No & ich (Gekürzt)

(gekürzte Lesung)

(37)
Die wunderbare Welt der Lou Bertignac Der berührende Roman über Freundschaft, Träume und das Erwachsenwerden - eine Weltverbesserer-Geschichte für jene, die nicht vergessen haben, was sie selbst alles ändern wollten. Damals, gestern oder erst heute Morgen. Oder etwa schon vergessen?! Lou ist 13 Jahre alt, hochbegabt und eine Einzelgängerin. Als sie die 18-jährige No rifft, die mitten in Paris auf der Straße lebt, wagt sie ihr bis dahin größtes Projekt: No retten! No mit ihren dreckigen Klamotten und ihrem müden Gesicht. No, die bettelt und schier am Verhungern ist und zu viel trinkt. No, die für Lou ein Mensch ist, der ihre Welt auf den Kopf stellt.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Jennipher Antoni
Erscheinungsdatum 17.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783869749402
Verlag Steinbach Sprechende Bücher
Spieldauer 282 Minuten
Format & Qualität MP3, 282 Minuten
Hörbuch-Download (MP3)
0,00
im Hörbuch-Abo / Monat
inkl. gesetzl. MwSt.
30 Tage kostenlos testen
Danach 9,95 € für 1 Hörbuch pro Monat, monatlich kündbar
Im Abo kaufen
Hörbuch-Download (MP3)
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar i
In der Cloud verfügbar
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein sehr anrührender Roman über zwei Mädchen, die aus zwei "unterschiedlichen Welten " kommen. Die eine wohl behütet ,die andere lebt auf der Straße. Das Buch geht unter die Haut, Ein sehr anrührender Roman über zwei Mädchen, die aus zwei "unterschiedlichen Welten " kommen. Die eine wohl behütet ,die andere lebt auf der Straße. Das Buch geht unter die Haut,

Vanessa Blaumeiser, Thalia-Buchhandlung Bonn

No & Ich erinnert einen ans jung und idealistisch sein. Eine sehr berührende Geschichte für alle, die nicht aufhören können von einer besseren Welt zu träumen. No & Ich erinnert einen ans jung und idealistisch sein. Eine sehr berührende Geschichte für alle, die nicht aufhören können von einer besseren Welt zu träumen.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Buch, das einem lange im Gedächtnis bleibt. Lesen sie von Freundschaft, Hoffnung und der Brutalität einer Gesellschaft, in der nicht alle Platz haben! Ein Buch, das einem lange im Gedächtnis bleibt. Lesen sie von Freundschaft, Hoffnung und der Brutalität einer Gesellschaft, in der nicht alle Platz haben!

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

No und Lou so unterschiedlich und doch in manchen Dingen so gleich. Kann aus dieser ungewöhnlichen Kombination eine Freundschaft werden ? Überraschend anders ! No und Lou so unterschiedlich und doch in manchen Dingen so gleich. Kann aus dieser ungewöhnlichen Kombination eine Freundschaft werden ? Überraschend anders !

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Ein bittersüßes Jugendbuch mit sehr einprägsamen Hauptfiguren. Ich habe es in einem Stück durch gelesen und fühlte mich noch lange von Lou und No begleitet. Ein bittersüßes Jugendbuch mit sehr einprägsamen Hauptfiguren. Ich habe es in einem Stück durch gelesen und fühlte mich noch lange von Lou und No begleitet.

„Ein unglaubliches Buch!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliche tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei Klassen übersprungen. Dementsprechend fremd fühlt sie sich in ihrer aktuellen Klasse. Zu Hause ist das Leben im Moment auch sehr schwer, denn ihre kleine Schwester ist vor einiger Zeit am plötzlichen Kindstod gestorben, und ihre Mutter leidet noch an Depressionen. In der Schule soll Lou ein Referat halten und entscheidet sich für das Thema, warum Menschen, speziell junge Frauen, obdachlos werden. Und hier kommt No ins Spiel. Lou lernt die achtzehnjährige No am Bahnhof kennen und gewinnt langsam ihr Vertrauen. Nach und nach freunden sich die beiden Mädchen an und Lou entdeckt, dass sie mehr für No tun möchte. Also wendet sie sich an ihre Eltern. Und damit verändert sich das Leben aller vier Beteiligten.

Delphine de Vigan hat ein wunderbares Buch über ein junges Mädchen geschrieben, das noch nicht so von unserer Welt abgestumpft ist. Lou hat noch Ideale und versucht diese ganz naiv umzusetzen. Es ist ein ganz großartiges kleines Buch entstanden, bei dem die Autorin speziell die beiden Mädchen ganz einfühlsam beschreibt. Dieses Buch macht Mut, auch wenn nicht immer alles glatt geht und uns am Ende alle die Realität wieder einholt. Vielleicht wäre unsere Welt ein klein wenig besser, wenn wir alle ein wenig mehr Idealismus zeigen würden. Ein tolles Buch für jung und alt! Delphine de Vigan ist eine wunderbare Autorin. Auch ihre beiden neueren Bücher sind wieder sehr lesenswert. Und sie verwendet jedes Mal ein ganz anderes Thema!
Dieses Buch möchte ich Ihnen dieses Mal besonders ans Herz legen. Es ist ein unglaubliches und ein unglaubliche tolles Buch! Die Französin Delphine de Vigan erzählt die Geschichte von Lou und No. Lou ist ein dreizehnjähriges Mädchen aus einer wohlsituierten Familie. Sie ist hochbegabt und hat deshalb bereits zwei Klassen übersprungen. Dementsprechend fremd fühlt sie sich in ihrer aktuellen Klasse. Zu Hause ist das Leben im Moment auch sehr schwer, denn ihre kleine Schwester ist vor einiger Zeit am plötzlichen Kindstod gestorben, und ihre Mutter leidet noch an Depressionen. In der Schule soll Lou ein Referat halten und entscheidet sich für das Thema, warum Menschen, speziell junge Frauen, obdachlos werden. Und hier kommt No ins Spiel. Lou lernt die achtzehnjährige No am Bahnhof kennen und gewinnt langsam ihr Vertrauen. Nach und nach freunden sich die beiden Mädchen an und Lou entdeckt, dass sie mehr für No tun möchte. Also wendet sie sich an ihre Eltern. Und damit verändert sich das Leben aller vier Beteiligten.

Delphine de Vigan hat ein wunderbares Buch über ein junges Mädchen geschrieben, das noch nicht so von unserer Welt abgestumpft ist. Lou hat noch Ideale und versucht diese ganz naiv umzusetzen. Es ist ein ganz großartiges kleines Buch entstanden, bei dem die Autorin speziell die beiden Mädchen ganz einfühlsam beschreibt. Dieses Buch macht Mut, auch wenn nicht immer alles glatt geht und uns am Ende alle die Realität wieder einholt. Vielleicht wäre unsere Welt ein klein wenig besser, wenn wir alle ein wenig mehr Idealismus zeigen würden. Ein tolles Buch für jung und alt! Delphine de Vigan ist eine wunderbare Autorin. Auch ihre beiden neueren Bücher sind wieder sehr lesenswert. Und sie verwendet jedes Mal ein ganz anderes Thema!

„Wirklich lesenswert.“

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Lou ist ein besonderes Mädchen: Clever, allwissend – und sie versucht jeden Tag aufs Neue, die Welt um sie herum zu verstehen. Doch eines Tages tritt No in ihr Leben. No, die jeden Tag auf der Straße zusehen muss, wie sie klar kommt. Die um alles kämpfen muss, die kaum jemandem trauen mag und für die alles so unerreichbar scheint.
Nun hat Lou ein neues Projekt: Sie möchte No helfen. Es entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft, immer wieder durchwirbelt von verschiedenen Denkweisen, Ansichten, von Misstrauen und Mitgefühl, von zwei Mädchen, die die Welt so anders erleben. Und das Ende regt zum Nachdenken an.
Ein ganz besonderes Buch also, welches zu lesen sich wirklich lohnt. Es geht sehr zu Herzen und berührt den Leser auf seine ganz eigene Weise. Lesen sie selbst.
Lou ist ein besonderes Mädchen: Clever, allwissend – und sie versucht jeden Tag aufs Neue, die Welt um sie herum zu verstehen. Doch eines Tages tritt No in ihr Leben. No, die jeden Tag auf der Straße zusehen muss, wie sie klar kommt. Die um alles kämpfen muss, die kaum jemandem trauen mag und für die alles so unerreichbar scheint.
Nun hat Lou ein neues Projekt: Sie möchte No helfen. Es entwickelt sich eine ganz besondere Freundschaft, immer wieder durchwirbelt von verschiedenen Denkweisen, Ansichten, von Misstrauen und Mitgefühl, von zwei Mädchen, die die Welt so anders erleben. Und das Ende regt zum Nachdenken an.
Ein ganz besonderes Buch also, welches zu lesen sich wirklich lohnt. Es geht sehr zu Herzen und berührt den Leser auf seine ganz eigene Weise. Lesen sie selbst.

„Einr richtig schöne Entdeckung“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Erinnert an Gavaldas „Zusammen ist man weniger allein“. Dieser Roman spielt auch in Paris und handelt von der Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen: Der dreizehnjährigen Lou, hochintelligent-verschroben und der achzehnjährigen No, die auf der Strasse lebt.

Lous familiärer Hintergrund ist nicht einfach. Seitdem ihre kleine Schwester am Kindstod gestorben ist, vegetiert ihre Mutter in der Wohnung depressiv dahin. Lou selbst hat zwei Klassen übersprungen und findet nicht wirklich Kontakt zu ihren älteren Mitschülern.
Als Lou ein Referat über Obdachlose zu schreiben beginnt, lernt sie No kennen. Zzwischen beiden entsteht eine tiefe Freundschaft. Lou bittet ihre Eltern, No bei sich wohnen zu lassen. Durch dieses Zusammenleben wird Lous Mutter aus ihrer Lethargie befreit, zunächst scheint sich alles zum Guten zu Wenden....

„No und ich“ hat mir sehr gut gefallen, ein Kleinod mit einer poetischen, intelligenten Sprache, sehr wachen Beobachtungen, einfach mal ein erfrischend anderes Buch!
(Werde ich gerne weiterempfehlen an junge Erwachsene, an interessierte Mütter, Lehrerinnen und Gavalda-Leser!)


Erinnert an Gavaldas „Zusammen ist man weniger allein“. Dieser Roman spielt auch in Paris und handelt von der Freundschaft zwischen zwei jungen Frauen: Der dreizehnjährigen Lou, hochintelligent-verschroben und der achzehnjährigen No, die auf der Strasse lebt.

Lous familiärer Hintergrund ist nicht einfach. Seitdem ihre kleine Schwester am Kindstod gestorben ist, vegetiert ihre Mutter in der Wohnung depressiv dahin. Lou selbst hat zwei Klassen übersprungen und findet nicht wirklich Kontakt zu ihren älteren Mitschülern.
Als Lou ein Referat über Obdachlose zu schreiben beginnt, lernt sie No kennen. Zzwischen beiden entsteht eine tiefe Freundschaft. Lou bittet ihre Eltern, No bei sich wohnen zu lassen. Durch dieses Zusammenleben wird Lous Mutter aus ihrer Lethargie befreit, zunächst scheint sich alles zum Guten zu Wenden....

„No und ich“ hat mir sehr gut gefallen, ein Kleinod mit einer poetischen, intelligenten Sprache, sehr wachen Beobachtungen, einfach mal ein erfrischend anderes Buch!
(Werde ich gerne weiterempfehlen an junge Erwachsene, an interessierte Mütter, Lehrerinnen und Gavalda-Leser!)


„Ungeheuer anrührend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Lou Bertignac, Klassenbeste, genial begabt, aber dadurch einsam und von allen kritisch beäugt, lebt mit ihren Eltern in gutsituierten Verhältnissen in Paris. Beim Näherhinschauen eröffnen sich dem Leser allerdings viele Schwierigkeiten in der Familie. Lous Mutter ist seit dem plötzlichen Tod ihres Babys depressiv geworden und zu einem normalen Leben nicht mehr fähig. Lou und ihr Vater kümmern sich um sie. Erst als Lou durch ihr Schul- Referat über Obdachlose die junge Frau Nolwenn von der Strasse kennenlernt und ihre Eltern dazu überredet sie in der Familie aufzunehmen, erwacht die Mutter wieder zum Leben. Dieses Buch nimmt einen stark gefangen! Es ist geprägt von großer Menschlichkeit und Nächstenliebe. Übrigens: es sollte Schullektüre werden! Lou Bertignac, Klassenbeste, genial begabt, aber dadurch einsam und von allen kritisch beäugt, lebt mit ihren Eltern in gutsituierten Verhältnissen in Paris. Beim Näherhinschauen eröffnen sich dem Leser allerdings viele Schwierigkeiten in der Familie. Lous Mutter ist seit dem plötzlichen Tod ihres Babys depressiv geworden und zu einem normalen Leben nicht mehr fähig. Lou und ihr Vater kümmern sich um sie. Erst als Lou durch ihr Schul- Referat über Obdachlose die junge Frau Nolwenn von der Strasse kennenlernt und ihre Eltern dazu überredet sie in der Familie aufzunehmen, erwacht die Mutter wieder zum Leben. Dieses Buch nimmt einen stark gefangen! Es ist geprägt von großer Menschlichkeit und Nächstenliebe. Übrigens: es sollte Schullektüre werden!

„No & ich“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Die 13-jährige Ich-Erzählerin Lou, die in Folge ihrer Hochbegabung und familiärer tragischer Ereignisse sehr isoliert lebt, begegnet der älteren, obdachlosen No und damit einer Welt, die sie aufschreckt und gegen die sie ankämpfen will.
Erzählt wird der bewegende und auch aussichtslose Kampf um den Erhalt einer ungleichen Freundschaft, dem Erstarken von Selbstbewusstein und Erwachsenwerden.

Faszinierend sind die Schilderungen der Denk- und Sichtweisen der Hochbegabten, die ein psychologisch stimmiges Bild vermitteln. Sehr berührend ist das Erwachen der ersten Liebe zu dem etwas älteren Mitschüler, dem umschwärmten, smarten und dennoch sensiblen Lucas, der ihr bei ihrem Kampf um Lous Integration in ein normales Leben hilft.
Die 13-jährige Ich-Erzählerin Lou, die in Folge ihrer Hochbegabung und familiärer tragischer Ereignisse sehr isoliert lebt, begegnet der älteren, obdachlosen No und damit einer Welt, die sie aufschreckt und gegen die sie ankämpfen will.
Erzählt wird der bewegende und auch aussichtslose Kampf um den Erhalt einer ungleichen Freundschaft, dem Erstarken von Selbstbewusstein und Erwachsenwerden.

Faszinierend sind die Schilderungen der Denk- und Sichtweisen der Hochbegabten, die ein psychologisch stimmiges Bild vermitteln. Sehr berührend ist das Erwachen der ersten Liebe zu dem etwas älteren Mitschüler, dem umschwärmten, smarten und dennoch sensiblen Lucas, der ihr bei ihrem Kampf um Lous Integration in ein normales Leben hilft.

„Sehr berührend und intensiv“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Die Geschichte der hochintelligenten Außenseiterin Lou und No, dem Mädchen das auf der Straße lebt, hat mich sofort fasziniert und tief berührt. Beide Mädchen habe in ihrem Leben schon viel durch machen müssen, doch auf ganz unterschiedliche Weise. Durch ihre Gespräche und der Freundschaft miteinander, die immer wieder auf harte Proben gestellt wird, erleben beide, wie man etwas bewegen kann im Leben. Ein sehr beeindruckendes und nachhaltiges Buch sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene. Die Geschichte der hochintelligenten Außenseiterin Lou und No, dem Mädchen das auf der Straße lebt, hat mich sofort fasziniert und tief berührt. Beide Mädchen habe in ihrem Leben schon viel durch machen müssen, doch auf ganz unterschiedliche Weise. Durch ihre Gespräche und der Freundschaft miteinander, die immer wieder auf harte Proben gestellt wird, erleben beide, wie man etwas bewegen kann im Leben. Ein sehr beeindruckendes und nachhaltiges Buch sowohl für Jugendliche als auch Erwachsene.

„Mit 13 hat man noch Illusionen!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Lou, 13, hochbegabt, soll sich ein Thema aussuchen für ein Referat. Nach langer Überlegung entschließt sie sich über Obdachlose generell und No, eine 18jährige, im Speziellen zu schreiben. Sie freundet sich mit No an und verfolgt nun ein Ziel. Sie möchte das Mädchen retten und das mit allen Mitteln. Voller Begeisterung und Elan macht sie sich ans Werk. Lesen Sie selber ob sie es schafft oder ob ihr Idealismus eine Illusion Bleibt. Lesenswert auch für Jugendliche. Lou, 13, hochbegabt, soll sich ein Thema aussuchen für ein Referat. Nach langer Überlegung entschließt sie sich über Obdachlose generell und No, eine 18jährige, im Speziellen zu schreiben. Sie freundet sich mit No an und verfolgt nun ein Ziel. Sie möchte das Mädchen retten und das mit allen Mitteln. Voller Begeisterung und Elan macht sie sich ans Werk. Lesen Sie selber ob sie es schafft oder ob ihr Idealismus eine Illusion Bleibt. Lesenswert auch für Jugendliche.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
26
11
0
0
0

Roman über ein einsames Mädchen, das die Welt verbessern möchte und dabei an ihre Grenzen stößt und mit der harten Realität konfrontiert wird
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 28.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die 13-jährige Lou Bertignac hat einen IQ von 160, zwei Klassen übersprungen und geht in die 10. Klasse einer ganz normalen Schule in Paris. Sie ist schüchtern, möchte nicht auffallen und hält sich während des Unterrichts mit Beiträgen zurück. Als sie ein Referat vor der Klasse halten soll, wählt... Die 13-jährige Lou Bertignac hat einen IQ von 160, zwei Klassen übersprungen und geht in die 10. Klasse einer ganz normalen Schule in Paris. Sie ist schüchtern, möchte nicht auffallen und hält sich während des Unterrichts mit Beiträgen zurück. Als sie ein Referat vor der Klasse halten soll, wählt sie aus einer spontanen Idee die Obdachlosigkeit von Frauen in Frankreich als Thema aus, da ihr eine junge Frau am Bahnhof aufgefallen war. No ist 18 Jahre alt und lebt auf der Straße. Für ihr Referat möchte Lou sie interviewen und nähert sich ihr an, indem sie No in Cafés einlädt. Statt zur Cola greift No allerdings zu Wodka und erzählt Lou nach und nach ihre Geschichte. Die hochbegabte Lou ist ein Mensch, der alles versucht zu analysieren, um es in Gänze zu durchdringen. Sie stellt Theorien auf, die es zu bestätigen bzw. zu widerlegen gilt und führt in ihrer Freizeit zu Hause in Eigenregie kleine "Konzeptexperimente" und "Widerstandsfähigkeitstests" durch. No entwickelt sich zu ihrem ganz eigenen Projekt und als sie merkt, dass No vergeblich versucht an Jobs zu kommen, die daran scheitern, dass sie keinen festen Wohnsitz hat, kann Lou sogar ihre Eltern dazu bewegen, No im Kinderzimmer ihrer am plötzlichen Kindstod verstorbenen Schwester aufzunehmen. In ihrer kindlichen Naivität versucht Lou No von der Straße zu retten und ihrem Leben eine Struktur zu geben. Sie hat sich in den Kopf gesetzt, die junge Frau zu zähmen, was eine enorme Herausforderung für die sonst so ängstliche Lou herausstellt, die sich von ihrer Mutter vernachlässigt und ungeliebt fühlt und an ihrer neuen Aufgabe über sich hinauswächst. "No & ich" ist ein Roman über eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei ungleichen Menschen, die sich kaum kennen. Die jüngere Lou ist eine Einzelgängerin und versucht die obdachlose No, die aus dem sozialen Netz gefallen ist, wieder zu integrieren. Lou ist zwar ein sehr analytisch denkender Mensch, geht das Projekt "No" aber sehr blauäugig an. Sie hat schon fast eine romantische Vorstellung davon, No zu einer festen Arbeit und einer eigenen Wohnung zu verhelfen. Sie kann einfach nicht verstehen, wie es in einer so fortschrittlichen Welt Menschen geben kann, die verwahrlost auf der Straße leben. Es ist ein einerseits sehr positiver Roman der die Welt ein Stück besser machen will und in der Lou mit ihren naiven Vorstellungen eine Vorbildfunktion für die Erwachsenen einnimmt, die Obdachlose in ihrem Alltag nicht mehr wahrnehmen. Auf der anderen Seite ist es aber auch ein melancholischer Roman, da Lou aus in einem traurigen Elternhaus großgeworden ist und ihr einsamer Alltag sehr monoton ist. Durch das Zusammenleben mit No erwacht Lous Mutter aus ihrer Lethargie und beginnt, ihre Umwelt wieder wahrzunehmen, No selbst hat jedoch massive Schwierigkeiten, sich zu integrieren. Der Roman zeigt, wie schwierig es ist und wie viel Geduld und Hingabe nötig sind, um einen Menschen schon nach nur wenigen Wochen oder Monaten auf der Straße mit einer ganz anderen Abhängigkeit zu konfrontieren. "No & ich" ist zwar eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die ich mich auch als Schullektüre vorstellen könnte, ist aber auch für Erwachsene lesenswert und zum Nachdenken anregend.

Vertraust du mir?
von Janine2610 am 06.02.2014
Bewertet: Taschenbuch

Inhalt: Die 13-jährige, hochbegabte Lou lebt mit ihren Eltern in Paris. In der Schule wählt sie ein brisantes Thema für ein Referat aus: Auf der Straße lebende Frauen. - Dadurch lernt sie 18-jährige No kennen, die von Zuhause weggelaufen ist und nun schon seit einiger Zeit auf der Straße lebt.... Inhalt: Die 13-jährige, hochbegabte Lou lebt mit ihren Eltern in Paris. In der Schule wählt sie ein brisantes Thema für ein Referat aus: Auf der Straße lebende Frauen. - Dadurch lernt sie 18-jährige No kennen, die von Zuhause weggelaufen ist und nun schon seit einiger Zeit auf der Straße lebt. Lou "interviewt" No, sie treffen sich immer wieder und Lou bekommt immer mehr das Gefühl, dass sie No helfen möchte, Lou möchte bei No sein, sie von der Straße holen, sie retten. - Doch wird ihr das gelingen? Wird No das überhaupt zulassen? Meine eigene Meinung: Die Sprache in dem Buch fand ich einfach bezaubernd. Es wird aus der Ich-Perspektive von Lou geschrieben. Und obwohl hauptsächlich Monologe, Gedankengänge, lange Sätze mit vielen Beistrichen und sehr wenig direkte Reden oder Gespräche vorkommen, konnte ich mich sehr gut auf die Geschichte um Lou und No einlassen bzw. mich darauf konzentrieren. Lou, die einen IQ von 160 hat, zwei Schulklassen übersprungen hat und viele Experimente durchführt, weiß zwar viele Fakten und Tatsachen und hat einen ganz besonderen Bezug zu Wörtern, ist jedoch, was das Leben an sich betrifft, noch ganz "grün hinter den Ohren", ja sie ist sogar unfähig, sich ihre Schnürsenkel zuzubinden. Aber eines besitzt Lou in hohem Maße: Empathie. - Und das macht sie für mich wahnsinnig liebenswert. Mit so einer enormen Hingabe und Geduld hat sie sich um die schwierige No gekümmert. Diesen Willen, alles dafür zu tun, um No zu helfen, fand ich bemerkenswert. Für mich war es spannend, mitzuverfolgen, wie No und Lou zueinander fanden, wie Lou scheinbar wieder von No verlassen wurde und aber genau dadurch etwas ganz essenzielles für's Leben gelernt hat. Ein faszinierender Roman voller Einfühlungsvermögen, Liebe, Vertrauen, Verständnis und unendlicher Hingabe, aber auch Traurigkeit, Verstoßung, Angst, Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schweigen und Schwermut haben darin ihren Platz. "No & ich" ist für mich ein Roman, zum Nachdenken für ruhige Stunden, der 5 Sterne redlich verdient hat.

No und ich
von Alexandra Zander aus Köln am 05.10.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die hochbegabte Lou möchte ein Referat über obdachlose Jugendliche verfassen und lernt auf der Straße die 18 jährige No kennen. Seitdem ihre Großmutter gestorben ist und ihre Mutter sie in ein Heim abgeschoben hat, lebt sie auf den Pariser Straßen. Lou möchte No retten und wird nach Absprache mit... Die hochbegabte Lou möchte ein Referat über obdachlose Jugendliche verfassen und lernt auf der Straße die 18 jährige No kennen. Seitdem ihre Großmutter gestorben ist und ihre Mutter sie in ein Heim abgeschoben hat, lebt sie auf den Pariser Straßen. Lou möchte No retten und wird nach Absprache mit Lou´s Eltern bei ihnen aufgenommen. No schafft es sogar Lou`s Mutter, die nach dem Tod der kleinen Schwester an Depressionen leidet, wieder ins Leben zu führen. Doch alles nimmt eine ungeahnte Wendung. Ein sehr gefühlvoller und sensibler Roman über die Hoffnung die Welt verändern zu können. Großartig!