Hart auf hart

gekürzte Lesung

(24)
T. C. Boyle mit einem brennend aktuellen Thema: der Feind der Zivilisation

Adam, der Sohn eines Schuldirektors und Vietnamveterans, kriegt nichts auf die Reihe. Er fliegt von allen Schulen, wandert von einem Psychiater zum anderen, bis die Eltern ihn aufgeben. Doch in Adam tickt eine Bombe. Überall wähnt er Feinde, gegen die es sich zu verteidigen gilt. In der Wildnis, wo er ein Schlafmohnfeld angelegt hat, hortet er Waffen. Aber es gibt jemanden, der sich in ihn verliebt. Sara, die auch gegen vieles steht: Globalisierung, Verschwörer und Staatsgewalt. Als sie ihn am Straßenrand aufgabelt, beginnt eine leidenschaftliche Liaison. Doch bald merkt Sara, dass mit Adam nicht gut zu reden ist – und er es ernst meint mit den Feinden, sehr ernst.

(8 CDs, Laufzeit: 8h 21)

Portrait
T.C. Boyle wurde 1948 in Peekskill, im Hudson Valley, geboren und wuchs in schwierigen Familienverhältnissen auf. Nach ausschweifenden Jugendjahren in der Hippie- und Protestbewegung der 60er Jahre war Boyle Lehrer an der High School in Peekskill und publizierte während dieser Zeit seine ersten Kurzgeschichten in namhaften Zeitschriften. Heute lebt er mit seiner Frau und drei Kindern in Kalifornien. Bis ins Jahr 2012 unterrichtete er an der University of Southern California in Los Angeles 'Creative Writing'. Für seinen 1987 erschienenen Roman "World´s End" erhielt Boyle den PEN/Faulkner-Preis.

August Diehl, geboren 1976, wurde für seine Rollen auf der Bühne sowie in Kino und Fernsehen bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller und mit dem Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsdarsteller für seine Rolle im Kinofilm "23" . Gleich mehrere Auszeichnungen erhielt er für sein Spiel an der Seite von Daniel Brühl in Achim von Borries 20er-Jahre-Tragödie "Was nützt die Liebe in Gedanken". 2009 gehörte er zum legendären deutschen Cast von Quentin Tarantinos Kinoerfolg "Inglorious Basterds". In "Salt" wurde er als Ehemann an der Seite von Angelina Jolie besetzt. 2012 war er in "Wir wollten aufs Meer" im Kino zu sehen. 2013 stand er mit Jeremy Irons, Mélanie Laurent und Charlotte Rampling für "Nachtzug nach Lissabon" von Bille August vor der Kamera. August Diehl spielt zudem als Gast am Wiener Burgtheater. 2014 wurde er mit dem Wiener Theaterpreis "Nestroy" für seine Darstellung des Hamlets ausgezeichnet. Im Hörverlag ist er in Erich Maria Remarques "Im Westen nichts Neues", sowie im Filmhörspiel "Buddenbrooks" zu hören.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher August Diehl
Anzahl 8
Erscheinungsdatum 13.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844518115
Genre Belletristik
Verlag DHV Der Hoerverlag
Spieldauer 510 Minuten
Übersetzer Dirk van Gunsteren
Hörbuch (CD)
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Anna Möllmann, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Ein kritisches Thema, sicher nicht für Jedermann, aber absolut spannend verpackt. Mir gefällt Boyles Schreibstil sehr. Ich freue mich weitere seiner Werke! Ein kritisches Thema, sicher nicht für Jedermann, aber absolut spannend verpackt. Mir gefällt Boyles Schreibstil sehr. Ich freue mich weitere seiner Werke!

Moritz Eis, Thalia-Buchhandlung Berlin

Groß, absurd und wahr.
Zynisch beschriebene Figuren, über die wir uns wundern und ärgern, über die wir lachen, deren Taten und Gedanken aber auch unsere Gesellschaft hinterfragen.
Groß, absurd und wahr.
Zynisch beschriebene Figuren, über die wir uns wundern und ärgern, über die wir lachen, deren Taten und Gedanken aber auch unsere Gesellschaft hinterfragen.

Christiane Ludwig, Thalia-Buchhandlung Dresden

Hart auf hart kommt es in diesem Buch definitiv. Schonungslos, gesellschaftskritisch, nachdenklich. Muss man nach dem Lesen erstmal sacken lassen. Hart auf hart kommt es in diesem Buch definitiv. Schonungslos, gesellschaftskritisch, nachdenklich. Muss man nach dem Lesen erstmal sacken lassen.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Boyles neuestes Werk überrascht durch seine Handlung, so nah war er noch nie an einem Krimi. Seine Sprache und sein Blick für die Schattenseiten Amerikas begeistern aber wieder! Boyles neuestes Werk überrascht durch seine Handlung, so nah war er noch nie an einem Krimi. Seine Sprache und sein Blick für die Schattenseiten Amerikas begeistern aber wieder!

Friederike Foerster, Thalia-Buchhandlung Bonn

Die amerikanische Seele, muss sich selbst verteidigen dürfen. Ein Einzelgänger findet eine Mitstreiterin. Das gezeichnete Bild ist rund aus der Innensicht. Die amerikanische Seele, muss sich selbst verteidigen dürfen. Ein Einzelgänger findet eine Mitstreiterin. Das gezeichnete Bild ist rund aus der Innensicht.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Ein faszinierender und auch verstörender Einblick in eine Parallelwelt. Sehr gut geschrieben, mir persönlich aber zu düster. Ein faszinierender und auch verstörender Einblick in eine Parallelwelt. Sehr gut geschrieben, mir persönlich aber zu düster.

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Ein Punkt Abzug, weil ich wirklich KEINE der Figuren leiden kann, es ist hart, es ist nervig, es ist...vermutlich genau so, just real! Keine Entspannungslektüre! Ein Punkt Abzug, weil ich wirklich KEINE der Figuren leiden kann, es ist hart, es ist nervig, es ist...vermutlich genau so, just real! Keine Entspannungslektüre!

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Gnadenlos zeigt uns Boyle die Abgründe einer gewalttätigen Gesellschaft, deren Verlierer und Außenseiter zu paranoiden Hardlinern oder brutalen Amokläufern werden. Großartig! Gnadenlos zeigt uns Boyle die Abgründe einer gewalttätigen Gesellschaft, deren Verlierer und Außenseiter zu paranoiden Hardlinern oder brutalen Amokläufern werden. Großartig!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Boyle at his best. Sprach gewaltig führt er uns durch ein Amerika in dem die Amerikaner nichts mit ihrer Regierung zu tun haben wollen. Und das geht nicht lange gut. Boyle at his best. Sprach gewaltig führt er uns durch ein Amerika in dem die Amerikaner nichts mit ihrer Regierung zu tun haben wollen. Und das geht nicht lange gut.

„Ein dramatisch guter Boyle“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Boyle wie er leibt und lebt: Systemkritisch bis hin zum bitteren Zynismus widmet er "Hart auf Hart" den Außenseitern, den Kritikern, die mehr oder weniger auf der Strecke bleiben - kurz: dem Schattendasein im american way of life. Ein imposantes, nachdenklich stimmendes Werk, das man schwerlich aus der Hand legt. Ein wirklich starker Roman, den man gelesen haben sollte. Boyle wie er leibt und lebt: Systemkritisch bis hin zum bitteren Zynismus widmet er "Hart auf Hart" den Außenseitern, den Kritikern, die mehr oder weniger auf der Strecke bleiben - kurz: dem Schattendasein im american way of life. Ein imposantes, nachdenklich stimmendes Werk, das man schwerlich aus der Hand legt. Ein wirklich starker Roman, den man gelesen haben sollte.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Typischer T.C. Boyle, schräg, spannend, lesenswert!!!! Typischer T.C. Boyle, schräg, spannend, lesenswert!!!!

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Ludwigshafen am Rhein

Ein Gesellschaftsdrama, das zum Nachdenken anregt und auf Missstände hinweist. Leider schafft der Roman es nicht, sein Potential bis zum Ende zu halten. Ein Gesellschaftsdrama, das zum Nachdenken anregt und auf Missstände hinweist. Leider schafft der Roman es nicht, sein Potential bis zum Ende zu halten.

„Was wäre wenn Ihr Sohn zum Mörder wird?“

Kerstin Jagsteit

Sten ist ein vorbildlicher amerikanischer Bürger. Als dekorierter Vietnam-Veteran und pensionierter High-School-Direktor hat er in der kalifornischen Kleinstadt durchaus Einfluss und ist wohlhabend genug, um sich ein Haus mit Blick auf das Meer und Reisen leisten zu können. Als er auf einer Kreuzfahrt bei einem Landgang seine Reisegruppe mit fragwürdigem Einsatz vor einem Raubüberfall schützt, wird er von der heimischen Presse als Held gefeiert. Doch plötzlich wendet sich alles gegen ihn, als sein Sohn Adam zum Amokläufer und wochenlang von der Polizei gejagt wird.
Boyle beschreibt einen jungen Mann, der sich als Teenager vernachlässigt fühlte, voller Wut auf die amerikanische Gesellschaft ist und seinem Vorbild, einem legendären Waldläufer namens Colter, nacheifert.

Den Leser erwartet hier wieder ein typischer Boyle: Psychologisch ausgestaltete Charaktere, Gesellschaftskritik und die Schilderung einer von Menschen geschundenen aber großartigen Natur.

Thank you Mister Boyle!
Sten ist ein vorbildlicher amerikanischer Bürger. Als dekorierter Vietnam-Veteran und pensionierter High-School-Direktor hat er in der kalifornischen Kleinstadt durchaus Einfluss und ist wohlhabend genug, um sich ein Haus mit Blick auf das Meer und Reisen leisten zu können. Als er auf einer Kreuzfahrt bei einem Landgang seine Reisegruppe mit fragwürdigem Einsatz vor einem Raubüberfall schützt, wird er von der heimischen Presse als Held gefeiert. Doch plötzlich wendet sich alles gegen ihn, als sein Sohn Adam zum Amokläufer und wochenlang von der Polizei gejagt wird.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
8
14
1
1
0

Echt Hörenswert
von Literaturlounge eu aus Gießen am 09.01.2017
Bewertet: Hörbuch-Download

Hart auf hart von T.C. Boyle Hörbuch gelesen von August Diehl Wenn man im Laden steht und ein neues Buch auswählt liest man im Allgemeinen erst mal den Klappentext. So auch ich bevor ich „Hart auf hart“ in mein Autoradio schob. Und ich war erst mal verwirrt. Es hieß doch es... Hart auf hart von T.C. Boyle Hörbuch gelesen von August Diehl Wenn man im Laden steht und ein neues Buch auswählt liest man im Allgemeinen erst mal den Klappentext. So auch ich bevor ich „Hart auf hart“ in mein Autoradio schob. Und ich war erst mal verwirrt. Es hieß doch es ging um „Zwei Außenseiter gegen eine Welt von Spießern, Ordnungshütern und Übelgesinnten“. Wieso sind wir jetzt auf einem amerikanischen Kreuzfahrtschiff voller Rentnern in der Karibik? Spießiger kann ich es mir kaum vorstellen. Nicht aufgeben! Der Zusammenhang stellt sich zu Beginn der zweiten CD her. Wobei ich allerdings zugeben muss, dass mir der Zweck dieser Nebenhandlung für die gesamte Erzählung nicht ganz klar ist. Sara hat keinen „Vertrag mit den Vereinigten Staaten“. Sie sieht Gesetze als Eingriff in ihre persönliche Freiheit und widersetzt sich der Gurtpflicht und Führerscheinkontrolle. Sie trifft auf Adam, der sich von der normalen Kleinstadtwelt abschottet. Ob dies ganz bewusst geschieht, der ob er ein Psychopath ist, wäre eine Frage für den Psychoanalytiker. Dieses Zusammentreffen setzt eine Handlung in Gang, die ich nicht erwartet hatte. Eine spannende Erzählung, die für mich auch das Potential für einen Hollywood-Thriller hat. Dies würde jedoch die unteren Textebenen etwas vernachlässigen. Boyle kritisiert in seinem Roman die Scheinheiligkeit der Gesellschaft. Man ist immer ach so moralisch, aber es ist schon okay, die Mexikaner generell als Drogendealer zu verdächtigen. Amerika sieht sich zwar als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, hat aber de facto sehr wohl Einschränkungen, die besonders einem Europäer sehr schräg vorkommen, wie zum Beispiel das Verbot der einfuhr von Überraschungseiern, weil Kinder die Kleinteile verschlucken könnten, aber es ist völlig in Ordnung wenn fünfjährige Schießübungen machen. Diese Zwiespältigkeit von Ideal und Realität bricht auch über Sara herein. Sie hat zwar keinen Vertrag mit den Vereinigten Staaten, aber… Ein echt hörenswerter Roman.

Bleibt weit unter den Möglichkeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bergisch Gladbach am 24.11.2016
Bewertet: Taschenbuch

Die guten Buchhändlerempfehlungen kann ich nicht nachvollziehen. Boyle hat in der Vergangenheit tolle Romane geschrieben aber zuletzt fand ich ihn eher mau, vor allem der letzte Roman San Miguel hat mich nur gelangweilt. Dieses Werk schien mir thematisch sehr interessant zu sein und der Roman beginnt auch sehr verheißungsvoll.... Die guten Buchhändlerempfehlungen kann ich nicht nachvollziehen. Boyle hat in der Vergangenheit tolle Romane geschrieben aber zuletzt fand ich ihn eher mau, vor allem der letzte Roman San Miguel hat mich nur gelangweilt. Dieses Werk schien mir thematisch sehr interessant zu sein und der Roman beginnt auch sehr verheißungsvoll. Es ist dieser typische amerikanische Kulturchauvinismus, die einen US Bürger auf einer Kreuzfahrt in Mittelamerika überreagieren und zum Mörder an einem Straßenräuber werden lässt. Der Sohn Adam ist ein paranoider Waffennarr, der einsam im Haus seiner verstorbenen Großmutter lebt und eines Tages Sarah trifft, die gerade ihren Wagen abgeben musste, weil sie Anschnallen für staatliche Gängelei hält. Es hört sich also gut an aber: Boyle bleibt sprachlich weit unter seinen Möglichkeiten, die Protagonisten sind hölzern und ohne psychologische Tiefe geschildert. Adam Stenson ist einfach nur Schizophren und seine Freundin eine ordinäre Person, nichts wirklich Besonderes also. Was ein erklärendes Werk über das Trump-Amerika hätte werden können, ist leider nur ein mittelmäßiger Thriller geworden. Schade, aber so ist das bei Starautoren manchmal: Auch Mittelmaß verkauft sich wie von selbst.

von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 15.06.2016
Bewertet: anderes Format

T. C. Boyle hat eine großartige Art zu erzählen. Eine rasante und etwas befremdliche Geschichte.