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Ostende. 1936, Sommer der Freundschaft

1936, Sommer der Freundschaft

Volker Weidermann

(27)
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Beschreibung

Ein belgischer Badeort mit Geschichte und Glanz: Hier kommen sie alle noch einmal zusammen, die im Deutschland der Nationalsozialisten keine Heimat mehr haben. Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Kisch und Toller, Koestler und Kesten, die verbotenen Dichter. Sonne, Meer, Getränke – es könnte ein Urlaub unter Freunden sein. Wenn sich die politische Lage nicht täglich zuspitzte, wenn sie nicht alle verfolgt würden, ihre Bücher nicht verboten wären, wenn sie nicht ihre Heimat verloren hätten. Es sind Dichter auf der Flucht, Schriftsteller im Exil. Volker Weidermann erzählt von ihrer Hoffnung, ihrer Liebe, ihrer Verzweiflung – und davon, wie ihr Leben weiterging.

Ausstattung: 1 s/w-Bild

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 10.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74891-4
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/1,7 cm
Gewicht 168 g
Abbildungen 1 schwarzweisse -Bild, schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 52943

Buchhändler-Empfehlungen

Tobias Groß, Thalia-Buchhandlung Gotha

Volker Weidmanns wunderbar poetische Erzählung über die Magie eines belgischen Badeorts am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Und über die Freundschaft von Stefan Zweig & Joseph Roth, die höchst ungleich, höchst ungewöhnlich & doch so unglaublich charakteristisch für beide ist.

Eine mitreißende Erzählung über Schriftsteller im Exil - Unterhaltung auf hohem Niveau

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Volker Weidermann, Feuilletonchef der FAS und anerkannter Literaturkritiker, entführt den Leser in seinem Buch in den belgischen Badeort Ostende und mitten in die creme de la creme der deutschen Exilliteraten. Schriftsteller, deren Bücher in den Jahren des Nationalsozialismus verbrannt wurden, treffen nach und nach im Jahr 1936 dort ein und verbreiten eine ganz eigene Atmosphäre aus Verzweiflung, Hoffnung und Sehnsucht. Allen voran Stefan Zweig, der seine Geliebte Lotte im Schlepptau hat und fleißig diversen literarischen Projekten nachgeht. An seiner Seite entdecken wir Joseph Roth, den ewigen Trinker und zugleich eine sensible Künstlernatur, der mit seiner Präsenz alle anderen beeindruckt. Insbesondere Irmgard Keun, das „kunstseidene Mädchen“, eine mondäne und glamouröse Dichterin, die sich sofort für alle völlig überraschend in den schon vom Tode gezeichneten Roth verliebt. In einer nahezu untrennbaren Einheit schreiben beide zusammen, sie in der Sonne sitzend, er im dunklen Schatten ruhend, beide trinken gemeinsam viel Schnaps und andere Alkoholika, fast bis zum Umfallen. Aber auch der „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch und Arthur Koestler, Autor des Klassikers „Sonnenfinsternis“ sind vor Ort und trösten sich und die anderen mit Galgenhumor über die schreckliche politische Lage hinweg, witzeln über die drohende Heimatlosigkeit und sind dennoch immer wieder völlig fassungslos über das Geschehen im fernen Deutschland. Über alldem schwebt wie ein guter Geist Stefan Zweig, der sogar Joseph Roth eine Zeit lang zur Abstinenz überreden kann, weil diesem diese Freundschaft zu Zweig, die sehr leidenschaftlich und emotional ist, so bedeutend scheint. Die Beziehung dieser beiden, auf der einen Seite der ruhige und bedächtige Zweig, auf der anderen Seite der impulsive und unberechenbare Roth, intensiviert sich zunehmend und schenkt beiden und uns Lesern am Ende auch einen Sommer der Freundschaft. Volker Weidermann brilliert mit einer kenntnisreichen und mitreißenden Erzählung über Schriftsteller im Exil, die auch ein wenig an Klaus Modicks „Sunset“ erinnert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 13.10.2017
Bewertet: anderes Format

Ein gefühlvoller Roman über "Exilautor*innen unter sich". Zweig,Keun und Roth lernt man als Leser*in in diesem traurigen Sommer kennen. Eine Empfehlung für alle Literaturliebhaber

"Meine Freunde die Poeten"
von Henrik Nobis aus Dresden am 07.05.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch "Ostende" ist ein Beweis dafür, dass die Exilzeit zum interessantesten in der deutschsprachigen Literaturgeschichte zählt. Und es zeigt auch, dass so manche Exilautoren zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind! Fern der Heimat, fern der vertrauten Sprache fanden sie Mitstreiter, die zusammen stritten, lachten, litten, s... Das Buch "Ostende" ist ein Beweis dafür, dass die Exilzeit zum interessantesten in der deutschsprachigen Literaturgeschichte zählt. Und es zeigt auch, dass so manche Exilautoren zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind! Fern der Heimat, fern der vertrauten Sprache fanden sie Mitstreiter, die zusammen stritten, lachten, litten, schrieben und tranken ... Kleines Büchlein, ganz großer Gewinn!

von einer Kundin/einem Kunden aus Bayreuth am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch besticht nicht nur durch die interessanten Protagonisten, sondern auch durch den changierenden und fesselnden Sprachstil. Ein literarischer Hochgenuss.


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