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Ein Fall für Kostas Charitos

Ein Fall für Kostas Charitos Band 10

Petros Markaris

(7)
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Beschreibung

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhändlerin und Krimi-Liebhaberin sagt:
Spätestens mit seinem Roman "Faule Kredite", der 2011 erschien, als die griechische Staatsschuldenkrise das Hauptthema in den Medien war, wurde Petros Markaris einer breiten Leserschaft bekannt. Und auch in seinem nunmehr zehnten Roman lässt Markaris den schrulligen Kommissar Kostas Charitos nicht nur in einem Mordfall ermitteln, er breitet ein Panorama des heutigen Griechenlands aus, rückwärtsgewandt, korrupt, radikal und hoffnungslos verschuldet. Kostas Charitos ist ein ziemlich durchschnittlicher, fast langweiliger Kommissar - aber er besitzt einen messerscharfen Verstand. In diesem Buch wird seine Tochter, mittlerweile Anwältin für Menschenrechte, böse zusammengeschlagen: Einer Truppe Neonazis passt es nicht, dass sich Katerina für Immigranten einsetzt. Kurz danach findet eine Putzfrau den erhängten Deutschgriechen Andreas. Alles deutet auf Selbstmord hin, aber dann weiß es eine seltsame Gruppe, "Die Griechen der fünfziger Jahre", besser - Andreas wurde ermordet. Und er wird nicht der letzte Tote sein... Kostas Charitos wurschtelt sich durch dieses Dickicht, der Leser folgt ihm, fasziniert und angewidert zugleich. Dadurch, dass der Roman im Präsens und der 1. Person Singular geschrieben ist, hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, direkt dabei zu sein. "Zurück auf Start" ist nicht nur ein Krimi, es ist ein Gesellschaftsroman ohne glückliches Ende und ohne Sentiment. Absolut lesenswert!

Produktdetails

Verkaufsrang 39600
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 25.03.2015
Verlag Diogenes
Seitenzahl 368 (Printausgabe)
Dateigröße 1844 KB
Originaltitel Titloi telous
Übersetzer Michaela Prinzinger
Sprache Deutsch
EAN 9783257604603

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Buchhändler-Empfehlungen

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Mir hat die Einstellung der Charitos-Familie zu den tagesaktuellen Problemen sehr gefallen, aber dem Fall und dessen tiefer liegender Geschichte konnte ich nicht so recht folgen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Moderner Gesellschaftsroman und Krimi zugleich, mit leichter Hand und leiser Ironie geschrieben. Typisch Markaris, einfach wunderbar !

Kundenbewertungen

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Die griechische Tragödie
von Brigitte Paulczynski aus Amstetten am 03.08.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

geht weiter. Ein deutsch-griechischer Geschäftsmann begeht Selbstmord. Doch die Gruppierung "Griechen der fünfziger Jahre" behauptet, er sei ermordet worden. Als ein weiterer Mord geschieht, glaubt auch Kommissar Charitos, dass diese Fälle einen gemeinsamen Nenner haben.

Mit Geiz und Geldgier macht man sich nicht beliebt
von einer Kundin/einem Kunden aus Erlangen am 18.05.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die einen Polizeibeamten schlagen sich auf die Seite der Goldenen Morgenröte, andere beißen sich an den "Griechen der fünfziger Jahre" die Zähne aus. Da geht doch glatt der Hut hoch. Motto: Unspektakulär vorgehen und auf einen grünen Zweig kommen.

Visionär:3.Teil der "Krisentrilogie"
von einer Kundin/einem Kunden aus Darmstadt am 05.05.2015
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Visionär deswegen,weil dieser Krimi schon 2012 geschrieben wurde und es fast unheimlich ist,wie Markaris die wirtschaftliche und auch politische Entwicklung Griechenlands vorhergesehen hat. In der Bevölkerung herrscht ein starker Rechtsruck und so wird Katherina,die Tochter des Kommissars Charitos von Neonazis verprügelt,weil s... Visionär deswegen,weil dieser Krimi schon 2012 geschrieben wurde und es fast unheimlich ist,wie Markaris die wirtschaftliche und auch politische Entwicklung Griechenlands vorhergesehen hat. In der Bevölkerung herrscht ein starker Rechtsruck und so wird Katherina,die Tochter des Kommissars Charitos von Neonazis verprügelt,weil sie afrikanische Zuwanderer vor Gericht vertritt.Bei seinen Ermittlungen stößt er auf die Gruppe "Griechen der 50er",die radikal die Rückkehr zu den alten Werten wie freie Bildung,Stopp der Korruption und ehrliche Arbeit fordert. Wie immer werden soziale und politische Entwicklungen anhand von Charitos´Familie verdeutlicht,was den Krimi äußerst eindrucksvoll macht.Allein das Ende fand ich nicht ganz so überzeugend wie sonst.


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