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Ich und die Menschen

(ungekürzte Lesung)

"In diesem Hörbuch geht es um dich"

In einer regnerischen Nacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Und es ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Es hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen, jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die es überkommen, wenn es Debussy hört oder seiner vermeintlichen Frau Isobel in die Augen blickt?

(Laufzeit: ca. 8h 29)
Portrait
Christoph Maria Herbst, geboren 1966 in Wuppertal, ist aus dem deutschen Kino und Fernsehen nicht mehr wegzudenken. Er brillierte neben Anke Engelke in "Ladykracher" und verkörpert die Titelfigur in der Serie "Stromberg", für die er den Grimme Preis, den Bayrischen Fernsehpreis und zweimal den Deutschen Comedypreis erhielt.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Christoph Maria Herbst
Erscheinungsdatum 31.03.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783844514865
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 509 Minuten
Format & Qualität MP3, 509 Minuten
Übersetzer Sophie Zeitz-Ventura
Verkaufsrang 1241
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Buchhändler-Empfehlungen

Gesellschaftskritisch

Maren Oberwelland, Thalia-Buchhandlung

Ein bisschen abgedreht sind die Ideen von Matt Haig ja. Aber in Ich und die Menschen schafft er es mit einem Wesen von einem weit entfernten Stern uns Menschen den Spiegel vorzuhalten. Gleichzeitig zeigt er aber auch wie wunderbar das Leben auf unserer Erde ist und das sollten wir viel mehr zu schätzen wissen. "Die Blumen waren wunderschön. Blumen waren, nach der Liebe, die beste Werbung für die Erde, die man sich vorstellen konnte."

Dieses Buch handelt vom Sinn des Lebens und von überhaupt nichts - und das ist einfach köstlich

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Dieses Buch „handelt vom Sinn des Lebens und von überhaupt nichts. Es handelt davon, was passieren muss, damit man auf die Ewigkeit verzichtet und sich der Sterblichkeit überlässt. Es handelt von Liebe und toten Dichtern und Erdnussbutter mit ganzen Nüssen. Es handelt von Materie und Antimaterie, von allem und nichts, von Hoffnung und Hass. Es handelt davon, wie man ein Mensch wird. Und keine Sorge, ein Hund kommt auch darin vor.“ Mit diesen Worten eröffnet Matt Haig ein wirklich ungewöhnliches Buch, das spektakulär mit einem nackten Mathematikprofessor beginnt, der in einer regnerischen Nacht über die Autobahn bis zu seinem Büro in Cambridge läuft. Dieser Andrew Martin scheint nicht mehr ganz bei Trost zu sein, und überhaupt passt das alles gar nicht zu dem doch durchaus ehrenwerten und ernsthaften Gelehrten, der sich gerade mit der Riemannschen Vermutung beschäftigt. Und genau das ist der Knackpunkt, denn dieser als unlösbar geltende mathematische Satz scheint gerade enträtselt worden zu sein und zwar von ihm. Um zu verhindern, dass die Öffentlichkeit davon Kenntnis bekommt, denn die Lösung würde unvorstellbare Konsequenzen für das komplette Universum mit sich ziehen, wurde eine uns zunächst fremde Lebensform vom Planeten Vonnadorian geschickt. Dieses Wesen hat Professor Martin eliminiert, seine Gestalt angenommen und ist nun in seine Rolle geschlüpft auf der Suche nach weiteren möglichen Mitwissern. Allerdings hat er nicht mit einer zutiefst unglücklichen Ehefrau namens Isobel und einem verstörten, pubertierenden Sohn namens Gulliver gerechnet, die ihn gelinde gesagt etwas aus dem Konzept bringen. Schnell versucht er deshalb, möglichst menschliche Züge und Verhaltensweisen anzunehmen, wobei ihn die Musik und auch die Gedichte von Emily Dickinson tiefer beeindrucken als von seinen Auftraggebern erwünscht. Der „neue“ Andrew entwickelt Gefühle und findet das Leben hier auf der Erde gar nicht so schlecht... Diese Mischung aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams und „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ von Herbert Rosendorfer ist skurril, witzig und klug. Zugegeben, man sollte schon ein kleines Faible für außerirdische Wesen haben oder offen für Merkwürdigkeiten sein, um sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Aber dann hat man jede Menge Spaß beim Lesen und wird immer wieder mit wunderbaren und herzerwärmenden Sätzen beglückt, die das Leben ein wenig heller machen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
17
6
1
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0

Ein Blick von oben auf die Menschheit und die Welt auf der wir leben
von einer Kundin/einem Kunden am 29.09.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was wäre, wenn ein Außerirdischer die Erde besuchen würde, was würde er über uns Menschen wohl denken? Nachdem Professor Andrew Martin den Beweis für die letzte mathematische Hypothese gefunden hat, eine bahnbrechende Entdeckung für die Menschheit, muss aus Sicht der außerirdischen Lebensform der Vonnadorianer unbedingt die Verö... Was wäre, wenn ein Außerirdischer die Erde besuchen würde, was würde er über uns Menschen wohl denken? Nachdem Professor Andrew Martin den Beweis für die letzte mathematische Hypothese gefunden hat, eine bahnbrechende Entdeckung für die Menschheit, muss aus Sicht der außerirdischen Lebensform der Vonnadorianer unbedingt die Veröffentlichung und Verbreitung verhindert werden, um Schlimmeres zu verhindern. Der Professor wird eliminiert, und ein Entsandter des Planeten soll in dessen Haut schlüpfen und sowohl alle existierenden Dokumente löschen, als auch alle Personen, denen der Professor von seiner Entdeckung erzählt hat, töten. Die Gestalt des Professors anzunehmen gelingt vorzüglich, aber Kleider, eine Schutzhülle mit der sich das menschliche Wesen seltsamerweise umhüllt, wurden vergessen. So wird der neue Andrew bei seiner Ankunft auf unserer Erde direkt wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen. Trotzdem gelingt es ihm die Ärzte zu überzeugen, dass er nicht in die geschlossene Psychatrie gehört, sondern einen Schwächeanfall erlitten hat und man entlässt ihn in seine Familie, wo er seinen Auftrag fortsetzen möchte. Herrlich, zuweilen phylosophisch, waren die vielen Beobachtungen der Menschen und ihrer Verhaltensweisen, die in der Tat für eine fremde Spezie recht befremdlich erscheinen müssen. "Parks sind verhinderte Wälder, so wie Hunde verhinderte Wölfe waren. Die Menschen liebten beides, vielleicht , weil die Menschen auch irgendwie verhindert waren." "Die Erde war ein Planet der verpackten Dinge, Nahrung in Folie, Körper in Kleidung, Verachtung in Lächeln." Ich habe dieses Buch mit seinem feinen Humor und seinen treffenden, tiefsinnigen Aussagen sehr genossen, wobei ich den Anfang stärker fand, als das Ende. Da wurde es teilweise leider ein bisschen langatmig. Dies ist das 2. Buch, dass ich von Matt Haig lese, und sein Schreibstil gefällt mir wirklich sehr. Ich bin eigentlich gar kein großer Freund von Science Fiction. In diesem Fall wird das Surreale aber als Stilmittel eingesetzt, um philosophische Gedanken in den Roman einbinden zu können, und das finde ich ganz wunderbar.

Ich und die Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 17.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine herzerwärmende und unglaublich lustige Geschichte darüber, was es heißt ein Mensch zu sein. Matt Haig erschafft einen intelligenten und spannenden Blick über den Tellerrand hinaus, der einem zum Nachdenken anregt. Das Buch ist einer dieser Schätze, den man all seinen Freunden mit einer kleinen Masche oben drauf schenken möc... Eine herzerwärmende und unglaublich lustige Geschichte darüber, was es heißt ein Mensch zu sein. Matt Haig erschafft einen intelligenten und spannenden Blick über den Tellerrand hinaus, der einem zum Nachdenken anregt. Das Buch ist einer dieser Schätze, den man all seinen Freunden mit einer kleinen Masche oben drauf schenken möchte. 5 Sterne

Kurzweiliges Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 04.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nachdem ich das Buch "Wie man die Zeit anhält" von Matt Haig gelesen habe, interessierte es mich mehr vom Autor zu lesen. Auch dieses Buch ist sehr kurzweilig zu lesen. Die Sprache einfach und schnörkelos. Insgesamt sehr humorvoll, wobei mir die andere Geschichte besser gefiel. Möglicherweise, weil die Geschichte "Alien kommt a... Nachdem ich das Buch "Wie man die Zeit anhält" von Matt Haig gelesen habe, interessierte es mich mehr vom Autor zu lesen. Auch dieses Buch ist sehr kurzweilig zu lesen. Die Sprache einfach und schnörkelos. Insgesamt sehr humorvoll, wobei mir die andere Geschichte besser gefiel. Möglicherweise, weil die Geschichte "Alien kommt auf die Erde und ändert seine negative Sichtweise auf die Menschheit durch die Liebe" bekannt ist und schon mehrfach erzählt.