren natürlich Leute die dieses System angriffen und sich etwas zurückholten viel sympathischer als zum Beispiel die Polizei. Und wer kann schon einer tragischen Geschichte um junge Liebende widerstehen? Ansonsten war an den beiden so garnichts Interessant! Die Zeiten trieben viele Menschen über die Armut in die Kriminalität, allerdings tatsächlich wenige mit dieser auch das eigene Leben missachtenden Konsequenz. Das vorliegende Buch möchte ein Sachbuch sein, es möchte sachlich über die Ereignisse und die Beteiligten aufklären. Warum? Was interessiert uns heute ein Gangsterpärchen, dessen Legende (Klischee) längst alle Wahrheiten überschattet? Und die Umstände machen es schwer, nicht Position zu beziehen - und der fast krampfhafte Versuch das trotzdem zu tun ist einer der größten Schwachpunkte dieses Buchs. Als Sachbuch ist es auch gerade was die Beschreibung der Hintergründe und der diese begünstigenden Zeit viel zu fragmentarisch, ein Gesamtportrait und eine Analyse der Zeit an sich wäre vermutlich spannender gewesen. Viel erfreulicher wäre unter Umständen auch ein "von Bonnie & Clyde inspirierter" Roman gewesen, eine auf Tatsachen beruhende und doch fiktive von der Autorin durch eigene Schwerpunkte bereicherte spannende Geschichte - womit sie sich zwar in eine lange Schlange einreihen müsste, andererseits aber unter Umständen den Personen und ihren Motiven näher gekommen wäre als das in einem ausschließlich Fakten wiedergebenden Sachbuch möglich ist. So schwankt die Autorin zwischen sachlicher Schilderung, Mitleid mit dem Opfern und einer gewissen.... verständnisgeschwängerten Bewunderung für die Outlaws, und lässt den Leser mit einem etwas schalen Nachgeschmack auf der Zunge zurück

Kundenbewertungen

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fast mehr eine Auseinandersetzung mit brutalen Strafvollzug als eine Biographie
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 26.06.2016

Die Autorin schildert sehr lebensnah und spannend die Lebensgeschichte eines der berühmtesten Verbrecherpärchens- mit vielen Informationen zur großen Depression, Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger. Und den verzweifelten Versuchen der Familien, diesen zu entkommen. Speziell die Schilderungen der Zustände in den den Gefängnissen, die... Die Autorin schildert sehr lebensnah und spannend die Lebensgeschichte eines der berühmtesten Verbrecherpärchens- mit vielen Informationen zur großen Depression, Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger. Und den verzweifelten Versuchen der Familien, diesen zu entkommen. Speziell die Schilderungen der Zustände in den den Gefängnissen, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass ein kleiner Dieb zu einem Mörder wurde, werden anschaulich beschrieben- sodass dem Leser der Atem stockt angesichts der Brutalität und der Hoffnungslosigkeit der Insassen.

Die Geschichte von Bonnie & Clyde
von Lisa-Marie Battenberg aus Worms am 08.04.2014
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe diese Biographie begonnen, weil mir die vorherigen Bücher von Michaela Karl sehr gut gefallen haben und ich neugierig auf ihr neues Projekt war. Das Thema Bonnie und Clyde klang zwar spannend, war aber erstmal nebensächlich. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn auch diesmal ist ihr eine interessante, flüssig zu le... Ich habe diese Biographie begonnen, weil mir die vorherigen Bücher von Michaela Karl sehr gut gefallen haben und ich neugierig auf ihr neues Projekt war. Das Thema Bonnie und Clyde klang zwar spannend, war aber erstmal nebensächlich. Zum Glück wurde ich nicht enttäuscht, denn auch diesmal ist ihr eine interessante, flüssig zu lesende Biographie gelungen. Neben dem Werdegang von Bonnie und Clyde, jeweils von ihrer Kinderzeit bis zum unvermeidlichen Ende, erfährt man sehr viel über Amerika in den 20er und 30er Jahren, über die Wirtschaftskrise und die große Depression, über die erschreckende Armut und die miserablen Lebensbedingungen vieler Amerikaner. Es wird klar, wie Bonnie und Clyde abrutschten und warum Teile der Bevölkerung lange hinter ihnen standen. Insgesamt eine gelungene Biographie, sehr detailliert, ein wenig ernster als die Lebensgeschichte der Dorothy Parker, aber das liegt wohl am Thema. Empfehlenswert.


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