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Grüne Antibiotika. Heilkräftige Medizin aus dem Pflanzenreich

Wirksame Hilfe gegen MRSA und resistente Krankenhauskeime

Eberhard J. Wormer, Stephen Harrod Buhner

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Beschreibung

Antibiotika werden oft verordnet, sind aber häufig gar nicht notwendig. Im Gegenteil: Sie greifen die Darmflora an, schwächen das Immunsystem und bleiben oft wirkungslos, da die Krankheitserreger resistent gegen sie sind. Aus diesem Grund sind immer weniger Menschen bereit, im Krankheitsfall gleich zur chemischen Keule zu greifen.

Die Natur bietet hier wirkungsvolle und schonende Alternativen: pflanzliche Antibiotika. Viele Pflanzen schützen sich aus eigener Kraft gegen Bakterien, Pilze und Viren; aus ihnen können pharmakologisch hochwirksame Substanzen gewonnen werden. Solche natürlichen Antibiotika wurden in allen Kulturen dieser Welt seit Jahrtausenden mit Erfolg eingesetzt – vom alten Ägypten über die Antike und das Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert.

Natürliche Antibiotika sind seit der Entdeckung des Penicillins zunehmend in Vergessenheit geraten. In der Naturheilkunde werden sie seit Langem erfolgreich bei den verschiedensten Beschwerden angewandt: bei Atemwegs- und Harnwegsinfekten, bei Magen-Darm-Beschwerden, Haut- und Pilzerkrankungen sowie zur Steigerung der Immunabwehr.

Dieses Buch zeigt das ganze Potenzial natürlicher Antibiotika: Es erklärt ausführlich, wie sie wirken und wann ihr Einsatz sinnvoll ist. Im Anschluss daran werden wichtige pflanzliche Antibiotika, ihre Eigenschaften, Einsatzgebiete und Darreichungsformen vorgestellt. Ein weiteres Kapitel geht zudem auf die Behandlungsmöglichkeiten der häufigsten Erkrankungen mit pflanzlichen Antibiotika ein.

Dr. med. Eberhard J. Wormer studierte Germanistik, Geschichte, Sozialwissenschaften und Medizin. Nach der Approbation und Promotion arbeitete er als Arzt und in medizinischen Verlagen. Dr. Wormer lebt in München und ist heute als Journalist, Buchautor und Herausgeber tätig. Bevorzugte Arbeitsgebiete sind Ratgeber und Handbücher, Lexika sowie fachbezogene Publikationen zu den Themen Medizin, Gesundheit, Naturwissenschaft, Medizingeschichte und Biografien. Er veröffentlichte bereits zahlreiche Gesundheitsratgeber für ein Millionenpublikum; inhaltliche Schwerpunkte legt er dabei unter anderem auf Herz-Kreislauf, Psyche, Ernährung, Naturheilkunde, gesunde Bewegung und Schmerz.

Stephen Harrod Buhner ist einer der weltweit führenden Experten für angewandte Pflanzenmedizin. Er ist preisgekrönter Autor von 14 Büchern, darunter »Sacred Plant Medicine«, »The Lost Language of Plants« und »The Secret Teaching of Plants«. Stephen Harrod Buhner lebt und arbeitet in New Mexico, USA.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 190
Erscheinungsdatum 26.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86374-224-9
Verlag Mankau Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/16,4/1,8 cm
Gewicht 436 g
Abbildungen mit zahlreichen farbigen Abbildungen
Auflage 3. Auflage (3. aktual. Auflage)
Verkaufsrang 85786

Kundenbewertungen

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sehr spannendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg am 28.04.2020

Gerade in Coronas Zeiten ist das Buch hoch interessant. Mit den grünen Antibiotika schädigt man seine Darmflora nicht. Das Buch gibt genaue Anweisungen zur Dosis und zu Nebenwirkungen. Letztere treten aber nur bei Überdosen auf. Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und beschreibt alles ohne große Ausschweife. Es hat sogar eine ... Gerade in Coronas Zeiten ist das Buch hoch interessant. Mit den grünen Antibiotika schädigt man seine Darmflora nicht. Das Buch gibt genaue Anweisungen zur Dosis und zu Nebenwirkungen. Letztere treten aber nur bei Überdosen auf. Es ist sehr übersichtlich aufgebaut und beschreibt alles ohne große Ausschweife. Es hat sogar eine Lösung für das Problem der MSRA-Keime. Ich habe das Buch 3x gekauft, da ich es 2mal verschenke. Für mich ist es ein Nachschlagewerk, dass man unbedingt haben sollte. Während Antibiotika aus der Apotheke nur bei Bakterien helfen, ist hier auf einen Blick zu sehen, welche grünen Antibiotika auch bei Viren und Pilzen helfen. Und Corona ist ja ein Virus.

Ein tolles Werk als Alternative zur Pharmaindustrie und deren Pillen
von einer Kundin/einem Kunden aus Felixdorf am 17.02.2020

Mich interessiert schon länger die natürliche Wirkung von Pflanzen und Lebensmittel, die auch gegen Krankheitserreger schützen können. Dieses Buch bietet einen tollen Einblick in die Welt der natürlichen Antibiotika, es erklärt, wie diese wirken und wann der Einsatz sinnvoll ist. Besonders spannend fand ich die konkrete Anwend... Mich interessiert schon länger die natürliche Wirkung von Pflanzen und Lebensmittel, die auch gegen Krankheitserreger schützen können. Dieses Buch bietet einen tollen Einblick in die Welt der natürlichen Antibiotika, es erklärt, wie diese wirken und wann der Einsatz sinnvoll ist. Besonders spannend fand ich die konkrete Anwendung und die Rezepte zu jedem einzelnen Kraut.

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  • (Auszug aus dem Kapitel "Grüne Antibiotika - Lokal wirksame Antibiotikakräuter")

    HONIG

    Zur Behandlung von antibiotikaresistenten Haut- und Wundinfektionen kann jede Art von biologischem Wildblumen-Honig verwendet werden. Als besonders gut antibakteriell wirksam gilt Manuka-Honig aus Neuseeland – Manuka ist eine Teebaumart. Die Anerkennung der Wirksamkeit von Honig bei resistenten bakteriellen Infektionen war überfällig und führte im vergangenen Jahrzehnt zu zahlreichen klinischen Studien, die die Anwendung in der Praxis prüften.
    Tatsächlich wurde auch medizinischer Honig entwickelt, in der EU (Medihoney) oder in den Niederlanden (Revamil). Medihoney wird aus dem Blütennektar von Myrtengewächsarten (Leptospermum) gewonnen und auch in deutschen Kliniken zur Wundversorgung eingesetzt. Dennoch – jeder biologische Wildblumenhonig ist genauso wirksam! Etwas Gelée royale verstärkt die Wirkung.

    Antibiotische Aktivität – Honig

    Bakterien (resistent/nicht resistent): Acinetobacter, Bacillus subtilis/stearothermophilus, Burkholderia cepacia, E. coli (O157:H7), Enterokokken (Vancomycinresistent), ESBL-Bakterien, Haemophilus influenzae, Helicobacter pylori, Klebsiellen, Listeria monocytogenes, Micrococcus luteus, Morganella morganii, Mykobakterien, Proteus, Pseudomonas aeruginosa, Salmonellen, Shigellen, Staphylokokken (MRSA, koagulasenegativ), Streptokokken
    Viren: Herpes-simplex-Virus, Röteln-Virus
    Pilze: Aspergillus, Candida, Malassezia, Trichosporon

    Verfügbarkeit

    Achten Sie beim Einkauf darauf, dass der Bio-Wildhonig möglichst von einem Honigproduzenten aus Ihrer Region stammt. Bioläden, Reformhäuser und Feinkostgeschäfte sollten solche Produkte im Angebot haben. Forscher fanden heraus, dass jeder Honig von Bauernmärkten oder aus Bioläden empfehlenswert ist. Guter Honig enthält meist ein wenig Pollen, was ihn leicht trüb aussehen lässt.

    Zubereitung und Anwendung

    Honig kann direkt auf Wunden aufgebracht oder innerlich zur Immunstimulation, zur Stärkung der Gesundheit sowie zur Behandlung von Erkältungen, Grippe und Atemwegsinfektionen benutzt werden.
    - Äußerliche Anwendung:
    Bei Verbrennungen (1., 2., 3. Grades), Hautgeschwüren und Wundliegen (Dekubitus), Hautwunden und seborrhoischem Ekzem dick auftragen und mit einem sterilen Verband bedecken. Verband ein- bis zweimal täglich wechseln. Grind/Eiterflechte (Impetigo) mit verdünntem Honig zweimal täglich waschen.
    - Innerliche Anwendung:
    Zur Vorbeugung 1 Esslöffel Honig unverdünnt oder im Tee dreimal täglich einnehmen. Im Akutfall 1 Esslöffel Honig stündlich oder 1 Esslöffel Honig im Tee sechs- bis zehnmal täglich einnehmen. Erkältungs-Grippe-Tee: 2 Esslöffel Ingwersaft, Saft von 1 Limettenviertel, 1 Prise Cayennepfeffer, 1 Esslöffel Honig und heißes Wasser.

    Verträglichkeit
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    Inhaltsstoffe
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    Wirkeigenschaften

    Honig wirkt stark antibiotisch gegen alle bekannten Formen resistenter Bakterien bei Haut- und Wundinfektionen – insbesondere ist er hocheffizient gegen bakterielle Biofilme. Zudem hat Honig antiallergische, krebs- und pilzhemmende, antientzündliche, antivirale, immunstimulierende und kräftigende Eigenschaften. Honig fördert die Abheilung von Wunden, Magengeschwüren und hilft bei bakterieller Gastritis und Zahnfleischentzündung, schützt vor Zahnbelag, erleichtert die Wundtoilette, weicht entzündetes Gewebe auf und wirkt als Wundschutz, stimuliert die Haut- und Muskelregeneration.

    Indikationen – Honig

    Infizierte Hautwunden: Schnitt, Abschürfung, Bein-/Hautgeschwüre, diabetischer Fuß, Gangrän, Weichteilgeschwüre, postchirurgische Wundinfektion, Wundliegen (Dekubitus), Verbrennungen (Grad 1 bis 3), Furunkulose, Abszesse, Bindehautentzündung, Strahlenschäden, Zahnfleischentzündung, Gastritis/Duodenitis (Heliobacter-pylori-Infektion)
    Infektionsprophylaxe: äußerlich an Sonden-/Katheter- Austrittsstellen mit Honig bestreichen, Anwendung bei allen medizinischen Instrumenten, die in den Körper eingeführt werden
    (...)
  • INHALT

    Vorwort

    Apocalypse Now

    Kampf gegen Keime
    - Schimmelpilze
    - Arsphenamin
    - Penicillin
    - Methicillin
    - Antibiotika-Ära
    - Regeneration nach Antibiotikatherapie

    Mikroben im Widerstand
    - Antibiotikaresistenz
    - Antibiotikaflutung
    - Keime im Krankenhaus
    - Antibiotika in der Nahrungskette
    - Antibiotika in der Postmoderne

    GRÜNE ANTIBIOTIKA
    Immunverstärker
    - Glänzender Lackporling
    - Rosenwurz
    - Schlafbeere
    - Sonnenhüte (Echinacea)
    - Taigawurzel
    - Tragant
    - Wasserdost
    - Extra: Vitamin D
    Synergiekräuter
    - Ingwer
    - Lakritz
    - Pfeffer/Piperin
    Lokal wirksame Antibiotikakräuter
    - Berberitze und Mahonie (Berberin)
    - Flechten/Usnea
    - Honig
    - Wacholder
    Systemisch wirksame Kräuter
    - Alchornea (Wolfsmilchgewächse)
    - Beifuß (Artemisia)
    - Cryptolepis (Hundsgiftgewächse)
    - Sida (Malvengewächse)
    - Zweizahn (Bidens)

    MRSA UND RESISTENTE MIKROORGANISMEN
    Grampositive Bakterien
    - Clostridium difficile
    - Enterococcus faecalis/faecium
    - Mycobacterium tuberculosis
    - Staphylococcus aureus
    - Streptococcus pyogenes/pneumoniae
    Gramnegative Bakterien
    - Acinetobacter baumannii
    - Escherichia coli
    - Haemophilus
    - Klebsiella pneumoniae
    - Proteus
    - Pseudomonas aeruginosa
    - Salmonella
    - Shigella
    Nicht-bakterielle Mikroorganismen
    - Candida albicans
    - Aspergillus fumigatus
    - Plasmodium falciparum

    Infektionen alternativ behandeln
    - Akne
    - Akute Bronchitis
    - Bindehautentzündung
    - Furunkel
    - Gelenkentzündung
    - Grippaler Infekt
    - Harnwegsinfektion
    - Hautentzündungen
    - Herpes-Infektion
    - Magen-Darm-Infektion
    - Mandelentzündung
    - Nasennebenhöhlenentzündung
    - Ohrinfektion
    - Pilzinfektion

    Heilkräuter zubereiten
    - Sammeln und Aufbewahren
    - Wasserauszug
    - Alkoholauszug
    - Ölauszug
    - Salbe und Lotion
    - Das Heilkraut als Ganzes
    - Essenzielle Öle

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