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Was vom Sommer übrig ist

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In diesem Sommer stimmt nichts für Louise. Die Eltern sind ihr noch fremder als sowieso schon und die Klassenkameraden auch, vor allem seit der Sache mit Paul. Und ihr eigentlich so guter Plan, den Job beim Ampelbäcker und das Zeitungsaustragen so einzurichten, dass sie die Fahrstunden schnell abhaken kann, scheitert in der Praxis kläglich. Vielleicht hätte sie zumindest ihrer Oma nicht noch versprechen sollen, auf ihren kurzatmigen Hund Bonnie aufzupassen. Und dann ist da Jana, die mitten im Hochsommer auf einem Stromkasten sitzt und einen dieser kleinen, eingeschweißten Schokokuchen isst. Und die Louise auf einmal wie ein Schatten folgt, fast so, als erwarte sie von Louise, dass sie ihr zeigt, wie man lebt.

Portrait

Tamara Bach, 1976 in Limburg an der Lahn geboren, studierte in Berlin Englisch und Deutsch für das Lehramt. Ihr erstes Buch, "Marsmädchen", wurde als noch unveröffentlichtes Manuskript mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet und erhielt außerdem den Deutschen Jugendliteraturpreis. Weitere Bücher und Auszeichnungen folgten, u.a. der Katholische Kinder- und Jugendbuchpreis 2013 für "Was vom Sommer übrig ist". 2014 stand "Marienbilder" auf der internationalen Auswahlliste White Ravens. Ihr Roman "Vierzehn" wurde gleich in zwei Kategorien für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Nach ihrem letzten Jugendbuch, "Mausmeer", erscheint jetzt ihr erstes Kinderbuch bei Carlsen. Heute lebt und schreibt Tamara Bach in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 144
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 02.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-31421-5
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/1,5 cm
Gewicht 140 g
Verkaufsrang 76.828
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Du kannst im Sommer alles sein, was du willst, kannst Fremdsprachen ausprobieren und erfinden. Der Sommer hat tausend und eine Tür. Und die stehen auf Durchzug, weil es heiß ist.“

Sonka Ernst, Thalia-Buchhandlung Bremerhaven

Hier ist sie. Die Sommerlektüre 2012.
Was kann man in den Sommerferien machen? Klar: Jobben, für die Prüfung lernen, Omas Hund versorgen, die im Urlaub ist. Oder: Schwimmen, die Nacht durchmachen, Essen, Freunde kennenlernen. Oder: Die Welt verändern. Oder: Irgendwas machen – es kriegt ja eh keiner mit.
So oder so geht es Louise und Jana. Die eine mit großen Plänen für den Sommer, die andere mit nichts, denn es bemerken noch nicht einmal ihre Eltern.

Wiedereinmal hat mich Tamara Bachs Schreibstil gefesselt. Die Geschichte dreht sich um einen normalen Sommer zweier Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können. Aber die Sprache! Temporeich, kluge Wortspiele, Gedankenrede, und wörtliche Rede in Echtzeit. Wortschöpfungen, Kurioses, Neues, Amüsantes. („Ich geb den Blumen zu trinken …“) Tamara Bach hat einen ganz besonderen Schreibstil, der den Leser einfach mitzieht. In die Welt von Louise und Jana, ihre Gedanken, Sorgen und den nebensächlichen Alltag.

Nie hat eine Autorin so treffend Gedanken eingefangen. Nie war das Normale so besonders, nie das Besondere so normal. Nie hat Tempo-Lesen so viel Spaß gemacht. Nie hat eine Geschichte so sehr auf den Punkt gebracht, was man als Teenager im Sommer machen. Denn der Sommer ist Jetzt!
Hier ist sie. Die Sommerlektüre 2012.
Was kann man in den Sommerferien machen? Klar: Jobben, für die Prüfung lernen, Omas Hund versorgen, die im Urlaub ist. Oder: Schwimmen, die Nacht durchmachen, Essen, Freunde kennenlernen. Oder: Die Welt verändern. Oder: Irgendwas machen – es kriegt ja eh keiner mit.
So oder so geht es Louise und Jana. Die eine mit großen Plänen für den Sommer, die andere mit nichts, denn es bemerken noch nicht einmal ihre Eltern.

Wiedereinmal hat mich Tamara Bachs Schreibstil gefesselt. Die Geschichte dreht sich um einen normalen Sommer zweier Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können. Aber die Sprache! Temporeich, kluge Wortspiele, Gedankenrede, und wörtliche Rede in Echtzeit. Wortschöpfungen, Kurioses, Neues, Amüsantes. („Ich geb den Blumen zu trinken …“) Tamara Bach hat einen ganz besonderen Schreibstil, der den Leser einfach mitzieht. In die Welt von Louise und Jana, ihre Gedanken, Sorgen und den nebensächlichen Alltag.

Nie hat eine Autorin so treffend Gedanken eingefangen. Nie war das Normale so besonders, nie das Besondere so normal. Nie hat Tempo-Lesen so viel Spaß gemacht. Nie hat eine Geschichte so sehr auf den Punkt gebracht, was man als Teenager im Sommer machen. Denn der Sommer ist Jetzt!

Kundenbewertungen

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Mein idealer Begleiter im Zug
von Franziska Beier aus Coburg am 24.06.2013
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was ist das für ein Buch, was so ganz dünn und unauffällig daherkommt? Auf alle Fälle hat es mich zutiefst unterhalten! Eine ganze Zugfahrt lang war ich nur am Lesen, Lachen, Nachdenken, Träumen… Ich konnte die Sonne förmlich auf der Haut spüren und auch den Schokoladenkuchen schmecken. Und da dies kein... Was ist das für ein Buch, was so ganz dünn und unauffällig daherkommt? Auf alle Fälle hat es mich zutiefst unterhalten! Eine ganze Zugfahrt lang war ich nur am Lesen, Lachen, Nachdenken, Träumen… Ich konnte die Sonne förmlich auf der Haut spüren und auch den Schokoladenkuchen schmecken. Und da dies kein gewöhnliches Jugendbuch ist, haben die Protagonisten auch mit schwierigen Themen wie dem Selbstmord einer nahestehenden Person zu kämpfen. Eine außergewöhnliche Freundschaft, genauso außergewöhnlich wie das Buch selbst. Meine Empfehlung für den Tag am See oder wie bei mir für den Nachmittag im Zug.

Was vom Sommer übrig ist
von einer Kundin/einem Kunden am 18.08.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jana und Louise haben beide ihre ganz eigenen Gründe, warum sie sich nicht über die Ferienzeit freuen können - doch als die Mädchen sich anfreunden, liegt plötzlich ein Sommer voller Möglichkeiten vor ihnen… Eine schöne Erzählung mit einer ungewöhnlichen Sprache und liebenswerten Protagonisten, welche Tiefgang hat und sich... Jana und Louise haben beide ihre ganz eigenen Gründe, warum sie sich nicht über die Ferienzeit freuen können - doch als die Mädchen sich anfreunden, liegt plötzlich ein Sommer voller Möglichkeiten vor ihnen… Eine schöne Erzählung mit einer ungewöhnlichen Sprache und liebenswerten Protagonisten, welche Tiefgang hat und sich trotzdem leicht liest. Die perfekte Sommerlektüre für jugendliche Leser!

Begegnung im Sommer
von Marlene Frerichs aus Emden am 24.07.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Tamara Bach ist immer sehr nahe dran an ihren Figuren. Das überträgt sich auf den Leser. In ihrem neuesten Buch lernen wir zwei Schülerinnen kennen, die wenig miteinander gemeinsam haben. Die eine möchte in den Sommerferien möglichst viele Sachen "erledigen" - vom Aushilfsjob über die Fahrschulprüfung bis zum Gefallen... Tamara Bach ist immer sehr nahe dran an ihren Figuren. Das überträgt sich auf den Leser. In ihrem neuesten Buch lernen wir zwei Schülerinnen kennen, die wenig miteinander gemeinsam haben. Die eine möchte in den Sommerferien möglichst viele Sachen "erledigen" - vom Aushilfsjob über die Fahrschulprüfung bis zum Gefallen für die reiselustige Oma. Die andere befindet sich durch einen Unglücksfall in der Familie in einer Art Schwebezustand. Beide fühlen sich übersehen, unsichtbar in ihrer jeweiligen Familie und geben sich nun gegenseitig Zeit und Aufmerksamkeit, die sie zu Hause vermissen. Bei einem nächtlichen Ausflug die Sterne am Himmel zu zählen. Zu spüren, daß man für jemand wichtig ist. Das löst nicht alle Probleme - aber: "...bis hierhin sind wir schon gekommen."