Das Elfenbeinzimmer

Roman

(7)
Das Gold der Sonnenuntergänge, die Karamellfarben der Erde: Inmitten der Farbenpracht Marokkos wagt Jana nach dem Tod ihrer Mutter einen Neuanfang und zieht zu ihrer großen Liebe Joaquin. Der alte Familiensitz, auf dem er lebt, fasziniert sie von Anfang an, erscheint er mit seinen zahlreichen Säulen und Spiegeln doch wie ein verwinkeltes Labyrinth. Immer tiefer zieht er Jana in sich hinein, bis sie auf ein prächtiges elfenbeinfarbenes Zimmer stößt. Doch der schöne Schein trügt. Denn dieses Zimmer hat eine Geschichte - eine Geschichte, so dunkel wie das Indigoblau arabischer Nächte …
Portrait

Laila El Omari, geboren in Münster als Tochter einer deutschen Mutter und eines palästinensischen Vaters, studierte Orientalistik, Germanistik und Politikwissenschaften. Sie spricht mehrere arabische Dialekte und hat viele Länder des Orients bereist. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Töchtern in Bonn.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 13.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30584-6
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,8/12,4/2,7 cm
Gewicht 283 g
Verkaufsrang 76.150
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Die Bücher von Laila El Omari bieten immer genau den richtigen Hauch Exotik und dann eine Geschichte, die von der ersten Seite begeistert. Die Bücher von Laila El Omari bieten immer genau den richtigen Hauch Exotik und dann eine Geschichte, die von der ersten Seite begeistert.

Kundenbewertungen

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Das Elfenbeinzimmer
von Kat B. aus Thun am 23.05.2015

Nach dem Tod ihrer Mutter wagt Jana mit ihrer Schwester Marla einen Neuanfang in der Küstenstadt Ceuta in Marokko. Gemeinsam ziehen sie in das Haus von Janas Noch-Ehemann Joaquin Mariscal. Marla ist alles andere als Begeistert, muss sie doch die gewohnte Umgebung und ihr Zuhause zurücklassen. Und auch Jana... Nach dem Tod ihrer Mutter wagt Jana mit ihrer Schwester Marla einen Neuanfang in der Küstenstadt Ceuta in Marokko. Gemeinsam ziehen sie in das Haus von Janas Noch-Ehemann Joaquin Mariscal. Marla ist alles andere als Begeistert, muss sie doch die gewohnte Umgebung und ihr Zuhause zurücklassen. Und auch Jana fällt es nicht leicht, denn ihre Ehe ist nicht ganz so harmonisch, wie sie sich das wünscht und dass Joaquins Vater auch bei ihnen wohnt, ist da nicht gerade hilfreich. Doch das Haus in dem sie wohnen macht das alles wieder wett, es ist ein faszinierendes Gebäude, richtiges Labyrinth und verbirgt so manches Geheimnis - denen Jana immer näher kommt. Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die Perspektivenwechsel zwischen Jana, ihrer Schwester Marla und Szenen aus der Vergangenheit der Familie Mariscal macht die Geschichte interessant. Die Beschreibungen des malerischen Ortes Ceuta und des labyrinthartigen Herrenhauses waren sehr lebhaft, detailliert, richtig liebevoll geschrieben. Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen. Jana ist eine selbstbewusste Frau die aber im Innern eine gewisse Unsicherheit verspürt. Sie sorgt sich um ihre Schwester und versucht mit allen Mitteln ihr eine gute Schwester und kein Mutterersatz zu sein. Was mich an ihr etwas gestört hat, ist, dass sie es einfach als gegeben sah, dass sie in dem Haus wohnen darf und sich Zimmer und Mobiliar aussuchen kann, wie es ihr gerade beliebt. Kein Danke und nichts von ihrer Seite. Marla ist mir sehr ans Herz gewachsen. Sie kämpft sehr mit dem Umstand, dass sie nun in Ceuta leben soll und doch versucht sie ihre ältere Schwester zu verstehen. Sie hat eine rebellische und manchmal sehr wütende Ader, die man ihr aber kaum übel nehmen kann. Joaquin war mir auch von Anfang an sympathisch, er ist zwar geheimnisvoll und in sich gekehrt, wirkt dadurch aber auch sehr anziehend. Er sorgt sich um Jana und Marla, versucht sich aber so gut wie möglich aus ihren Familienangelegenheiten raus zu halten. Alles in allem bekommt "Das Elfenbein" 4.5 von 5 Sternen von mir. Ein schöner Roman mit toller Atmosphäre, der es mir angetan hat.

Dunkle Geheimnisse im exotischem Flair
von Klaudia K. aus Emden am 17.05.2015

Ein düsteres Geheimnis verbirgt sich im marokkanischen Familienanwesen der Familie Mariscal und führt den Leser hinab in ungeahnte Tiefen. Jana zieht mit ihrer Schwester Marla nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Ehemann nach Ceuta. Im schönen aber geheimnisvollen Anwesen angekommen, erscheint das Leben der Menschen dort zunächst wie von zahlreichen... Ein düsteres Geheimnis verbirgt sich im marokkanischen Familienanwesen der Familie Mariscal und führt den Leser hinab in ungeahnte Tiefen. Jana zieht mit ihrer Schwester Marla nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrem Ehemann nach Ceuta. Im schönen aber geheimnisvollen Anwesen angekommen, erscheint das Leben der Menschen dort zunächst wie von zahlreichen Ungereimtheiten umsponnen zu sein. Joaquin verheimlicht Jana womöglich etwas Wesentliches. Auch Alejandro, sein Vater, lässt sich nicht auf eine Klärung der seltsamen Atmosphäre ein. Marla muss in Ceuta eine Schule besuchen, in der sie doch recht bald Anschluss findet. Jana versucht das Familienunternehmen über den Handel mit Stoffen wieder in Gang zu bringen. Joaquin und Jana bemühen sich nach einer Trennung wieder nahe zu kommen, doch das in der Luft stehende seltsame Geheimnis des Anwesens steht ihnen ganz offensichtlich im Weg. Somit geht Jana in dem großen und verwinkelten Haus auf Erkundungstour und bestaunt die vielen wunderschönen Zimmer. Ihr fällt sofort das außergewöhnliche und faszinierende Elfenbeinzimmer auf. Schließlich findet Jana eines Tages etwas, womit niemand gerechnet hat. So erfährt sie plötzlich das Geheimnis welches Joaquin und seine Familie belastete und alle bis dahin in Atem gehalten hat. Laila El Omari gelang es mit diesem Buch eine sehr interessante Handlung zu realisieren. Ein besonderes Stilmittel, das sie für Ihre Spannungsbögen einsetzt ist hierbei immer wieder einmal kurze Rückblicke in die Szenarien der Vergangenheit in die Hauptstory einzufügen, so dass man in kleinen Schritten die Tragik der beteiligten Menschen miterlebt. Auf diese Weise löst sich das Rätsel um die Hauptstory erst verzögert und allmählich mit gehöriger Spannung auf. Die Charaktere sind sehr gut gestaltet. Auch ausgesprochen düstere und geheimnisvolle Figuren sind darunter, was eine recht lebendig agierende Protagonistenschar in Szene setzt. Die Stadt Ceuta konnte ich mir über die ausführliche und ausdrucksstarke Beschreibung sehr lebhaft vorstellen: Eine lebendige, exotische Welt mit historischem Flair. Laila El Omari’s Erzählkunst ist in meinen Augen bezaubernd. Sie entführt den Leser mit Leichtigkeit in eine fremde Welt und lässt während der Lektüre die Zeit vergessen. Lediglich die vielen recht unreifen Äußerungen der Schwester Marla haben mich in diesem Roman gestört. Möglicherweise ist dies jedoch gerade für jugendliche Leser interessant. Ansonsten habe ich mich sehr gut unterhalten und insbesondere das Kopfkino um den Flair der dargestellten exotischen Welt, sowie das Enträtseln des Geheimnisses genossen.

Dunkle Vergangenheit
von leseratte1310 am 16.05.2015

Der Tod der Mutter verändert das Leben von Jana und Marla. Jana, 28 Jahre alt, will ihrem Mann, von dem sie getrennt ist, noch eine Chance geben und ihr nicht sehr befriedigendes Leben neu gestalten. Sie hat das Sorgerecht für ihre 16jährige Schwester Marla und die ist von den... Der Tod der Mutter verändert das Leben von Jana und Marla. Jana, 28 Jahre alt, will ihrem Mann, von dem sie getrennt ist, noch eine Chance geben und ihr nicht sehr befriedigendes Leben neu gestalten. Sie hat das Sorgerecht für ihre 16jährige Schwester Marla und die ist von den Plänen nach Ceuta zu ziehen gar nicht begeistert. In Ceuta, das zwar auf dem afrikanischen Kontinent liegt, aber zu Spanien gehört, ziehen sie in das Haus der Familie Mariscal, dass imposant und geheimnisvoll ist. Das Buch hat mich gleich gefangen genommen. Es ist wundervoll geschrieben. Man kann sich nicht nur Ceuta sehr gut bildlich vorstellen, sondern vor allem dieses Haus mit seinen Mosaiken und Säulen, das einem großen Labyrinth gleicht. Auch die Charaktere sind sehr gut und authentisch beschrieben. Jana ist ein pragmatischer Mensch, der wenig Gefühle zeigt. Aber auch sie lässt sich von der fremden Umgebung einnehmen. Dagegen ist Marla impulsiv und gerade heraus und geht Risiken ein. Man spürt förmlich ihre Einsamkeit und wie wenig sie sich wohlfühlt. Joaquin will über seine Vergangenheit nicht reden, aber es gibt etwas, das zwischen ihm und seinem Vater Alejandro steht. Selbst Jana gegenüber ist er verschlossen, was auch der Grund ihrer Trennung war. Das Buch wird in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Zwischendurch erfährt man, was Ricardo und Javier Mariscal im Jahr 1605 Schändliches angestellt haben. Dann geht es um das Jahr 1978, als Alejandro das Treiben seines Bruders Martin und seines Cousins Diego miterleben muss. Bei ihrem Erkundungsgängen im Haus erfährt Jana nur wenig über die Familiengeschichte, denn es sieht aus, als wäre alles über die Vergangenheit ausgelöscht worden. Gerade das aber macht Jana neugierig. Das Elfenbeinzimmer übt einen seltsamen Reiz aus und dann offenbart sich ein grausiges Geheimnis. Die winzigen Puzzleteile, die so nach und nach aufgedeckt wurden, machten mich genauso neugierig wie Jana, was das Geheimnis der Familie ist, warum alle wie eine Auster verschlossen sind und warum es diese Eiseskälte zwischen Joaquin und Alejandro gibt. Die Atmosphäre dieser Geschichte hielt mich bis zum Schluss gefangen. Eine geheimnisvolle Familiengeschichte in einem ungewöhnlichen Haus.