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Das Labyrinth

Roman

(18)
»Es ist unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen.« SVENSKA DAGBLADET

Martin und Åsa Horn sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass für ihre elfjährige Tochter Magda kaum Aufmerksamkeit übrig bleibt. Als Magda plötzlich vermisst wird und der Verdacht die Eltern trifft, begeben sie sich auf eine nervenaufreibende Spurensuche – ebenso wie Tom, Martins loyaler Kollege, und die Schulkrankenschwester Katja, die vor Magdas Verschwinden Narben und blaue Flecken am Körper des Mädchens entdeckt hatte.
Vier unzuverlässige Erzählerstimmen entführen den Leser in ein Labyrinth aus Schuldbekenntnissen und Indizien. Immer neue Irrwege tun sich auf, bis am Schluss eine überraschende Entdeckung wartet …
Rezension
„Der Schwede Sigge Eklund ist ein Meister der spannenden Geschichten. […] Schlaflose Nächte garantiert.“
COSMOPOLITAN

"Krimi und Psychodrama in einem. Ein unwiderstehlicher Pageturner!"
ELLE

"Beklemmend, spannend, überraschend."
PEOPLE MAGAZIN

"Sigge Eklund versteht es meisterhaft, den Leser von unzuverlässigen Erzählern in die Irre führen zu lassen. (...) eine Erzählung über emotionale Kälte, die den Leser erst bei der Kehle packt und schließlich im Herzen erwischt."
Annette Rupprecht, STERN

"Ein intelligentes Psychogramm, das einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt."
FREUNDIN

"Eindringlich, elegant und traurig."
BÜCHER

"'Das Labyrinth' ist ein spannender schwedischer Roman mit kriminalistischen Zügen, der ganz ohne Blutvergießen auskommt."
Karin Skrzypczak, DELMENHORSTER KREISBLATT

"Ein fesselnder Krimi, der in Kombination mit einem undurchdringlichen Familienschicksal bis zur ungewöhnlichen Auflösung den Leser nicht aus dem Labyrinth herauslässt."
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE
"Ein fesselndes Psychodrama."
BUCH AKTUELL

"Ein spannendes, psychologisches Verwirrspiel."
MAXI

„Vertracktes, klug komponiertes Ehedrama zum Mitdenken. [...]Ein spannender Beziehungskrimi aus Schweden.“
ZDF MORGENMAGAZIN

„Ein spannender und wendungsreicher Roman. [...] Es geht ihm nicht nur darum, einen Kriminalfall zu erzählen. Vielmehr macht er sich auf die Spuren einer Ehe, lotet aus, welchen Einfluss unsere Kindheit auf unsere Beziehungen hat. Dabei legt er geschickt verschiedene Fährten und offenbart unerwartete Verstrickungen zwischen den Figuren.“
Anne Burgmer, BÜCHERMAGAZIN KSTA

"'Das Labyrinth' ist ein spannender und ziemlich düsterer Psycho-Thriller. Das Besondere ist die Erzählweise."
MAINPOST

"Packend."
GALA MEN

"Unvorhersehbar und hochdramatisch."
BILD + FUNK; GONG

"Ungewöhnlicher Thriller."
RHÖHN- UND SAALEPOST

"Sigge Eklund liefert mit 'Das Labyrinth' keinen Krimi-Einheitsbrei, sondern eine raffiniert aufgebaute Geschichte. [...] Wer Eklunds spannendes Buch einmal in die Hand nimmt, kann es nicht weglegen."
AACHENER NACHRICHTEN

"Die nüchterne Sprache, das durchgängig hohe Spannungsniveau, die psychologisch sehr gut ausgearbeiteten Charaktere, die mosaikhafte Erzählweise und die Tatsache, dass am Ende die losen Fäden kunstvoll verknüpft werden, machen dieses Drama für mich absolut empfehlenswert!"
Barbara62, LOVELYBOOKS

"Ein fesselnder Krimi, der in Kombination mit einem undurchdringlichen Familienschicksal bis zur ungewöhnlichen Auflösung den Leser nicht aus dem Labyrinth herauslässt."
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE

"Fesselnder Krimi."
NEUE RUHR ZEITUNG

"Spannender und wendungsreicher Roman."
Anne Burgmer, MITTELDEUTSCHE ZEITUNG
Portrait
Sigge Eklund, 1974 geboren, ist in Schweden vor allem als Blogger, Webjournalist und Fernsehproduzent bekannt und hat sich nicht zuletzt durch seinen preisgekrönten Podcast mit Axel Schulman einen Namen gemacht. >Das Labyrinth< ist sein fünfter Roman, der in insgesamt zehn Sprachen erscheint. Mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt er in Stockholm.
Nina Hoyer, Jahrgang 1974, übersetzt seit fünf Jahren aus dem Schwedischen, Dänischen und Norwegischen, u. a. Bücher von Joakim Zander, Leif G. W. Persson und Ingrid Elfberg.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 20.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783832188399
Verlag DUMONT Buchverlag
Dateigröße 2631 KB
Übersetzer Nina Hoyer
Verkaufsrang 19.737
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein elfjähriges Mädchen verschwindet, und eine aufregende Suche beginnt. Die Sorgen und Ängste der Eltern werden fesselnd und authentisch geschildert. Zusätzliche Spannung bringt die Wiedergabe der Ereignisse durch vier unterschiedliche Beteiligte: die Mutter, der Vater, die Schulpsychologin und ein Kollege des Vaters schildern ihre zum Teil sehr unterschiedliche Version des Geschehens vor und nach dem Verschwinden des Mädchens. Obwohl ich nicht der typische Krimileser bin, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein sehr empfehlenswerter Roman, bis hin zum überraschenden Ende...

Ein elfjähriges Mädchen verschwindet, und eine aufregende Suche beginnt. Die Sorgen und Ängste der Eltern werden fesselnd und authentisch geschildert. Zusätzliche Spannung bringt die Wiedergabe der Ereignisse durch vier unterschiedliche Beteiligte: die Mutter, der Vater, die Schulpsychologin und ein Kollege des Vaters schildern ihre zum Teil sehr unterschiedliche Version des Geschehens vor und nach dem Verschwinden des Mädchens. Obwohl ich nicht der typische Krimileser bin, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein sehr empfehlenswerter Roman, bis hin zum überraschenden Ende...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
18 Bewertungen
Übersicht
8
5
5
0
0

Ein Labyrinth für den Leser
von Dr. M. am 31.07.2018
Bewertet: Paperback

Hätte Sigge Eklund seine Geschichte gleichförmig von hinten nach vorne erzählt, hätten wohl viele seiner Leser mit dem Kopf geschüttelt, denn dann hätten sie schnell gemerkt, wie konstruiert die Zusammenhänge tatsächlich sind. So intensiv können gegenseitige Verstrickungen von vier handelnden Personen in der Wirklichkeit kaum sein. Und schließlich: So... Hätte Sigge Eklund seine Geschichte gleichförmig von hinten nach vorne erzählt, hätten wohl viele seiner Leser mit dem Kopf geschüttelt, denn dann hätten sie schnell gemerkt, wie konstruiert die Zusammenhänge tatsächlich sind. So intensiv können gegenseitige Verstrickungen von vier handelnden Personen in der Wirklichkeit kaum sein. Und schließlich: So wenig kann eine intelligente und wohl auch einfühlsame Mutter ihr eigenes Kind nicht kennen. Und schon gar nicht wird eine gut ausgebildete Psychologin übersehen, wie sich das Verhalten und der körperliche Zustand ihrer Tochter dramatisch verändert. Selbst wenn sie mehr mit sich selbst und ihrer Ehe befasst ist als mit ihrem Kind. Doch während des Lesens nimmt man all dies hin, weil man das Ende nicht kennt und im Erzähllabyrinth des Autors herumirrt. Der Titel dieses Romans bezieht sich weniger auf den Inhalt, als vielmehr auf die gegenseitigen Verschachtelungen und Perspektiven, in die Eklund seine Leser führt. Magda ist abends aus dem Haus verschwunden als ihre Eltern in der nahegelegenen Gaststätte saßen und sich über ihre Ehe unterhalten wollten. Lange Zeit schwebt ein Verdacht über ihnen, den sie nicht ausräumen können. Magda bleibt verschwunden, und zwischen ihren Eltern kriselt es noch mehr. Eklund erzählt das Drama jeweils aus der Sicht der Mutter, des Vater und weiterer Personen. Zusätzlich verwirrt er seine Leser mit Zeitsprüngen. Wenn man sich nicht merkt, wann Magda verschwunden ist, dann muss man bei den einzelnen Kapiteln, die immer mit der Person, aus deren Perspektive erzählt wir, und mit einer Zeitspanne überschrieben sind, andauern zurückblättern, um nicht die Übersicht zu verlieren. Zusätzlich bringt Eklund nach einer Weile ein weiteres Paar in seine Geschichte ein, die beide mit Magdas Vater in eine Beziehung gesetzt werden, und in Wirklichkeit als erzählerische Ablenkung und als Katalysator der ganzen Geschichte wirken. Eine scheinbar wichtige Rolle spielt auch die Vergangenheit von Magdas Vater. Ein zusätzlicher Weg durch das Labyrinth der Verstrickungen, das Eklund aufbaut. Alles ist mit allem verbunden. Und jeder mit jedem. Aber es gibt nur einen Weg zur Lösung des Rätsels. Eklund deutet ihn an verschiedenen Wegscheidungen an, um dann seine Leser geradewegs in die andere Richtung zu schicken. So lange man liest, fesselt diese irgendwie depressive Geschichte. Geschickt wird Spannung aufgebaut, werden Situationen konstruiert, die man nachvollziehen kann, werden unterschiedliche Sichtweisen geschildert, aus denen sich wieder neue Perspektiven zu ergeben scheinen. Erst am Ende, wenn man aus diesem Labyrinth entlassen wird, tritt eine gewisse Ernüchterung ein, weil man im Angesicht der nun plötzlich einleuchtenden Zusammenhänge gleichzeitig erkennen muss, wie merkwürdig das Ganze tatsächlich ist und wie unwahrscheinlich. Aber unterhaltsam war es. Und dafür gibt es die Sterne.

Fesselnd, eindringlich, menschlich.
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